by Dorcas Kulwa | 2 Dezember 2023 08:46 p.m.12
WIE WIR DIE SCHWEREN LASTEN DES LEBENS TRAGEN KÖNNEN
Jeder Mensch trägt irgendeine Art von Last. Damit meine ich hier nicht Sünden oder moralische Fehltritte, sondern die alltäglichen Verantwortungen des Lebens: den Lebensunterhalt verdienen, Miete zahlen, Schulgebühren begleichen, sich weiterbilden, ein Zuhause aufbauen und vieles mehr. Solche Belastungen können uns leicht den inneren Frieden rauben.
Die Realität unserer Lasten
Die Bibel verschweigt nicht, dass das Leben Herausforderungen mit sich bringt. Jesus selbst sagt: „In der Welt habt ihr Angst“ (Johannes 16,33). Doch unmittelbar danach schenkt Er uns Trost: „Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Das zeigt: Lasten sind real, aber durch Christus sind auch Frieden und Sieg möglich.
Lasten Tag für Tag tragen
Unser Fehler besteht oft darin, alles auf einmal schaffen zu wollen. Wir versuchen, sämtliche Probleme eines ganzen Jahres an einem einzigen Tag zu lösen – und wundern uns dann, warum wir überwältigt sind. Paulus erinnert uns daran, dass Gottes Gnade für jeden Tag reicht (2. Korinther 12,9). Gottes Kraft wird täglich neu gegeben, nicht auf Vorrat.
Stell dir vor, du würdest versuchen, die Lebensmittelkosten eines Jahres heute zu bezahlen, gleichzeitig die Schulgebühren der nächsten Jahre zu sichern, in kurzer Zeit mehrere Ausbildungen abzuschließen und daneben auch noch Häuser für deine Kinder zu bauen. Solch ein Lebensstil führt zwangsläufig zu Überforderung und Erschöpfung.
Gottes Versorgung gilt für heute
Gott lädt uns ein, Ihm täglich zu vertrauen. Jesus lehrt uns zu beten: „Gib uns täglich unser tägliches Brot“ (Lukas 11,3). Er macht deutlich: Wir sollen von Tag zu Tag auf Gott bauen.
In Matthäus 6,31–34 sagt Jesus:
„Darum sorgt euch nicht und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Womit sollen wir uns kleiden? Denn um all das kümmern sich die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß doch, dass ihr das alles braucht. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere dazugegeben. Sorgt euch also nicht um den morgigen Tag; der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Herausforderungen.“
Dieses Wort macht deutlich: Unsere Priorität ist Gottes Reich. Wenn wir Ihn an erste Stelle setzen, kümmert Er sich um das, was wir brauchen. Sorgen über die Zukunft rauben uns den Frieden und schwächen unser Vertrauen.
Weisheit im Umgang mit Verantwortung
Die Bibel lehrt uns, Aufgaben in der richtigen Zeit anzugehen. Prediger 3,1 sagt: „Alles hat seine Zeit.“ Wir sollen nicht alles gleichzeitig schultern, sondern Schritt für Schritt – so wie Gott es führt.
Gottes Timing vertrauen
Gott weiß, wann was dran ist. Sprüche 3,5–6 ermutigt uns: „Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand. Auf all deinen Wegen erkenne Ihn, dann wird Er deine Wege ebnen.“ Wenn wir unsere Lasten Gott anvertrauen, führt Er uns sicher.
Wie wir es praktisch leben können
Egal ob es um Essen, Schulgebühren oder Zukunftspläne geht: Teile deine Lasten auf. Konzentriere dich auf den heutigen Tag. Danke Gott für das, was Er dir jetzt schenkt, und vertraue darauf, dass Er auch morgen versorgen wird.
Gott hat uns nicht geschaffen, damit wir unter erdrückenden Lasten zusammenbrechen, sondern damit wir im Glauben gehen und Ihm täglich vertrauen.
Schlussgedanke
Die Lasten des Lebens sind real – aber Gottes Gnade ist genauso real. Wenn wir lernen, unsere Sorgen Tag für Tag bei Gott abzugeben, anstatt alles auf einmal tragen zu wollen, finden wir Frieden, Freude und inneren Ruhe.
Schalom.
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