OFFENBARUNG: Kapitel 21

by Janet Mushi | 30 Mai 2019 08:46 p.m.05

 

Gelobt sei der Herr Jesus Christus. Willkommen zu unserer Lehre aus dem Buch der Offenbarung. Heute betrachten wir Kapitel 21.


Offenbarung 21,1–8

1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine Braut, die für ihren Mann geschmückt ist.
3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein.
4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss.
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus der Quelle des Wassers des Lebens umsonst.
7 Wer überwindet, wird dies erben; und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird im See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.


Dieses Kapitel spricht von einem neuen Himmel und einer neuen Erde. Das bedeutet, dass es zuvor einen alten Himmel und eine alte Erde gab – und damit sind genau diese gemeint, die jetzt existieren. Der Apostel Petrus erklärt dies in 2. Petrus 3,5–7:

5 Denn sie wollen nicht wahrhaben, dass von alters her Himmel waren und eine Erde aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort.
6 Durch diese wurde die damalige Welt durch Wasser überflutet und ging zugrunde.
7 Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch dasselbe Wort für das Feuer aufgespart und werden bewahrt bis zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.

Hier sehen wir also: Die Welt zur Zeit Noahs wurde durch Wasser zerstört, ebenso wird diese Welt, in der wir jetzt leben, durch Feuer vergehen. Danach wird der neue Himmel und die neue Erde kommen, „in denen Gerechtigkeit wohnt“ (2. Petrus 3,13).

Es ist wichtig zu verstehen: Die Erde wird nicht wie ein Blatt Papier zusammengefaltet und weggeworfen, wie manche denken. Vielmehr wird dieselbe Erde erneuert und wiederhergestellt in eine unbeschreibliche Herrlichkeit, die Gott schon vor Grundlegung der Welt vorgesehen hat.

Die Erde ist also die ewige Wohnstätte des Menschen. Im Himmel werden wir nur eine Zeit lang sein, danach werden wir mit Christus auf der Erde herrschen.

Der neue Himmel und die neue Erde kommen nach dem Ende der tausendjährigen Herrschaft. Dann wird es keine Tränen, keinen Tod, keine Schmerzen und kein Leid mehr geben, denn Satan wird bereits in den Feuersee geworfen worden sein. Dort wird es Dinge geben, die kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat. Selbst das Meer wird nicht mehr existieren.


Das Neue Jerusalem – die Braut

Wenn wir Vers 2 lesen, sehen wir eine weitere wichtige Offenbarung:

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine Braut, die für ihren Mann geschmückt ist.“

Dieser Vers zeigt uns, dass diese heilige Stadt nicht nur eine Stadt ist, sondern die Braut. Wenn wir weiter in Offenbarung 21,9–10 lesen:

9 Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes.
10 Und er führte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die aus dem Himmel von Gott herabkam.

Johannes wurde also die Braut des Lammes gezeigt – in der Gestalt einer Stadt.

Das bedeutet: Das Neue Jerusalem ist die Braut Christi, nicht einfach nur eine Stadt wie Ninive oder Nazareth. Vielleicht wird es dort auch große und schöne Städte geben, aber die hier beschriebene Stadt ist die Braut Christi.

Gott baut diese Stadt seit vielen Generationen. Doch Gott wohnt nicht in Gebäuden, die von Menschenhand gemacht sind, sondern sein Wohnort ist seine heilige Gemeinde.

So lesen wir in Epheser 2,19–22:

19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,
20 aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Jesus Christus selbst der Eckstein ist.
21 In ihm wächst der ganze Bau zusammen zu einem heiligen Tempel im Herrn.
22 In ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Das bedeutet: Wir Gläubigen bilden gemeinsam den Leib – die Wohnung Gottes.

Diese Stadt sah auch Abraham von ferne, wie es in Hebräer 11,10 steht:

„Denn er wartete auf die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“


Die Grundlagen der Stadt

In Offenbarung 21,9–14 lesen wir, dass die Stadt zwölf Grundlagen hat und darauf die Namen der zwölf Apostel Jesu Christi stehen.

Gleichzeitig hat sie zwölf Tore, auf denen die Namen der zwölf Stämme Israels geschrieben sind.

Das bedeutet:

Zusammen bilden sie das Neue Jerusalem.


Die Vollkommenheit der Stadt

In Offenbarung 21,15–17 wird die Stadt gemessen. Ihre Maße sind vollkommen gleich – Länge, Breite und Höhe sind identisch.

Das symbolisiert Vollkommenheit und Ewigkeit. Wäre die Stadt unvollkommen, würde sie nicht bestehen.

Das erinnert an Babylon, das in Daniel 5,27 gewogen und zu leicht befunden wurde und deshalb fiel.

Doch diese Stadt ist vollkommen – Halleluja!

Darum sagt die Bibel auch:

„Nichts Unreines wird hineinkommen.“ (Offenbarung 21,27)


Die Herrlichkeit des Neuen Jerusalems

In Offenbarung 21,18–27 wird die Schönheit der Stadt beschrieben:

Doch das Wichtigste ist:

Offenbarung 21,23
„Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, damit sie ihr Licht geben; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.“

Das bedeutet: Die Braut Christi wird in eine noch größere Herrlichkeit erhoben werden.


Ein Aufruf zur Wachsamkeit

Die Gruppe, die die Braut Christi bildet, ist sehr klein. Es sind diejenigen, die wie die klugen Jungfrauen ihre Lampen bereit haben (Matthäus 25).

Jesus sagte auch:

Lukas 13,24
„Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen; denn viele werden hineinzukommen suchen und es nicht können.“

Diese Tür bedeutet den Eingang in die Tore des Neuen Jerusalems.

Denn es steht geschrieben:

Offenbarung 22,14
„Selig sind, die ihre Kleider waschen, damit sie Anrecht am Baum des Lebens haben und durch die Tore in die Stadt eingehen.“

Darum endet die Schrift mit einer ernsten Warnung:

Offenbarung 21,7–8
„Wer überwindet, wird alles erben …
Die Feigen aber und Ungläubigen … ihr Teil wird im See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt.“


Schlusswort

Meine Gebet ist, dass wir alle danach streben, zu der Braut Christi zu gehören.

Amen.


Wenn du regelmäßig biblische Lehren und das Wort Gottes erhalten möchtest, kannst du uns über WhatsApp kontaktieren:

📱 +255789001312

Oder sende uns deine E-Mail-Adresse, damit wir dir die Lehren zusenden können.

Gott segne dich. 🙏📖

WhatsApp
DOWNLOAD PDF

Source URL: https://wingulamashahidi.org/de/2019/05/30/offenbarung-kapitel-21/