Eine Botschaft der Wiederherstellung und göttlichen Begegnung
Seid gegrüßt im Namen unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Ihm allein gehören alle Ehre, Herrlichkeit und Macht – für immer. Amen.
Heute wollen wir die Geschichte von Hagar, der Magd Sarais, aus 1. Mose 16 neu betrachten. Ihre Geschichte ist nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine geistliche Lektion darüber, wo und wie wir Gott in unserer Not begegnen.
Hagar befand sich in einer verzweifelten Lage. Nachdem sie – auf Sarais Bitte hin – von Abraham schwanger geworden war, entstand Konflikt. Sarai behandelte sie so hart, dass Hagar in die Wüste floh.
„Siehe, deine Magd ist in deiner Hand; tu mit ihr, was gut ist in deinen Augen.“ Da behandelte Sarai sie so hart, dass sie vor ihr floh. (1. Mose 16,6)
Die Wüste ist in der Bibel oft ein Symbol für Isolation, Prüfung und göttliche Begegnung. Hagar, allein und schwanger, steht stellvertretend für viele von uns, die fliehen, wenn wir überfordert sind. Doch selbst in der Wüste sieht Gott uns.
Hagar irrte durch die Wüste, doch die Schrift betont ein wichtiges Detail:
„Und der Engel des HERRN fand sie an einer Wasserquelle in der Wüste, an der Quelle am Weg nach Schur.“ (1. Mose 16,7)
Diese Quelle ist mehr als ein physischer Ort – sie symbolisiert göttliche Erfrischung, Offenbarung und Begegnung.
Nur an der Quelle begegnete der Engel des Herrn ihr:
„Der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehr zurück zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand.“ (1. Mose 16,9) „Ich will deine Nachkommen so sehr mehren, dass sie vor Menge nicht zählen zu können sind.“ (1. Mose 16,10) „Du sollst ihn Ismael nennen; denn der HERR hat dein Elend gehört.“ (1. Mose 16,11)
Viele Theologen sehen in dem „Engel des Herrn“ eine Christophanie – eine Erscheinung Christi vor seiner Menschwerdung –, da er mit göttlicher Autorität spricht und Verheißungen gibt, die nur Gott geben kann.
Diese Geschichte zeigt ein Muster: Gottes Botschaften und Antworten kommen oft, wenn wir uns der „Quelle des lebendigen Wassers“ nähern – ein Bild für Christus selbst.
Jesus sagte:
„Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten. Sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, die ins ewige Leben quillt.“ (Johannes 4,13–14)
Heute rufen viele Menschen zu Gott:
Doch wie Hagar: Wenn wir uns nicht in der Nähe der Quelle – Christus – aufhalten, könnten wir die Begegnung verpassen.
Sich der Quelle zu nähern bedeutet praktisch:
Wir können keine Engelerscheinungen, Durchbrüche oder göttliche Führung erwarten, wenn wir weit weg von Christus leben. Der Engel begegnete Hagar an der Quelle – nicht in ihrer Komfortzone oder Rebellion, sondern in einem Ort der Demut und des Bedürfnisses.
Viele sind beschäftigt mit Karriere, sozialen Medien, Unterhaltung oder Wochenendpartys, doch wir vernachlässigen die Dinge des Geistes. Wir rufen zu Gott in der Not, aber verweilen nicht nahe der Quelle des Lebens – Jesus, das lebendige Wasser.
Die Bibel warnt uns vor geistlicher Lauheit in der Gemeinde von Laodizea, die das Endzeit-Zeitalter der Kirche symbolisiert:
„Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist… Weil du aber lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“ (Offenbarung 3,15–16)
Wir leben in den letzten Tagen. Alle prophetischen Zeichen bezüglich der Wiederkunft Christi haben sich erfüllt (Matthäus 24). Die Gemeinde von heute muss zur Quelle zurückkehren – zu Jesus Christus.
Hast du dein Leben Christus gegeben? Lebst du tägliche Gemeinschaft mit Ihm? Möchtest du im Namen Jesu Christi getauft werden, wie in der Apostelgeschichte (Apg. 2,38)?
