by Dorcas Kulwa | 2 August 2021 08:46 a.m.08
Wo, o Tod, ist dein Sieg?
Es wird ein Tag kommen, an dem der Tod endgültig besiegt sein wird – ein Tag, an dem der letzte Feind vernichtet wird (1. Korinther 15,26).
An diesem Tag werden die Gläubigen neue, verherrlichte Körper erhalten. Paulus nennt diesen Körper den „Auferstehungskörper“ oder den „Körper der Herrlichkeit“ (1. Korinther 15,42-44). Wenn die letzte Posaune ertönt, werden alle, die an Jesus Christus geglaubt haben – ob lebendig oder tot – verwandelt. Die Lebenden bei Seiner Wiederkunft werden augenblicklich verwandelt, während die Toten unvergänglich auferstehen (1. Korinther 15,51-52).
„Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
in einem Augenblick, in einem Nu, beim letzten Posaunenstoß. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden unvergänglich auferweckt, und wir werden verwandelt werden.“
Die, die krank, gebrechlich oder schwach gestorben sind, aber treu geblieben sind, werden vollkommen geheilt und wiederhergestellt auferstehen. Kein Leiden, keine Gebrechen, keine Blindheit oder Krankheit mehr. Der Auferstehungskörper ist vollkommen, frei von Schmerz, Krankheit oder Verfall (Philipper 3,20-21). Selbst wer unter chronischen Krankheiten wie Krebs oder Diabetes gelitten hat, wird von ihnen befreit auferstehen.
Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,38-44). Lazarus war physisch tot und durch Krankheit geschwächt. Als Jesus ihn auferweckte, kehrte er vollständig gesund und wiederhergestellt ins Leben zurück. Sein verwester Körper wurde in einen lebendigen, gesunden Körper verwandelt – ein Vorgeschmack auf die endgültige Auferstehung aller Gläubigen.
An diesem Tag werden alle, die in Trauer oder Bedrängnis gestorben sind, siegreich auferstehen, bekleidet mit Unvergänglichkeit und Herrlichkeit. Sie werden gemeinsam den triumphierenden Ruf ausrufen:
(1. Korinther 15,55)
„Wo, o Tod, ist dein Sieg? Wo, o Tod, ist dein Stachel?“
Der Tod, der einst die Menschheit gefangen hielt, wird durch den Sieg Jesu Christi verschlungen. Dieser Sieg ist durch Seine Auferstehung gesichert und allen verheißen, die an Ihn glauben (Römer 6,9-10).
Physischer Tod markiert zwar das Ende dieses irdischen Lebens, doch die Hoffnung auf ein Leben nach der Auferstehung bleibt das Herzstück des christlichen Glaubens. Paulus betont, dass der Stachel des Todes – Schmerz und Trennung – durch Christi Triumph beseitigt wird (1. Korinther 15,56).
Eine ernste Frage bleibt: Hast du Jesus Christus als deinen Retter angenommen? Wo wirst du an dem Tag stehen, an dem die Toten auferweckt und die Gerechten unvergänglich gekleidet werden? Die Schrift warnt, dass nicht jeder den Tod überwinden wird – nur die, die in Glauben und Heiligkeit mit Christus verbunden sind, werden an diesem Auferstehungssieg teilhaben (Johannes 11,25-26; 1. Johannes 5,12).
Hast du Jesus persönlich vertraut? Bist du sicher, dass du an diesem Tag den Tod überwinden und das ewige Leben erlangen wirst? Oder wirst du zurückbleiben, um die große Trübsal zu erleben, wie sie in der Offenbarung beschrieben wird, und unter der Herrschaft des Antichristen zu leiden?
Wenn du noch lebst, wenn Christus zurückkehrt, wirst du dann mit Ihm in der Luft entrückt werden, um Ihm zu begegnen (1. Thessalonicher 4,16-17)? Diese Hoffnung, die Entrückung genannt wird, ist allen Gläubigen verheißen, die treu und bereit bleiben.
Wenn du unsicher bist über deinen Stand, nimm dies als ernste Warnung: Ohne Glauben an Christus und ein Leben, das durch Ihn verwandelt ist, wirst du den Tod an diesem Tag nicht überwinden. Das Kommen des Herrn wird einige in ihren Sünden antreffen, und sie werden Gericht statt Befreiung erleben.
Maranatha! Komm, Herr!
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