Title Dezember 2024

DIE PLAGE DES TODES DER ERSTGEBORENEN

 


 


 

Gepriesen sei der herrliche Name unseres Herrn Jesus Christus.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum das Herz des Pharao während der ersten neun Plagen hart blieb  und warum erst die letzte Plage, der Tod der Erstgeborenen, ihn dazu brachte, Israel freizugeben?
Diese dramatische Begebenheit offenbart tiefe geistliche Wahrheiten über Gottes Gericht, göttliche Autorität und die besondere Rolle der Erstgeborenen in der Bibel.


Pharaos verhärtetes Herz  Gottes Souveränität und menschliche Verantwortung

In der gesamten Erzählung wird das Herz des Pharao stets als hart beschrieben. Gott macht es nicht weich  im Gegenteil, es bleibt hart bis zu seiner endgültigen Vernichtung im Schilfmeer (2. Mose 14). Hier begegnet uns die Spannung zwischen Gottes souveränem Handeln und menschlicher Verantwortung:

Gottes Souveränität:
Gott lässt Pharaos Herz hart bleiben, um Seine Macht über Ägypten und seine Götter sichtbar zu machen (2. Mose 9,12).

Menschliche Verantwortung:
Zugleich verhärtet Pharao immer wieder selbst sein Herz durch Trotz und Ungehorsam (2. Mose 8,15.32).

Diese Dynamik zeigt: Gottes Gericht ist vollkommen gerecht  gerade weil Er verhärteten Herzen erlaubt, den Weg zu gehen, den sie selbst wählen (Römer 9,17–18).


Warum die letzte Plage alles veränderte

2. Mose 11,1 (LUT 2017):
„Da sprach der HERR zu Mose: Noch eine Plage will ich über den Pharao und über Ägypten bringen; danach wird er euch von hier ziehen lassen.“

Die letzte Plage traf das spirituelle Zentrum der ägyptischen Religion:

Der Erstgeborene galt als heilig  als Träger göttlicher Macht und als Vertreter der Götterwelt.

Sein Tod war daher nicht nur eine Strafe über die Menschen, sondern auch ein göttliches Gericht über die ägyptischen Götter.

Gott griff direkt in das Fundament der ägyptischen Weltanschauung ein.


Gericht über die Götter Ägyptens

2. Mose 12,12 (LUT 2017):
„Ich will … alle Erstgeburt in Ägypten schlagen … und ich will an allen Göttern Ägyptens Strafgericht halten. Ich bin der HERR.“

Durch diese Plage zeigte Gott unmissverständlich:

Es gibt keinen Gott außer Ihm.
Alle Mächte, Götzen und religiösen Systeme Ägyptens wurden an diesem Tag entlarvt und gerichtet.

Damit erfüllt sich das immer wiederkehrende Thema der Schrift:
Der HERR ist Gott allein, und alle Götzen sind machtlos (vgl. Jesaja 46,9–11).


Die Bedeutung des Erstgeborenen in der Antike

In Ägypten  ebenso wie in vielen antiken Kulturen  besaß der Erstgeborene eine besondere heilige Stellung:

Er übte priesterliche Funktionen aus.

Er repräsentierte die Verbindung zwischen Volk und Göttern.

Erstgeborene Tiere wurden als Opfer dargebracht.

Darum waren die Plagen nicht nur äußere Gerichte, sondern geistliche Konfrontationen gegen ein ganzes religiöses System.


Die Erlösung der Erstgeborenen in Israel

Nach dem Auszug ordnete Gott an, dass die Erstgeborenen Israels Ihm gehören und durch ein Opfer erlöst werden müssen – als Erinnerung daran, dass Er sie verschont hat.

4. Mose 3,12–13 (LUT 2017):
„Ich habe die Leviten genommen … anstelle aller Erstgeburt … denn alle Erstgeburt ist mein, als ich alle Erstgeburt in Ägyptenland schlug.“

Später übernahm der Stamm Levi dauerhaft den priesterlichen Dienst (vgl. 4. Mose 8,14–18).
Damit wurde die besondere Rolle des Erstgeborenen auf die Priesterschaft übertragen.


Der Neue Bund: Das Priestertum aller Gläubigen

Mit dem Kommen Jesu Christi änderte sich alles:

Alle Gläubigen gehören zum königlichen Priestertum (1. Petrus 2,9).