Der Herr segne dich reichlich. Schalom.
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DER CHARAKTER DER MENSCHEN VON KEILA – NICHT NACHAHMEN(1. Samuel 23,1-14)
Keila war eine kleine Stadt in Israel (1. Samuel 23,1), die immer wieder unter Angriffen der Philister litt (1. Samuel 23,2). Die Philister raubten ihr Getreide und unterdrückten die Menschen, sodass sie hilflos und schutzlos waren. In dieser schwierigen Zeit kam David, der sich vor König Saul versteckte und floh, nach Keila (1. Samuel 23,4). Als er das Leid der Bewohner hörte, wurde er tief bewegt (V.5).
Trotz seiner eigenen Gefahr zeigte David Mitgefühl und Mut. Er versammelte seine kleine Gruppe von Männern und erklärte ihnen, dass er die Stadt verteidigen wollte (V.6). Dabei suchte er Gottes Rat und fragte, ob er Erfolg haben würde, wenn er die Menschen von Keila beschützen würde (V.7-8). Gott bestätigte ihm den Sieg (V.10-12). Dies zeigt, wie wichtig es ist, vor Entscheidungen Gottes Führung zu suchen (Sprüche 3,5-6).
Die Menschen von Keila freuten sich sehr, als sie hörten, dass David, ihr Retter, ihnen zu Hilfe kommen würde (V.11). David besiegte die Philister, befreite die Gefangenen und stellte ihr Eigentum wieder her (V.13-14). Ihre Freude zeigte sich in einem ausgelassenen Dank an Gott, der sie durch David rettete (V.13).
Doch die Geschichte nimmt eine traurige Wendung. Saul, der David töten wollte, erfuhr von seiner Anwesenheit in Keila und schickte Truppen, um ihn zu fangen (V.7-8). David betete erneut und fragte, ob die Bewohner von Keila ihn an Saul verraten würden (V.9-12). Gott offenbarte ihm, dass dies geschehen würde (V.12). Dies ist eine ernüchternde Realität: Selbst denen, denen wir helfen, können sich gegen uns wenden (Psalm 41,9).
Daraufhin verließ David Keila und ging erneut in den Untergrund (V.13-14). Dies zeigt, dass David trotz menschlichen Verrats ganz auf Gottes Schutz vertraute (Psalm 27,1-3).
Gottes Souveränität und FührungDavid suchte stets Gottes Rat, bevor er handelte (1. Samuel 23,9-12). Dieses Vorbild ermutigt uns, in allen Entscheidungen Gottes Willen zu suchen (Jakobus 1,5). Die Sicherheit von Gottes Verheißungen (V.11) stärkt unseren Glauben, auch in schwierigen Situationen.
Menschliche Schwäche und VerratDie Menschen von Keila fürchteten die Folgen, wenn sie David schützten (1. Samuel 23,12). Das zeigt, dass Menschen oft ihre eigene Sicherheit über Loyalität stellen – ähnlich wie Judas Jesus verriet (Johannes 13,21-27).
Treue trotz PrüfungenDavid bewies Mut und Glauben, obwohl er immer wieder in Gefahr geriet (1. Samuel 23,14). Sein Beispiel zeigt uns, wie wir in schwierigen Zeiten auf Gottes Rettung vertrauen können (Hebräer 12,1-3).
Neutestamentliches BeispielDie Reaktion der Menschen von Keila erinnert an die Ablehnung, die Jesus erfuhr. Trotz seiner Wunder und Lehren wandten sich viele Israeliten von ihm ab, als seine Botschaft gefährlich wurde (Johannes 11,47-50):
Johannes 11,48)
„Wenn wir ihn so weitermachen lassen, wird jeder an ihn glauben, und dann werden die Römer kommen und unser Land und unser Volk zerstören.“
Kaias’ harte Entscheidung, dass „es besser ist, dass ein Mensch für das Volk stirbt“ (V.50), führte zur Kreuzigung Jesu – ein freiwilliges Opfer für die Rettung der Menschheit (Johannes 10,17-18).
