WEIL GOTT UNS SEINE ANWEISUNGEN ANVERTRAUT HAT

by Ester yusufu | 11 Juli 2020 08:46 p.m.07

(Römer 3,2 – „…ihnen sind die Orakel Gottes anvertraut worden.“)

Manchmal gibt uns Gott Gebote, die klein oder unwichtig erscheinen. Es ist leicht, sie zu übersehen und zu denken: „Ich kann Gott auch treu dienen, wenn ich das ignoriere.“ Aber aus Gottes Sicht ist Gehorsam wichtiger als Opfer (1. Samuel 15,22), und selbst unbeabsichtigtes Missachten Seiner Anweisungen macht unseren Dienst leer.


1. Gottes Anweisungen mögen unbedeutend wirken – für Ihn sind sie es nicht

Paulus lehrt, dass die körperliche Beschneidung allein niemanden rettet. Wer Gottes Gesetz bricht, für den verliert auch die Beschneidung ihre Bedeutung:

„Denn die Beschneidung nützt, wenn du das Gesetz hältst; bist du aber ein Übeltäter des Gesetzes, so ist deine Beschneidung zur Unbeschnittenheit geworden.“
(Römer 2,25)

Doch Paulus erkannte auch den Wert der Beschneidung an – weil sie Teil des Bundes Gottes mit Israel war:

„In vieler Hinsicht! Vor allem aber, weil ihnen die Orakel Gottes anvertraut sind.“
(Römer 3,2)

Die Grundregel: Selbst wenn ein Brauch nicht mehr direkt rettet, hat er Bedeutung, wenn er aus Gottes Gebot stammt.


2. Christen haben ebenfalls göttliche Anweisungen – von Jesus selbst

Unter dem Neuen Bund gibt Jesus klare Anweisungen für alle Gläubigen:

„Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“
(Markus 16,16)

Hier werden Glaube und Taufe als notwendige Schritte zum Heil genannt. Manche Christen sagen, die Taufe sei nur symbolisch: „Nur der Glaube rettet, die Taufe ist optional.“

Es stimmt, dass allein Jesu Blut Sünden reinigt (1. Johannes 1,7). Aber die Taufe ist ein Gebot Christi, und wer es ablehnt, missachtet einen Teil des wahren Glaubens.


3. Gehorsam ist die Grundlage eines sicheren christlichen Lebens

Jesus fragt eindringlich:

„Aber warum nennt ihr mich ›Herr, Herr‹ und tut nicht, was ich sage?“
(Lukas 6,46)

Er vergleicht zwei Menschen:

„…und der Einsturz jenes Hauses war groß.“
(Lukas 6,49)

Wer sagt, Jesus sei Herr, aber Seinen Anweisungen – wie der Taufe – nicht folgt, täuscht sich selbst (Jakobus 1,22).


4. Was bedeutet biblische Taufe wirklich?

Das griechische Wort baptizō bedeutet „eintauchen“ oder „untertauchen“. Deshalb taufte Johannes dort, „wo viel Wasser war“:

„Auch Johannes taufte in Aenon bei Salim, weil dort viel Wasser war.“
(Johannes 3,23)

Die Taufe war volle Untertauung, nicht Besprengung. Sie symbolisiert Begräbnis und Auferstehung:

„Wir sind also durch die Taufe mit ihm begraben worden in den Tod, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, auch wir in einem neuen Leben wandeln.“
(Römer 6,4)

Taufe durch Untertauchen ist nicht nur symbolisch – sie zeigt Tod der Sünde und neues Leben in Christus.


5. Der Name ist entscheidend – Taufe muss im Namen Jesu geschehen

In der Apostelgeschichte wurden alle Gläubigen im Namen Jesu Christi getauft. Es war kein Ritual, sondern eine Erklärung der Treue zum Einen, der retten kann:

Warum im Namen Jesu?

„Und in keinem andern ist das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir selig werden müssen.“
(Apostelgeschichte 4,12)


6. Wer noch nicht getauft ist – jetzt ist die Zeit

Wenn du noch nie getauft wurdest oder deine Taufe nicht biblisch (Untertauchen, Name Jesu) war, gibt Gott dir heute die Gelegenheit, es richtig zu machen.

Die Taufe ersetzt nicht das Kreuz, aber sie verbindet dich mit dem Werk des Kreuzes in Gehorsam und Glauben. Wenn du sie nach Gottes Art empfängst, ist dein Heil fest, sicher und wohlgefällig vor Gott.

„Und warum zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe seinen Namen an.“
(Apostelgeschichte 22,16)


Fazit

Gott gibt keine Anweisungen ohne Grund. Ob Beschneidung im Alten Bund oder Taufe im Neuen Bund – Seine Gebote sind heilig, bedeutungsvoll und wert unseres Gehorsams. Lass nicht Stolz, Tradition oder Missverständnisse dich dazu bringen, genau das zu ignorieren, was Gott für dein Heil vorgesehen hat.

Der Herr Jesus Christus hat gesprochen – lasst uns hören und gehorchen:

„Wer Ohren hat zu hören, der höre!“
(Lukas 8,8)

Möge der Herr dich segnen und dich in vollen Gehorsam und Wahrheit führen.

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