by Ester yusufu | 4 Oktober 2019 08:46 a.m.10
Wenn wir Gottes Schöpfung genau betrachten, erkennen wir ein Muster von Gegensätzen, das Seine perfekte Ordnung und Harmonie zeigt. Zum Beispiel besteht der menschliche Körper aus zwei symmetrischen Hälften – links und rechts –, die einander spiegeln. Dies zeigt Gottes durchdachte Gestaltung (1. Mose 1,27).
Ebenso gibt es zwei Seiten des Lichts: Tag und Nacht (1. Mose 1,4–5). Beide Gegensätze sind gleich wichtig in Gottes Schöpfungsordnung.
Doch über die physische Welt hinaus gibt es zwei grundlegende geistliche Realitäten: Leben und Tod. Beide gehörten zu Gottes ursprünglichem Plan. Der Tod war kein Zufall oder eine Strafe, sondern erfüllte einen göttlichen Zweck, um das Gleichgewicht der Schöpfung zu bewahren (Prediger 3,1–2).
Hätte es den Tod nie gegeben, hätten die Pflanzen und Früchte, die Adam und Eva aßen, ihren natürlichen Kreislauf von Wachstum und Verfall nicht vollenden können. Ohne den Tod könnte die Erde nicht bestellt oder genutzt werden, und die Schöpfung würde stagnieren (1. Mose 2,15).
Der Tod hat also eine wichtige Funktion in Gottes Ordnung: Er lässt Altes vergehen und schafft Raum für Neues, in einem fortlaufenden Kreislauf des Lebens (Psalm 90,10).
Der Mensch jedoch wurde für das ewige Leben geschaffen (1. Mose 2,7; Prediger 12,7). Im Garten Eden erhielt Adam das Leben als Geschenk. Der Tod kam erst, nachdem Adam und Eva Gottes Gebot übertreten hatten (1. Mose 3,17–19; Römer 5,12). So trat die Sterblichkeit in die menschliche Erfahrung ein – als Folge der Sünde, nicht als Teil der ursprünglichen Schöpfung.
Jesus Christus kam, um die Folgen von Sünde und Tod zu überwinden. Durch Seinen Tod und Seine Auferstehung hat Er den Tod besiegt und allen, die an Ihn glauben, ewiges Leben geschenkt:
„Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“
— Johannes 11,25–26
Jesus ist der einzige Weg zum ewigen Leben und der wahre Sieger über den Tod (Johannes 14,6; Hebräer 2,14–15). Keine andere Macht oder Gottheit hat Autorität über Tod oder Grab.
Der Apostel Paulus schreibt:
„Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.“
— 1. Korinther 15,25–26
Ohne die Hoffnung auf ewiges Leben verliert das Leben seinen tiefsten Sinn (Prediger 1,2). Wir sind aufgerufen, jetzt das Leben zu wählen – durch den Glauben an Jesus Christus (5. Mose 30,19; Römer 6,23).
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert? (Markus 8,36)
Gott und Sein Reich zuerst zu suchen, ist wahre Weisheit (Matthäus 6,33). Ewiges Leben ist ein unschätzbares Geschenk, das nur durch Jesu Opfer und Auferstehung gesichert ist:
„Und das ist das Zeugnis: Gott hat uns ewiges Leben gegeben, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.“
— 1. Johannes 5,11–12
Möge Gott dich reichlich segnen, während du den Weg des Lebens durch Jesus Christus wählst.
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