Praktische Anwendung für Gläubige heuteWie David sollten wir in jeder Situation Gottes Rat suchen und auf seinen Schutz vertrauen, selbst wenn uns Verrat droht (Psalm 32,8).
Wir müssen uns bewusst sein, dass Loyalität von Menschen nicht garantiert ist, aber Gott bleibt treu (2. Timotheus 2,13).
Lasst uns Jesus nicht verlassen, wenn Prüfungen kommen – so wie es manche mit David und viele mit Christus taten (Lukas 22,54-62).
Stattdessen sollten wir Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzer Kraft und ganzem Verstand lieben (Markus 12,30) und unseren Glauben trotz aller Widerstände festhalten.
Möge der Herr euch reichlich segnen.
GIB GOTT, WAS GOTT GEHÖRT
Aus der Bibel wissen wir, dass man dem Kaiser geben soll, was dem Kaiser gehört – zum Beispiel die Steuern. Aber wie ist es mit dem, was Gott gehört? Wie können wir Gott auf die richtige Weise das zurückgeben, was Ihm gehört, wie es in Lukas 20,25 heißt?
Werfen wir einen Blick auf Lukas 20,21–26:
21 Sie stellten ihm also eine Falle und fragten: „Lehrer, wir wissen, dass du recht sprichst und lehrst, und dass du keine Person bevorzugst, sondern den Weg Gottes aufrichtig lehrst.22 Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen, oder nicht?“23 Jesus aber durchschaut ihre List und antwortete:24 „Zeigt mir einen Denar. Wessen Bild und Aufschrift trägt er?“Sie antworteten: „Des Kaisers.“25 Da sagte er zu ihnen: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“26 Sie konnten ihm daraufhin keine Falle stellen; über seine Antwort waren sie erstaunt und verstummten.
Jesus zeigt uns hier ein kraftvolles theologisches Prinzip: Man erkennt das Eigentum an dem, was es kennzeichnet – hier am Bild und der Aufschrift auf der Münze. Die Münze trägt das Bild des Kaisers, also gehört sie dem Kaiser.
Doch Jesus geht noch tiefer: Wenn die Münze das Bild des Kaisers trägt, tragen wir Menschen das Bild Gottes. Die Bibel macht das deutlich:
1. Mose 1,27:„Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“
In Gottes Bild geschaffen zu sein (imago Dei) bedeutet, dass unser ganzer Mensch – Körper, Seele und Geist – Gottes Charakter widerspiegelt und Ihm gehört. Das hat weitreichende Konsequenzen dafür, wie wir leben und Gott ehren.
Paulus erklärt es in 1. Korinther 6,19-20 so:
Wisst ihr nicht, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.Denn ihr seid teuer erkauft worden; verherrlicht also Gott in eurem Körper.
Unsere Körper sind keine bloßen biologischen Hüllen, sondern heilige Tempel des Heiligen Geistes. Weil Gottes Geist in uns wohnt, sind unsere Körper und unser Leben kostbar, erkauft durch das Opfer Christi.
Außerdem sagt Paulus in
1. Korinther 6,13:
„Der Körper ist nicht für Unzucht bestimmt, sondern für den Herrn, und der Herr für den Körper.“
Das zeigt: Unser Körper ist für Gottes Zwecke geschaffen, nicht für Sünde oder Unmoral. Jede Handlung, die unseren Körper entweiht, ist ein Affront gegen Gott, dessen Bild wir tragen.
Wie geben wir Gott also, was Ihm gehört?
Durch ErrettungDer erste Schritt ist die Rettung: Wir übergeben unseren Geist Jesus durch Umkehr und Taufe – sowohl Wasser- als auch Heilig-Geist-Taufe, wie Jesus es geboten hat (Markus 16,16). Wenn wir an Christus glauben und unser Leben Ihm übergeben, geben wir Gott das zurück, was Ihm rechtmäßig gehört.
