DIE WELT IM AUFRUHR: EINE PROPHEZEIUNG DER LETZTEN TAGE

by Doreen Kajulu | 27 Juli 2020 08:46 p.m.07

Wenn die Entrückung heute nicht geschieht und du zurückbleibst, dann sollst du eines wissen: Der Welt bleiben nur noch sieben Jahre, bevor sie ihrem Ende entgegengeht. Alles, was heute noch fest und beständig erscheint, wird vergehen. Diese sieben Jahre entsprechen der letzten „Woche“ aus der Prophezeiung Daniels:

(Daniel 9,24 – LUT)
„Siebzig Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünde abzutun, um die Schuld zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.“

Es bleibt nur noch eine Woche – sieben Jahre –, die den letzten Abschnitt der Menschheitsgeschichte und die Zeit der Trübsal markieren.


Der Aufbau der siebenjährigen Trübsalszeit

Dieser Zeitraum von sieben Jahren ist in zwei Hälften zu jeweils dreieinhalb Jahren unterteilt.

1. Die ersten 3,5 Jahre

In dieser Phase steigt der Antichrist zur Macht auf. Er schließt einen Bund mit vielen Nationen – auch mit Israel – und beginnt, seine weltweite Herrschaft zu festigen.

Die Schrift bezeugt dies:

(Daniel 9,27 – LUT)
„Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen.“

In derselben Zeit treten die zwei Zeugen aus Offenbarung 11 in Jerusalem auf:

(Offenbarung 11,3 – LUT)
„Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertsechzig Tage, angetan mit Trauerkleidern.“

Ihr Dienst ist von Zeichen, Gerichten und göttlicher Autorität geprägt. Am Ende werden sie getötet – und ihr Tod wird von der Welt gefeiert. Dies offenbart die tiefe Rebellion der Menschheit gegen Gott.

Theologische Einordnung:
Diese Zeit macht deutlich, dass menschliche Macht immer unter Gottes Souveränität steht. Selbst der Antichrist kann nur innerhalb der von Gott gesetzten Grenzen handeln.


2. Die letzten 3,5 Jahre: Die Große Trübsal

Nach der ersten Hälfte beansprucht der Antichrist uneingeschränkte Macht und zwingt die Menschheit zur Annahme des Malzeichens des Tieres (666):

(Offenbarung 13,16–17 – LUT)
„Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, sodass niemand kaufen oder verkaufen kann, der nicht das Zeichen hat.“

Wer dieses Zeichen verweigert, wird brutal verfolgt und schwerem Leiden ausgesetzt – ein Gericht über jene, die das falsche Königreich dieser Welt dem Reich Gottes vorziehen.

Jesus selbst warnte eindringlich:

(Lukas 21,34 – LUT)
„Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Fressen und Saufen und durch die Sorgen des Lebens und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme.“

Theologische Einordnung:
Die Große Trübsal verdeutlicht Gottes Gerechtigkeit und die Verantwortung des Menschen. Die bewusste Ablehnung von Gottes Bund bleibt nicht ohne Konsequenzen.


Der Tag des Herrn

Nach den sieben Jahren beginnt das endgültige Gericht – der Tag des Herrn. Es ist eine Zeit kosmischer Erschütterungen, die von tiefer Finsternis geprägt ist:

(Amos 5,18 – LUT)
„Weh denen, die des HERRN Tag herbeiwünschen! Was soll euch des HERRN Tag? Er ist Finsternis und nicht Licht.“

In dieser Zeit: Die Sonne verfinstert sich, der Mond wird blutrot, und Sterne fallen vom Himmel (Joel 3,4; Offenbarung 6,12–14). Die Erde kehrt in einen wüsten und leeren Zustand zurück – wie zu Beginn der Schöpfung:

(1. Mose 1,2 – LUT)
„Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe.“

Theologische Einordnung:
Der Tag des Herrn bezeugt Gottes absolute Herrschaft über die Schöpfung. Alles Geschaffene wird zum Zeugen seiner Macht und seines gerechten Gerichts.


Die Wiederkunft Christi und das Tausendjährige Reich

Nach dem Tag des Herrn kehrt Christus in Herrlichkeit zurück:

(Matthäus 24,30 – LUT)
„Dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

Die Gottlosen werden gerichtet, und Christus errichtet sein Tausendjähriges Reich (Offenbarung 20,4–6).
Die Erde wird erneuert – herrlicher als Eden, frei von Sünde, Leid und Tod.

Theologische Einordnung:
Die Wiederkunft Christi erfüllt alle Verheißungen Gottes an die Gläubigen. Sie ist der Höhepunkt der Erlösungsgeschichte und bringt Gerechtigkeit, Wiederherstellung und ewigen Frieden.


Zentrale theologische Aussagen

  1. Gottes Souveränität
    Alles geschieht nach Gottes Plan – selbst Trübsal und der Aufstieg des Antichristen.

  2. Freier Wille und Verantwortung
    Der Mensch darf wählen, doch jede Entscheidung hat ewige Konsequenzen.

  3. Gericht und Gnade
    Gottes Gericht ist gerecht, aber seine Gnade steht allen offen, die Christus annehmen.

  4. Hoffnung in Christus

(2. Petrus 3,9 – LUT)
„Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.“


Dringender Aufruf

Wenn du Christus noch nicht angenommen hast, dann tue es jetzt. Er liebt dich, kennt dich und hat ewiges Leben für dich bereitet:

(Johannes 3,16 – LUT)
„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Die Welt gerät ins Wanken. Die prophetischen Zeichen sind eindeutig.
Jetzt ist die Zeit zu antworten.

Maranatha.

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