by Dorcas Kulwa | 18 Januar 2024 08:46 a.m.01
Gnade und Frieden im Namen unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus.
Heute betrachten wir die Frohe Botschaft anhand des Lebens eines Apostels, der vielen von uns ähnelt: Thomas. Sein Weg zeigt, wie Gott Zweifel in tiefen Glauben verwandelt.
Thomas, auch Didymus („Zwilling“) genannt, gehörte zu den zwölf Aposteln. Häufig wird er nur mit seinem Zweifel verbunden, doch die Bibel zeigt auch seine Hingabe.
Als Jesus trotz der Gefahr nach Judäa zurückkehren wollte, sagte Thomas mutig:
(Johannes 15,13 — LUT17)
Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben!“
Das zeigt seine tiefe Loyalität und Liebe zu Jesus.
Jesus selbst sagte:
(Johannes 15,13 — LUT17)„Niemand hat größere Liebe, als dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“
Trotz seines Mutes hatte Thomas eine Schwäche:
Er wollte verstehen, bevor er glaubte.
Sein Denken war logisch, vorsichtig, realitätsbezogen — eine Haltung, die viele Gläubige kennen.
Nach der Auferstehung erschien Jesus den Jüngern hinter verschlossenen Türen.
Doch Thomas war nicht dabei (Johannes 20,24).
Durch seine Abwesenheit verpasste er eine göttliche Begegnung.
Als die Jünger später begeistert bezeugten:
„Wir haben den Herrn gesehen!“,
antwortete Thomas:
Johannes 20,25 — SCH2000)„Wenn ich nicht die Nägelmale sehe … werde ich nicht glauben.“
Die Schrift zeigt: Gott offenbart sich oft in der Gemeinschaft.
Matthäus 18,20 — LUT17)
„Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“
Darum ermahnt uns Hebräer:
Hebräer 10,25 — SCH2000)
„Lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen …“
Isolation vertieft Zweifel. Gemeinschaft stärkt Glauben.
Acht Tage später erschien Jesus erneut.
Diesmal war Thomas anwesend. Jesus wandte sich direkt an ihn:
Johannes 20,27 — SCH2000)„Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände … sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“
Gott weist ehrlichen Zweifel nicht zurück. Er begegnet ihm.
Überwältigt bekannte Thomas:
Johannes 20,28 — SCH2000
„Mein Herr und mein Gott!“
Das ist eine klare Bestätigung der Gottheit Jesu
(vgl. Johannes 1,1; Kolosser 2,9).
Jesus erwiderte:
Johannes 20,29 — SCH2000
„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“
Damit spricht Jesus prophetisch über zukünftige Generationen — über uns.
Kirchliche Überlieferung bezeugt, dass Thomas später nach Indien reiste, das Evangelium verkündigte und dort als Märtyrer starb.
Sein Leben bestätigt:
Philipper 1,6 — SCH2000)
„Der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, der wird es auch vollenden.“
Thomas zeigt:
Gott verurteilt nicht den ringenden Glauben — er formt ihn.
(2. Korinther 12,9 — SCH2000)„Meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“
Zweifel ist menschlich.
Doch entscheidend ist, wo wir bleiben, wenn Zweifel kommen:
Bleiben wir in der Gemeinschaft?
Bleiben wir im Gebet?
Bleiben wir offen für Jesus?
Christus offenbart sich gern unter seinem Volk.
Manche Segnungen schenkt Gott nur in der Versammlung der Gläubigen.
Thomas’ Geschichte ruft uns zu:
Bleibe dort, wo Jesus dir begegnen kann.
Möge der Herr uns treu und standhaft machen — besonders in Zeiten des Zweifelns.
Möge Er unseren Glauben stärken wie den Glauben des Thomas.
Und möge der Heilige Geist uns immer wieder in die Gemeinschaft führen, in der Christus uns begegnen will.
Shalom.
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