by Janet Mushi | 12 Juli 2021 08:46 p.m.07
Gepriesen sei der Name unseres Herrn Jesus Christus!
Willkommen zu einer gemeinsamen Bibelbetrachtung.
Beim Fischen gibt es verschiedene Methoden – man kann mit einer Angel oder mit Netzen fischen.
Das Angeln mit der Angelrute bedeutet, dass man einen Fisch nach dem anderen fängt. Es dauert länger und bringt meist nur wenig Ertrag.
Bei dieser Methode sind im Grunde nur zwei Dinge entscheidend: die Angel selbst und der Köder.
Der Köder ist meist ein kleines Stück Fleisch oder Fisch, das den Fisch anlocken soll.
Wenn ein Fisch gefangen ist, muss der Fischer einen neuen Köder anbringen, um den nächsten zu fangen.
Das ist zwar eine gute, aber auch langsame und ertragsschwache Methode.
Doch es gibt eine andere Art des Fischens – ohne Fleischköder, aber mit großem Ertrag: das Fischen mit Netzen und Licht!
Dieses Fischen geschieht oft in der Nacht. Die Fischer fahren hinaus aufs offene Meer und zünden ihre Lampen an, die hell leuchten.
Das Licht zieht die Fische an – sie schwimmen näher heran, und schließlich werden sie von den Netzen erfasst.
Das Ergebnis: eine große Menge Fische in kurzer Zeit.
Was lernen wir daraus?
Ein Köder aus Licht ist besser als ein Köder aus Fleisch.
Auch wir, die wir den Herrn Jesus verkündigen, sind mit Fischern zu vergleichen, und die Welt gleicht dem Meer.
Wie die Fischer in der Nacht hinausfahren, so gehen auch wir hinaus, um Menschen zu „fischen“ – in einer Welt voller Dunkelheit,
unter Menschen, die im Finstern leben, deren Augen der Satan verblendet hat, damit sie das Licht nicht sehen.
Unser Köder ist nicht das Fleisch – das hat keine Wirkung inmitten der tiefen Dunkelheit dieser Welt.
Unser Köder muss helles Licht sein!
Matthäus 5,14–16 (LUT 2017)
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
16 So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Wie die Lampen der Fischer in der Nacht viele Fische anziehen, so sind unsere guten Werke das Licht, das Menschen zu Christus zieht –
mehr als alle Wunder, Sprachen oder Gaben, die wir haben könnten.
Vergiss nie: Der beste Köder ist unser leuchtendes Licht – das heißt: unsere Taten.
Je heller unser Licht scheint, desto weiter ist es sichtbar – und desto mehr Menschen werden davon angezogen.
Doch wenn unser Licht schwach ist, wird kein einziger Fisch in unsere Netze kommen.
Philipper 2,15 (LUT 2017)
… damit ihr untadelig und lauter seid, Gottes Kinder ohne Tadel mitten unter einem verkehrten und verdrehten Geschlecht, unter dem ihr scheint wie Lichter in der Welt.
Leuchtet dein Licht mitten in dieser finsteren Welt?
Der Herr helfe uns und segne uns.
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