by Dorcas Kulwa | 20 Oktober 2024 08:46 p.m.10
Gepriesen sei der Name der Quelle allen Lebens — JESUS CHRISTUS, der ewige Fels, der von Anfang an in Gottes Heilsplan verankert ist.
Als Jakob auf seiner Reise nach Haran übernachtete, legte er einen Stein unter seinen Kopf. Am nächsten Morgen stellte er diesen Stein auf und errichtete ihn als Gedenkstein, um Gottes Offenbarung zu würdigen (1. Mose 28,10–22).
Dieser Stein ist mehr als ein bloßes Objekt — er ist ein biblisches Urbild für das, was im Neuen Testament vollkommen sichtbar wird: JESUS CHRISTUS als der lebendige Eckstein.
Der Apostel Petrus greift dieses alttestamentliche Bild auf und offenbart seine eigentliche Bedeutung:
Jesus selbst ist der “lebendige Stein”, von Menschen verworfen, aber von Gott erwählt und kostbar.
(1. Petrus 2,4 — Luther 2017)
„Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber bei Gott auserwählt und kostbar ist.“
Theologisch zeigt sich hier die Kontinuität des Alten und Neuen Bundes:
Der Stein Jakobs ist Bild und Schatten. Christus ist die Erfüllung und Realität.
Jesus ist nicht nur Fundament, sondern auch der Eckstein (Psalm 118,22; Epheser 2,20), auf dem die gesamte Gemeinde aufgebaut ist.
Jakob war auf der Flucht, und doch begegnete Gott ihm gerade dort.
Seine Erfahrung zeigt:
Gottes Offenbarung ist souverän, nicht von menschlichen Umständen abhängig.
Gott offenbart sich, wo Er will, nicht wo wir es erwarten.
Nachdem Jakob Gottes Stimme im Traum gehört hatte, erwachte er erschrocken und ehrfürchtig:
(1. Mose 28,16–17 — Luther 2017)„Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht! … Wie heilig ist diese Stätte!“
Jakob stellte den Stein als Masseba (hebr. Säule) auf — ein Akt der Verehrung und ein Zeichen des Bundes.
Er errichtete nicht ein Denkmal seiner Flucht, sondern ein Zeugnis von Gottes Gegenwart und Verheißung.
In der Bibel steht der Stein häufig für:
Gleich wie Jakob Gottes Stimme über dem Stein hörte, empfing Israel das Gesetz auf steinernen Tafeln (2. Mose 31,18).
Beide deuten auf Christus hin — die lebendige Offenbarung Gottes (Johannes 1,14).
Stelen und Steine waren im alten Israel Zeichen eines Bundes (Josua 24,26–27).
Auch Jesus ist der Mittler eines neuen und besseren Bundes (Hebräer 8,6).
„Der HERR, der Fels“ — ein wiederkehrendes Motiv in David’s Psalmen (Psalm 18,2).
Stabilität, Schutz und Unveränderlichkeit finden ihre vollste Erfüllung in Christus (Hebräer 13,8).
Jakobs Stein diente zuerst als Kissen — ein Ort der Bequemlichkeit.
Doch erst, als Gott sprach, wurde daraus ein Pfeiler der Begegnung.
Gleiches geschieht heute:
Viele kennen Jesus als kulturelle Tradition,
doch wenige erheben ihn bewusst zum Herrn und Fundament ihres Lebens.
Die Jünger gerieten in einen Sturm, während Jesus im Boot schlief.
Erst als sie ihn weckten, offenbarte er seine göttliche Macht:
Markus 4,39 — Schlachter 2000)„Und er sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille.“
Theologisch zeigt dieses Wunder zweierlei:
Jesus ist Herr über die Schöpfung (Psalm 93,3–4).
Ein „schlafender Jesus“ im Herzen bedeutet oft fehlende geistliche Wachsamkeit.
Jesus warnt eindringlich:
Matthäus 7,24 — Luther 2017)
„Wer meine Worte hört und sie tut, gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.“
Ein Glaube ohne Gehorsam ist wie Sand.
Ein Glaube ohne Christus als Mittelpunkt ist wie ein flach liegender Stein — nutzlos im Sturm.
Die Reformatoren betonten daher:
Sola Christus — Christus allein ist Fundament und Eckstein.
Jesus ist nicht ein Stein unter vielen. Er ist: der Eckstein (Epheser 2,20), der Stein des Heils (Jesaja 28,16), der Fels der Ewigkeit (Jesaja 26,4), der Stein, der die Mächte der Finsternis zerschmettert (Daniel 2,34–35).
Er ist derselbe:
Hebräer 13,8 — Luther 2017
„Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“
Wenn du Jesus als aufgerichteten Stein in deinem Leben ehrst — als Herr, Fundament und Mittelpunkt — wird dein Leben jedem Sturm standhalten.
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