Jesus selbst ist der vollkommene Erstgeborene  „der Erstgeborene von den Toten“ (Kolosser 1,18).

Offenbarung 1,6 (LUT 2017):
„… und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott.“

Hebräer 12,23 (LUT 2017):
„… zur Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind.“

Das bedeutet:
Die Gemeinde Jesu ist die geistliche Erstgeburt Gottes  ein heiliges, priesterliches Volk.


Was bedeutet das für uns heute?

Die Plage der Erstgeborenen stellt uns große geistliche Fragen:

Wer hat den ersten Platz in deinem Leben? (Matthäus 6,33)

Gibt es „Götzen“  Dinge, die du höher stellst als Gott? (1. Johannes 5,21)

Hast du Jesus, den Erstgeborenen Gottes, als Herrn und Retter angenommen?

Diese Geschichte zeigt:
Gott hat absolute Autorität über alle Mächte menschliche, geistliche und kosmische.
Pharaos Widerstand war ein geistlicher Kampf, und Gottes Sieg brachte die Befreiung Seines Volkes.

Möge Jesus Christus immer der Erste in deinem Leben sein  der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6).

Gott segne dich reichlich.


Wenn du möchtest, kann ich den Text auch kürzer, predigtorientierter, oder für soziale Medien angepasst formulieren.

Gepriesen sei der herrliche Name unseres Herrn Jesus Christus.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum das Herz des Pharao während der ersten neun Plagen hart blieb  und warum erst die letzte Plage, der Tod der Erstgeborenen, ihn dazu brachte, Israel freizugeben?
Diese dramatische Begebenheit offenbart tiefe geistliche Wahrheiten über Gottes Gericht, göttliche Autorität und die besondere Rolle der Erstgeborenen in der Bibel.


Pharaos verhärtetes Herz  Gottes Souveränität und menschliche Verantwortung

In der gesamten Erzählung wird das Herz des Pharao stets als hart beschrieben. Gott macht es nicht weich  im Gegenteil, es bleibt hart bis zu seiner endgültigen Vernichtung im Schilfmeer (2. Mose 14). Hier begegnet uns die Spannung zwischen Gottes souveränem Handeln und menschlicher Verantwortung:

Gottes Souveränität:
Gott lässt Pharaos Herz hart bleiben, um Seine Macht über Ägypten und seine Götter sichtbar zu machen (2. Mose 9,12).

Menschliche Verantwortung:
Zugleich verhärtet Pharao immer wieder selbst sein Herz durch Trotz und Ungehorsam (2. Mose 8,15.32).

Diese Dynamik zeigt: Gottes Gericht ist vollkommen gerecht  gerade weil Er verhärteten Herzen erlaubt, den Weg zu gehen, den sie selbst wählen (Römer 9,17–18).


Warum die letzte Plage alles veränderte

2. Mose 11,1 (LUT 2017):
„Da sprach der HERR zu Mose: Noch eine Plage will ich über den Pharao und über Ägypten bringen; danach wird er euch von hier ziehen lassen.“

Die letzte Plage traf das spirituelle Zentrum der ägyptischen Religion:

Der Erstgeborene galt als heilig  als Träger göttlicher Macht und als Vertreter der Götterwelt.

Sein Tod war daher nicht nur eine Strafe über die Menschen, sondern auch ein göttliches Gericht über die ägyptischen Götter.

Gott griff direkt in das Fundament der ägyptischen Weltanschauung ein.


Gericht über die Götter Ägyptens

2. Mose 12,12 (LUT 2017):
„Ich will … alle Erstgeburt in Ägypten schlagen … und ich will an allen Göttern Ägyptens Strafgericht halten. Ich bin der HERR.“

Durch diese Plage zeigte Gott unmissverständlich:

Es gibt keinen Gott außer Ihm.
Alle Mächte, Götzen und religiösen Systeme Ägyptens wurden an diesem Tag entlarvt und gerichtet.

Damit erfüllt sich das immer wiederkehrende Thema der Schrift:
Der HERR ist Gott allein, und alle Götzen sind machtlos (vgl. Jesaja 46,9–11).


Die Bedeutung des Erstgeborenen in der Antike

In Ägypten  ebenso wie in vielen antiken Kulturen  besaß der Erstgeborene eine besondere heilige Stellung:

Er übte priesterliche Funktionen aus.

