Title Januar 2024

What Does “Contrary Wind” Mean?

Question: What Are Contrary Winds?

Answer:
In Scripture, contrary winds refer to opposing forces that hinder forward movement—either physically or spiritually. Let’s explore this using Matthew 14 and a few related passages.


Biblical Context: Matthew 14:23–24

“And when He had sent the multitudes away, He went up on the mountain by Himself to pray. Now when evening came, He was alone there. But the boat was now in the middle of the sea, tossed by the waves, for the wind was contrary.”
(Matthew 14:23–24)

The disciples were trying to cross the Sea of Galilee, but they were struggling. The phrase “the wind was contrary” means the wind was blowing against them—resisting their progress.

This wasn’t just inconvenient; it was dangerous. The waves were crashing, and the disciples, some of them experienced fishermen, were overwhelmed.


Opposition as a Test of Faith

In biblical theology, contrary winds often symbolize trials that test our obedience and trust in God. These can be natural circumstances (like storms), human opposition, or spiritual warfare. Such moments reveal the depth of our faith.

In James 1:2–4, we are reminded:

“My brethren, count it all joy when you fall into various trials, knowing that the testing of your faith produces patience.”

Just as physical winds pressed against the disciples’ boat, spiritual winds—trials, doubts, or demonic resistance—can push against our spiritual journey.


Example: Acts 27:4

“When we had put to sea from there, we sailed under the shelter of Cyprus, because the winds were contrary.”
(Acts 27:4)

Paul’s ship faced similar opposing winds. This delayed their journey and eventually led to a shipwreck—yet God used even that situation for His glory.


Spiritual Meaning of Contrary Winds

Spiritually, contrary winds represent every obstacle that attempts to slow, hinder, or reverse your walk with God. They can come in many forms:

  • Unexpected financial hardship
  • Repeated temptations
  • Discouragement in ministry
  • Opposition from others when doing God’s will
  • Spiritual warfare or demonic interference

As Paul writes in Ephesians 6:12:

“For we do not wrestle against flesh and blood, but against principalities, against powers, against the rulers of the darkness of this age…”

These spiritual forces are often the source of these „contrary winds.“


Christ’s Power Over the Wind

When Jesus walked on the sea toward the disciples (Matthew 14:25), they were terrified, thinking He was a ghost. But:

“But immediately Jesus spoke to them, saying, ‘Be of good cheer! It is I; do not be afraid.’”
(Matthew 14:27)

When He entered the boat, the wind ceased:

“And when they got into the boat, the wind ceased.”
(Matthew 14:32)

This demonstrates Jesus’ divine authority over nature and the unseen realm (see also Colossians 1:16–17).


How Should We Respond to Contrary Winds?

  1. Recognize the Source – Some winds are from God (to redirect or refine), but others come from the enemy (to oppose or destroy). Discern through prayer and the Word.
  2. Call on Jesus – Just like the disciples, invite Christ into your situation. His presence brings peace and stills the storm.
  3. Stand Firm in Faith – The enemy uses opposition to wear you down. But as James 4:7 says:

    “Resist the devil and he will flee from you.”

  4. Keep Going – Contrary winds may slow you, but they cannot stop God’s plan unless you quit.

If you’re facing contrary winds right now, know that you’re not alone. Even the disciples, in obedience to Jesus, faced fierce opposition. But when Christ came near, everything changed.

So hold fast, keep your eyes on Jesus, and keep rowing in faith.

“He who is in you is greater than he who is in the world.”
(1 John 4:4)


God bless you as you press forward in faith.

The Lord is coming!

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Was bedeutet „Die Herrschaft ruht auf seiner Schulter“? (Jesaja 9,6)

Jesaja 9,6

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.“

1. Der Zusammenhang der Prophezeiung Jesajas

Jesaja sprach diese Prophezeiung in einer Zeit großer nationaler Not für Israel. Das Volk erlebte politische Unsicherheit und geistliche Finsternis. Mitten in dieser Situation versprach Gott das Kommen eines Herrschers, der wahren Frieden und Gerechtigkeit bringen würde – nicht nur für Israel, sondern für die ganze Welt.

