Title 2022

WIE MAN DIE SÜNDE ÜBERWINDET, DIE MICH QUÄLT

FRAGE:

Shalom. Ich möchte wissen, was ich tun soll, um die Sünde zu überwinden, die mich ständig quält.

ANTWORT:

Die Sünde, die einen Gläubigen immer wieder belastet, wird oft als „beherrschende Sünde“ bezeichnet. Es ist die Art von Sünde, die uns leicht verstrickt und gefangen nimmt, wie es in Hebräer 12,1 beschrieben wird:

„Darum auch wir: weil wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns mit Geduld laufen in dem Kampf, der uns bestimmt ist.“
(Hebräer 12,1 LUT)

Dieser Vers erinnert uns daran, dass wir Christen uns in einem geistlichen Wettlauf befinden – und manche Sünden halten uns besonders stark fest. Zwar bringt die Errettung durch Jesus Vergebung und die Kraft des Heiligen Geistes, um gegen die Sünde zu siegen (Römer 8,1-2), doch verschwinden nicht alle Sünden sofort nach der Bekehrung. Der Kampf gegen die Sünde ist ein andauernder Teil des christlichen Lebens (Römer 7,15-25).

Manche Sünden wie Stehlen, Lügen, Zauberei oder sexuelle Unmoral werden oft bald nach echter Buße und der Kraft des Heiligen Geistes abgelegt (Apostelgeschichte 2,38; Galater 5,16-25). Doch andere – wie Masturbation, lüsterne Gedanken, Zorn, Eifersucht oder Abhängigkeiten – bleiben oft bestehen und verursachen anhaltende Kämpfe. Das liegt daran, dass unsere alte Natur immer noch nach Dingen verlangt, die gegen Gottes Willen stehen (Epheser 4,22-24).

Gott erwartet von uns, dass wir solche Sünden überwinden, denn wenn wir es nicht tun, gefährden wir unser geistliches Leben und unsere ewige Bestimmung. Die Bibel warnt, dass andauernde, ungebeichtete Sünde zum geistlichen Tod führt:

„Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“
(Römer 6,23 LUT)

„Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, gibt es hinfort kein Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird.“
(Hebräer 10,26-27 LUT)

Ein gutes Beispiel ist Kain. Gott spricht ihn direkt an:

„Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du, und warum senkt sich dein Blick? Ist’s nicht so: Wenn du Gutes tust, so hebst du das Haupt frei empor; wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie!“
(1. Mose 4,6-7 LUT)

Diese Worte zeigen: Die Sünde steht ständig bereit, um uns zu verschlingen – aber Gott fordert uns auf, über sie zu herrschen.

Besonders tief verwurzelte Sünden verlangen gezielten und ausdauernden geistlichen Einsatz. Paulus schreibt:

„Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.“
(Römer 8,13 LUT)

Das bedeutet: Der Sieg über die Sünde kommt durch das „Töten“ sündiger Begierden – durch die Hilfe des Heiligen Geistes.

Ein praktischer Schlüssel liegt darin, alle Auslöser der Sünde – das „Brennmaterial“ – zu entfernen:

„Wo kein Holz ist, da verlischt das Feuer; und wo kein Verleumder ist, da hört der Zank auf.“
(Sprüche 26,20 LUT)

So wie Feuer ohne Holz erlischt, so verliert die Sünde ihre Kraft, wenn wir uns von ihren Auslösern trennen – seien es Orte, Menschen, Gedanken oder Gewohnheiten.

Wenn du zum Beispiel sexuelle Sünde überwinden willst, meide Pornografie, anstößige Medien und schlechten Umgang. Wenn du mit Rauchen oder Alkohol kämpfst, halte dich fern von entsprechenden Orten und Menschen. Versuchungen werden dich nur kurzzeitig plagen, wenn du widerstehst und dich auf Gottes Kraft verlässt:

„Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über euer Vermögen, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.“
(1. Korinther 10,13 LUT)

Der Sieg über die Sünde ist ein Prozess. Genauso wie ein Auto nicht sofort anhält, sondern langsam zum Stillstand kommt, so lässt auch die Macht der Sünde mit der Zeit nach – wenn du dich konsequent von Auslösern fernhältst und auf Gottes Gnade vertraust.

Gib nicht auf, und akzeptiere keine Niederlage! Die Bibel warnt:

„Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein die, die geschrieben stehen im Lebensbuch des Lammes.“
(Offenbarung 21,27 LUT)

Egal, ob dein Kampf mit Mode, Glücksspiel, Musik oder anderen weltlichen Dingen zu tun hat – die Lösung ist dieselbe: Erkenne die Auslöser und beseitige sie radikal.

Wenn du merkst, dass bestimmte Sünden dich immer wieder in Versuchung führen, halte an geistlichen Übungen fest: Gebet, Bibelstudium, Gemeinschaft mit reifen Christen und Anbetung. Diese stärken deinen Geist im täglichen Kampf:

„Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.“
(Epheser 6,10-11 LUT)

Denk daran:

„Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über euer Vermögen, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.“
(1. Korinther 10,13 LUT)

Gott segne dich!

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FRAU, ÖFFNE NICHT DIE TÜR FÜR DÄMONISCHE GEISTER

„Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“
1. Petrus 5,8

Einleitung

Gepriesen sei der Name unseres Herrn Jesus Christus. In dieser Lehre sprechen wir über eine geistliche Realität, die oft übersehen oder missverstanden wird: die besondere geistliche Anfälligkeit von Frauen für Täuschung und dämonischen Einfluss – und der biblische Aufruf zur Wachsamkeit.


1. Der Ursprung der Täuschung: Eva im Garten

„Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen.“
1. Timotheus 2,13–14

Paulus weist im Gespräch mit Timotheus auf die Schöpfungsordnung und den Sündenfall hin. Eva wurde zuerst verführt – ein Detail, das eine geistliche Wahrheit offenbart: Der Mensch ist anfällig für geistliche Täuschung.

Theologisch bedeutet das nicht, dass Frauen weniger wert oder würdig sind (vgl. Galater 3,28), aber es unterstreicht eine besondere Verwundbarkeit in der geistlichen Unterscheidung – besonders außerhalb von Gottes Ordnung und Wort.


2. Saul und die Totenbeschwörerin von En-Dor: Eine geistliche Warnung

„Da sprach Saul zu seinen Knechten: Sucht mir eine Frau, die Tote beschwören kann, dass ich zu ihr gehe und sie befrage.“
1. Samuel 28,7

Als König Saul sich von der Stimme Gottes abwandte, suchte er Hilfe bei einer Totenbeschwörerin – einer Frau. Obwohl auch Männer Zauberei trieben (vgl. 2. Mose 7,11), war die Praxis der Wahrsagerei im Alten Orient oft weiblich geprägt.

Die Schrift verurteilt solche Praktiken (vgl. 3. Mose 20,6; 5. Mose 18,10–12), doch dass Saul gezielt eine Frau suchte, zeigt ein Muster geistlicher Empfänglichkeit und Beteiligung, das bis heute sichtbar ist.


