Title Juli 2018

Richtet euren Sinn auf das, was droben ist – nicht auf das Irdische

Kolosser 3,1–2 (Lutherbibel 2017):
„Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“

Dies ist kein unverbindlicher Vorschlag, sondern ein aktiver Auftrag. Wir sind dazu berufen, das Reich Gottes in allen Lebensbereichen an erste Stelle zu setzen.

Suche das Reich Gottes wie einen verborgenen Schatz

So wie man mit großer Mühe nach einem Schatz oder nach Silber gräbt, sollen auch wir göttliche Weisheit mit derselben Leidenschaft suchen.

In Sprüche 2,3–5 heißt es:

„Wenn du aber um Einsicht bittest und um Verstand flehst,
wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes finden.“

Lass deine tägliche Sehnsucht sich auf das Ewige richten – nicht auf Status, Reichtum oder vergängliche Vergnügungen.

Lass dich nicht vom Irdischen von der Ewigkeit ablenken

Die Vergnügungen und Herausforderungen dieses Lebens können leicht zu Stolpersteinen werden – wenn wir es zulassen. Doch Jesus warnte uns

 in Matthäus 16,26:

„Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?“

Egal ob arm oder reich, gesund oder krank – Gott ruft uns alle dazu auf, die Ewigkeit im Blick zu behalten.


Biblische Beispiele: Irdischer Status ist keine Ausrede

1. Salomo – Ein reicher Mann, der Gottes Weisheit suchte

Salomo war einer der reichsten Männer der Geschichte – und dennoch beschäftigte er sich tiefgehend mit Gottes Wahrheit.

In Prediger 12,13 schreibt er:

„Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen.“

Salomo erinnert uns: Ohne eine lebendige Beziehung zu Gott ist aller Reichtum sinnlos.

2. Daniel – Ein Anführer, der treu betete

Daniel hatte ein hohes Amt im babylonischen Reich inne – aber er blieb Gott treu und betete täglich.

In Daniel 6,11 heißt es:

„Als nun Daniel erfuhr, dass das Edikt unterschrieben war, ging er in sein Haus. Er hatte aber in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem hin; und er fiel dreimal am Tag auf die Knie, betete, dankte seinem Gott, wie er es auch vorher getan hatte.“

Selbst unter Lebensgefahr stellte Daniel seine Beziehung zu Gott über seinen Status.

3. Lazarus – Ein armer Mann mit himmlischem Reichtum

In Jesu Gleichnis (Lukas 16,19–31) wird Lazarus als armer Mann beschrieben, der im Leben nichts hatte, aber in der Ewigkeit alles gewann.

In Lukas 16,25 sagt Abraham:

„Kind, gedenke, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun aber wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt.“

Lazarus ließ sich nicht durch Armut von Gott trennen – er lebte als geistlicher Pilger mit Blick auf das Ewige.

4. Die leidenden Heiligen – Prüfungen erschütterten nicht ihren Glauben

Viele gläubige Menschen in der Bibel haben Leid, Verfolgung oder schwere Verluste erlebt – und doch hielten sie an der Hoffnung des Himmels fest.

In 2. Korinther 4,17–18 schreibt Paulus:

„Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit,
uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare.
Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“


Persönliche Frage zum Schluss

Und was ist mit dir?
Suchst du das, was droben ist? Sind deine Gedanken auf Christus und sein Reich ausgerichtet? Ganz gleich, in welchen Lebensumständen du dich befindest – nichts auf dieser Welt ist es wert, dafür deine Seele zu verlieren.

Philipper 3,20:
„Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus.“

Matthäus 6,33:
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

Gottes Segen sei mit dir!


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Bist du ein wahrer Same Christi?

Jesus sprach:

Matthäus 13,24-30 (LUTH 2017)
24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach:
„Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen säte auf seinen Acker;
25 während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut unter den Weizen und ging davon.
26 Als nun die Saat aufging und Frucht brachte, da zeigte sich auch das Unkraut.
27 Da traten die Knechte des Hausherrn zu ihm und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?
28 Er sprach zu ihnen: Ein Feind hat das getan. Die Knechte sprachen zu ihm: Willst du, dass wir hingehen und es sammeln?
29 Er sprach: Nein, damit ihr nicht beim Sammeln des Unkrauts zugleich den Weizen ausreißt.
30 Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es zu Bündeln, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!“

Matthäus 13,36-43 (LUTH 2017)
36 Da ließ Jesus die Volksmenge ziehen und ging in das Haus. Seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld!
37 Er antwortete und sprach: Der Sämann ist der Sohn des Menschen;
38 der Acker ist die Welt; der gute Samen sind die Kinder des Reiches; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen;
39 der Feind, der es säte, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Weltzeit; und die Schnitter sind Engel.
40 Wie nun das Unkraut gesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Weltzeit sein.
41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel senden, und sie werden aus seinem Reich alle Ärgernisse ausschneiden und die, welche Gesetzlosigkeit tun,
42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneknirschen sein.
43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre!


Das Gleichnis verstehen:

In diesem Gleichnis vergleicht Jesus das Himmelreich mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker sät. Doch während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut unter den Weizen. Als die Pflanzen wuchsen, zeigte sich auch das Unkraut, und die Knechte fragten, ob sie es entfernen sollten. Der Herr antwortete, beide sollten bis zur Ernte zusammen wachsen. Dann werde das Unkraut gesammelt und verbrannt, während der Weizen eingesammelt werde.


Theologische Erkenntnisse:

Das Feld steht für die Welt:
Das Feld symbolisiert die Welt. Das Himmelreich ist in der Welt präsent und aktiv, nicht auf einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Gruppe beschränkt. Der gute Samen sind die Kinder des Reiches, die das Evangelium empfangen haben und nach Gottes Willen leben. Das Unkraut steht für die Kinder des Bösen, die dem Teufel folgen und gegen Gottes Zwecke leben.

Koexistenz von Gut und Böse:
Ein zentrales Thema des Gleichnisses ist, dass Gut und Böse nebeneinander in der Welt existieren. Das gemeinsame Wachstum von Weizen und Unkraut spiegelt den Konflikt zwischen dem Reich Gottes und den Mächten der Dunkelheit in dieser Zeit wider. Das Reich Gottes wurde durch Jesus eingeläutet, ist aber noch nicht vollständig verwirklicht. In der Zwischenzeit besteht das Böse weiter und bedroht Gottes Werk. Doch Gottes Weisheit und Timing erlauben, dass beides bis zur letzten Ernte zusammen wächst.