Dieser Herrscher sollte kein gewöhnlicher König sein; er würde göttliche Titel und Autorität tragen.

2. Was bedeutet „Die Herrschaft ruht auf seiner Schulter“?

Dieser Ausdruck ist symbolisch und hat mehrere Ebenen der Bedeutung:

  • Autorität und Verantwortung:
    In biblischer Zeit bedeutete etwas „auf der Schulter tragen“ oft, Verantwortung oder Autorität zu übernehmen (vgl. Jesaja 22,22; 4. Mose 4,15). Könige oder Beamte trugen manchmal ein Abzeichen oder einen Schlüssel auf der Schulter, als Zeichen ihrer Macht und ihres Amtes.
  • Jesus als König und Herrscher:
    Dass die „Herrschaft“ auf Jesu Schulter ruht, zeigt, dass Er das volle Gewicht der göttlichen Regierung trägt. Er ist nicht nur ein geistlicher Lehrer, sondern derjenige, durch den Gott das Universum regiert. Er erfüllt die Rolle des Messias (des Gesalbten Königs) und zugleich des göttlichen Sohnes.

3. Seine Titel bestätigen Seine höchste Autorität

Jesaja nennt vier bedeutende Titel, die jeweils einen Aspekt von Jesu göttlicher Herrschaft offenbaren:

  • Wunder-Rat:
    Er besitzt übernatürliche Weisheit und gibt vollkommene Führung.
    Kolosser 2,3: „In ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“
  • Gott-Held:
    Eine klare Aussage über Seine Göttlichkeit. Jesus ist nicht nur von Gott gesandt – Er ist Gott in menschlicher Gestalt.
    Johannes 1,1.14: „Im Anfang war das Wort … und das Wort wurde Fleisch.“
  • Ewig-Vater:
    Nicht im Sinne von Gott dem Vater (der ersten Person der Dreieinigkeit), sondern als ein Vater-ähnlicher Herrscher, der sich ewig um Sein Volk sorgt.
    Hebräer 13,8: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“
  • Friede-Fürst:
    Nur Jesus bringt wahren Frieden mit Gott durch die Vergebung der Sünden
    (Römer 5,1) und wird letztlich weltweiten Frieden bringen, wenn Er in Seinem ewigen Reich herrscht (Offenbarung 21,4).

4. Jesus: Der oberste Befehlshaber der himmlischen Heere

Das Bild der „Schulter“ erscheint auch in militärischen und königlichen Symbolen. irdische Generäle tragen Sterne oder Abzeichen auf ihren Schultern – Zeichen ihrer Autorität. Dieses Bild spiegelt eine größere himmlische Wahrheit wider:

Jesus ist der Oberbefehlshaber der himmlischen Heerscharen.

Offenbarung 19,11–16

„Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt ›Treu und Wahrhaftig‹, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit … Und er trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: ›König aller Könige und Herr aller Herren‹.“

Das zeigt: Jesus ist nicht nur der Retter, sondern auch ein mächtiger Krieger und König mit unübertrefflicher Autorität über alle Nationen und Mächte.

5. Seine Autorität ist endgültig und unwiderruflich

Jesaja 22,22

„Und ich will ihm den Schlüssel zum Hause Davids auf seine Schulter legen; er soll auftun, und niemand wird zuschließen; er soll zuschließen, und niemand wird auftun.“

Dieses Bild spricht vom messianischen Schlüssel der göttlichen Vollmacht, Gottes Volk zu regieren und Sein Reich zu verwalten. Jesus selbst greift dieses Bild in Offenbarung 3,7 auf.

Matthäus 28,18

„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“

Das ist die deutlichste Bestätigung für Christi göttliche Herrschaft. Keine Macht steht über Ihm.

6. Die persönliche Einladung

Jesus ist nicht nur der König aller Könige, sondern auch ein persönlicher Retter.

