DIE GROßE BEDEUTUNG DES GEBENS AN DEN HERRN

by Dorcas Kulwa | 20 September 2021 08:46 p.m.09

 


DIE GROßE BEDEUTUNG DES GEBENS AN DEN HERRN

Gepriesen sei der Name unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus!

Lassen Sie uns einen Moment innehalten, um ein geistliches Prinzip zu betrachten, das oft missverstanden oder übersehen wird: die Bedeutung des Gebens im Leben eines Gläubigen. Dabei geht es nicht nur um Geld – es geht darum, das Herz Gottes zu verstehen, Christi Mission nachzuvollziehen und unsere Berufung als Jünger wahrzunehmen.

1. Der geistliche Kampf um das Geben
Eines der Hauptziele des Feindes ist der Geist der Großzügigkeit. Satan weiß, dass Geben sowohl eine geistliche Waffe als auch ein Kanal des Segens ist. Er möchte nicht, dass Menschen – weder Gläubige noch Nicht-Gläubige – ein großzügiges Herz entwickeln.

Sogar Nicht-Gläubige können durch ihr Geben Gottes Prinzipien erleben.

Sprüche 11,25 sagt:
„Ein großzügiger Mensch wird gesegnet; wer andere erfrischt, wird selbst erfrischt.“

Satan kämpft gegen diese Wahrheit, indem er Selbstsucht, Materialismus und Angst vor Mangel fördert. Er möchte, dass Menschen verschlossen bleiben und denken, sie hätten nicht genug zu geben.

2. Geben spiegelt Gottes Natur wider
Gott ist der ultimative Geber. Das Evangelium selbst gründet auf Geben.

Johannes 3,16 sagt:
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

Wenn wir geben, spiegeln wir Gottes Wesen wider. Geben wird zu einem Akt der Anbetung, zu einem Ausdruck von Liebe und zu einem sichtbaren Zeichen, dass wir Gott als unseren Versorger vertrauen.

3. Christus identifiziert sich mit den Bedürftigen
Jesus machte klar: Was wir für andere tun – oder unterlassen – tun wir für Ihn.

In Matthäus 25,35-40 sagt Jesus:
„Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben… Ich war ein Fremder, und ihr habt mich aufgenommen… Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht… Wahrlich, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Jesus spricht hier von Gläubigen, besonders von denen, die wegen ihres Glaubens leiden oder sich in schwierigen Situationen befinden. Es geht nicht um zufällige Bedürftige, sondern um Menschen, in denen Christus durch Seinen Geist wohnt.

4. Selbst Jesus „braucht“ heute
Dies ist ein theologisches Geheimnis, aber eine biblische Realität: Auch wenn Jesus zur Rechten des Vaters sitzt (Hebräer 1,3), erlebt Er Leiden durch Seinen Leib – die Kirche.

Apostelgeschichte 9,4-5 berichtet von Sauls Begegnung mit Christus:
„Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ „Wer bist du, Herr?“ fragte Saul. „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“

Obwohl Saul Christen verfolgte, nahm Jesus es persönlich. Genauso sieht Jesus es, wenn wir einen leidenden Gläubigen ignorieren oder unterstützen, als sei es Ihm selbst geschehen.

5. Wohlstand schützt nicht vor Prüfungen
Viele lehren heute, dass ein geretteter Mensch niemals arm, krank oder leidend sein wird. Doch das widerspricht dem Leben Jesu und Seiner Apostel.


2. Korinther 6,4-5 sagt:
„…als Diener Gottes empfehlen wir uns in allem: in Geduld, in Bedrängnissen, in Nöten, in Schlägen, Gefängnissen und Aufständen; in harter Arbeit, schlaflosen Nächten und Hunger.“

Gott erlaubt Zeiten der Not nicht, weil Er ungerecht wäre, sondern um unseren Glauben zu prüfen, unseren Charakter zu formen und anderen die Möglichkeit zu geben, zu segnen und gesegnet zu werden.

6. Geben lädt Segen ein
Anderen zu helfen – besonders Gläubigen – ist eine direkte Investition in Gottes Reich. Jesus sagt in

Markus 9,41:
„Wahrlich, ich sage euch: Wer euch auch nur einen Becher Wasser gibt in meinem Namen, weil ihr zum Messias gehört, wird seinen Lohn nicht verlieren.“

Schon die kleinste Tat der Liebe im Namen Christi hat ewige Bedeutung. Gott sieht jede Handlung der Großzügigkeit, die aus dem richtigen Herzen kommt, und belohnt sie.

7. Geben ist jedermanns Verantwortung
Großzügigkeit ist nicht nur etwas für Reiche, Geistliche oder Kirchenälteste – sie ist eine Berufung für jeden Gläubigen.

Galater 6,10 sagt:
„Lasst uns, solange wir Gelegenheit haben, allen Gutes tun, besonders den Gläubigen.“

Geben kann in Form von Geld, Gastfreundschaft, Ermutigung, Gebet oder praktischer Hilfe geschehen.

Schlussgedanke: Geben mit Ziel und Glauben
Gott braucht unser Geld nicht – Er besitzt alles. Aber Er erlaubt uns, durch Geben mit Ihm zusammenzuarbeiten, damit unsere Herzen in Liebe wachsen und Sein Volk gestärkt wird.

Wenn wir bedürftigen Gläubigen helfen, geben wir Christus selbst.

Halten Sie Ihre Hand nicht zurück. Ignorieren Sie nicht das leise Drängen Gottes. Ob finanzielle Gabe, Besuch im Gefängnis, Essen für die Hungrigen oder ein aufmunterndes Wort – tun Sie es für den Herrn.

Und denken Sie an Jesu Worte:

Apostelgeschichte 20,35:
„Es ist seliger zu geben als zu empfangen.“

Maranatha – Der Herr kommt bald.
Lasst uns treu, liebevoll und großzügig sein.

Bitte teilen Sie diese Botschaft mit anderen.


 

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