3. Die Sklavin in Philippi: Besessenheit durch Wahrsagegeist

„Es geschah aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, dass uns eine Magd begegnete, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn mit Wahrsagen.“
Apostelgeschichte 16,16

Paulus und Silas begegneten einem Mädchen, das von einem Wahrsagegeist (griechisch pneuma pythōna) besessen war – einem Geist, der mit falscher Prophetie und Okkultismus verbunden war. Obwohl ihre Worte fromm klangen, erkannte Paulus den dämonischen Ursprung und trieb den Geist aus.

Dies zeigt: Dämonen können religiös klingende Wahrheiten äußern, aber sie tun es aus einem Geist der Täuschung und Versklavung. Die Tatsache, dass es ein Mädchen war, ist kein Zufall – Frauen wurden kulturell und geistlich oft für solche Zwecke missbraucht.


4. Die Hexe von En-Dor und das Gesetz aus dem Exodus

„Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen.“
2. Mose 22,17

Zwar können Männer wie Frauen Zauberei praktizieren, doch das Alte Testament hebt speziell Zauberinnen hervor. Dies reflektiert ein theologisches Muster: Täuschung gewinnt dort Einfluss, wo geistliche Unterscheidung fehlt – und in der Geschichte der Bibel wurden Frauen oft in solche Rollen gedrängt.


5. Warum sind Frauen auch heute noch bevorzugte Ziele?

Viele Frauen – wenn auch nicht alle – bleiben geistlich verwundbar durch ihre emotionale und intuitive Natur. Diese Gaben sind von Gott gegeben und wertvoll, aber ohne biblische Grundlage können sie leicht von dämonischen Mächten missbraucht werden.

Frauen sind oft:

  • Schnell geneigt, geistlich klingenden Aussagen zu glauben,

  • Ansprechbar für emotionale religiöse Erlebnisse ohne geistliche Prüfung,

  • Beeinflussbar durch Trends oder populäre Lehren, ohne sie zu testen.

Dies ist kein Vorwurf, sondern ein Aufruf, in geistlicher Reife zu wachsen.


6. Der Ruf zur geistlichen Unterscheidung

„Prüft aber alles und das Gute behaltet.“
1. Thessalonicher 5,21

„Ihr Lieben, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen.“
1. Johannes 4,1

„Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch vermag nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.“
Johannes 6,63

Jesus selbst sagte, dass seine Worte Geist und Leben sind. Jede Lehre, jede Vision, jedes prophetische Wort muss durch das Wort Gottes geprüft werden.


7. Das Wort Gottes: Dein sicherer Maßstab

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist.“
Hebräer 4,12

Wer sich nur auf Predigten oder Beiträge in den sozialen Medien verlässt, aber die Bibel nicht selbst liest, ist geistlich unbewaffnet. Die Bibel ist dein Filter, deine Brille, deine Waffe. Ohne sie bist du blind im Geist.

Frauen, die Gottes Wort nicht selbst studieren, glauben oft Lügen, geraten in geistliche Verwirrung und werden sogar unbewusst vom Feind benutzt.


8. Fazit und Ermutigung

Liebe Schwester in Christus, erkenne dies: Der Teufel sieht dich als wertvolles Ziel. Wenn er eine Frau täuscht, kann er ein ganzes Haus, eine Gemeinde, sogar eine Generation beeinflussen.

Doch du bist nicht machtlos. Du bist nicht schwach – in Christus bist du stark. Du bist fähig, in Weisheit, Unterscheidung und Kraft durch den Heiligen Geist zu wachsen.

„Wenn aber jemand unter euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott – der gibt allen gern und macht keine Vorwürfe – und sie wird ihm gegeben werden.“
Jakobus 1,5

Lass dies ein Aufruf zur echten Jüngerschaft sein. Studiere das Wort Gottes. Bete täglich. Prüfe jede Lehre. Und wandle in der Kraft und Autorität Jesu Christi.

Der Herr segne dich!

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HABEN SIE KEINE ANGST, IHR KIND ZU ZÜCHTIGEN



Wir leben in einer Welt, in der die Moral stark verfallen ist – besonders bei Jugendlichen und Kindern – und leider wird es immer schlimmer. Oft neigen wir dazu, die Schuld den Kindern zu geben und sagen: „Die heutige Generation ist verdorben“, aber die Wahrheit ist: Nicht die Kinder haben sich verändert, sondern die Eltern. Die Kinder bleiben gleich – es sind wir Eltern, die uns verändert haben.

Die Erziehung eines Kindes ist von entscheidender Bedeutung. Ein Kind ist nicht wie eine Katze, der es nur um Futter und einen Schlafplatz geht. Selbst wenn man eine Katze ein ganzes Jahr lang ignoriert, wird sie trotzdem weiterleben – sie braucht keine besondere Fürsorge.

Aber ein Mensch ist anders. Ein Kind wird nicht gehalten, sondern erzogen. Und Erziehung bedeutet viel mehr als nur Nahrung, Kleidung und Unterkunft. Genau hier scheitern viele Eltern im Verständnis.

Denn ein Kind braucht Wissen, Disziplin, Integrität, Weisheit, Einsicht, Liebe, Gehorsam, Unterscheidungsvermögen usw., um in dieser Welt gut zu leben. Kein Kind wird mit diesen Eigenschaften geboren – sie müssen erlernt werden. Und wenn das Kind keine richtige Anleitung bekommt, wird der Teufel die Gelegenheit nutzen, um es auf seine Weise zu „erziehen“.

Deshalb, als Eltern oder Erziehungsberechtigte, haben wir eine viel größere Verantwortung, als nur zu füttern, zu kleiden oder zur Schule zu schicken. Das sind nur 3 Schritte von 1000, die das Kind lernen muss.

Wenn du die bisherigen Lehren über Kindererziehung verpasst hast, kannst du uns gerne unter dieser Nummer kontaktieren, damit wir dir die vorherigen Beiträge zusenden:
📞 +255693036618
Oder besuche unsere Website: 🌐 www.wingulamashahidi.org


DIE RUTE – EIN WICHTIGER BESTANDTEIL DER ERZIEHUNG

Heute betrachten wir eine weitere wichtige Methode in der Erziehung: Die Anwendung der Rute (körperliche Züchtigung).

Dieses Thema ist für viele Eltern schwer verdaulich, aber sie ist eine heilsame Medizin für das Kind. Selbst Paracetamol schmeckt bitter – aber wenn es heilt, sind wir dankbar dafür. Deshalb haben wir es immer zu Hause.

Warum also sollte man die Rute in der Erziehung einsetzen?

Es gibt zwei Hauptgründe:


1. Dummheit ist im Herzen des Kindes gebunden

Die Bibel sagt:

📖 Sprüche 22,15
„Torheit steckt dem Knaben im Herzen; aber die Rute der Zucht wird sie ihm austreiben.“

Du musst verstehen: Ein Kind denkt nicht wie du. Wenn du siehst, dass es auf etwas Unangemessenem beharrt und du es ihm gibst, nur weil es weint – dann täusche dich nicht. Es versteht die Konsequenzen nicht.