Er repräsentierte die Verbindung zwischen Volk und Göttern.

Erstgeborene Tiere wurden als Opfer dargebracht.

Darum waren die Plagen nicht nur äußere Gerichte, sondern geistliche Konfrontationen gegen ein ganzes religiöses System.


Die Erlösung der Erstgeborenen in Israel

Nach dem Auszug ordnete Gott an, dass die Erstgeborenen Israels Ihm gehören und durch ein Opfer erlöst werden müssen  als Erinnerung daran, dass Er sie verschont hat.

4. Mose 3,12–13 (LUT 2017):
„Ich habe die Leviten genommen … anstelle aller Erstgeburt … denn alle Erstgeburt ist mein, als ich alle Erstgeburt in Ägyptenland schlug.“

Später übernahm der Stamm Levi dauerhaft den priesterlichen Dienst (vgl. 4. Mose 8,14–18).
Damit wurde die besondere Rolle des Erstgeborenen auf die Priesterschaft übertragen.


Der Neue Bund: Das Priestertum aller Gläubigen

Mit dem Kommen Jesu Christi änderte sich alles:

Alle Gläubigen gehören zum königlichen Priestertum (1. Petrus 2,9).

Jesus selbst ist der vollkommene Erstgeborene  „der Erstgeborene von den Toten“ (Kolosser 1,18).

Offenbarung 1,6 (LUT 2017):
„… und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott.“

Hebräer 12,23 (LUT 2017):
„… zur Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind.“

Das bedeutet:
Die Gemeinde Jesu ist die geistliche Erstgeburt Gottes  ein heiliges, priesterliches Volk.


Was bedeutet das für uns heute?

Die Plage der Erstgeborenen stellt uns große geistliche Fragen:

Wer hat den ersten Platz in deinem Leben? (Matthäus 6,33)

Gibt es „Götzen“  Dinge, die du höher stellst als Gott? (1. Johannes 5,21)

Hast du Jesus, den Erstgeborenen Gottes, als Herrn und Retter angenommen?

Diese Geschichte zeigt:
Gott hat absolute Autorität über alle Mächte  menschliche, geistliche und kosmische.
Pharaos Widerstand war ein geistlicher Kampf, und Gottes Sieg brachte die Befreiung Seines Volkes.

Möge Jesus Christus immer der Erste in deinem Leben sein  der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6).

Gott segne dich reichlich

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Ezali na ntina kosala libala na kanisá

 

 

Motuna: Biblia elobi wapi ete libala esengeli kosalema na kanisá? Makanisi mpe ndenge nini ezali kosalema?

Eyano: Kozongela motuna yango, ezali malamu koyamba na kolanda makambo oyo: libala ezali nini, ndenge ya libala, mpe esika ya kosala yango.


Libala ezali nini?

Libala ezali elakisi ya mibali mibale (mobali mpe mwasi) oyo bato nyonso bazali kosalela ndenge ya kosalisa mpe kolakisa ete ezali likambo ya mayele mpe mibeko.

Ntango mobali alingaka mwasi mpe bango bapesana elikya ya kofanda elongo lokola mobali mpe mwasi, ntango bazali kosalela makambo ya mabele, ndenge ya kozwa mabota, bayangeli ya libota, kolakisa sango, to kozwa mokano ya mokonzi, yango nyonso ezali kolimbisa libala.


Mibale ya libala

  1. Libala ya bato ya likoló te (pagan)

  2. Libala ya Bakristó

1. Libala ya bato ya likoló te

Libala oyo ezali ya mabele mpe mibeko, kasi ezali te na mayele ya Nzambe. Mibeko ndenge na ndenge, lokola ya hindou, islami, bouddhiste, mpe oyo nyonso ezali libala ya bato ya likoló te.

Kobongisa: Tokotala te libala ya mibeko ya mabe, ndenge ya sexe moko, to ya moto na nyama, mpo yango ezali te libala.

Muntu akoki kozala na libala wana, mpe ezali te mabe mpo libala ezali lisangá ya bato nyonso.

Kasi ezali mabe kondima ete soki moto akozala te na libala ya Bakristó, yango ezali te koloba ete libala yango ezali te libala. Kosala yango ekoki kobalula libala ya bato mosusu mpe okozala na mabe.


2. Libala ya Bakristó

Libala oyo ezali kosalama na mabeko nyonso ya Nzambe.

