by Dorcas Kulwa | 9 Juli 2021 08:46 a.m.07
Ein einfacher Weg, Christus dem Volk zu verkünden
Grüße im Namen unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus!
Wir danken Gott für Seine Gnade, uns einen neuen Tag zu schenken. Zu Beginn lade ich Sie ein, mit mir über eine kraftvolle Wahrheit aus der Bibel nachzudenken: die Bedeutung geistlicher Einheit in der Kirche als Zeugnis für die Welt.
Warum fällt es heute so schwer, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen?
Wenn wir von „denen draußen“ sprechen, meinen wir Menschen, die entweder weltlich eingestellt sind oder anderen Religionen folgen. Evangelisation wird zunehmend schwieriger – aber woran liegt das?
Es stimmt zwar, dass „der Herr die Seinen kennt“ (2. Timotheus 2,19), doch diese Wahrheit darf nicht als Ausrede dienen, den Missionsauftrag zu vernachlässigen (Matthäus 28,19–20). Das eigentliche Problem liegt oft in der Kirche selbst: Wir haben es versäumt, in geistlicher Einheit zu leben.
Das Zeugnis der Einheit – der Schlüssel zur Evangelisation
Kurz vor Seiner Kreuzigung betete Jesus ein tiefes Gebet:
Johannes 17,21–23
„Damit sie alle eins seien, wie Du, Vater, in mir und ich in Dir, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass Du mich gesandt hast. Die Herrlichkeit, die Du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind: ich in ihnen und Du in mir; damit sie vollkommen seien in Eins, und die Welt erkenne, dass Du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie Du mich geliebt hast.“
Jesus zeigt hier: Die Glaubwürdigkeit des Evangeliums hängt unmittelbar von der Einheit der Gläubigen ab. Wenn Christen in geistlicher Einheit leben, bestätigt dies, dass Jesus wirklich der von Gott gesandte Sohn ist.
Nicht jede Einheit kommt von Gott
Jesus sprach nicht von oberflächlicher oder organisatorischer Einheit – etwa durch Denominationen oder interreligiöse Bündnisse. Er betete für geistliche Einheit – eine Einheit, die der Heilige Geist bewirkt.
Epheser 4,3–6
„Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens. Es gibt einen Leib und einen Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in euch allen ist.“
Diese „Einheit des Geistes“ ist tief in der Lehre verwurzelt und vom Geist befähigt. Sie ist nicht nur emotional oder organisatorisch – sie ist Einheit in Wahrheit und Liebe, gegründet auf der Person und dem Werk Christi.
Die zentralen Elemente wahrer geistlicher Einheit
Ein Herr – Jesus Christus
Nicht ein Prophet, Heiliger oder Religionsstifter, sondern der auferstandene Herr (Apg 4,12). Er ist der Eckstein unserer Gemeinschaft (Eph 2,20).
Ein Glaube – der Glaube an Christus
Dieser Glaube basiert auf der Heiligen Schrift, nicht auf menschlicher Tradition (Judas 1,3; 2. Timotheus 3,16–17).
Eine Taufe – im Namen Jesu Christi
Die frühe Kirche taufte durch Untertauchen im Namen Jesu (Apg 2,38; 8,16; 10,48; 19,5). Dies leugnet nicht die Dreieinigkeit Gottes (Matthäus 28,19), sondern bestätigt, dass Jesus der Offenbarte Name ist, durch den Heil kommt (Apg 4,12).
Ein Geist – der Heilige Geist
Der Heilige Geist wohnt in jedem Gläubigen, verbindet uns zu einem Leib (1. Kor 12,13) und befähigt uns, Frucht zu tragen (Gal 5,22–23).
Wenn die Kirche vereint ist, wird Christus sichtbar
Wenn die Kirche diese Wahrheiten lebt, wird unser Zeugnis für die Welt stark und überzeugend – nicht nur durch Worte, sondern durch unser Leben und unsere Liebe.
Johannes 13,35
Jesus sagte: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“
Uneinigkeit hingegen sendet ein widersprüchliches Signal. Wenn Gläubige durch Konfessionen, unterschiedliche Lehren oder persönliche Interessen gespalten sind, wird das Evangelium in den Augen der Welt verwässert.
Ein Aufruf zur Selbstprüfung
Wir müssen uns fragen:
Ist die Einheit, für die Jesus gebetet hat, in uns heute sichtbar?
Wenn nicht, müssen wir anerkennen, dass etwas gebrochen ist. Und wenn es gebrochen ist, muss es wiederhergestellt werden – nicht nur zu unserem Vorteil, sondern um des Evangeliums willen.
Dies ist nicht nur ein persönliches Ziel, sondern ein göttlicher Auftrag:
Johannes 17,23
„Ich in ihnen und Du in mir, damit sie vollkommen seien in Eins, und damit die Welt erkenne, dass Du mich gesandt hast …“
Christus durch unsere Einheit predigen
Lasst uns durch die Hilfe des Heiligen Geistes zu biblischer Einheit zurückkehren – in Lehre, Geist und Liebe. Wenn wir das tun, müssen wir nicht mehr kämpfen, um Menschen von Christus zu überzeugen. Unsere Einheit selbst wird Christus den Nationen verkünden.
Schalom.
Komm, Herr Jesus!
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