Wenn du hörst, dass dein Kind Schimpfworte benutzt – warte nicht ab, sondern handle sofort: Nimm die Rute und züchtige es. Wenn du merkst, dass es Anweisungen ignoriert, oder wiederholt Ältere respektlos behandelt – dann zögere nicht. Die Bibel versichert uns: Die Züchtigung mit der Rute bringt kein Unheil.

📖 Sprüche 23,13-14
„Entziehe dem Knaben die Züchtigung nicht; denn wenn du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben. Du schlägst ihn mit der Rute, aber du errettest seine Seele vom Tode.“

Diese körperliche Korrektur hilft, die tiefsitzende Dummheit – auch geistlicher Art – auszutreiben, die man allein mit Worten oft nicht herausbekommt.


2. Gott selbst züchtigt auch seine Kinder

Ein weiterer Grund, warum wir unsere Kinder züchtigen sollen, ist, dass Gott selbst seine Kinder züchtigt.

📖 Hebräer 12,6-7
„Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.
Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?“

Denk einmal darüber nach: Wenn Gott uns sündigen sieht und nur darüber lächeln würde, ohne uns zu korrigieren – wären wir längst verloren. Als König David die Frau Urias nahm, hat Gott nicht geschwiegen, sondern ihn streng gezüchtigt. Und durch diese Strafe kam David zur Umkehr und wurde gerettet.

Auch wir sollen nach der Schrift vollkommen sein wie unser Vater im Himmel vollkommen ist (vgl. Matthäus 5,48).

Wenn du als Vater oder Mutter siehst, dass dein Kind töricht handelt, und du es aus Angst vor Tränen nicht züchtigst – dann bist du noch nicht vollkommen wie unser Vater im Himmel.


Beginne jetzt – für das Wohl deines Kindes

Fang heute an, diese Aufgabe ernst zu nehmen, damit dein Kind morgen ein Segen und eine Gnade für die Welt sein kann.

Aber beachte: Züchtigung bedeutet nicht, dass du das Kind jedes Mal bei jedem Fehler schlägst. Nein – es gibt Situationen, die Zurechtweisung erfordern, andere brauchen Ermahnung, andere müssen erklärt werden. Alles hat seine Zeit und seine Bedeutung.


Der Herr segne dich.

Shalom.



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HEY! KANNST DU DIE FREUDE DEINER ERRETTUNG VERLIEREN?

Errettung und die Freude, die sie begleitet, sind untrennbare Realitäten im christlichen Leben. Die Bibel lehrt uns, dass Errettung nicht nur eine rechtliche Stellung vor Gott ist, sondern eine dynamische, verwandelnde Erfahrung – erfüllt von Freude. Psalm 51,14 erinnert uns daran zu beten:

„Gib mir wieder die Freude an deinem Heil und stärke mich mit einem willigen Geist.“

Das zeigt, dass diese Freude schwanken kann – und manchmal wiederhergestellt werden muss.

Wo echte Errettung ist, da sollte auch Freude sein – als Frucht des Geistes (Galater 5,22). Fehlt die Freude, deutet das auf ein geistliches Problem hin – wie Essen ohne Salz: etwas Wesentliches fehlt.

Viele Gläubige haben die Errettung angenommen, aber nicht alle erleben die anhaltende Freude, die damit einhergehen sollte. Errettet zu sein bedeutet mehr als nur ein einmaliges Erlebnis – es ist ein fortwährender Zustand der Gnade und des Friedens:

„Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu dieser Gnade, in der wir stehen.“
(Römer 5,1–2)

Fehlt die Freude, fehlt etwas Entscheidendes in deinem geistlichen Leben.


1) Vermeide Sünde – besonders sexuelle Sünde

Sünde zerstört die Gemeinschaft mit Gott und raubt uns die Freude des Heils. König David ist ein biblisches Beispiel dafür. Obwohl er ein Mann nach dem Herzen Gottes war (1. Samuel 13,14), erlebte er nach seiner absichtlichen Sünde mit Batseba tiefe Reue und den Verlust der Freude (2. Samuel 11). Seine Buße zeigt sich deutlich in Psalm 51:

„Gib mir wieder die Freude an deinem Heil und stärke mich mit einem willigen Geist.“
(Psalm 51,14)

Beharrliche Sünde verhärtet das Herz und dämpft den Heiligen Geist:

„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.“
(Epheser 4,30)

Die Freude des Heils ist nicht automatisch – sie wird durch Heiligkeit und Gehorsam gepflegt:

„Wie der, der euch berufen hat, heilig ist, so seid auch ihr heilig in allem eurem Wandel.“
(1. Petrus 1,15)


2) Lies regelmäßig das Wort Gottes

Das Wort Gottes ist Nahrung und Kraft für den Geist:

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig.“
(Hebräer 4,12)

Es offenbart Gottes Wesen, stärkt unseren Glauben und bereitet uns auf Prüfungen vor:

„Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.“
(2. Timotheus 3,16–17)

Ohne das Wort bleibt der Glaube schwach:

„So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“
(Römer 10,17)

Freude entsteht, wenn wir in Gottes Wort verwurzelt sind – wie in Psalm 1:

„… sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit.“
(Psalm 1,2–3)


3) Sei ein Mensch des Gebets

Gebet ist die Lebensverbindung zu Gott. Jesus selbst lehrte uns:

„Wacht und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt.“
(Matthäus 26,41)

Ohne Gebet wird man geistlich schwach. Gebet richtet unser Herz auf Gottes Willen aus und lädt Seine Kraft in unser Leben ein:

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.“
(Philipper 4,6–7)

Ein lebendiges Gebetsleben trägt die Freude des Heils.


4) Gib Gemeinschaft und Anbetung Priorität

Gemeinsame Anbetung und Gemeinschaft sind von Gott eingesetzte Gnadenmittel:

„Und lasst uns unsere Versammlungen nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen.“
(Hebräer 10,25)

Anbetung ist sowohl individuell als auch gemeinschaftlich. Sie stärkt den Glauben und schenkt geistliche Freude. Gemeinschaft mit anderen Gläubigen schärft unser geistliches Leben:

„Eisen wird mit Eisen geschärft, und ein Mann schärft das Angesicht seines Nächsten.“
(Sprüche 27,17)

In der Anbetung begegnet uns der Heilige Geist mit Trost und Erneuerung:

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben.“
(Römer 15,13)


5) Wachse geistlich weiter

Heiligung ist ein lebenslanger Prozess. Paulus ermahnt:

„Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.“
(2. Petrus 3,18)

Wer im Glauben stehen bleibt, wird schwach. Wie Kinder von Milch zur festen Speise übergehen, sollen Christen im Glauben reifen:

„Denn ihr solltet längst Lehrer sein; … Ihr habt wieder Milch nötig, nicht feste Speise.“
(Hebräer 5,12–14)

Reife zeigt sich durch Gehorsam, Heiligkeit und Zeugnis:

„Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker … und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“
(Matthäus 28,19–20)

Geistliches Wachstum erhält unsere Freude lebendig.