Göttliche Geduld und Gericht:
Der Herr bittet, Weizen und Unkraut bis zur Ernte wachsen zu lassen. Das zeigt Gottes Geduld und Nachsicht, die Zeit zur Umkehr und Erlösung lässt (vgl. 2. Petrus 3,9). Das endgültige Gericht wird jedoch kommen, und dann wird eine klare Trennung zwischen Gerechten und Gottlosen stattfinden. Das Unkraut wird verbrannt, was die Gewissheit des göttlichen Gerichts am Ende der Zeit verdeutlicht.

Die Rolle der Engel:
Die Trennung von Gut und Böse ist nicht Aufgabe der Menschen, sondern wird durch Gottes Engel vollzogen. Das unterstreicht, dass das letzte Gericht allein Gott gehört. Menschen können nicht immer klar unterscheiden, wer gerecht oder gottlos ist, aber Gott kennt alle Herzen, und die Engel werden seinen Willen perfekt ausführen.


Gott segne dich.



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Was ist Weisheit? Und wo ist Einsicht zu finden?

Eine theologische Betrachtung zu Hiob 28

In einer Welt, die überquillt vor Information, Erfindungen und Intelligenz, stellt uns die Bibel eine eindringliche Frage:

„Wo aber ist die Weisheit zu finden, und wo ist die Stätte der Einsicht?“
Hiob 28,12

Hiob 28 ist ein poetischer und tiefgreifender theologischer Text, der das Geheimnis der Weisheit beschreibt – ihre Unfassbarkeit und ihren göttlichen Ursprung. Es wird ein Kontrast gezogen zwischen der menschlichen Fähigkeit, irdische Schätze zu fördern, und unserer völligen Unfähigkeit, durch eigenes Bemühen wahre Weisheit zu entdecken.

Menschliche Leistung vs. göttliche Weisheit

Der Mensch hat gelernt, Edelmetalle zu schürfen, tief in die Erde vorzudringen und sogar den Weltraum zu erforschen:

„Es hat das Silber seine Gänge und das Gold seine Stätte, wo man es läutert. Eisen bringt man aus der Erde, und Gestein schmilzt man zu Kupfer. An das harte Gestein legt man die Hand und kehrt die Berge um von Grund auf.“
Hiob 28,1–2.9

Heute könnten wir hinzufügen: Weltraumforschung, Gentechnik, künstliche Intelligenz. Doch trotz all unserer Fortschritte bleibt eine Frage unbeantwortet:

„Wo aber ist die Weisheit zu finden, und wo ist die Stätte der Einsicht? Niemand weiß ihren Wert, und sie wird im Lande der Lebendigen nicht gefunden.“
Hiob 28,12–13

Selbst die Natur – Ozeane, Himmel, Berge – kennt die Antwort nicht. Weisheit liegt jenseits der Schöpfung und ist dem Menschen unzugänglich.

„Die Tiefe spricht: ‚In mir ist sie nicht!‘, und das Meer spricht: ‚Bei mir ist sie nicht!‘“
Hiob 28,14

„Man kann sie nicht für feines Gold kaufen […] Der Wert der Weisheit ist höher als Perlen.“
Hiob 28,15.18

Das erinnert uns an das biblische Prinzip der göttlichen Offenbarung: Bestimmte Wahrheiten lassen sich nicht durch reines Nachdenken erkennen – sie müssen von Gott offenbart werden.

Die Weisheit gehört allein Gott

Nachdem alle menschlichen Wege und die ganze Schöpfung versagen, gipfelt der Text in einer machtvollen Aussage:

„Gott weiß den Weg zu ihr, und er kennt ihre Stätte.“
Hiob 28,23

Dies bestätigt ein zentrales Thema der gesamten Heiligen Schrift: Wahre Weisheit ist kein Produkt menschlicher Erkenntnis, sondern ein Geschenk göttlicher Offenbarung. Nur Gott, der alles sieht und alles regiert, kann Weisheit offenbaren.

Was Gott dem Menschen offenbart hat

Gott lässt uns nicht im Unklaren. Er spricht direkt zu uns:

„Und sprach zum Menschen: ‚Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.‘“
Hiob 28,28

Dies ist einer der theologisch bedeutendsten Verse des Alten Testaments und wird in der gesamten Weisheitsliteratur wiederholt:

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit, und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht.“
Sprüche 9,10

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; die Toren verachten Weisheit und Zucht.“
Sprüche 1,7

Die „Furcht des Herrn“ meint keine Angst, sondern Ehrfurcht – ein Leben in Demut, Gehorsam und Anbetung. Es bedeutet, Gott als Schöpfer, Herrn und Richter zu ehren und sich seinem Willen zu unterordnen.

Salomo – ein warnendes Beispiel

König Salomo war bekannt für seine überragende Weisheit (1. Könige 4,29–34), doch am Ende versagte er. Er widersetzte sich Gottes Gebot, indem er viele ausländische Frauen heiratete und deren Götter anbetete – trotz klarer Warnung:

„Er soll nicht viele Frauen nehmen, damit sein Herz nicht abgewandt werde.“
5. Mose 17,17

Sein Leben zeigt: Menschliche Weisheit und Erkenntnis ohne Gottesfurcht führen letztlich zur Leere. Salomo klagte:

„Ich versagte meinen Augen nichts, was sie begehrten […] Als ich aber ansah alle meine Werke […] siehe, da war alles eitel und ein Haschen nach Wind.“
Prediger 2,10–11

Am Ende fasst Salomo die Wahrheit aus Hiob 28 so zusammen:

„Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen.“
Prediger 12,13

Christus – die Erfüllung der göttlichen Weisheit

Das Neue Testament geht noch weiter: Jesus Christus ist die fleischgewordene Weisheit Gottes.

„Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung.“
1. Korinther 1,30

In Christus sind verborgen:

„alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“
Kolosser 2,3

Er ist die Weisheit, nach der Hiob sich sehnte, die Weisheit, die Salomo missbrauchte, und die Weisheit, die zum ewigen Leben führt.

Wenn wir also fragen: „Wo ist Weisheit zu finden?“, lautet die endgültige Antwort nicht nur: „In der Gottesfurcht“, sondern: In Jesus Christus, in dem Gottes Weisheit vollkommen offenbart ist.

Gott segne dich.

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Entferne nicht die Grenzsteine, die unsere geistlichen Väter gesetzt haben.

