WAS BEDEUTET ES WIRKLICH, EIN CHRIST ZU SEIN?

by MarryEdwardd | 4 November 2021 08:46 p.m.11

Gepriesen sei der Name unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus.

Viele Menschen nennen sich heute Christen, aber verstehen wir wirklich, was Jesus selbst über das Folgen Seiner Person gesagt hat? Erstaunlicherweise hat Jesus uns niemals befohlen, „Christen zu machen“. Stattdessen befahl Er uns, Jünger zu machen.


1. Jesus befahl uns, Jünger zu machen – nicht einfach Christen

Matthäus 28,19–20 (ELB)
„Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe…“

Der Missionsbefehl geht nicht darum, Kirchenmitglieder hervorzu­bringen, Anhänger von Denominationen oder Menschen, die nur mit Worten einen Glauben bekennen. Es geht darum, Jünger hervorzubringen – Menschen, die Jesus nachfolgen, Ihm gehorchen, Ihn nachahmen und sich Ihm hingeben.


2. Das Wort „Christ“ wurde zuerst in Antiochia benutzt – nicht von Jesus

Viele sind überrascht, dass Jesus das Wort „Christ“ niemals benutzte. Der Begriff entstand später:

Apostelgeschichte 11,26 (SCH2000)
„…Und in Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.“

Das Wort „Christ“ bedeutet wörtlich „zu Christus gehörend“ oder „kleiner Christus“.
Wichtig ist jedoch: Sie wurden Christen genannt, weil sie zuerst Jünger waren.

Mit anderen Worten:

Ein Christ = ein Jünger.
Nicht jeder, der Christus bekennt, ist automatisch ein Jünger.

Dieser Unterschied ist entscheidend.


3. Was ist ein Jünger? Jesus nennt die Voraussetzungen

Jesus gab klare und kompromisslose Bedingungen für jeden, der Ihm nachfolgen will.

(a) Ein Jünger muss sich selbst verleugnen

Lukas 9,23 (ELB)
„Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf und folge mir nach.“

Selbstverleugnung ist nicht optional; sie ist grundlegend.

(b) Ein Jünger muss sein Kreuz tragen

Lukas 14,27 (NIV)
„Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, kann nicht mein Jünger sein.“

Wenn Jünger = Christen sind, dann gilt:

Wer sein Kreuz nicht trägt, kann kein Christ sein.

Das Kreuz steht für Leiden, Opfer, Gehorsam, Ablehnung durch die Welt und den Tod des alten, sündigen Menschen.

(c) Ein Jünger muss Jesus über alle Beziehungen stellen

Lukas 14,26 (ELB)
„Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter … und sogar sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.“

„Hassen“ ist hier eine hebräische Ausdrucksweise und bedeutet:
weniger lieben, alles ablehnen, was die Loyalität zu Gott beeinträchtigt (vgl. Matthäus 10,37).

(d) Ein Jünger muss alles aufgeben

Lukas 14,33 (ELB)
„So kann nun keiner von euch mein Jünger sein, der nicht allem entsagt, was er hat.“

„Allem entsagen“ bedeutet nicht immer, alles zu verkaufen; es bedeutet, alles Jesus zu unterwerfen – Besitz, Ziele, Wünsche, Beziehungen.

Darum gilt:

Ein Christ, der nicht alles Jesus übergeben hat, ist noch kein Jünger – und daher kein Christ im biblischen Sinn.


4. Die ersten Christen verstanden diesen Maßstab

In der Apostelgeschichte wurden Christen bekannt durch:

Sie lebten anders als die Welt – weil sie echte Jünger waren.
Die moderne Christenheit zeigt dies oft nicht mehr, aber Jesus hat sich nicht verändert.

Hebräer 13,8 (SCH2000)
„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“

Seine Maßstäbe haben sich nicht geändert.


5. Bist du wirklich ein Christ gemäß der Schrift?

Nach Jesu Definition – nicht der Kultur – frage dich selbst:

Wenn nicht, dann bist du laut der Schrift noch kein Christ – unabhängig von Taufe, Denomination oder Kirchenbesuch.

1. Johannes 2,4 (ELB)
„Wer sagt: Ich kenne ihn!, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in ihm ist nicht die Wahrheit.“

Glaube ohne Gehorsam ist tot.


6. Die ewige Konsequenz, Christus zu folgen – oder abzulehnen

Jesus stellt eine ernste Frage:

Markus 8,36 (SCH2000)
„Denn was hilft es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und seine Seele einzubüßen?“

Was nützt es, gesellschaftliche Anerkennung zu gewinnen, in Vergnügen zu leben oder modern zu erscheinen – und dabei den Himmel zu verpassen?

Die Anerkennung der Welt rettet nicht.
Nur der Weg der Jüngerschaft rettet.


7. Der Ruf Jesu heute

Jesus ruft dich heute:

Lass die Welt denken, du seist seltsam – aber lass Christus dich treu finden.

Maranatha – Komm, Herr Jesus!
Möge der Herr unsere Herzen und Augen öffnen, um wahre Jüngerschaft zu verstehen und anzunehmen.

Bitte teile diese Botschaft mit anderen, die die Wahrheit von Gottes Wort brauchen.


 

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