Schlussgedanken

Prüfe dich ehrlich in diesen fünf Bereichen. Wo bist du vielleicht nachlässig geworden? Nimm heute konkrete Schritte, um die Freude deiner Errettung wiederzubeleben. Geistlicher Rückschritt ist kein Muss – Wiederherstellung ist möglich durch Buße und Hingabe.

Denk daran: Die Errettung selbst ist sicher –

„Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“
(Johannes 10,28)

Aber die Freude an der Errettung brauch

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BEHALTE DEINEN HEILIGEN GEIST IN MIR

Frage: Kann der Heilige Geist tatsächlich eine Person verlassen? Was sagt Psalm 51,13 darüber?

Lassen Sie uns den Vers lesen:

Psalm 51,13 (LUT 2017):

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.

Die klare Antwort lautet: Ja, der Heilige Geist kann eine Person verlassen. Wenn das geschieht, bleibt die Person körperlich unverändert, wird jedoch geistlich geschwächt oder verwundbar.

Biblisches Beispiel: König Saul

König Saul ist ein bekanntes Beispiel für jemanden, von dem der Geist des Herrn gewichen ist.

1. Samuel 16,14 (LUT 2017):

Aber der Geist des HERRN wich von Saul, und ein böser Geist vom HERRN ängstigte ihn.

Diese Stelle offenbart eine tiefgreifende theologische Wahrheit: Gottes Geist kann wegen Ungehorsams weichen, und ein böser Geist kann daraufhin Einfluss nehmen. Dies zeigt die geistlichen Konsequenzen von Rebellion gegen Gott.

Warum verlor Saul den Heiligen Geist?

Sauls Verlust des Geistes war die direkte Folge seines Ungehorsams und seiner Rebellion gegenüber Gottes Geboten.

1. Samuel 15,22–23 (LUT 2017):

Samuel aber sprach: Meinst du, dass der HERR Gefallen habe am Brandopfer und Schlachtopfer ebenso wie am Gehorsam gegen die Stimme des HERRN? Siehe, Gehorchen ist besser als Opfer, und Aufmerken besser als das Fett von Widdern. Denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du das Wort des HERRN verworfen hast, hat er dich auch verworfen, dass du nicht mehr König seist.

Hier wird Rebellion mit Zauberei und Götzendienst gleichgesetzt – ein Beweis für die Schwere von Sauls Sünde.

Die Konsequenzen des Verlusts des Heiligen Geistes

Wenn der Heilige Geist weicht, verliert man Gottes Gunst – darunter Frieden, Freude und geistliche Kraft.

2. Samuel 7,14–15 (LUT 2017):

Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Wenn er eine Missetat begeht, will ich ihn mit Menschenruten züchtigen und mit Schlägen der Menschenkinder strafen; aber meine Gnade soll nicht von ihm weichen, wie ich sie habe weichen lassen von Saul, den ich vor dir weggenommen habe.

Gottes Gnade kann also tatsächlich von jemandem weichen – wie es bei Saul geschah.

Der Verlust des Heiligen Geistes führt zu innerer Unruhe, geistlicher Schwäche und der Anfälligkeit für böse Einflüsse. Das zeigte sich bei Saul durch zunehmende Eifersucht und Grausamkeit.

1. Samuel 22,11 (LUT 2017):

Da sandte der König hin und ließ Ahimelech, den Sohn Ahitubs, den Priester, holen und seines Vaters ganzes Haus, die Priester zu Nob. Und sie kamen alle zum König.

Sauls böse Taten gipfelten in der Ermordung von Gottes Priestern – ein erschütternder Beweis seines geistlichen Verfalls.


Unterschied zwischen der Frucht des Geistes und geistlichen Gaben

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Verlassen des Heiligen Geistes nicht automatisch bedeutet, dass übernatürliche Gaben wie Zungenrede oder Prophetie aufhören.

Galater 5,22–23 (LUT 2017):

Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit. Gegen all dies ist das Gesetz nicht.

Die Frucht des Geistes zeigt sich im Charakter und der Heiligkeit einer Person – es ist der innere Beweis der Gegenwart des Geistes. Im Gegensatz dazu sind geistliche Gaben äußere Manifestationen, die laut Bibel und Kirchengeschichte auch ohne wahre geistliche Frucht auftreten können (vgl. Matthäus 7,22–23).

1. Samuel 18,10 (LUT 2017):

Am nächsten Tag geriet der böse Geist Gottes über Saul, sodass er mitten im Hause in Raserei geriet. David aber spielte auf dem Saitenspiel wie täglich. Saul aber hatte einen Spieß in der Hand.

Obwohl der Geist des Herrn von ihm gewichen war, prophezeite Saul weiterhin – jedoch unter dem Einfluss eines anderen Geistes. Das beweist, dass geistliche Gaben nicht zwangsläufig die Gegenwart des Heiligen Geistes bezeugen.


Jesu Warnung

Jesus warnte, dass viele sich auf geistliche Werke berufen, aber dennoch abgewiesen werden, weil ihnen wahre Beziehung und Heiligkeit fehlen.

Matthäus 7,22–23 (LUT 2017):

Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

Dies unterstreicht die Bedeutung der Frucht des Geistes – wahre Heiligkeit und Gehorsam sind wichtiger als bloße geistliche Aktivitäten.


Wie entfernt sich der Heilige Geist?

Der Heilige Geist kann sich zurückziehen, wenn wir ihn betrüben oder auslöschen.

Den Geist betrüben:

Epheser 4,30 (LUT 2017):

Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.

Ungehorsam und anhaltende Sünde betrüben den Geist. Wer – wie Saul – Gottes Wort ablehnt, riskiert den Verlust seines Beistandes.

Den Geist auslöschen:

1. Thessalonicher 5,19 (LUT 2017):

Den Geist dämpft nicht.

Das bedeutet, wir sollen den Geist nicht unterdrücken oder sein Wirken durch Vernachlässigung von Gebet, Anbetung, Gehorsam und einem heiligen Lebensstil ersticken. Wer das tut, wird geistlich trocken und riskiert letztlich, dass sich der Geist zurückzieht.


Gott segne dich.


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SIE HABEN IHN ÜBERWUNDEN DURCH DAS BLUT DES LAMMES


Besondere Lehre für Neubekehrte: Teil Drei

Wenn du kürzlich zum Glauben an Jesus Christus gekommen bist – also ein Neubekehrter bist – dann ist diese Lehre genau für dich bestimmt in dieser wichtigen Phase deines geistlichen Lebens.

Falls du die vorherigen Teile dieser Lehre verpasst hast, kannst du uns einfach eine Nachricht an diese Nummer senden: +255693036618, und wir schicken sie dir gerne zu.


Es ist wichtig zu verstehen, dass du – sobald du errettet bist – einen Feind hast, der sich ständig gegen dich stellt, damit du deinen Glauben wieder aufgibst. Und dieser Feind ist niemand anderes als der Teufel. Besonders in dieser Anfangszeit musst du die wirksamsten Waffen kennen, mit denen du ihn überwinden kannst. Denn wenn du sie nicht kennst, wirst du geistlich sterben.