 


Entferne nicht die Grenzsteine, die unsere geistlichen Väter gesetzt haben

Als die Israeliten aus Ägypten in das verheißene Land zogen, bildeten sie eine große Nation aus zwölf Stämmen. Um Frieden und Ordnung zu sichern, befahl Gott, das Land unter den Stämmen mit klaren Grenzen aufzuteilen. Diese Grenzsteine waren nicht nur physische Markierungen, sondern göttliche Anordnungen, die den Respekt vor Gottes Versorgung und Seinem Bund gewährleisteten. Wer versuchte, diese Grenzen zu verschieben oder zu entfernen, beging eine schwere Übertretung und zog Gottes Fluch auf sich.

Mose sagt:
— 5. Mose 19,14

„Verschiebe den Grenzstein deines Nächsten, den deine Vorfahren in dem Erbteil gesetzt haben, das dir der HERR, dein Gott, gibt, nicht.“

Und erneut:
5. Mose 27,17

„Verflucht sei, wer den Grenzstein seines Nächsten verschiebt.“

Darauf antworteten die Menschen: „Amen.“

Das zeigt, wie ernst Gott die Achtung von Grenzen nimmt – nicht nur im Hinblick auf Eigentum, sondern als Symbol göttlicher Ordnung und Treue.

Geistliche Grenzen in der Kirche heute

So wie physische Grenzen für die Stämme gesetzt wurden, gibt es auch geistliche Grenzen für die Kirche, das geistliche Israel (Galater 6,16). Diese Grenzen wurden von Aposteln und Propheten unter direkter Leitung des Heiligen Geistes festgelegt. Gottes Wort dient als unverrückbare Richtlinie und definiert, was wahre Lehre und Praxis ist.

Paulus erklärt:
Epheser 2,20

„Auf dem Fundament der Apostel und Propheten aufgebaut, wobei Christus Jesus selbst der Eckstein ist.“

Diese grundlegenden Lehren bilden die unverrückbaren Grenzen unseres Glaubens. Wer sie überschreitet oder verändert, widersetzt sich Gottes Offenbarung.

Die Gefahr, geistliche Grenzen zu überschreiten

Paulus warnt:
Galater 1,8

„Wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium verkünden würden, das anders ist als das, was wir euch verkündet haben, so sei er verflucht!“

Das ist eine göttliche Warnung: Das Verändern des apostolischen Evangeliums ist eine schwere Sünde. Die Grenzen sind klar und müssen respektiert werden.

Beispiele für Grenzüberschreitungen und geistliche Überlegungen

Taufe allein im Namen Jesu Christi
Die Bibel lehrt eindeutig, dass die Taufe nur im Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden und zum Empfang des Heiligen Geistes geschieht (Apostelgeschichte 2,38; 8,16; 10,48; 19,5). Die Taufe ist ein Sakrament, das die Einheit mit Christus besiegelt (Römer 6,3-4). Von dieser apostolischen Praxis abzuweichen, überschreitet die Grenze und macht die Taufe ungültig.

Götzendienst und das zweite Gebot
Gott sagt:
2. Mose 20,4-5

„Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen… Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen…“

Götzendienst verletzt den allein Gott zustehenden, ausschließlichen Gottesdienst. Die Verehrung von Statuen oder Bildern, selbst von Heiligen, kann schnell zu Götzendienst werden – etwas, das die Schrift als abscheulich bezeichnet.

Ordnung und Rollen in der Kirche
Die Apostel legten unter Gottes Führung klare Rollen innerhalb der Kirche fest. Frauen sollen ruhig lernen und keine Lehrautorität über Männer in der Gemeinde ausüben (1. Timotheus 2,11-12; 1. Korinther 14,34-35). Das entspricht Gottes Ordnung und schützt die Reinheit und Struktur der Kirche. Wer diese Vorgaben ignoriert, überschreitet geistliche Grenzen und stört die göttliche Ordnung.

Ehe und Monogamie
Jesus bestätigte Gottes ursprüngliche Absicht für die Ehe: ein Mann und eine Frau, die ein Fleisch werden (Matthäus 19,4-6). Polygamie widerspricht diesem göttlichen Plan und überschreitet Seine Grenze. Die Einheit der Ehe spiegelt die Beziehung Christi zur Kirche wider (Epheser 5,31-32), weshalb Treue und Exklusivität unverzichtbar sind.

Warnungen und Folgen in unserer Zeit

Heute „verschieben“ viele Grenzsteine, indem sie falsche Lehren verbreiten: Sie leugnen die Hölle, fördern moralischen Relativismus, akzeptieren Polygamie, unterstützen Götzendienst oder tolerieren unmoralisches Verhalten. Die Schrift verurteilt diese Lehren und warnt vor Gottes Gericht:

Hosea 5,10

„Die Führer Judas sind wie diejenigen, die Grenzsteine verschieben; ich werde meinen Zorn über sie ausschütten wie Wasser.“

Schlusswort

Bleibt fest verwurzelt im Wort Gottes allein – der Quelle von Wahrheit und geistlichen Grenzen. Lasst euch nicht von Lehren verführen, die zur Bibel etwas hinzufügen oder von ihr wegnehmen (Offenbarung 22,18-19). Gehorsam gegenüber Gottes offenbartem Willen führt uns auf den Weg des Lebens und des Segens.

Möge Gott euch segnen und bewahren, während ihr treu innerhalb Seiner gesetzten Grenzen wandelt.

 

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Den richtigen Eckstein für dein Leben wählen.

 


Den richtigen Eckstein für dein Leben wählen

Der Eckstein – ein fundamentales Bild in der Bibel

In der antiken Architektur war der Eckstein (griechisch akrogōniaios) nicht nur ein gewöhnlicher Stein, sondern derjenige, auf dem alles aufbaute. Er bestimmte die Ausrichtung, Stabilität und Form des ganzen Gebäudes. Ohne einen genauen, starken Eckstein würde das Bauwerk verzerrt, instabil oder zusammenstürzen. Dieses Bild verwendet die Bibel, um die fundamentale Rolle Jesu Christi im göttlichen Heilsplan zu erklären.


Biblische Grundlage: Epheser 2,20–22 (Luther 2017)

„…auf dem Fundament der Apostel und Propheten gebaut, dessen Eckstein Jesus Christus selbst ist. In ihm wächst der Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mit aufgebaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.“

Dieses Bild zeigt klar:

Das Fundament sind Gottes Offenbarung, wie sie durch Apostel und Propheten bezeugt wurde, aber der Eckstein ist Christus selbst.

Die Kirche ist nicht ein menschliches Gebäude, sondern ein geistlicher Tempel, in dem Gott durch den Heiligen Geist wohnt.

Warum Christus der „Eckstein“ ist – Theologische Bedeutung

1. Christus ist der verbindende Stein

Der Eckstein steht an der Ecke zweier sich kreuzender Wände. Er verbindet und richtet aus. So ist Christus:

Derjenige, der Gesetz und Verheißung verbindet, Derjenige, der Gott und Mensch versöhnt (vgl. 2 Korinther 5,18–19), Und derjenige, der Glaube und Leben ausrichtet.