Durch Abkehr von der SündePaulus erinnert uns daran, dass ein reines Leben Gott ehrt. Sexuelle Unmoral, Drogenmissbrauch, unsittliche Kleidung oder jede Sünde, die unserem Körper schadet, ist ein Angriff auf Gottes Eigentum. Da wir Gottes Bild tragen, sollten wir unseren Körper mit Respekt und Heiligkeit behandeln (Römer 12,1).
ZusammenfassungSo wie die Münze mit dem Bild des Kaisers dem Kaiser gehört, gehören wir Gott, weil wir nach Seinem Bild geschaffen sind. Unsere Körper und unsere Seelen gehören Ihm und sollten Ihm vollständig gegeben werden – durch Errettung, Heiligkeit und ein treues Leben.
Möge der Herr dich reichlich segnen, während du Ihn mit deinem ganzen Leben ehrst.
NIEMAND WAR BEI IHM, ALS JOSEPH SICH SEINEN BRÜDERN ERÖFFNETE
Genesis 45,1 – LUT
„Da konnte Joseph sich vor allen seinen Dienern nicht länger zurückhalten, und er rief: ‚Lasset alle aus meinem Anblick gehen!‘ So war niemand bei Joseph, als er sich seinen Brüdern offenbarte.“
Gnade und Frieden sei euch in dem Namen unseres Herrn und Retters Jesus Christus.
Die Geschichte von Joseph ist eine der deutlichsten prophetischen Vorausdeutungen auf Jesus Christus im Alten Testament. Trotz Verrat und Verkauf durch seine eigenen Brüder verschwand Joseph nicht in der Bedeutungslosigkeit. Durch Gottes Vorsehung wurde er in Ägypten zu einer mächtigen Position erhoben und wurde zum Instrument des Heils für viele während einer weltweiten Hungersnot.
Ein besonders tiefgründiger Moment in dieser Geschichte ist, als Joseph sich seinen Brüdern offenbart (Genesis 45). Er tut dies nicht öffentlich vor den Ägyptern, die ihn geehrt hatten, sondern befiehlt allen, den Raum zu verlassen. In diesem intimen Moment bleiben nur Joseph und seine elf Brüder zurück.
Dieses Detail ist bewusst gewählt und trägt eine tiefe theologische Bedeutung, denn es verweist auf Gottes Plan der Erlösung.
Joseph ist in vielerlei Hinsicht ein Vorbild für Jesus Christus. Jesus wurde zuerst zu Seinem eigenen Volk, den Juden, gesandt. Doch die Schrift sagt:
Johannes 1,11 – LUT
„Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“
Wie Joseph wurde auch Jesus von Seinen Brüdern abgelehnt. Sie erkannten Ihn nicht als ihren Messias und übergaben Ihn schließlich zur Kreuzigung (Matthäus 27,22-25). Doch gerade diese Ablehnung öffnete den Weg, dass das Heil auch den Heiden angeboten werden konnte – den Nationen –, so wie Ägypten, ein fremdes Land, der Ort wurde, an dem Joseph erhoben und von Gott gebraucht wurde.
Römer 11,11 – LUT
„Ich sage nun: Sind sie gefallen, damit sie fallen? Keineswegs! Sondern durch ihr Verschulden ist das Heil den Heiden geworden, um Israel eifersüchtig zu machen.“
Heute dürfen auch wir, die Heiden, diese Gnade erfahren, weil wir den Messias angenommen haben. Jesus Christus ist der Eckstein geworden (Epheser 2,20), nicht nur für Israel, sondern für alle Gläubigen. Und so wie Josephs Brüder ihn am Ende erkannten, wird auch Israel eines Tages Jesus als den wahren Messias erkennen.
Der Prophet Sacharja kündigte diese Zeit der nationalen Buße an:
Sacharja 12,10 – LUT
„Und ich will über das Haus David und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen. Sie werden auf mich schauen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn trauern, wie man um einen einzigen Sohn trauert…“
Dieses Ereignis spiegelt Genesis 45 wider, als Josephs Brüder in Tränen ausbrachen, nachdem sie erkannten, wer er wirklich war. Auch Israel wird trauern, wenn ihre Augen geöffnet werden und sie erkennen, dass Jesus, den sie durchbohrt haben, tatsächlich ihr lang ersehnter Messias ist.