Er lädt alle Menschen ein, unter Seine Herrschaft zu kommen nicht als Sklaven, sondern als erlöste Söhne und Töchter.

Matthäus 11,28

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Die Schultern, die die Herrschaft tragen, sind stark genug, auch deine Last zu tragen.

Schlussfolgerung

Jesus ist keine bloße Symbolfigur.

Er ist der verheißene Herrscher, göttlich eingesetzt, um über die ganze Schöpfung zu regieren.

Seine Schultern tragen das volle Gewicht von Gottes ewigem Plan. Kein irdischer Führer kann mit Ihm verglichen werden.

Er allein ist:

  • der vollkommene König,
  • der gerechte Richter,
  • der Retter der Welt,
  • und der, dem alle Autorität gehört.

Hast du dich Seiner Herrschaft anvertraut?

Er allein hat die Macht, dich von der Sünde zu befreien, dein Leben zu erneuern und deine ewige Zukunft zu sichern.

Möge der Herr Jesus Christus, der die Herrschaft auf Seiner Schulter trägt, heute in deinem Herzen regieren.

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DEN NAMEN DES HERRN ANRUFEN IN DEN VERSCHIEDENEN JAHRESZEITEN DES LEBENS

Einleitung: Warum das Anrufen von Gottes Namen wichtig ist

Den Namen des Herrn anzurufen bedeutet mehr als nur Worte auszusprechen – es ist ein Akt der Anbetung, der Abhängigkeit und des Glaubens. Die Schrift zeigt immer wieder, dass das Anrufen seines Namens Rettung, Schutz und Frieden bringt.

Römer 10,12–13

„Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche; alle haben denselben Herrn, der alle reich beschenkt, die ihn anrufen. Denn: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“

Diese Verheißung ist im Bund Gottes verwurzelt – Er antwortet denen, die mit aufrichtigem Herzen zu Ihm kommen. Doch sein Name muss mit Ehrfurcht angerufen werden.

2. Mose 20,7

„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

1. In Zeiten der Not – Rufe Ihn an als Jehova-Jireh


„Der Herr wird sorgen“ – 1. Mose 22,14

Der Name Jehova-Jireh wurde erstmals von Abraham verwendet, als Gott einen Widder anstelle seines Sohnes Isaak bereitstellte. Er offenbart Gott als Versorger innerhalb des Bundes – ein Vorausbild auf Christus, Gottes endgültige Versorgung.

1. Mose 22,14

„Und Abraham nannte diesen Ort: Der Herr wird dafür sorgen. Noch heute sagt man: Auf dem Berg des Herrn wird dafür gesorgt.“

Dieser Name verweist auf Gottes göttliche Vorsehung – Er sieht voraus und gibt, was nötig ist. Paulus bestätigt dieses Bundesprinzip in Philipper 4,19: „Mein Gott aber wird all euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“

2. In Zeiten von Krankheit – Rufe Ihn an als Jehova-Rapha

„Der Herr, der dich heilt“ – 2. Mose 15,26

Gott offenbarte sich als Jehova-Rapha, als Er Israel nach dem Durchzug durchs Schilfmeer heilte.

2. Mose 15,26

„Ich bin der Herr, dein Arzt.“

Gottes Heilung zeigt seinen wiederherstellenden Charakter. Jesus setzt dieses Wirken im Neuen Bund fort als unser großer Arzt (Lukas 4,18; Jesaja 53,5). Heilung kann körperlich, seelisch oder geistlich sein – immer im Einklang mit Gottes Erlösungsplan.

3. In geistlichen Kämpfen – Rufe Ihn an als Jehova-Nissi

„Der Herr ist mein Banner“ – 2. Mose 17,15

Als Israel gegen die Amalekiter kämpfte, kam der Sieg durch Moses’ erhobene Hände der Fürbitte. Danach errichteten sie einen Altar und nannten ihn Jehova-Nissi.