Kol 1,18 (Elberfelder):

„Er ist auch das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit Er in allem den Vorrang habe.“

2. Der Eckstein ist »kostbar« (griech. timios)

In 1 Petr 2,4–8 heißt es:

„Kommt zu ihm, einem lebendigen Stein, von den Menschen verworfen, aber bei Gott auserwählt und kostbar… ‚Siehe, ich lege in Zion einen Stein, einen auserwählten und kostbaren Eckstein‘.“

Das Wort kostbar zeigt:

Er ist nicht nur stabil, sondern wertvoll, Sein Wert wird nicht vom Menschen, sondern von Gott gesetzt, .Darauf gründet sich Rettung, Leben und ewige Gemeinschaft mit Gott.

Jesus als Stein des Anstoßes

Petrus fährt fort:

„Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden und ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses.“

Das bedeutet:

Für viele war Jesus nicht der erwartete Messias – sie lehnten Ihn ab (vgl. Joh 1,11).Wer Jesus ablehnt, stolpert über Ihn, weil er Gottes Weisheit und Herrschaft nicht anerkennt. Ablehnung Christi führt zum Gericht, nicht zur Rettung.

Falsche Ecksteine – und ihre Folgen

1. Okkultismus, Aberglaube, Machtstrukturen

Die Bibel warnt klar vor geistlichen Mächten der Finsternis (Eph 6,12).

Satan wird als „Gott dieser Welt“ beschrieben, der den Verstand der Ungläubigen verblendet (2 Kor 4,4).

Solche „Fundamente“ versprechen Macht oder Erkenntnis, führen aber in geistliche Leere.

2. Reichtum und Besitz

In Matthäus 6,19–21 (Luther 2017) sagt Jesus:

„Sammelt euch nicht Schätze auf Erden… sondern sammelt euch Schätze im Himmel.“

Materielle Sicherheit kann trügerisch sein, weil: Sie vergänglich ist, Sie von Gott trennt, wenn sie die erste letzte Quelle des Vertrauens wird.

3. Menschliche Weisheit und Leistung

Paulus schreibt in 1 Korinther 1,18–25:

„Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“

Ohne Christus sind menschliche Talente, Wissen oder Erfolge unzureichend, um geistliche Stabilität zu geben.

Wie wir den wahren Eckstein wählen können

1. Umkehr und Glauben

„Denn wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“
– Römer 10,13 (Luther 2017)

Glauben bedeutet:

Jesus als persönlichen Erlöser annehmen,

Ihn als den Eckstein akzeptieren, auf dem das Leben ruht.

2. Bekenntnis durch Taufe

In Apg 2,38 sagt Petrus:

„Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen… zur Vergebung der Sünden…“

Taufe ist ein öffentliches Zeichen der Entscheidung für Christus als Fundament.

3. Leben im Wort und im Geist

Jesus ist das „Wort“ (Joh 1,1), Der Heilige Geist wirkt in uns (Joh 14,26), Gottes Wort richtet unser Leben aus (Ps 119,105 – „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte…“).

Die Einladung – jetzt handeln

Wo baust du dein Leben?

Auf Tradition oder Aberglaube? Auf Reichtum oder Leistungen? Oder auf Jesus Christus, den Eckstein Gottes?

Jesus sagt:

Johannes 6,37 (Luther 201

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“

Das ist Gottes Zusage an dich.

 

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Die Gewissheit von Gottes Bund für Christen.

 


Die Gewissheit von Gottes Bund für Christen

Zur Zeit Noahs war die Menschheit von großer Bosheit geprägt und hatte dadurch Gottes gerechtes Gericht auf sich gezogen. Die Sintflut diente als Mittel, die Erde von der allgegenwärtigen Sünde zu reinigen. Verschont blieben allein Noah und seine Familie, die vor Gott als gerecht galten. Nach der Flut schloss Gott einen Bund mit Noah, seinen Nachkommen und allen lebendigen Geschöpfen. Er versprach, die Erde niemals wieder durch eine Flut zu vernichten. Als sichtbares Zeichen dieses ewigen Bundes setzte Gott den Regenbogen in die Wolken:

(1. Mose 9,13–15)

„Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde … Wenn ich Wolken über die Erde bringe und der Bogen in den Wolken erscheint, dann will ich an meinen Bund denken …“

Dieser Bund offenbart Gottes Treue und Barmherzigkeit. Trotz der Sünde des Menschen hält Gott sein Gericht zurück und bewahrt seine Schöpfung. Der Regenbogen mit seinen sieben Farben steht sinnbildlich für die Vollkommenheit und Ganzheit von Gottes Verheißungen.

Die theologische Bedeutung des Regenbogens und des Bundes

In Psalm 12,7 heißt es:

„Die Worte des HERRN sind lautere Worte, Silber, geläutert im Schmelzofen der Erde, siebenfach gereinigt.“

Dieser Vers unterstreicht die Reinheit und absolute Verlässlichkeit von Gottes Wort und seinen Bündnissen. Die sieben Farben des Regenbogens spiegeln auf eindrucksvolle Weise diese Vollkommenheit wider und veranschaulichen die Tiefe und Beständigkeit von Gottes Zusage. Der Regenbogen ist somit weit mehr als ein Naturphänomen – er ist ein sichtbares Erinnerungszeichen an Gottes unverbrüchliche Treue.

Der alttestamentliche Bund findet seine endgültige Erfüllung im Neuen Bund, der durch das Blut Jesu Christi besiegelt wurde (Lukas 22,20; Hebräer 9,15). Das Zeichen des Regenbogens weist letztlich auf den ewigen und unerschütterlichen Gnadenbund hin, der durch den stellvertretenden Tod und die Auferstehung Christi begründet ist.

Die schützende Kraft des Bundes für Gläubige

Als Christen treten wir durch den Glauben an Jesus Christus, durch Buße, die Taufe auf seinen Namen und das Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist geistlich in diesen Bund ein (Apostelgeschichte 2,38). Dieser Bund schenkt uns Sicherheit in allen Lebenslagen – im Überfluss wie im Mangel, in Gesundheit wie in Krankheit, in Zeiten der Prüfung ebenso wie in Momenten des Sieges. Römer 8,33–39 versichert uns:

„Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist es, der gerecht macht … Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? … Nein, in all dem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.“

Diese Worte machen deutlich, dass keine Macht – weder sichtbar noch unsichtbar – uns von der bundestreuen Liebe Gottes trennen kann, wenn wir in Christus sind.