Diese Waffen finden wir im folgenden Schriftwort:

📖 Offenbarung 12,9-11

„Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und der Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen. Und ich hörte eine große Stimme im Himmel, die sprach: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus! Denn der Verkläger unserer Brüder ist gestürzt, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserem Gott.*
Und sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses** und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod.“*


Frage dich selbst: Warum heißt es nicht, sie haben ihn überwunden durch Salbung, ein starkes Gebet oder eine mächtige Gemeinde?
Sondern durch das Blut des Lammes und das Wort ihres Zeugnisses.

Was ist so besonders am Blut Jesu? Und was bedeutet dein Zeugnis?
Du musst die Bedeutung des Blutes Jesu in deinem neuen Leben mit Christus verstehen.


DAS BLUT JESU TAT DREI GROSSE DINGE:

1. Es nimmt die Sünde hinweg.

📖 Hebräer 9,22

„… ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“

Im Alten Testament beruhte die Reinigung von Sünden auf dem Blut von Tieren – das war Gottes geistliches Prinzip. Doch das Blut von Tieren konnte die Sünde niemals vollständig und endgültig wegnehmen. Deshalb musste der Hohepriester jedes Jahr erneut ins Heiligtum gehen.

Aber als Jesus kam, brachte er sein vollkommenes, sündloses Blut – ein für alle Mal. Sein Blut hat deine Sünden vollständig ausgelöscht, sodass Gott sich nicht mehr an sie erinnert – für immer.

Wenn du diese Wahrheit nicht erkennst, wird es dir schwerfallen zu glauben, dass Gott dir deine Vergangenheit vollständig vergeben hat.

Der Teufel wird dich anklagen mit Gedanken wie:
„Erinnere dich an die Abtreibung… das Ehebrechen… die Bestechung… die Zauberei… Gott hat das nicht vergessen!“
Aber das sind Lügen Satans, um dich zurückzuziehen in die Dunkelheit.

Das vergossene Blut Jesu ist der Beweis, dass all deine Sünden und Flüche ein für alle Mal beseitigt sind.


Wenn also solche Gedanken kommen, widerstehe ihnen und sage:

„Ich bin vergeben. Das Alte ist vergangen. Alles ist neu geworden (vgl. 2. Korinther 5,17). Ich bin gerecht vor Gott!“

Dann wird der Teufel fliehen, weil er erkennt, dass du deine Stellung in Christus erkannt hast.


2. Das Blut redet für uns.

📖 Hebräer 12,24

„… und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zum Blut der Besprengung, das besser redet als das Blut Abels.“

Als Kain seinen Bruder Abel tötete, sagte Gott:

📖 1. Mose 4,10

„Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde!“

Das bedeutet: Blut redet. Es hat eine geistliche Stimme.

Und das Blut Jesu redet bessere Dinge – es ruft nicht nach Rache, sondern nach Gnade, Schutz, Heilung, Segen und Annahme für die Kinder Gottes.

Deshalb, wenn du in Christus bist, weiß, dass sein Blut für dich spricht – Tag und Nacht – vor dem Thron Gottes.

📖 Römer 8,33-34

„Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist es, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes sitzt und uns vertritt.“

Lass dich also nicht einschüchtern von Sorgen oder Ängsten über deine Zukunft. Das Blut Jesu spricht für dich!

📖 Psalm 27,1-4

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?
Wenn die Übeltäter an mich wollen, mich zu verschlingen,
so müssen sie straucheln und fallen.
Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, fürchtet sich dennoch mein Herz nicht;
und wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn.“


3. Es zertritt die Macht des Teufels.

Warum hat Jesus das Wort „Es ist vollbracht“ (Johannes 19,30) erst am Kreuz gesagt?
Weil der Sieg über den Teufel nur durch das vergossene Blut möglich war – nicht vorher!

Mit diesem Blut wurde der Teufel endgültig entwaffnet.

📖 Lukas 10,18-19

„Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
Siehe, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.“


Du musst wissen: Durch das Blut Jesu hat der Teufel keine Macht mehr über dich.

Stell dir einen schwachen Soldaten vor, der eine Atombombe hat. Auch wenn tausend starke Gegner kommen – er hat keine Angst.
Warum? Er weiß, was er in der Hand hat.

So ist es mit dir, der du wiedergeboren bist: Auch wenn du dich geistlich noch „jung“ fühlst – der Feind kann dich nicht besiegen, solange du weißt, was das Blut Jesu für dich getan hat.

Fürchte keine Hexerei, keine Dämonen, keine Flüche.
Wenn der Feind kommt – widerstehe ihm im Namen Jesu. Und er wird fliehen!


Fazit:

Halte fest an diesen Wahrheiten – besonders als Neubekehrter.
Wenn du sie vernachlässigst, wird der Teufel sie gegen dich verwenden – wie er es schon bei vielen getan hat.

📖 Offenbarung 12,11
„Und sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses.“


Der Herr segne dich reichlich.


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GEHORSAM IST BESSER ALS OPFER

Einleitung
Gepriesen sei der Name unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Heute wollen wir innehalten und tief über ein grundlegendes Prinzip des christlichen Glaubens nachdenken: Gehorsam gegenüber Gottes Wort ist Ihm lieber als jede äußere Gabe, die wir darbringen können.

In einer Kultur, in der Großzügigkeit, religiöse Rituale und finanzielle Gaben oft betont werden, dürfen wir nicht vergessen, was Gott wirklich von uns will: ein Herz, das sich in Gehorsam ihm hingibt.


1. Das Herz Gottes: Gehorsam statt Ritual
In 1. Samuel 15 tadelt der Prophet Samuel König Saul, weil er Gottes Befehl nicht befolgt hat. Saul sollte die Amalekiter und alles, was ihnen gehört, vollständig vernichten, verschonte aber König Agag und behielt das beste Vieh, angeblich um es Gott als Opfer darzubringen.

Samuel antwortet:

1. Samuel 15,22–23 (LUT 2017)
„Da sprach Samuel: Gefällt dem HERRN wohl der Brandopfer und Schlachtopfer, dass man ihm gehorcht mehr als dem Gehörten? Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer, und Aufmerken ist besser als das Fett von Widdern. Denn Ungehorsam ist wie der Sünde des Wahrsagens, und Widerstreben ist wie die Abgötterei und Götzenanbetung. Weil du das Wort des HERRN verworfen hast, hat er dich als König verworfen.“

Theologischer Einblick: Gott ist nicht beeindruckt von äußeren religiösen Handlungen, wenn sie nicht aus innerem Gehorsam kommen. Gehorsam entspringt dem Glauben (Römer 1,5) und zeigt ein verwandeltes Herz (Hesekiel 36,26–27). Opfer im Alten Bund sollten stets symbolische Ausdrucksformen eines Herzens sein, das mit Gottes Willen übereinstimmt (Psalm 51,16–17).


2. Gott fehlt nichts – was können wir ihm wirklich geben?
Die Bibel erinnert uns daran, dass Gott Schöpfer und Eigentümer aller Dinge ist.