2. Mose 17,15

„Und Mose baute einen Altar und nannte ihn: Der Herr ist mein Banner.“

Gott als Jehova-Nissi ist unser Kriegsherr (2. Mose 14,14). Er führt sein Volk zum Sieg, wenn sie auf seine Kraft vertrauen, nicht auf ihre eigene (2. Chronik 20,15).

4. In Gefahr oder Unsicherheit – Rufe Ihn an als Jehova-Rohi

„Der Herr ist mein Hirte“ – Psalm 23,1

Psalm 23,1

„Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.“

David erkannte Gottes fürsorgliche Leitung. Als Jehova-Rohi wacht der Herr über seine Schafe, führt sie und schützt sie. Jesus greift dieses Bild in Johannes 10,11 auf: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“

5. Wenn du vor dem Unmöglichen stehst – Rufe Ihn an als El Shaddai

„Gott, der Allmächtige“ – 1. Mose 17,1

Als Abraham daran zweifelte, im hohen Alter einen Sohn zu bekommen, offenbarte Gott sich ihm als El Shaddai, der Allmächtige.

1. Mose 17,1

„Ich bin Gott, der Allmächtige; wandle vor mir und sei untadelig.“

El Shaddai betont Gottes Allmacht – seine Fähigkeit, das Unmögliche möglich zu machen. Das Neue Testament bestätigt dies: Lukas 1,37: „Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.“

6. Wenn du dich allein fühlst – Rufe Ihn an als Jehova-Shammah

„Der Herr ist da“ – Hesekiel 48,35

In Hesekiels Vision der wiederhergestellten Stadt wurde ihr Name Jehova-Shammah – „Der Herr ist dort“.

Hesekiel 48,35

„Und der Name der Stadt wird künftig lauten: Der Herr ist dort.“

Gottes Gegenwart ist eine Bundesverheißung (Matthäus 28,20). In Christus sind Gläubige nie allein. Der Heilige Geist ist Gottes bleibende Gegenwart in uns (Johannes 14,16–17).

7. Wenn der Frieden verloren geht – Rufe Ihn an als Jehova-Schalom

„Der Herr ist Frieden“ – Richter 6,24

Nach Gideons Begegnung mit Gott errichtete er einen Altar und nannte ihn Jehova-Schalom.

Richter 6,24

„Da baute Gideon dem Herrn dort einen Altar und nannte ihn: Der Herr ist Frieden.“

Gott ist nicht nur der Geber des Friedens, sondern Frieden selbst (Jesaja 9,6; Johannes 14,27). Wahres Schalom ist mehr als die Abwesenheit von Konflikt – es ist Ganzheit, Harmonie und Wiederherstellung.

8. Wenn du über seine Majestät nachdenkst – Rufe Ihn an als Adonai

„Der souveräne Herr“ – häufig in Psalmen und Propheten

Adonai betont Gottes Herrschaft und Autorität über die ganze Schöpfung.

Psalm 8,2

„Herr, unser Herr (Adonai), wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!“

Dieser Titel anerkennt Gott als Meister und König – würdig unserer völligen Hingabe (Römer 12,1).

9. Wenn du Rettung suchst – Rufe den Namen Jeschua (Jesus), Jehova der Retter, an

„Der Herr rettet“ – Apostelgeschichte 4,12

Der Name Jesus (hebräisch: Jeschua) bedeutet „Der Herr ist Rettung“. Er ist die endgültige Offenbarung aller Namen und Eigenschaften Gottes in menschlicher Gestalt.

Apostelgeschichte 4,12

„Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“

Jesus erfüllt alle alttestamentlichen Gottesnamen. Er ist Versorger (Johannes 6,35), Heiler (1. Petrus 2,24), Hirte (Johannes 10,11) und Friedefürst (Jesaja 9,6). In Ihm empfangen wir vollständige Errettung (Hebräer 7,25).

Um gerettet zu werden, muss man glauben, umkehren und sich in seinem Namen taufen lassen:

Markus 16,16

„Wer da glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“

Apostelgeschichte 2,38

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden.“

Den Namen des Herrn mit reinem Herzen anrufen

Im Anrufen von Gottes Namen liegt große Kraft – doch es muss von Umkehr und Gehorsam begleitet sein.