Mabeko ya libala ya Bakristó:

i) Bato mibale ezala na kondima

1 Bakorinti 7:39  “Mwasi azala elongo na mobali na ye na bomoi na ye mobimba; soki mobali azali na bomoi, akokaki kozala na mwasi mosusu te.”
2 Bakorinti 6:14  “Komibatela te na moto ya mabe; pamba te pene ya moi mpe pene ya koyoka mabe ekoki te kozala elongo.”

ii) Mobali moko, mwasi moko

Matayo 19:4-5  “Soki bozali koyekola te ete Nzambe oyo akotisi bango, apesaki bango mobali mpe mwasi, mpo yango, mobali akosila babá na mama na ye mpe akolanda mwasi na ye, mpe bango mibale bakosala nzoto moko.”

iii) Kolala elongo ezala ya pɔtɛ

Ebiblia ya Baebre 13:4  “Libala ezala na boyokani ya bato nyonso, mpe kolala elongo ezala ya pɔtɛ; pamba te, bato ya masese mpe bawasi ya mabe bakozonga kozwa ntango ya Nzambe.”
1 Bakorinti 7:5  “Sopela te lisusu, mpe bokotala tango mpo kosalela nsima ya nkembo; mpe bósalama lisusu mpo ete Satana akokaki kozwa bino na mabe te.”

iv) Kosukola te

1 Bakorinti 7:39  “Mwasi azala elongo na mobali na ye na bomoi na ye mobimba; soki mobali azali na bomoi, akokaki kozala na mwasi mosusu te.”

v) Mobali azali na ntina ya kolela mwasi na ye

Baefese 5:25  “Bato mibali, bolingani na bamwasi na bino ndenge Kristo alingaki kanisa.”

vi) Mwasi asengeli koyoka mobali na ye

Baefese 5:22  “Bamwasi, koyoka bato mibali na bino ndenge bozali koyoka Nzambe.”


Ntina ya kosala libala na kanisá

  1. Kanisá ezali lokasa ya bosantu
    Soki ezali makambo ya mabe, mikakatano, to mposa ya kosalisa, kanisá ekoki kosalisa.

1 Bakorinti 6:1-3  “Bóyoki te ete bato ya bosantu bakozonga kotonga mokili? Soki bokoki kotonga mokili, ndenge nini bokoki kotonga makambo ya moke?”

  1. Kosala likambo ya malamu na esika ya bato
    Soki libala esalemi na kanisá, ezali likambo ya malamu mpe ekosala bampasi te mpo bato bakokaki kosangisa.

Zaburi 35:18  “Nakozonga koyebisa yo matondi na mobu ya bato mingi; nakozonga koteya yo na esika ya bato mingi.”


Lisolo ya suka

Libala ya Bakristó esengeli kosalema na kanisá mpo na kotombola boyokani ya mosantu, kozwa bampasi, mpe kosala likambo ya malamu mpo bato mosusu.

Kasi soki libala ezali kokoba mabeko nyonso ya Bakristó, ezali valide lisusu te soki libala ezali kosalema te na kanisá.

Nzambe apambola yo.


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क्या मैं ऐसा कर दूँ?

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War Satan gebunden, als Jesus geboren wurde?

Frage:

War Satan gemäß Matthäus 12,29 zur Zeit der Geburt Jesu gebunden?

Antwort:

Lassen Sie uns dies sorgfältig untersuchen.

Matthäus 12,29

„Oder wie kann jemand in das Haus des Starken eindringen und ihm seine Habe
rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt? Dann erst kann er sein Haus plündern.“

Dieses Wort stammt aus der Lehre Jesu während einer Auseinandersetzung mit den Pharisäern, die Ihn beschuldigten, Dämonen durch die Macht Beelzebuls (Satans) auszutreiben. Jesus gebraucht hier ein anschauliches Gleichnis: Bevor jemand das Haus eines starken Mannes plündern kann, muss er zuerst den Starken binden.

War Satan bei Jesu Geburt gebunden?

Die kurze Antwort lautet: Nein.

Satan war zur Zeit der Geburt Jesu nicht gebunden, und die Schrift zeigt, dass Satan bis heute aktiv ist.

Wäre Satan bei Jesu Geburt gebunden gewesen, hätte Herodes sich nicht bedroht gefühlt und versucht, das neugeborene Kind zu töten.