Psalm 50,10–12 (LUT 2017)
„Denn aller Wildtiere des Waldes sind mein, und die Tiere auf tausend Bergen. Wenn ich Hunger hätte, wollte ich’s dir nicht sagen; denn mein ist die Welt und ihre Fülle.“

Theologischer Einblick: Gott braucht keine materiellen Dinge von uns. Gaben und Zehnten unterstützen den Dienst und zeigen unser Vertrauen in seine Versorgung, ersetzen aber keine persönliche Heiligung oder Gehorsam.


3. Gott verlangt einen zerbrochenen und zerknirschten Geist

Jesaja 66,1–2 (LUT 2017)
„So spricht der HERR: Himmel ist mein Thron und die Erde meine Fußbank. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen? spricht der HERR, oder wo ist der Ort meiner Ruhe? Habe ich nicht alles gemacht, spricht der HERR? Diese sind’s, die ich achte: ein zerschlagenes und zerschmettertes Herz und einen Geist, der sich vor mir beugt.“

Gottes Gegenwart wohnt nicht in von Menschen gemachten Tempeln (Apostelgeschichte 17,24), sondern in Herzen, die sich Ihm ehrfürchtig und reumütig hingeben.


4. Warnung vor religiöser Heuchelei

Sprüche 15,8 (LUT 2017)
„Das Opfer der Gottlosen ist dem HERRN ein Gräuel, aber das Gebet der Aufrichtigen gefällt ihm.“

Matthäus 9,13 (LUT 2017)
„Geht aber hin und lernt, was das heißt: Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer! Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder.“

Jesus zitiert Hosea 6,6 und zeigt, dass Gott Barmherzigkeit, Treue im Bund, Umkehr und Mitgefühl höher schätzt als religiöse Rituale.

Theologischer Einblick: Jesus konfrontierte die Pharisäer wegen ihrer religiösen Heuchelei. Sie gaben Zehnten, fasteten und beteten öffentlich, doch ihr Herz war fern von Gott (Matthäus 23,23–28). Glaube ohne Herzveränderung ist leere Religion (Jakobus 2,17).


5. Umkehr muss dem Geben vorausgehen
Bevor wir Gott etwas darbringen, müssen wir unser Leben prüfen. Leben wir in Unmoral, Unehrlichkeit oder Bitterkeit? Dann sind unsere Gaben, egal wie groß, nicht annehmbar, solange wir uns nicht bekehren.

Sprüche 28,13 (LUT 2017)
„Wer seine Sünde bedeckt, der wird nicht gedeihen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.“

5. Mose 23,18 (LUT 2017)
„Du sollst keinen Lohn einer Dirne oder eines Hurensohns in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen, damit du einen Schwur damit bezahlst; denn beide sind dem HERRN ein Gräuel.“

Gott verabscheut Gaben aus unbußfertigen Herzen oder ungerechtem Gewinn.


6. Gottes Wort sei das Licht auf deinem Weg

Psalm 119,105 (LUT 2017)
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“

Gehorsam gegenüber Gottes Wort ist die Grundlage unseres christlichen Lebens. So zeigen wir unsere Liebe zu Christus.

Johannes 14,15 (LUT 2017)
„Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten.“

1. Johannes 2,3–4 (LUT 2017)
„Wir erkennen, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht.“


Der Herr segne dich.

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IN DER WÜSTE WOHNEN


Besondere Unterweisung für Neubekehrte  Teil 2

„Das Kind aber wuchs und wurde stark im Geist; und er war in der Wüste bis zu dem Tag, da er vor Israel treten sollte.“
Lukas 1,80 (LUT 2017)

Eines der beständigen Handlungsweisen Gottes in der ganzen Schrift ist diese:
Bevor Er jemanden in seinen göttlichen Auftrag sendet, führt Er ihn zuerst in die Wüste.
Die Wüste ist kein Ort der Strafe, sondern ein heiliger Schulungsort, wo Gott den Charakter formt, die Seele reinigt und geistliche Stärke aufbaut.

Wenn du als neu geborener Christ in deiner Nachfolge Jesu Christi wachsen und reifen möchtest, kannst du diese Wüstenzeit nicht umgehen. Sie ist Gottes bestimmter Ort, um dich innerlich zu festigen und in geistliche Reife zu führen.


Das göttliche Muster der Wüste

Als Gott Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreite, führte Er sie nicht sofort ins verheißene Land.
Zuerst leitete Er sie vierzig Jahre durch die Wüste  eine Zeit der Prüfung, Versorgung und Erziehung.

„Als Israel jung war, hatte ich ihn lieb, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.“
Hosea 11,1 (LUT 2017)

Das Volk war geistlich unreif, abhängig und noch an alte Denkweisen gebunden.
In der Wüste ernährte sie Gott täglich mit Manna, lehrte sie Gehorsam und offenbarte sich als ihr Versorger.
Erst als sie geläutert waren, konnten sie das Land Kanaan betreten  vorbereitet, den Bund treu zu leben.

Ebenso zog sich Johannes der Täufer, obwohl er aus einer priesterlichen Familie stammte, in die Wüste zurück. Dort wurde er stark im Geist und zu einer mächtigen Stimme, die den Weg des Herrn bereitete.

„Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer.“
Matthäus 11,11 (LUT 2017)

Johannes war geistlich bedeutend, weil er die Wüste annahm.
Er ließ zu, dass Gott ihn fern vom Lärm der Welt vorbereitete.


Was bedeutet es, „in der Wüste zu wohnen“?

Es geht dabei nicht um eine tatsächliche Wüste aus Sand und Hitze, sondern um einen geistlichen Zustand der Absonderung.
Die geistliche Wüste ist eine Zeit der Hingabe und Reinigung  eine bewusste Entscheidung, sich von weltlichen Einflüssen, Vergnügungen und Ablenkungen zu lösen, damit Gott im Inneren wirken kann.

In der Wüste bist du allein mit Gott.
Dort wird dein Glaube geprüft, dein Charakter geformt und deine Abhängigkeit von Christus gestärkt.

„In der Wüste wohnen“ heißt:

Sich von gottlosen Beziehungen und alten sündigen Gewohnheiten zu trennen.

Weltliche Unterhaltung und Umgebungen zu meiden, die deine Hingabe schwächen.

Zeiten der Stille, des Gebets und des Bibelstudiums zu suchen.

Gott zu vertrauen, selbst wenn Gehorsam Verlust von Arbeit oder Einkommen bedeutet.


Loslassen, um zu wachsen

Wer mit Christus leben will, muss bereit sein, jetzt zu verlieren, um später zu gewinnen  das ist wahre Jüngerschaft.

„Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.
Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.“
Matthäus 16,24–25 (LUT 2017)

Man kann das Kreuz nicht tragen und gleichzeitig an der Welt festhalten.
Geistliches Wachstum erfordert Trennung.

Wenn du früher Freunde hattest, die dich zur Sünde ermutigten  mit denen du getrunken, gefeiert oder gelästert hast  dann musst du nun einen anderen Weg einschlagen.
Selbst wenn dich Einsamkeit begleitet, nimm sie dankbar an.
Diese Einsamkeit ist heilig, denn dort begegnet dir Christus auf tiefste Weise.