2. Timotheus 2,19

„Der Herr kennt die, die zu ihm gehören, und: Jeder, der den Namen des Herrn bekennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit.“

Gott lädt uns ein, Ihn durch seine Namen persönlich zu erkennen. Jeder Name offenbart einen Teil seines Wesens und seines Bundes. In jeder Lebenszeit ist Er nahe und bereit zu antworten, wenn wir Ihn in Wahrheit anrufen.

Hast du den Namen Jesu für deine Rettung angerufen?
Wenn nicht, dann ist heute der Tag der Rettung. Der Name des Herrn ist noch immer ein starker Turm – wer zu ihm läuft, wird gerettet.

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Was sind die „Fenster des Himmels“? (1. Mose 7,11)

Der Ausdruck „Fenster des Himmels“ in der Bibel trägt je nach Zusammenhang unterschiedliche Bedeutungen. Theologisch weist er oft auf Gottes souveräne Herrschaft über die natürliche und die geistliche Welt hin – sei es, um Gericht zu bringen oder Segen auszuschütten.

In 1. Mose 7,11–12 bezieht sich die Formulierung auf die Quellen der großen Tiefe und die Schleusen des Himmels, die Gott während der Sintflut öffnete. Dieses Ereignis zeigt Gottes gerechtes Gericht über eine verdorbene Welt (1. Mose 6,5–7) und Seine Macht über die Schöpfung:

„Im sechshundertsten Lebensjahr Noahs, am siebzehnten Tag des zweiten Monats – an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Schleusen des Himmels öffneten sich. Und Regen fiel auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte.“

Hier stehen die „Fenster des Himmels“ für Gottes Fähigkeit, die Naturkräfte als Werkzeuge göttlichen Gerichts einzusetzen (vgl. Psalm 104,3–9). Zugleich betont dieses Bild Gottes Souveränität in Schöpfung und Gericht.

Diese Bildsprache verbindet sich mit 1. Mose 1,6–7, wo Gott die Wasser über der Himmelsfeste von den Wassern darunter trennt:

„Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und sie scheide das Wasser vom Wasser. Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser unter der Wölbung von dem Wasser über der Wölbung.“

Die „Wasser oben“ symbolisieren Gottes Bereich, den Er bis zur Sintflut zurückhielt, als Er diese Wasser freigab, um die Erde zu reinigen.

**Die „Fenster des Himmels“ als Symbol göttlichen Segens**

Der Ausdruck steht auch für Gottes überreichen Segen, den Er über Sein Volk ausgießt. Das wird deutlich in 2. Könige 7,2, wo die „Fenster des Himmels“ Gottes wunderbare Versorgung während einer Hungersnot beschreiben:

„Da antwortete der Offizier, auf dessen Arm sich der König stützte, dem Elischa: Siehe, selbst wenn der Herr Fenster im Himmel machte – wie könnte so etwas geschehen? Elischa aber sprach: Siehe, du wirst es mit eigenen Augen sehen, aber essen wirst du nichts davon.“

Diese Stelle hebt hervor, dass Gott selbst in verzweifelten Zeiten übernatürlich versorgen kann (vgl. Philipper 4,19). Der Unglaube des königlichen Beamten steht im Kontrast zu Elischas prophetischer Gewissheit und erinnert daran, dass Gottes Segen oft über menschliche Vorstellungen hinausgeht – doch die Teilhabe an diesem Segen kann vom Glauben und Gehorsam abhängen.

Ebenso verwendet Maleachi 3,10 das Bild der „Fenster des Himmels“, um Gottes Zusage hervorzuheben, großzügig zu segnen, wenn Sein Volk treu im Geben ist:

„Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus … Prüft mich doch darin!, spricht der Herr der Heerscharen, ob ich euch nicht die Schleusen des Himmels öffne und Segen in überreicher Fülle herabschütte.“

Hier stehen die „Fenster des Himmels“ für Gottes Bundestreue und Seine reiche Versorgung als Antwort auf den Gehorsam Seiner Kinder (vgl. Sprüche 3,9–10). Es zeigt das theologische Prinzip, dass Großzügigkeit gegenüber Gottes Werk göttlichen Segen nach sich zieht.

