by Dorcas Kulwa | 5 Dezember 2025 08:46 a.m.12
„ICH BIN“ – Sieben Mal
Die Bibel lädt uns ein, den Sohn Gottes, JESUS CHRISTUS, wirklich kennenzulernen. Ihn tief zu erkennen bedeutet, dass unser Leben, unsere Anbetung und unsere Beziehung zu Gott eine echte Veränderung erfahren.
Epheser 4,13 sagt:
„Bis wir alle zur Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollendeten Mann, zum Maß der vollen Größe Christi.“
Dieser Vers macht deutlich, worauf das christliche Leben abzielt: dass wir in der Erkenntnis Christi wachsen – nicht nur im Verstand, sondern in einer erfahrbaren Beziehung zu Ihm, die zu geistlicher Reife und Christusähnlichkeit führt.
Im Johannesevangelium stellt sich JESUS siebenmal als „ICH BIN“ vor – ein Titel von tiefer theologischer Bedeutung, der an Gottes Selbstoffenbarung in Exodus 3,14 erinnert: „Ich bin, der ich bin.“ Jedes „ICH BIN“ zeigt einen wesentlichen Aspekt Seiner göttlichen Natur und Seiner Mission.
Johannes 6,35:
„Jesus sagte zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern; und wer an mich glaubt, wird niemals mehr dürsten.“
Gedanke: Physisches Brot hält den Körper am Leben, aber JESUS schenkt das ewige Leben. Als das Brot des Lebens zeigt Er uns, dass wahre Erfüllung der Seele nur in der Gemeinschaft mit Ihm zu finden ist. Wer von diesem Brot isst, wird zum Glauben, zur Abhängigkeit von Christus und zur Gemeinschaft mit Ihm eingeladen. Später wird in der Eucharistie-Theologie dieses Bild vertieft: Christus ist die geistliche Nahrung für alle Gläubigen.
Johannes 8,12:
„Jesus sprach wieder zu ihnen: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.“
Gedanke: Licht steht für Wahrheit, Reinheit, Führung und Gottes Gegenwart. Jesus zu folgen bedeutet, unter göttlicher Erleuchtung zu leben und die Welt aus Gottes Perspektive zu sehen, statt in der Finsternis von Sünde und Unwissenheit. Es verweist auch auf die neue Schöpfung und die Heiligung, in der Gläubige berufen sind, Gottes Licht widerzuspiegeln (Matthäus 5,14–16).
Johannes 10,7:
„Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin das Tor für die Schafe.“
Gedanke: In Israel waren Schafe hilflos und auf Schutz angewiesen. Das Tor steht für Zugang und Sicherheit. JESUS ist der einzige Weg zum Heil (vgl. Johannes 10,9), der Eintritt ins Reich Gottes gewährt und Schutz vor geistlicher Gefahr bietet. Nur durch Ihn erfahren wir wahre Geborgenheit in Gottes Fürsorge.
Johannes 10,11:
„Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt lässt sein Leben für die Schafe.“
Gedanke: Hier zeigt sich Christi selbstlose Liebe und göttliche Fürsorge. Das Bild des Hirten war im Alten Testament ein bekanntes Symbol für Gottes Fürsorge (Psalm 23). Jesus nennt sich der gute Hirt, der sein Leben für die Seinen hingibt – ein Vorbild für Sein stellvertretendes Werk am Kreuz und ein Zeichen für Gottes persönliche Liebe zu jedem Gläubigen.
Johannes 11,25:
„Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“
Gedanke: Jesus schenkt nicht nur Leben, Er ist das Leben selbst. Seine Auferstehungskraft verwandelt den Tod in ewiges Leben für alle, die an Ihn glauben. Diese Aussage verweist auf Seine eigene Auferstehung (Johannes 20) und gibt jedem Gläubigen die Hoffnung auf ewiges Leben – ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens.
Johannes 14,6:
„Jesus sprach zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Gedanke: Heil findet sich nicht in Philosophie, Religion oder Werken – sondern in einer Person: Jesus Christus. Der „Weg“ eröffnet den Zugang zu Gott, die „Wahrheit“ offenbart Gottes Realität in Christus, und das „Leben“ sichert die ewige Gemeinschaft mit Gott. Dieser Vers ist zentral für die Christologie und betont: Christus ist der alleinige Mittler zwischen Gott und den Menschen (1. Timotheus 2,5).
Johannes 15,1:
„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.“
Gedanke: Wahres geistliches Leben kommt nur durch das Verweilen in Christus. Das Bild des Weinstocks betont Abhängigkeit, Fruchtbarkeit und Einheit mit Ihm. Ohne Christus können wir nichts tun (Johannes 15,5). Wer in Christus bleibt, wird Frucht bringen – nicht nur für sich selbst, sondern zur Ehre Gottes.
Hast du JESUS, die Quelle des ewigen Lebens, in dein Herz aufgenommen? Oder wanderst du noch auf den Wegen der Welt? Heute ist der Tag, deine Richtung zu ändern. Folge JESUS, dem guten Hirten, dem Brot des Lebens und dem Licht der Welt, und erfahre die Fülle des Lebens, das Er schenkt.
Der Herr segne dich.
Teile diese lebensverändernde Wahrheit mit anderen.
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