Wenn du in einem Beruf oder Geschäft tätig bist, das Gott entehrt  etwa durch den Verkauf von Alkohol oder durch unehrliches Verhalten  zögere nicht, dich davon zu trennen.
Gott wird dich nicht im Stich lassen.
Wie Er Israel in der Wüste mit Manna versorgte, so wird Er auch dich versorgen.

„Und der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, fern von dem Drachen.“
Offenbarung 12,14 (LUT 2017)

Gott hat bereits einen Ort der Zuflucht für dich bereitet  eine geistliche Wüste, wo du genährt und beschützt wirst.
Fürchte den Verlust nicht; Seine Versorgung ist treu und sicher.


Für die Töchter Gottes

Wenn du eine junge Frau bist, sei bereit, dich von weltlicher Mode zu trennen, die das Fleisch betont statt Gottes Herrlichkeit.
Lege unzüchtige Kleidung ab und entscheide dich für einen Lebensstil der Reinheit und Heiligkeit.
Selbst wenn andere dich auslachen oder sagen, du seist übertrieben  bleibe standhaft!
Die Welt mag dich töricht nennen, aber Christus nennt dich treu.

„Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns alles ablegen, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt.“
Hebräer 12,1 (LUT 2017)


Warum die Wüste so wichtig ist

Die Wüste ist der Ort, an dem Christus selbst dein Lehrer wird.
Dort bist du frei vom Lärm der Gesellschaft, vom Druck der Arbeit und von der Ablenkung der Menge.
Er erhält ungeteilten Zugang zu deinem Herzen, um dich zu verwandeln.
Darum geschieht geistliches Wachstum in der Wüste schneller als irgendwo sonst.

„Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!“
Jesaja 40,3 (LUT 2017)

Wer diese Zeit überspringt, bleibt geistlich stehen.
Viele Christen folgen Jesus seit Jahren, zeigen aber wenig Veränderung, weil sie sich nie der Wüste hingegeben haben.
Sie blieben im Komfort der Welt  und Gott konnte sie nicht formen.


Höre auf die Stimme der Überführung

Ignoriere nicht die leise Stimme, die dich auffordert, etwas loszulassen, jemanden zu verlassen oder eine sündige Gewohnheit zu brechen.
Das sind Einladungen in die Wüste  Türen zu tieferer Gemeinschaft mit Christus.

„Denn was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“
Matthäus 16,26 (LUT 2017)

Wer Frucht für Gott bringen will, muss sich beschneiden lassen.
Und um beschnitten zu werden, muss man bereit sein, in der Wüste zu wohnen.


Verlasse die Welt.
Tritt ein in die Wüste.
Dort wird dir Gott begegnen, dich nähren und formen.
Und wenn der Tag kommt, an dem du in deine Berufung trittst, wirst du vorbereitet sein.

Der Herr segne dich.
Shalom

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ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG!

 

Weißt du, warum der Herr Jesus sagte:
„So seht nun zu, wie ihr hört“ (Lukas 8,18;)?

Jesus warnte uns, weil Er weiß, wie leicht selbst gläubige Menschen  auch solche, die stark wirken  ins Wanken geraten können, einfach nur durch das, was sie anhören und an sich heranlassen. Wenn das, was du hörst, nicht von Ihm kommt, dann führt es dich früher oder später in die Irre. Nicht alles verdient dein Ohr und schon gar nicht dein Herz. Wir leben in einer Zeit, die von geistlicher Verführung und Finsternis geprägt ist.

Gerade in diesen letzten Tagen brauchen wir besondere geistliche Unterscheidung – vor allem in drei Bereichen:

Visionen

Träume

Offenbarungen

Wenn dein geistliches Leben hauptsächlich auf Träumen, Visionen oder angeblichen Offenbarungen aufgebaut ist  während du das Wort Gottes vernachlässigst , dann befindest du dich in ernsthafter Gefahr. Selbst wenn manche dieser Erfahrungen echt wären: Wenn die Bibel nicht mehr der Maßstab ist, wirst du sehr leicht getäuscht.

Heute hören wir Aussagen wie:

„Ich war in der Hölle und sah Menschen gequält werden, die bestimmte Süßigkeiten essen oder Coca-Cola trinken.“

Gott zeigte mir, dass jede Frau, die nicht als Jungfrau heiratet, eine Ehebrecherin ist und nur den Mann heiraten darf, mit dem sie zuerst geschlafen hat  auch wenn es vor ihrer Bekehrung war.“

„Ich sah, dass alle, die am Sonntag Gottesdienst feiern, in die Hölle kommen.“

„Jesus sagte mir, dass jeder, der im Traum fliegt, für das Feuer bestimmt ist.“

„Wenn du jemals etwas gestohlen hast  egal wie lange es her ist  und es nicht zurückgeben kannst, wirst du in den Feuersee geworfen.“

„Schwimmen am Strand ist Sünde. Verhütungsmittel führen in die Hölle.“

Und vieles mehr …

Nehmen wir einmal an  rein hypothetisch , dass einige dieser Aussagen stimmen würden. Dann stellt sich die entscheidende Frage:

Woran erkennst du, dass es wirklich von Gott kommt?

Weil jemand sagt, er habe eine Vision?
Weil es sich überzeugend anhört?
Weil du innerlich das Gefühl hast, es könnte stimmen?

Reicht das?
Kann persönliche Überzeugung göttliche Wahrheit garantieren?

Was wäre, wenn jemand behauptet:

„Schwarze Menschen tragen den Fluch Hams und müssen ihre Haut chemisch aufhellen lassen, um in den Himmel zu kommen“?

Würdest du das auch glauben  nur weil jemand sagt, er habe eine Offenbarung?

Mein Bruder, meine Schwester:
Wenn du am Wort Gottes festhältst, hast du bereits alles, was du brauchst.

Die Schrift ist vollständig, sie ist zuverlässig, sie ist von Gott eingegeben (2. Timotheus 3,16–17).
Selbst wenn dir jemand erzählt, er habe Homosexuelle in der Hölle gesehen  das sollte dich nicht überraschen. Die Bibel sagt es bereits:

„Wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder,
noch Diebe, noch Geizige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.“

(1. Korinther 6,9–10;)

Wenn du im Wort Gottes wandelst, gehst du im Licht.
Wenn du aber deine Orientierung auf Visionen, Träume und Erlebnisse anderer Menschen baust  ohne sie an der Bibel zu prüfen , wirst du verwirrt, ängstlich und innerlich unsicher. Wahrheit und Irrtum vermischen sich, und du verlierst geistlich die Orientierung. Solche Menschen sind besonders verletzlich gegenüber Sünde und Versuchung.

Darum ist es entscheidend, die Bibel zu kennen. Jesus sagt:

„Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
(Johannes 8,32;)

Sei vorsichtig, welche Zeugnisse du dir im Internet anschaust  besonders auf YouTube.
Sei wachsam gegenüber Predigern, Influencern und selbsternannten Propheten.
Wenn dein Glaube nicht fest im Wort Gottes verwurzelt ist, wird der Teufel dir gern eine Alternative anbieten  eine „geistliche“ Fassade, die aber aus Aberglauben, Gefühlsschwärmerei oder Mystizismus besteht.