Matthäus 2,13

„Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten; und bleibe dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kind zu suchen, um es umzubringen.“

Das zeigt, dass Satans Einfluss weiterhin bestand Herodes’ mörderische Absichten waren vermutlich von dämonischen Kräften inspiriert, die sich Gottes Heilsplan widersetzten.

Satans Wirken während des Dienstes Jesu

Später wurde Jesus in der Wüste von Satan versucht – ein Ereignis, das unmöglich wäre, wenn Satan gebunden gewesen wäre.

Matthäus 4,1–3

„Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.“

Dies zeigt deutlich, dass Satan frei war, Jesus persönlich zu versuchen und zu bekämpfen.

Die gegenwärtige geistliche Realität

Satans Freiheit erklärt, warum Sünde und das Böse auch heute noch bestehen. Deshalb warnt uns die Schrift:

Epheser 4,27–28

„Gebt auch nicht Raum dem Teufel! Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das Gute, damit er dem Bedürftigen abgeben kann.“

Das Wort Raum (griechisch: topos) bedeutet bildlich einen Einflussbereich oder eine Gelegenheit.

Die zukünftige Bindung Satans

Die Bibel prophezeit, dass Satan während des tausendjährigen Reiches Christi gebunden wird – einer wörtlichen Periode des Friedens auf Erden nach der Trübsal.

Offenbarung 20,1–3

„Und ich sah einen Engel vom Himmel herabkommen, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und verschloss und versiegelte ihn über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis die tausend Jahre vollendet sind. Danach muss er für kurze Zeit losgelassen werden.“

Diese Bindung verhindert, dass Satan die Nationen während des messianischen Reiches verführt.

Was bedeutet Matthäus 12,29 also?

Als Jesus sagte, dass Er den „Starken“ bindet, meinte Er, dass Er Autorität über das Reich der Finsternis besitzt.

Er erklärte nicht, dass Satan völlig machtlos sei, sondern dass Jesus gekommen war, Satans Werke zu überwinden und Menschen aus seiner Gewalt zu befreien.

Der Zusammenhang von Matthäus 12 zeigt, dass Jesus Dämonen austrieb  eine Tat, die die Pharisäer fälschlicherweise Satans Macht zuschrieben.

Jesus widerspricht ihnen und zeigt:

  • Satan kann nicht Satan austreiben (das wäre selbstzerstörerisch).
  • Jesus, der Stärkere, „bindet“ den Starken (Satan), um sein Haus zu plündern – also Gefangene zu befreien.

Diese geistliche „Bindung“ bedeutet, dass Satans Einfluss über Menschen und Gemeinschaften eingeschränkt wird, während das Reich Gottes ausgebreitet wird.

Die Autorität der Gläubigen über Satan

Jesus gab den Gläubigen Autorität, geistliche Mächte zu binden und zu lösen.

Matthäus 18,18

„Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.“

Diese Autorität wird durch Glauben, Gebet und Gehorsam ausgeübt indem man dem Teufel widersteht (Jakobus 4,7) und im Geist wandelt.

Die gegenwärtige geistliche Auseinandersetzung

Auch wenn Satan noch nicht vollständig gebunden ist, hat Jesu Sieg am Kreuz Satans Macht über die Gläubigen bereits gebrochen.

Kolosser 2,15

„Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.“

Der geistliche Kampf dauert an, aber der Sieg ist für alle sicher, die in Christus sind.

Die Dringlichkeit des Heils

Die Bibel warnt, dass Satans Zeit kurz ist.

Offenbarung 12,12

„Darum freut euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat einen großen Zorn, weil er weiß, dass er wenig Zeit hat.“

Und 1. Johannes 2,15–17 (LUT 2017) ruft uns auf, nicht die Welt zu lieben, die vergeht, sondern Gottes ewige Ziele zu suchen.

Zusammenfassung

  • Satan war nicht gebunden, als Jesus geboren wurde, und er ist auch heute noch aktiv.
  • Jesu Dienst bestand darin, Satans Macht zu binden und Menschen aus seiner Kontrolle zu befreien.
  • Satan wird während des tausendjährigen Reiches wörtlich gebunden werden.
  • Gläubige haben Autorität, dämonische Mächte zu binden und zu lösen.
  • Satans endgültiges Gericht und seine ewige Niederlage stehen noch bevor.

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