Doch beachte: Bevor Joseph sich offenbaren konnte, ließ er zuerst die Ägypter hinausgehen. Ebenso wird Christus, bevor Er sich in den letzten Tagen Israel offenbart, zuerst Seine Gemeinde von der Erde wegnehmen – das, was als Entrückung bekannt ist.
Thessalonicher 4,16-17 – LUT
„Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit einem Befehl, mit der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes… und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben… zusammen mit ihnen in den Wolken entrückt werden, um dem Herrn in der Luft zu begegnen…“
Erst nach dieser Entrückung wird Jesus Seine Aufmerksamkeit auf das jüdische Volk richten während der Zeit, die als Daniels 70. Woche bekannt ist (Daniel 9,27), also die siebenjährige Trübsal. In dieser Zeit:
Wird Israel zur nationalen Buße kommen (Römer 11,25–27).
Wird der Antichrist aufsteigen, um sie zu verfolgen (Matthäus 24,15–22; Offenbarung 13).
Wird Gott die Welt für ihren Ungehorsam richten (Offenbarung 6–18).
Wird Jesus in Herrlichkeit zurückkehren, um Israel zu retten und Sein tausendjähriges Reich zu errichten (Sacharja 14,3–9; Offenbarung 19,11–16).
Römer 11,26 – LUT
„Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: ‚Der Erlöser wird aus Zion kommen, und er wird die Gottlosigkeit von Jakob entfernen.‘“
Lieber Freund, wir leben in den letzten Momenten, bevor sich diese prophetischen Ereignisse erfüllen. Seit 1948 ist Israel als souveräner Staat wiederhergestellt – eine klare Erfüllung der Endzeitprophetie (Hesekiel 37). Die Zeichen, die Jesus in Matthäus 24 beschrieben hat, erfüllen sich direkt vor unseren Augen.
Worauf warten wir also noch? Nur auf das Signal der Posaune. Keine weiteren Prophezeiungen müssen mehr erfüllt werden, bevor die Entrückung geschieht. Sie kann jederzeit eintreten.
Wenn die Entrückung heute stattfinden würde, blieben der Welt nur noch sieben Jahre bis zur Wiederkunft Christi in Gericht und Herrlichkeit. Ignoriere diese Wahrheit nicht. Zögere nicht, dein Leben jetzt zu prüfen und dich Gottes Plan anzuschließen.
Wenn du noch nie wiedergeboren wurdest, warte nicht.Um wiedergeboren zu werden:
Bereue deine Sünden – wende dich von ihnen ab mit aufrichtigem Bedauern und dem festen Vorsatz, dich zu ändern (Apostelgeschichte 3,19).
Lass dich in Wasser taufen – durch vollständiges Untertauchen im Namen Jesu Christi zur Vergebung deiner Sünden (Apostelgeschichte 2,38).
Empfange den Heiligen Geist – das verheißenen Siegel des Heils und die Kraft für ein heiliges Leben (Epheser 1,13; Apostelgeschichte 2,39).
Wenn du Hilfe bei Buße, Taufe oder dem tieferen Verständnis brauchst, stehen wir dir jederzeit zur Verfügung. Kontaktiere uns über die angegebenen Telefonnummern.
Der Herr segne dich und behüte dich.
FLIRTE NICHT MIT DER SÜNDE – HALTE DICH FERN VON IHR
Wusstest du, dass schon die bloße Nähe zur Sünde eine Form des Ungehorsams ist – noch bevor überhaupt eine Tat geschieht?
Als Gott Adam und Eva im Garten Eden Sein Gebot gab, sagte Er nicht nur: „Esst nicht von diesem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.“ Er warnte sie auch ausdrücklich davor, ihn zu berühren. Das war ein klarer Aufruf zur vollständigen Trennung vom Verbotenen – nicht einmal körperliche Nähe war erlaubt.