Der Glaubensweg und Gottes treue Gegenwart

Das christliche Leben gleicht einer Reise durch unterschiedliche Landschaften: Höhen und Tiefen, Zeiten des Lichts und des Sturms (Prediger 3,1–8). Schwierigkeiten sind kein Zeichen dafür, dass Gott uns verlassen hätte. Im Gegenteil: Gott geht mit uns und trägt uns durch jede Lebensphase hindurch. Sein Bund ist die feste Zusicherung seiner beständigen Liebe und Treue – auch mitten in Anfechtung und Leid.

Unsichtbarer Schutz und geistlicher Kampf

Ein Großteil von Gottes Bewahrung bleibt für uns unsichtbar. Oft nehmen wir nicht wahr, wie Gott uns vor geistlichen Angriffen oder konkreten Gefahren schützt. Die Schrift lehrt, dass wir in einem geistlichen Kampf stehen (Epheser 6,12), doch Gottes Bund gewährt göttlichen Schutz – häufig ohne unser bewusstes Erkennen. Diese verborgene Realität spiegelt sich symbolisch im Regenbogen wider, der selbst dann gegenwärtig ist, wenn wir ihn nicht sofort sehen.

Die Notwendigkeit, in Christus zu sein

Außerhalb des durch das Blut Christi gestifteten Bundes gibt es keine wahre Sicherheit und kein ewiges Leben (Johannes 14,6). Echte Erlösung geht über ein bloßes Lippenbekenntnis hinaus. Sie schließt Buße, die Taufe auf den Namen Jesu und ein geheiligtes Leben in der Kraft des Heiligen Geistes ein (Apostelgeschichte 2,38; Römer 6,3–4). Erst dadurch erhält der Mensch wirklichen Anteil an den Segnungen und am Schutz dieses Bundes.

Abschließende Ermutigung

Wenn du in diesen Bund eingetreten bist, darfst du gewiss sein: Gottes Verheißung trägt dich durch jede Prüfung – ob groß oder klein. Der Regenbogen als Bundeszeichen erinnert uns immer wieder an Gottes unveränderliche Treue zu seinem Volk.

Wenn du diesen Bund noch nicht durch Jesus Christus angenommen hast, dann wisse: Gott ruft dich zur Umkehr und zum Glauben. Seine Barmherzigkeit und Gnade stehen allen offen, die ihm vertrauen, und laden dich ein in die ewige Geborgenheit seines Bundes.

Der Herr segne und bewahre dich in seiner treuen Bundesliebe.

 

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BÓKEBA NA MILIMO YA KOLOKA BATO

 

Matai 24:23–26 mpe Luka 17:23 ezali kopesa biso likebisi ete ekoya ntango oyo bato ebele bakoloba: “Kristo azali awa to kuna.” Yesu alobi polele ete tósalela motema-te. Alimboli ete bakristo ya lokuta mpe basakoli ya lokuta bakobima, bakosala bilembo minene mpe bikamwa, kino ata “baponi” bakoki kokɔ́tisa bango na libunga soki bakeba te.

Mateya oyo ya Yesu ezali kolakisa biso ete tozali na ntango ya molɔngɔ́ ya likama ya molimo, mingi mingimingi na mikolo ya nsuka oyo tozali kobika. Bandimi ya solo basengeli kotikala na esika oyo Nzambe atiaki bango mpo kobatela milimo na bango. Elingi koloba: kokangama na solo ya Liloba ya Nzambe, kotika te ete mateya ya lokuta mpe bilobaloba ya molimo ebenda yo pembeni ya solo.

Yesu alobaki na bayekoli na Ye ete mikolo ya nsuka ekokani na mikolo ya Noa. Yango wana tótala mwa moke likambo oyo esalemaki na tango ya Noa.

Liteya uta na masuwa ya Noa

Liboso ya mpela makasi eya, Nzambe apesaki mitindo epai ya Noa ná libota na ye bákena kati na masuwa. Tango bakɔtaki, Nzambe moko nde akangaki porte. Likambo oyo elakisaki ete soki Nzambe atiaka yo na esika ya libateli ya molimo, okoki kobima te kino Nzambe moko alobi ntango ekoki.

Na nsima, tango mayi ebandaki kokitisa, Noa akomaki na mposa ya koyeba soki libanda ezali lisusu malamu. Asalaki lininisa mpe atikaki bandeke mibale:

Kanga (raven)  ezalaki kaka kotelema-kotelema libanda, ezongaki te.

Ntie (dove)  ezongaki mpo ezwaki esika te ya kotikala, pamba te libanda ezalaki naino na bomoi te.

Bandeke oyo ezali lolenge mibale ya makasi ya molimo:

Kanga ezali komonisa milimo ya lokuta. Ezalaki kolakisa lokola biloko nyonso ezali malamu, kasi ezalaki mabe naino. Soki Noa andimaki sango ya kanga, akokaki kozongisa libota na ye na liwa.

Ntie ezali komonisa Molimo Mosantu. Ezalaki kozongela Noa mpo libanda ezalaki naino na bomoi te. Tango atikaki yango lisusu na sima ya mikolo sambo, ezongaki na ete ya olive ya sika elembo ete bomoi ebandaki lisusu. Ezalaki sima wana nde Noa ayebaki ete libanda ezali mpenza malamu.

Ndenge likambo oyo etali biso lelo

Kaka lokola Noa, Nzambe atiaka bandimi ya solo kati na “masuwa ya molimo” elingi koloba, kati na Liloba na Ye. Tango obotami lisusu, Nzambe alingi ozala kaka kati na solo ya Biblia, osalanda te mayoki ya mitema, mateya ya lokuta, to bilembo ya bato oyo eyebani mingi kasi ebengana yo mosika na Makomi.

Soki obimi na Liloba ya Nzambe, ozali kofungulela yo monoko epai ya milimo ya lokuta oyo ekomisami lokola kanga. Milimo wana elobela yo boye:

“Kaka kimia mpe bolamu ezali libanda.”

“Nzambe ayebi ozali moto-mabe te, okoki kaka kobika ndenge olingi.”

“Makambo ya kala eleki; Nzambe asalaka makambo ya sika.”

Kasi yango nyonso ezali lokuta mpo ebenda bato mosika na esika ya libateli ya Nzambe.

Na ngambo mosusu, ntie (Molimo Mosantu) akambi malɛ́mbo, na bosembo mpe na solo. Atyaka yo na kimia mpe alakisa elembo ya bomoi lokola ete ya olive. Tango Nzambe asengi okende liboso, Molimo Mosantu akolakisa yango polele, mpe akokamba yo soki kaka ezali kolandana na Liloba na Nzambe.

