by Neema Joshua | 10 Juli 2018 08:46 p.m.07
Gepriesen sei der Name unseres Herrn JESUS CHRISTUS, des HERRSCHERS der ganzen Welt!
Willkommen zu unserem Bibelstudium über das Buch Daniel. Heute beginnen wir mit dem ersten Kapitel. Kurz zusammengefasst lesen wir in diesem ersten Kapitel, wie die Kinder Israels wegen ihrer vielen Sünden nach Babel in die Gefangenschaft geführt wurden. Durch den Mund seines Propheten Jeremia hatte Gott bereits geweissagt, dass sie dort 70 Jahre bleiben müssten, bevor sie wieder in ihr eigenes Land zurückkehren würden (vgl. Jeremia 25,11–12).
Als sie nun nach Babel gebracht wurden, lesen wir, dass König Nebukadnezar junge Männer suchte, die ihm im Bereich der Wissenschaft, Forschung und Traumdeutung dienen sollten. Deshalb ließ er kluge, weise und kenntnisreiche Männer aus allen Provinzen seines Reiches holen – darunter auch Magier und Sterndeuter.
Doch unter den Verschleppten aus dem Stamm Juda wurden vier junge Männer gefunden, die durch ihre Weisheit und Erkenntnis von Gott ausgezeichnet waren: Schadrach, Meschach, Abed-Nego und Daniel, der besondere Gabe hatte, Träume und Gesichte zu verstehen (vgl. Daniel 1,6–7).
Diese wurden in den Palast gebracht, um in der Sprache und Bildung der Chaldäer unterrichtet zu werden. Dort gab es reichlich Speisen und Getränke vom königlichen Tisch: Schweinefleisch, Vögel, Wein, Rinder, Hühner u.v.m. – vieles davon war für das Volk Israel unrein.
Doch Daniel und seine Freunde, die Gott ehrten, beschlossen, das Gesetz des HERRN nicht zu übertreten. Sie baten daher den obersten Kämmerer, von den unreinen Speisen verschont zu bleiben. Stattdessen wollten sie sich zehn Tage lang nur von Gemüse und Wasser ernähren (vgl. Daniel 1,12). Und siehe da: Nach zehn Tagen sahen sie gesünder und kräftiger aus als alle, die vom königlichen Mahl aßen (vgl. Daniel 1,15).
Als der Kämmerer dieses Wunder sah, nahm er die unreinen Speisen weg und gab ihnen das Essen, das sie wünschten. Nach drei Jahren der Unterweisung, als sie vor den König gebracht wurden, fand Nebukadnezar keinen, der ihnen glich. Darum wurden Daniel, Schadrach, Meschach und Abed-Nego in den königlichen Rat aufgenommen (vgl. Daniel 1,18–20).
Amen.
Was lernen wir daraus?
Wenn wir Gott hintenanstellen wegen bestimmter Chancen oder Umstände, die vor uns liegen, in der Annahme, dadurch erfolgreich zu sein, werden wir scheitern! Vielleicht drängt dich dein Umfeld – sei es zu Hause, bei der Arbeit oder anderswo – Dinge zu tun, die Gott verabscheut: kurze Röcke tragen, Hosen, Make-up, nur um nicht ausgeschlossen oder verspottet zu werden, um attraktiv zu wirken oder befördert zu werden. Doch die Wahrheit ist: dadurch wirst du nicht wirklich erfolgreich, sondern du entweihst dich selbst.
Daniel und seine Freunde hielten an Gott fest und aßen nur Gemüse und Wasser. Trotzdem sahen sie besser aus als alle anderen. Das zeigt: Unreine Dinge machen den Menschen nicht stark, sondern schwach!
Und was sind heute unsere „unreinen Speisen“? Es sind nicht Schweinefleisch oder Vögel, sondern: Unzucht, Götzendienst, Trunkenheit, Rauchen, Korruption, Klatsch, Fluchen, Diebstahl, Bestechung, Modewahn (Miniröcke, Hosen, Make-up, Perücken), Homosexualität, Pornografie, Selbstbefriedigung, Disco, Glücksspiel, weltliche Vergnügungen usw. All das schwächt dich geistlich und körperlich.
Der HERR JESUS sagte:
Matthäus 15,16–20:
„Seid auch ihr noch unverständig?
Versteht ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht, in den Bauch kommt und in die Grube geworfen wird?
Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen.
Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.
Das ist es, was den Menschen verunreinigt.“
Darum täusche dich nicht: Weltliche Dinge machen dich nicht rein oder erfolgreich – sondern das Gegenteil.
Die Furcht des HERRN ist der Anfang aller Weisheit (Sprüche 9,10). Daniel blieb Gott treu, und deshalb offenbarte ihm Gott Geheimnisse über die Zukunft bis hin zum Ende der Welt und erhob ihn zu einem der höchsten Berater des Königs.
Meine Bitte heute ist: Entweihe dich nicht mit den Dingen dieser Welt, sondern sei standhaft wie Daniel und seine Freunde. Wenn man deinen festen Stand erkennt, wird man dich in Ruhe lassen – aber ohne klare Haltung wird der Feind mit dir spielen, wie er will.
Gott segne dich im Namen JESU!
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