1. Mose 3,2–3 (ELB):„Da sprach die Frau zur Schlange: ‚Von den Früchten der Bäume des Gartens dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sie nicht berühren, sonst werdet ihr sterben.‘“
Dieses Detail „sie nicht berühren“ wird oft übersehen, zeigt aber eine wichtige Wahrheit: Sünde beginnt oft schon im Inneren, lange bevor wir äußerlich handeln. Unsere inneren Begierden und kleinen Kompromisse machen uns verletzlich (siehe Jakobus 1,14–15).
Jakobus 1,14–15 (ELB):„Jeder wird in Versuchung geführt, wenn er von seiner eigenen bösen Begierde fortgelockt und verführt wird. Hat diese Begierde empfangen, so gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, bringt den Tod zur Welt.“
Eva aß die Frucht nicht, ohne sie zuvor in die Hand zu nehmen, zu berühren und genau zu betrachten. Dieses kleine Berühren leitete den Prozess des Ungehorsams ein. Versuchung kommt nicht plötzlich – sie wächst Schritt für Schritt, oft durch Neugier, Kompromisse und Nähe.
Gott hatte guten Grund, sogar das Berühren zu verbieten. Er wollte die Menschheit vor dem schleichenden Prozess der Sünde schützen. Theologisch zeigt uns das Prinzip: Versuchung entkommen, statt mit ihr zu diskutieren oder Grenzen auszutesten.
Paulus betont dies auch im Neuen Testament:
1. Korinther 6,18 (ELB):„Flieht die Unzucht! Jede andere Sünde, die ein Mensch begeht, bleibt außerhalb des Körpers; wer aber Unzucht treibt, sündigt gegen den eigenen Leib.“
Das Gebot lautet nicht „Widerstehen“ oder „diskutieren“, sondern fliehen. Joseph ist ein anschauliches Beispiel: Als Potiphars Frau ihn verführte, blieb er nicht stehen und diskutierte – er rannte weg (1. Mose 39,12). Das ist praktische Weisheit.
Heute versuchen viele Christen, gefährlich nahe an der Grenze zur Sünde zu leben, ohne sie zu überschreiten. Spirituell ist das jedoch riskant. Schon die Nähe zur Sünde – in Gedanken, Verhalten oder Unterhaltung – macht uns anfällig.
Man könnte sagen: „Ich begehre keinen Ehebruch.“ Aber wenn das Handy voller provokativer Bilder, sinnlicher Musik, weltlicher Filme und gottloser Gruppenchats ist, öffnen wir Tür und Tor für Kompromisse.
Paulus fordert uns auf, nicht einmal den Anschein des Bösen zu erwecken:
1. Thessalonicher 5,22 (LUT):„Meidet alles Böse.“
Auch die Gesellschaft, in der wir uns bewegen, beeinflusst unser Verhalten:
1. Korinther 15,33 (ELB):„Lasst euch nicht verführen: Schlechte Gesellschaft verdirbt gute Sitten.“
Du kannst nicht behaupten, vom Tratsch loszukommen, wenn du Zeit mit Leuten verbringst, die ständig tratschen. Früher oder später wirst du mitmachen. Dasselbe gilt für Zorn, Fluchen, Stolz oder jede andere Sünde, die in Galater 5,19–21 genannt wird.
Galater 5,19–21 (ELB):„Offenkundig sind die Werke des Fleisches: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung; Götzendienst und Zauberei; Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Eigennutz, Zwietracht, Spaltungen und Neid … Ich sage euch dies wie zuvor: Die, die so leben, werden das Reich Gottes nicht erben.“
Adam und Eva durften die verbotene Frucht weder essen noch berühren. Das gleiche Prinzip gilt heute: Wir müssen die Wurzeln, Zweige und den ganzen Baum der Sünde meiden. Denn oft ist das Berühren der erste Schritt zum Kosten.