Mikolo ya lelo: “Sango mosusu”

Lelo oyo, bato mingi bazali koteya Yesu mosusu  Yesu oyo asepeli te na bosantu, te na bolinga ya kobongola bomoi. Balobi:

“Ezali na tina te ndenge ozalaka to ndenge ozalaka Nzambe azalaka kaka na motema.”

“Okoki kobika lokola mokili mpe okoki kaka kobika lokola moto na Nzambe.”

“Nzela ebele ezali ya kozwa epai ya Nzambe; Yesu azali moko kati na yango.”

Kasi Biblia elobi bongo te. Yesu alobi:
“Ngai nazali nzela, solo mpe bomoi; moto moko te akokóma epai ya Tata soki aboyi koleka na Ngai.”  Yoane 14:6 (Mokanda na Bomoi)

Bandimi liboso bateyaki kobongola motema, kobatisa na Kombo ya Yesu mpe kozwa Molimo Mosantu (Misala 2:38). Kasi lelo, bamosusu batondisi lisanga kaka na mateya ya bomengo, bolamu ya mitema, mpe bomoi ya mokili kasi balobeli te bosantu, kosambisa, lola to lifelo. Mateya wana ezali lokola kanga ekosa bato mpe epesa bango elikya ya lokuta.

Misala ya solo ya Molimo Mosantu

Molimo Mosantu, oyo etindamaki lokola ntie, azali te ya makelele, te ya kobenda bato na makasi. Azali kopesa kimia kati na motema mpe koyebisa solo polele.

Luka 17:21 (Mokanda na Bomoi) elobi:
“Bákoloba te: Talá, ezali awa to: Talá, ezali kuna; pɔ́ mpe Bokonzi ya Nzambe ezali kati na bino.”

Lisukulu ya nsuka ezali koya

Liboso ete Ezanga-lisu (Rapture) esalema, Nzambe akotindela lisanga ya solo lisukulu ya makasi ya Molimo Mosantu na mokili mobimba lokola ntie oyo azongisaka ete ya olive. Lisukulu oyo ekobongisa Mwasi ya Kristo, apesa ye kondima mpo na Ezanga-lisu. Yesu atunaki:
“Tango Mwana ya Moto akoya, akomona mpenza kondima na mabele?”  Luka 18:8 (Mokanda na Bomoi)

Mbo, yo ozali wapi?

Ozali lobiko mpenza?
Ozalimi na Molimo Mosantu (ntie) to ozali kolandama na milimo ya lokuta (kanga)?

Baroma 8:9 (Mokanda na Bomoi) elobi:
“Soki moto azangi Molimo ya Kristo, azali te ya Ye.”

Sik’oyo ezali ntango ya kobongola motema, kopesa bomoi na Yesu, mpe kokangama makasi na Liloba na Nzambe. Kolanda te mateya ya bato, makambo ya ndenge-na-ndenge to biloba-loba ya bato nyonso balobi bazali ya Nzambe.

Tikala kati na masuwa ya Liloba ya Nzambe, mpe zela Molimo Mosantu akamba yo na solo nyonso.

Nzambe abatela yo mpe apambola yo mingi.

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Die Bedeutung eines Lebens, das Gott heute gefällt

Denn

„wir sind umgeben von einer solchen Wolke von Zeugen; lasst uns daher ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, dabei aufsehen zu Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens …“ (Hebräer 12,1–2, Lutherbibel 2017)

Möge der Name unseres Herrn Jesus Christus für immer gelobt und erhöht sein.

Oft herrscht das Missverständnis, dass Gottes Wohlgefallen an einem Menschen erst beginnt, wenn dieser einen aktiven Dienst übernimmt – sei es Predigen, andere zu Christus führen, Gebet oder ein geistlicher Dienst. Viele sind der Überzeugung, dass Gottes Gunst von sichtbaren Werken abhängt. Doch die Heilige Schrift zeigt uns eine tiefere Wahrheit.

Unser Herr Jesus selbst lädt uns ein:

„Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir …“ (Matthäus 11,29, Lutherbibel 2017)

Aber wann hat Gott eigentlich sein Wohlgefallen an Jesus deutlich ausgesprochen? Das Evangelium nach Markus berichtet:

„Und eine Stimme kam aus den Himmeln: ›Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.‹“ (Markus 1,11, Lutherbibel 2017)

Bemerkenswert: Diese Zusage kam bei seiner Taufe – bevor sein öffentlicher Dienst, seine Wunder oder seine Verkündigung begannen.

Diese Tatsache führt uns zu einem grundlegenden theologischen Prinzip: Gottes Wohlgefallen gründet sich zuerst auf einem Leben in Gehorsam und Heiligkeit – nicht primär auf sichtbaren Werken oder Leistungen. Jesus, vollkommen Gott und vollkommen Mensch, wuchs stille 30 Jahre in Nazareth auf, in Demut und Gehorsam, und erfüllte den Willen des Vaters, noch bevor seine erlösende Mission angefangen hatte.

Obwohl die Evangelien nur wenige Details über diese Jahre liefern, lädt dieses göttliche Schweigen uns gerade dazu ein, den Charakter und die Heiligkeit zu entdecken, die in dieser verborgenen Zeit gewachsen sind. Man kann diese Zeit auch als eine Form der Kenosis verstehen – die Selbst‑Entleerung Christi, wie sie etwa in Philipper 2,6–8 gelehrt wird –, in der er sich dem Plan und dem Timing des Vaters vollkommen unterordnete.

Um das Leben Jesu wirklich zu verstehen, lohnt es sich auch, seine Abstammung zu betrachten (vgl. Matthäus 1,1–17). Diese Ahnenreihe ist nicht nur eine Liste von Namen, sondern ein Zeugnis dafür, wie Gott durch die Geschichte wirkt: von Abraham, dem Vater des Glaubens, bis hin zu König David, dem König nach Gottes Herzen. Jeder Vorfahr weist auf das Wesen und die Mission Jesu hin.

Beispielsweise deutet Abrahams Bereitschaft, Isaak hinzuopfern, auf den Opferweg Jesu hin – das „Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“. Und Davids Leben mit seinen Kämpfen und seinem Lobpreis kündigt schon das Leiden und die königliche Herrschaft Christi an. Davids Psalmen, besonders Psalm 22, finden in Jesu Leiden ihre direkte Erfüllung.

