by Dorcas Kulwa | 16 Juli 2018 08:46 p.m.07
In der antiken Architektur war der Eckstein (griechisch akrogōniaios) nicht nur ein gewöhnlicher Stein, sondern derjenige, auf dem alles aufbaute. Er bestimmte die Ausrichtung, Stabilität und Form des ganzen Gebäudes. Ohne einen genauen, starken Eckstein würde das Bauwerk verzerrt, instabil oder zusammenstürzen. Dieses Bild verwendet die Bibel, um die fundamentale Rolle Jesu Christi im göttlichen Heilsplan zu erklären.
„…auf dem Fundament der Apostel und Propheten gebaut, dessen Eckstein Jesus Christus selbst ist. In ihm wächst der Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mit aufgebaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.“
Dieses Bild zeigt klar:
Das Fundament sind Gottes Offenbarung, wie sie durch Apostel und Propheten bezeugt wurde, aber der Eckstein ist Christus selbst.
Die Kirche ist nicht ein menschliches Gebäude, sondern ein geistlicher Tempel, in dem Gott durch den Heiligen Geist wohnt.
Der Eckstein steht an der Ecke zweier sich kreuzender Wände. Er verbindet und richtet aus. So ist Christus:
Derjenige, der Gesetz und Verheißung verbindet, Derjenige, der Gott und Mensch versöhnt (vgl. 2 Korinther 5,18–19), Und derjenige, der Glaube und Leben ausrichtet.
Kol 1,18 (Elberfelder):
„Er ist auch das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit Er in allem den Vorrang habe.“
In 1 Petr 2,4–8 heißt es:
„Kommt zu ihm, einem lebendigen Stein, von den Menschen verworfen, aber bei Gott auserwählt und kostbar… ‚Siehe, ich lege in Zion einen Stein, einen auserwählten und kostbaren Eckstein‘.“
Das Wort kostbar zeigt:
Er ist nicht nur stabil, sondern wertvoll, Sein Wert wird nicht vom Menschen, sondern von Gott gesetzt, .Darauf gründet sich Rettung, Leben und ewige Gemeinschaft mit Gott.
Petrus fährt fort:
„Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden und ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses.“
Das bedeutet:
Für viele war Jesus nicht der erwartete Messias – sie lehnten Ihn ab (vgl. Joh 1,11).Wer Jesus ablehnt, stolpert über Ihn, weil er Gottes Weisheit und Herrschaft nicht anerkennt. Ablehnung Christi führt zum Gericht, nicht zur Rettung.
Die Bibel warnt klar vor geistlichen Mächten der Finsternis (Eph 6,12).
Satan wird als „Gott dieser Welt“ beschrieben, der den Verstand der Ungläubigen verblendet (2 Kor 4,4).
Solche „Fundamente“ versprechen Macht oder Erkenntnis, führen aber in geistliche Leere.
In Matthäus 6,19–21 (Luther 2017) sagt Jesus:
„Sammelt euch nicht Schätze auf Erden… sondern sammelt euch Schätze im Himmel.“
Materielle Sicherheit kann trügerisch sein, weil: Sie vergänglich ist, Sie von Gott trennt, wenn sie die erste letzte Quelle des Vertrauens wird.
Paulus schreibt in 1 Korinther 1,18–25:
„Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“
Ohne Christus sind menschliche Talente, Wissen oder Erfolge unzureichend, um geistliche Stabilität zu geben.
„Denn wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“
– Römer 10,13 (Luther 2017)
Glauben bedeutet:
Jesus als persönlichen Erlöser annehmen,
Ihn als den Eckstein akzeptieren, auf dem das Leben ruht.
In Apg 2,38 sagt Petrus:
„Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen… zur Vergebung der Sünden…“
Taufe ist ein öffentliches Zeichen der Entscheidung für Christus als Fundament.
Jesus ist das „Wort“ (Joh 1,1), Der Heilige Geist wirkt in uns (Joh 14,26), Gottes Wort richtet unser Leben aus (Ps 119,105 – „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte…“).
Wo baust du dein Leben?
Auf Tradition oder Aberglaube? Auf Reichtum oder Leistungen? Oder auf Jesus Christus, den Eckstein Gottes?
Jesus sagt:
Johannes 6,37 (Luther 201
„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“
Das ist Gottes Zusage an dich.
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