Vertraue nicht einmal mir blind.
Vertraue keinem Menschen blind.

Vertraue der Bibel. Sie genügt. Sie ist das feste Fundament.

Manche sagen heute:

„Der Herr hat mir gezeigt, dass ich deine Haare und Fingernägel in ein rotes Tuch wickeln muss, um für dich zu beten.“

Fragst du nach einem Bibelvers, antworten sie:

„Das ist eine Offenbarung! Du wirst keine Befreiung erleben, wenn du das nicht tust.“

Das ist hochgefährlich.
Lehne solche Praktiken konsequent ab.

Andere behaupten:

„Wenn du nicht an mich persönlich glaubst, verpasst du die Entrückung.“

Auch das ist eine Lüge.

Die Schrift sagt ganz deutlich:

„Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen werden, weil sie verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen folgen.“
(1. Timotheus 4,1; )

Glaube nicht alles, was du hörst.
Prüfe alles am Wort Gottes.

Der Herr bewahre uns, damit wir fest in seiner Wahrheit stehen.


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Was können wir von Johanna und Manahen lernen?

Wenn du denkst, dass dein Umfeld dich davon entschuldigt, Jesus nachzufolgen  dann denk noch einmal nach.

Viele Menschen glauben, dass ihre Lebensumstände sie daran hindern, wahre Jünger Christi zu werden. Vielleicht sagst du:

„Ich bin in einer Religion aufgewachsen, die sich gegen das Christentum stellt. Wie soll ich ein Nachfolger Jesu werden — und dann auch noch täglich mich selbst verleugnen, um Ihm zu folgen?

Ich bin mit jemandem verheiratet, der Christus ablehnt. Meine ganze Familie glaubt nicht an Jesus und respektiert den christlichen Glauben nicht einmal. Ist es für mich überhaupt möglich, in die Gemeinde zu gehen, Gott zu dienen und als treuer Gläubiger zu leben?“

Die Antwort lautet: JA.

Es ist vollkommen möglich — wenn du bereit bist, dich selbst zu verleugnen, dein Kreuz auf dich zu nehmen und Jesus zu folgen (Lukas 9,23).

Du bist nicht der Erste, der in einem feindlichen Umfeld lebt. In der Bibel begegnen uns viele Menschen, die noch schwierigere Situationen hatten als du. Einige überwanden sie — und andere nicht. Schauen wir uns beides an.

1. Diejenigen, die nicht offen nachfolgten

Johannes 12,42:

„Doch glaubten sogar von den Obersten viele an ihn; aber wegen der Pharisäer bekannten sie es nicht, damit sie nicht aus der Synagoge ausgeschlossen würden.“

Hier sehen wir jüdische Leiter, die wirklich an Jesus glaubten — und dennoch schwiegen. Sie fürchteten, ausgeschlossen und abgelehnt zu werden. Ihr geheimer Glaube brachte keine Frucht, weil sie Christus nicht öffentlich bekennen wollten.

Jesus warnte ausdrücklich davor:

Matthäus 10,32–33:

„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem Vater im Himmel.

Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel.“

Menschenfurcht hielt sie davon ab, Jesus ganz zu gehören. Das ist eine ernste Warnung für alle, die wegen Druck von außen schweigen wollen.

2. Diejenigen, die dem Druck standhielten

Gott sei Dank zeigt uns die Bibel auch Beispiele von Männern und Frauen, die in sehr schwierigen Umständen lebten — und dennoch entschlossen Jesus nachfolgten. Zwei davon sind:

  • Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters im Hof des Herodes,
  • Manahen, ein Freund und Pflegebruder des Herodes.

Johanna: Eine mutige Jüngerin im Palast eines Tyrannen

Johanna war mit Chuzas verheiratet, dem Haushalter König Herodes. Die Herodes-Dynastie war bekannt dafür, Gottes Volk zu verfolgen:

  • Herodes der Große versuchte, das Jesuskind zu töten (Matthäus 2,16).
  • Herodes Antipas ließ Johannes den Täufer enthaupten (Matthäus 14,10).
  • Herodes Agrippa ließ Jakobus töten und wollte auch Petrus hinrichten (Apostelgeschichte 12,1–3).

Wer zum Haus Herodes gehörte, lebte mitten in Feindschaft gegen das Evangelium. Und doch entschied sich Johanna — trotz der Gefahr — eine Jüngerin Jesu zu werden. Nicht im Verborgenen, sondern offen.

Lukas 8,1–3:

„Und es begab sich, danach zog er durch Städte und Dörfer und verkündigte und predigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm,

dazu etliche Frauen … darunter Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters Herodes, und Susanna und viele andere, die ihm mit ihrer Habe dienten.“

Johanna unterstützte Jesu Dienst — geistlich und finanziell. Sie riskierte Ruf, Stellung und sogar ihr Leben.

Ihr Beispiel zeigt: Jüngerschaft kostet uns manchmal Sicherheit, Ansehen und Beziehungen — aber sie führt zu ewiger Herrlichkeit.

Manahen: Ein Prophet aus dem Palast

Apostelgeschichte 13,1:

„In der Gemeinde zu Antiochia waren Propheten und Lehrer: Barnabas, Simeon mit dem Beinamen Niger, Lucius von Kyrene, Manahen, ein Jugendgefährte des Herodes, und Saulus.“

Manahen wuchs Seite an Seite mit Herodes Antipas auf. Gleiche Umgebung — gleicher Einfluss — derselbe Palast.

Doch als er das Evangelium hörte, traf er eine andere Entscheidung. Er stellte sich auf die Seite Christi — und wurde ein angesehener Prophet und Lehrer der Gemeinde.

Das ist ein starkes Zeugnis:

Zwei Männer unter demselben Dach —

der eine verfolgt Gottes Diener,

der andere dient dem lebendigen Gott.

Manahen zeigt: Dein Hintergrund bestimmt nicht deine Zukunft.

Gott kann jeden berufen — auch aus den unwahrscheinlichsten Orten — wenn er bereit ist, Ihm ganz zu folgen.

Schluss: Was hält dich noch zurück?

Wenn Johanna und Manahen Jesus folgen konnten — mitten im Haus Herodes, einer Familie, die Christus bekämpfte — welche Entschuldigung bleibt uns dann?

Diese beiden werden im Gericht gegen jene zeugen, die sagten: „Meine Situation ist zu schwierig“ (vgl. Matthäus 12,41–42).

Wenn du mit einem Ungläubigen verheiratet bist, oder in einem Haus lebst, in dem Christus abgelehnt wird:

Schäme dich nicht.

Bekenne deinen Glauben.

Folge Jesus.

Verleugne dich selbst.

Sei mutig.

Matthäus 16,25:

„Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“

So wie Johanna und Manahen — wähle Christus, auch wenn es dich alles kostet.

Denn Gott ehrt die, die Ihn ehren (1. Samuel 2,30).

Maranatha — Komm, Herr Jesus!

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