Das Leben Jesu vor seinem öffentlichen Dienst – einfach, gehorsam, heilig – ist ein Bild von Gerechtigkeit. Auch wenn er „kein Ansehen hatte, dass wir ihn anschauen sollten, und keine Gestalt, dass wir ihn begehrten“ (Jesaja 53,2), war er „heilig, unschuldig, unbefleckt, abgesondert von Sündern“ (vgl. Hebräer 7,26).

Gottes Zusage bei seiner Taufe (Markus 1,11) bestätigt die Freude des Vaters über Jesu vollkommenen Gehorsam. Das ist das Herz wahrer Anbetung und der tiefe Kern von göttlicher Gerechtigkeit.

Was lernen wir daraus? Dass Gott nicht in erster Linie auf unsere Titel, unsere Dienste oder äußeren Leistungen schaut – sondern auf ein Leben in Treue, Heiligkeit und Unterordnung unter seinen Willen (vgl. Römer 12,1–2).

Lieben wir Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Verstand, so wie Jesus es getan hat? Wenn ja, dann ist Gott bereits wohlgefällig mit uns, auch bevor wir in sichtbarem Dienst stehen. Er wünscht, dass unser ganzes tägliches Leben seine Heiligkeit widerspiegelt – ob in der Öffentlichkeit oder im Stillen.

Jetzt ist der Moment, sich neu zu entscheiden: Ganz für Gott zu leben, seinen Willen in jedem Umstand zu tun – ob wir Ablehnung erleben oder Anerkennung, Segen oder Schwierigkeiten (vgl. Jakobus 1,2–4).

Und wie Paulus erinnert:

„Und alles, was ihr tut, mit Worten oder Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus; und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ (Kolosser 3,17, Lutherbibel 2017)

Möge Gott uns alle stärken und segnen, während wir danach streben, Leben zu führen, die ihm wirklich gefallen.


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Wer ist mein Nächster

(Basierend auf Lukas 10,25–37)

Das wichtigste Gebot, das Gott uns gibt – so, wie Jesus es lehrt – ist: Wir sollen Gott lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzer Kraft und ganzem Verstand. Daneben sagt er, wir sollen unseren Nächsten lieben wie uns selbst (vgl. Lukas 10,27). Das ist die Basis christlicher Ethik: Es fasst das ganze Gesetz und die Botschaft der Propheten zusammen (vgl. Matthäus 22,37–40).

Aber ein Schriftgelehrter stellte Jesus eine provokante Frage: „Wer ist mein Nächster?“ (Lukas 10,29). Er wollte offenbar wissen, wie weit dieses Liebesgebot reicht. Darauf antwortete Jesus mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,30–37) – und erweitert dadurch unseren Blick auf das, was Nächstenliebe wirklich bedeutet.


Das Gleichnis im Überblick

Ein Mann war auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho, als Räuber ihn überfallen: Sie raubten ihn aus, schlugen ihn, ließen ihn halb tot liegen. Ein Priester kam zuerst vorbei, dann ein Levit – beides angesehene religiöse Männer. Beide sahen den Verletzten, aber gingen weiter, ohne zu helfen.

Dann kam ein Samariter. Zwischen Juden und Samaritern bestanden damals starke ethnische und religiöse Spannungen, trotzdem handelte dieser Samariter barmherzig: Er verband die Wunden des Mannes mit Öl und Wein, setzte ihn auf sein eigenes Tier, brachte ihn in eine Herberge und bezahlte sogar seine Pflege.

Schließlich fragte Jesus: Wer von den dreien war nun der Nächste des Verletzten? Der Schriftgelehrte antwortete: „Der, der Barmherzigkeit an ihm getan hat.“ Und Jesus sagte:

„Geh hin und tu desgleichen“ (Lukas 10,37).


Theologische Gedanken

  1. Wer ist unser Nächster?
    Das Gleichnis zeigt: Nächstenliebe wird nicht von Äußerlichkeiten bestimmt – nicht von Herkunft, Religion oder sozialem Status – sondern durch Mitgefühl und tätige Barmherzigkeit. Die Liebe, die der Samariter zeigt, ist eine agape-Liebe: selbstlos, hingebungsvoll, ohne Bedingungen – und sie spiegelt Gottes Wesen wider, denn Gott liebt uns ebenso.

  2. Priester und Levit – religiöse Pflicht vs. Mitgefühl
    Der Priester und der Levit stehen symbolisch für Menschen, die ihre religiösen Pflichten erfüllen, aber nicht im Herzen lieben. Vielleicht fürchten sie Unreinheit oder sind gleichgültig – ihre Weigerung zu helfen zeigt, dass äußere religiöse Frömmigkeit nicht gleichbedeutend mit dem echten Leben des Gebotes ist.

  3. Der Samariter – Brücken bauen
    Der Samariter überwindet kulturelle und religiöse Grenzen. Er zeigt uns, dass Gottes Reich nicht an menschliche Trennungen gebunden ist. Seine Bereitschaft, Zeit, Energie und Geld aufzuwenden, um einem Fremden zu helfen, ist ein starkes Bild für Jesu Aufruf, alle Menschen zu lieben – selbst die, die ganz anders sind als wir (vgl. Matthäus 5,43–48).

  4. Praktische Anwendung für heute
    Für uns, die wir Christus nachfolgen, heißt das: Wir sind berufen, uns um die zu kümmern, die verletzt, ausgegrenzt oder in Not sind – nicht nur weit weg, sondern direkt in unserer Umgebung. Nächstenliebe ist konkret: Es geht um praktische Taten der Freundschaft, Gastfreundschaft, Barmherzigkeit – und auch seelische Fürsorge (vgl. Jakobus 1,27; Römer 12,13; Kolosser 3,12–14).

  5. Spirituelle Heilung und Wachstum
    Die „Wunden verbinden mit Öl und Wein“ steht nicht nur für physische Hilfe: Öl und Wein können auch symbolisch sein – etwa für die heilende Kraft des Heiligen Geistes (Psalm 23,5; Lukas 4,18). Und jemanden in eine Herberge bringen, steht sinnbildlich dafür, ihn in die Gemeinschaft der Gläubigen aufzunehmen – wo er geistlich wachsen kann (vgl. Epheser 4,11–16).


Fazit

Das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist weitreichend und tiefgreifend – es fordert uns heraus, Gottes Barmherzigkeit zu leben, auch dort, wo Grenzen bestehen. Es ruft uns dazu auf, nicht nur zu fühlen, sondern zu handeln: mit praktischer Liebe, mit Gerechtigkeit, mit Mitgefühl. Dieses Gleichnis lädt jeden Gläubigen dazu ein, zu prüfen, wen er als seinen Nächsten betrachtet, und danach zu leben, was Jesus uns vorgelebt hat.

