by Janet Mushi | 4 Dezember 2020 08:46 p.m.12
„Was der Gottlose fürchtet, das wird ihn treffen; aber das Verlangen der Gerechten wird gewährt werden.“ – Sprüche 10,24
Gelobt sei der Name unseres Herrn Jesus Christus.
Eines von Satans wirksamsten Waffen ist die Angst. Oft übersehen, ist Angst mehr als ein emotionaler Zustand – sie ist ein geistliches Tor. Die Bibel warnt uns, dass Angst die Kraft hat, zu quälen und zu versklaven.
„Furcht ist nicht in der Liebe; sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Strafe zur Folge. Wer sich fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.“ – 1. Johannes 4,18
Viele Gläubige leben mit chronischer Sorge über geistliche Angriffe, Flüche und Hexerei. Leider ist diese Angst in vielen Kirchen normalisiert – ja, oft sogar gelehrt worden. Statt sich auf Christus, das Heil und die innewohnende Kraft des Heiligen Geistes zu konzentrieren, beschäftigen sich viele Christen vor allem mit Dämonen, Flüchen und Verschwörungen. Das Evangelium wurde durch Aberglaube ersetzt.
Dies ist nicht das Christentum, das Jesus oder seine Apostel gepredigt haben.
Hexerei ist real – die Bibel bestätigt dies (vgl. 2. Mose 22,17; Galater 5,19–21; Apostelgeschichte 8,9–24). Aber die Schrift konzentriert sich nicht darauf, die Geheimnisse von Hexen zu enthüllen oder Angst vor ihren Praktiken zu verbreiten. Stattdessen richtet das Neue Testament die Gläubigen konsequent auf den Glauben an Christus und das Leben im Geist aus.
Warum lehrte Jesus seine Jünger nicht, Hexen zu fürchten? Warum zog Paulus nicht von Stadt zu Stadt und warnte Gläubige vor Geistern, die sich in Katzen, Eidechsen oder Bäumen verstecken?
Weil die Apostel eine tiefere Offenbarung hatten: Die Kraft Gottes ist größer als alle Macht des Feindes.
„Ihr seid aus Gott, Kindlein, und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der in der Welt.“ – 1. Johannes 4,4
Das Prinzip in Sprüche 10,24 lehrt eine tiefgehende Wahrheit: Was der Gottlose fürchtet, wird über ihn kommen. Dies ist nicht nur ein Spruch – es ist ein geistliches Gesetz. Wenn Menschen irrationaler Angst erlauben, ihre Herzen zu dominieren, öffnen sie unbewusst die Tür für dämonische Unterdrückung.
Wenn jemand eine Eidechse oder eine Eule sieht und sofort annimmt, es sei eine Manifestation einer Hexe, wird dieser Glaube – nicht das Tier selbst – zum Ausgangspunkt der Angst. Wenn du jedes Tier oder Objekt als potenziellen geistlichen Angriff betrachtest, wandelst du nicht mehr im Glauben – du wandelst in Angst.
Jesus hat uns nie gelehrt, so zu leben.
„Der Glaube aber ist eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ – Hebräer 11,1
Glaube aktiviert Gottes Verheißungen; Angst aktiviert geistliche Qual. Viele Christen schreiben Rückschläge oder Armut geistlichen Angriffen zu, während oft die Angst vor diesen Dingen die Tür zu Schwierigkeiten geöffnet hat.
Anstatt Ratten oder Eulen als spirituelle Omen zu sehen, ruft der Glaube uns dazu auf, Unterscheidungsvermögen, Weisheit und Vertrauen in Gottes Fürsorge zu üben. Die Gerechten leben durch den Glauben (Römer 1,17), nicht durch Angst.
Christi Sieg über die Finsternis ist vollkommen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er die Mächte der Dunkelheit entwaffnet.
„Indem er die Mächte und Gewalten entwaffnet und sie öffentlich zur Schau stellte, triumphierte er über sie am Kreuz.“ – Kolosser 2,15
Selbst wenn jemand Flüche ausspricht oder Hexerei gegen dich richtet, können diese Bemühungen nicht gedeihen, wenn du in Christus verborgen bist.
„Keine Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, wird Erfolg haben, und jede Zunge, die sich gegen dich im Gericht erhebt, wirst du verurteilen. Das ist das Erbe der Knechte des HERRN.“ – Jesaja 54,17
„Sie werden Schlangen mit den Händen aufnehmen; und wenn sie tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.“ – Markus 16,18
Dies sind keine leeren Versprechen – sie sind geistliche Realitäten für diejenigen, die im Geist wandeln.
Jesus ist nicht gestorben, damit wir in ständiger Angst vor Hexen, Eulen oder Schatten leben. Er kam, um uns ein Leben in Fülle zu geben (Johannes 10,10) und Frieden, der alles Verstehen übersteigt (Philipper 4,7). Wenn Angst deinen Weg mit Gott dominiert, ist es Zeit, zur Wahrheit des Evangeliums zurückzukehren.
„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ – Johannes 8,32
Anstatt deinen Geist mit abergläubischen Lehren und angstbasierten Doktrinen zu füllen, tauche tief in das Wort Gottes ein. Je mehr du die Wahrheit verstehst, desto furchtloser und freier wird dein Leben sein.
Wenn du von Angst – besonders vor Hexerei oder Flüchen – gefangen gehalten wurdest, bietet Jesus Freiheit. Du musst nicht in Misstrauen und Sorge leben. Beginne heute damit, deinen Geist mit der Schrift zu erneuern, auf das vollbrachte Werk Christi zu vertrauen und in der Kühnheit zu wandeln, die der Heilige Geist schenkt.
„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ – 2. Timotheus 1,7
Du bist kein Opfer. Du bist mehr als ein Überwinder durch Christus, der dich liebt (Römer 8,37).
Shalom!
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