Tust du wirklich den Willen Gottes?

by Dorcas Kulwa | 17 Mai 2021 08:46 p.m.05

 


Tust du wirklich den Willen Gottes?

Wenn du dich als Diener Gottes siehst, ist es wichtig, dich ehrlich zu fragen: Lebe ich wirklich nach dem Willen des Herrn Jesus?

Warum ist das so entscheidend? Weil es Gott gefällt, wenn wir seinen Willen verstehen und danach handeln. Jesus selbst sagte:

Johannes 6,37-40:
„Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.
Denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen eigenen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Und dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat: dass ich nichts verliere von all dem, was er mir gegeben hat, sondern es auferwecke am letzten Tag.
Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken.“

Hier lehrt Jesus die ewige Sicherheit der Gläubigen: Alle, die der Vater ihm anvertraut hat, werden bewahrt und am letzten Tag auferweckt. Das zeigt Gottes souveräne Gnade in der Rettung (vgl. Römer 8,29-30).

Für uns bedeutet das konkret zwei zentrale Aufgaben:

  1. Andere zu Jesus führen, damit sie glauben und ewiges Leben empfangen.

  2. Für Gläubige sorgen, damit niemand abfällt oder sein Heil verliert.

Jesus selbst hat diese Mission vorgelebt, und der Vater bestätigte, dass sein Wirken wohlgefällig war (vgl. Johannes 5,30).


Dauerhafte Frucht bringen

Johannes 15,16:
„Ihr habt mich nicht erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr Frucht bringt, die bleibt. So wird euch der Vater alles geben, worum ihr in meinem Namen bittet.“

Frucht, die „bleibt“, bedeutet echtes geistliches Wachstum und dauerhafte Veränderung, nicht nur oberflächlichen Glauben. Dies hängt mit der Heiligung zusammen – Gottes fortlaufendes Werk, Gläubige zu heiligen (Philipper 1,6).

Jesus zeigt auch, wie wir für andere sorgen sollen:

Johannes 21,15-17:
„Weide meine Lämmer… Hüte meine Schafe…“

Echte Fürsorge bedeutet, Menschen zu ernähren (lehren, ermutigen) und gleichzeitig zu schützen (vor Abfall bewahren).


Ausdauer und Wachstum in der Gemeinde

Apostelgeschichte 15,36-41 zeigt, wie Paulus die Gemeinden, die er gegründet hatte, erneut besuchte, um die Gläubigen zu stärken. Das lehrt uns: Evangelisation und Jüngerschaft gehören untrennbar zusammen.

Frage dich selbst:

Jesus sagte:

Johannes 4,34-35:
„Meine Nahrung besteht darin, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu vollenden.
Sagt ihr nicht: ‚Noch vier Monate, dann ist Erntezeit‘? Ich sage euch: Öffnet eure Augen und seht die Felder! Sie sind reif zur Ernte.“


Sei kein Christ, der nur im Speicher sitzt

Im Gleichnis vom Weizen und der Spreu unterscheidet Jesus klar zwischen Gläubigen (Weizen) und Ungläubigen (Spreu):

Matthäus 3,12:
„Seine Wurfschaufel ist in seiner Hand, um seine Tenne zu reinigen und den Weizen in seine Scheune zu sammeln, aber die Spreu wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“

Die Scheune steht für Gottes Schutz und Sicherheit.

Doch der Weizen muss auch wieder ins Feld gesät werden, um zu wachsen und Frucht zu bringen:

Johannes 12,24-26:
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; stirbt es aber, bringt es viel Frucht.
Wer sein Leben liebt, wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.“

Das ist ein Aufruf zu Selbstverleugnung (Lukas 9,23) und dazu, die Kosten der Jüngerschaft zu bedenken. Viele Gläubige bleiben „im Speicher“ – gerettet, aber untätig. Jesus ruft uns jedoch, Prüfungen zu bestehen und Versuchungen zu widerstehen, um Frucht zu bringen (Lukas 8,11-15).


Praktische Anwendung

Möge Gott uns die Kraft geben, seinen Willen vollständig zu leben, dauerhafte Frucht zu bringen und andere zum ewigen Leben zu führen.

 

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