Möge Gott uns die Gnade geben, wahre Nächste zu sein – und damit sichtbar seine Liebe in unserer Welt zu machen

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Die Bedeutung des Wiedergeboren‑Seins

Wenn wir verstehen wollen, was es bedeutet, „wiedergeboren“ zu sein, hilft ein Blick auf die natürliche Geburt: Schon bevor ein Kind auf die Welt kommt, ist sein Leben stark von seiner familiären Abstammung geprägt. Gene, körperliche Merkmale und die gesellschaftliche Identität stammen von den Vorfahren. Die Schrift bestätigt diese Verbindung von Abstammung und Erbe – Paulus spricht davon, wie wichtig das familiäre Erbe und unser geistliches Erbe sind.

Zum Beispiel wurdest du biologisch in eine bestimmte ethnische Gruppe hineingeboren – vielleicht als Afrikaner mit dunkler Haut und lockigem Haar. Deine Eltern und Vorfahren trugen diese Merkmale, und sie prägten schon vor deiner Geburt deine Identität. Wenn deine Familie zudem sozialen Einfluss, vielleicht sogar einen königlichen Status hatte, beeinflusst das die Erwartungen an deine Rolle und deine Herkunft.

Geistlich aber gibt es eine zweite Geburt – die Geburt in eine neue Familie, nämlich die Familie Gottes, durch Jesus Christus. Das ist die „neue Geburt“, von der Jesus in Johannes 3,3 spricht:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“

Diese zweite Geburt ist nicht körperlich, sondern geistlich. Sie versetzt einen Menschen in eine neue Linie – das Reich Gottes, eine königliche, heilige Familie, die Gott selbst erwählt hat (vgl. 1. Petrus 2,9). In dieser Familie zu sein, bedeutet, neue geistliche Eigenschaften zu erben, eine neue Identität zu bekommen und ein Schicksal im Einklang mit Gottes Willen anzunehmen.

Um diese geistliche Wiedergeburt zu verstehen, ist es wichtig, einige zentrale Punkte zu begreifen:

  1. Der Vater, der die neue Geburt schenkt: Jesus Christus ist die Quelle und der Urheber dieses neuen Lebens (vgl. Johannes 1,12–13).
  2. Der neue Familienname: Gläubige erhalten den Namen „Christ“ – wörtlich „der Kleine Christus“ – als Zeichen ihrer neuen Identität (vgl. Apostelgeschichte 11,26).
  3. Die Eigenschaften der neuen Familie: Heiligkeit, Liebe, Demut und Gerechtigkeit gehören zu den Merkmalen dieser Familie (vgl. Epheser 4,22–24).
  4. Unser Lebensstil als neue Kinder Gottes: Wir sollen Christus nachfolgen, an seinem Beispiel und seinen Geboten ausgerichtet leben (vgl. 1. Johannes 2,6).

Die Bibel ist sehr deutlich: Das Heil kommt ausschließlich durch Jesus Christus. „Denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden müssen.“ (Apostelgeschichte 4,12)

Genau wie bei der natürlichen Geburt bestimmte Voraussetzungen nötig sind, um geboren zu werden, braucht auch die geistliche Geburt bestimmte Schritte:

  • Buße: Eine echte Umkehr von Sünde, eine innere Veränderung von Denken und Verhalten (vgl. Apostelgeschichte 3,19).
  • Taufe im Wasser: Ein äußeres Zeichen der Reinigung und des symbolischen Todes des alten Selbst (vgl. Römer 6,3–4).
  • Taufe im Namen Jesu Christi: Damit wird die Autorität Christi angerufen, wie es die Apostel praktizierten (vgl. Apostelgeschichte 2,38; 8,16).
  • Empfang des Heiligen Geistes: Der Heilige Geist ist das innere Siegel und die Kraftquelle für ein Leben als Christ (vgl. Epheser 1,13–14).

Die Betonung auf die Taufe „im Namen Jesu Christi“ ist nicht zufällig: In der frühen Kirche war das die übliche Praxis, nicht die Formel der Dreifaltigkeit – so verbindet sich der Gläubige direkt mit der Autorität Christi.

Die Wiedergeburt verändert das Wesen eines Gläubigen grundlegend. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, erneuert unser Herz und bringt geistliche Frucht hervor: Liebe, Freude, Frieden, Selbstbeherrschung und so weiter (vgl. Galater 5,22–23). Wir beginnen ganz natürlich, Sünde abzulehnen, und streben nach einem heiligen Leben (vgl. Römer 8,9–11).

Johannes schreibt:

„Allen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden – die nicht aus Blut, noch aus dem Willen des Fleisches oder dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“ (Johannes 1,12–13)

Dieses geistliche Erbe schließt auch ein, mit Christus zu leiden und von der Welt abgelehnt zu werden:

„Wenn die Welt euch hasst, so bedenkt, dass sie mich zuerst gehasst hat.“ (Johannes 15,18)

Nicht jeder, der behauptet, wiedergeboren zu sein, erlebt diese neue Geburt wirklich. Manche treten einer Kirche bei, ohne echte Buße oder eine richtige Taufe vollzogen zu haben. Solche Menschen kämpfen oft weiter mit Sünde, weil die neue Natur Gottes nicht in ihnen wohnt:

„Wer aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht fortwährend sündigen – weil er aus Gott geboren ist.“ (1. Johannes 3,9)

Das Reich Gottes ist die höchste Autorität und das ewige Königreich:

„Das Reich der Welt ist nun das Reich unseres Herrn und seines Christus, und er wird herrschen in alle Ewigkeit.“ (Offenbarung 11,15)

Jesus Christus herrscht über die gesamte Schöpfung – über Himmel, Erde und die geistlichen Reiche (vgl. Kolosser 1,16–17). Seine Wiederkunft wird die Gläubigen in ewige Herrlichkeit führen.

Er sagte zu Nikodemus:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ (Johannes 3,5)

Darum ist das Wiedergeboren-Sein nicht optional, sondern eine notwendige Voraussetzung für Rettung und ewiges Leben.

Zusammengefasst:

  • Die natürliche Geburt definiert unsere physische Identität und Abstammung.
  • Die geistliche (neue) Geburt in Christus bestimmt unsere geistliche Identität und unser ewiges Schicksal.
  • Diese neue Geburt erleben wir durch Buße, Taufe im Namen Jesu und den Empfang des Heiligen Geistes.
  • Sie verwandelt uns zu Kindern Gottes, befähigt uns, heilig zu leben, und sichert uns das ewige Leben.

Möge Gott dich reichlich segnen, während du diese wahre neue Geburt suchst.


 

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