Fazit:
Sich der Sünde zu nähern – körperlich, geistig oder digital – ist gefährlich. Wir täuschen uns selbst, wenn wir glauben, Versuchung allein bewältigen zu können. Gottes Wort ruft zu radikaler Trennung, nicht zu vorsichtiger Nähe.
Bleiben wir wachsam, verlassen uns auf den Heiligen Geist (Galater 5,16) und bitten um die Gnade, weise zu handeln:
Galater 5,16 (ELB):„Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht erfüllen.“
Maranatha – Der Herr kommt.
Warum saß Dani im Schiff?
Zu der Zeit, als Israel 20 Jahre lang unter der schweren Unterdrückung der Heiden litt, schrien die Menschen verzweifelt zu Gott um Rettung. Die Bibel erzählt:
Richter 4,4-6 LB17)
„Da hörte der HERR das Schreien Israels und sandte ihnen eine Retterin: Debora, die Prophetin, und Barak, den Sohn Abinoams.“
Gott befahl den Israeliten, ihre Truppen aufzustellen, um gegen ihre Feinde zu kämpfen, und versprach ihnen den Sieg. Viele Stämme folgten diesem Ruf, aber einige Stämme weigerten sich – darunter Dani, Ascher, die Hälfte von Manasse und Gad. Sie lebten etwas weiter vom Kriegsgebiet entfernt und dachten: „Der Krieg geht uns nichts an.“ Sie widmeten sich lieber ihren eigenen Angelegenheiten.
Richter 5,17 LB17:
„Gilead lag jenseits des Jordans, und Dani – warum saß er im Schiff? Asser hielt sich still am Meer und blieb bei seinen Häfen.“
Die Bibel sagt also, dass Dani im Schiff saß. Dies bedeutet: Er war ein Geschäftsmann, wohlhabend und auf Handel bedacht. Für ihn war es Zeitverschwendung, seine Geschäfte aufzugeben, um für das Volk Gottes zu kämpfen.
Theologische Reflexion:Die Haltung von Dani zeigt eine Versuchung, die bis heute aktuell ist: Menschen neigen dazu, ihre eigenen Interessen und materiellen Sicherheiten über den Willen Gottes zu stellen. Der Stamm Dani stellte weltliche Sicherheit über geistliche Verantwortung. Dies erinnert uns an Jesus’ Worte:
Matthäus 6,21 LB17)
„Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“
Auch heute gibt es Christen, die wie Dani handeln. Man lädt sie ein, Zeugnis abzulegen oder anderen zu helfen, doch sie antworten: „Ich habe keine Zeit, ich bin beschäftigt.“ Ihr Herz hängt an weltlichen Prioritäten – Arbeit, Geld, Besitz – und sie sehen die Rettung verlorener Seelen als nachrangig an.
Debora hingegen wurde vom Geist Gottes inspiriert, ein Lied der Anklage zu schreiben, das die Untätigkeit der Stämme deutlich macht (Richter 5,12-31 LB17). Sie zeigt, dass Gottes Wirken nicht von menschlicher Faulheit oder Gleichgültigkeit blockiert wird, aber dass jeder Einzelne zur Verantwortung gezogen wird.
(2. Korinther 5,10 LB17)
„Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange nach dem, was er getan hat, sei es gut oder böse.“
Es ist wahr, dass Gott sein Volk auch ohne uns retten kann. Aber wir sind dazu berufen, aktiv am Reich Gottes mitzuwirken. Unsere Abwesenheit schmälert Gottes Macht nicht, doch sie beeinflusst unsere Verantwortung vor ihm.
Vielleicht ist dies ein Grund, warum der Stamm Dani in der Liste der geretteten Stämme am Ende der Zeiten nicht erscheint (Offenbarung 7,5-6 LB17). Es geht nicht um Gottes Unfähigkeit, sondern um menschliche Prioritäten und Verantwortung.
Wir sollten prüfen, wo unsere Prioritäten wirklich liegen. Haben wir den Mut, eines Tages vor Christus zu stehen?
Möge der Herr uns helfen, unser Herz auf ihn auszurichten.
Schalom.
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