Biblisch gesehen können die „Fenster des Himmels“ Folgendes darstellen:

• Gottes Gericht durch Naturereignisse (z. B. die Sintflut), wodurch Seine Heiligkeit und Gerechtigkeit offenbar wird.
• Gottes überreichen Segen, der Seine Barmherzigkeit, Versorgung und Treue zum Bund zeigt.

Der Ausdruck unterstreicht Gottes völlige Souveränität über die Schöpfung und Seine Fähigkeit, Segen zu öffnen oder zurückzuhalten – gemäß Seinem Willen und in Reaktion auf die Haltung des Menschen.

Möge der Herr dich reich segnen, während du über Sein Wort nachdenkst!

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Was sagt die Bibel über Astrologie?

Was ist Astrologie?

Astrologie ist der Glaube, dass die Positionen und Bewegungen der Himmelskörper – Sterne, Planeten, Sonne und Mond – menschliches Verhalten, Schicksal und Naturereignisse beeinflussen. Astrologen behaupten, sie könnten mithilfe dieser kosmischen Konstellationen die Zukunft oder den Charakter eines Menschen vorhersagen – oft durch Horoskope oder sogenannte „Sternendeutungen“.

Was sagt die Heilige Schrift?

Sehen wir uns Jesaja 47,12–13 an:

„Tritt doch auf mit deinen Beschwörungen und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich abgemüht hast von deiner Jugend an! Vielleicht kannst du Nutzen davon haben, vielleicht Schrecken verbreiten. Du bist müde geworden von der Menge deiner Ratschläge. Lass sie doch auftreten und dich retten – die Himmelsbeobachter, die Sterne schauen, die bei jedem Neumond wissen lassen, was über dich kommen soll!“
(Jesaja 47,12–13 LUT)

In diesem Abschnitt tadelt Gott Babylon für seine Abhängigkeit von Magie, Zauberei und astrologischen Praktiken – heidnische Wege, die Gottes Souveränität ablehnen. Sternendeuter werden verspottet, weil sie unfähig sind, Gottes Gericht vorauszusehen oder zu verhindern.

 Gottes Souveränität vs. kosmischer Fatalismus

Astrologie lehrt einen kosmischen Fatalismus – die Idee, dass unser Leben durch unpersönliche Sterne oder Planeten bestimmt sei. Die Bibel dagegen lehrt klar, dass allein Gott unser Schicksal bestimmt – nicht die Sterne.

„Sind doch seine Tage bestimmt, die Zahl seiner Monde steht bei dir; du hast ein Ziel gesetzt, das er nicht überschreiten kann.“
(Hiob 14,5 LUT)

„Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war; und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.“
(Psalm 139,16 LUT)

Gott ist allwissend und allmächtig. Er hat jedes Detail unseres Lebens vorherbestimmt – nicht die Gestirne. Ein Körnchen Wahrheit: Rhythmen der Natur

Es gibt eine gewisse Wahrheit darin, dass Himmelskörper natürliche Zyklen wie Jahreszeiten, Regen oder Trockenheit beeinflussen.

„Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Feste des Himmels werden, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre.“
(1. Mose 1,14 LUT)

Die Sonne und der Mond wurden zur Ordnung von Zeit und Jahreszeiten geschaffen – nicht zur Wahrsagerei oder geistlichen Orientierung.

🚫 Der Irrtum, aus Sternen das Leben deuten zu wollen

Astrologie behauptet, das Verhalten und Schicksal von Menschen sei aus den Sternen lesbar. Die Bibel lehnt diese Vorstellung entschieden ab:

„Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Zeichendeuterei, geheime Künste oder Zauberei treibt […] Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel.“
(5. Mose 18,10–12 LUT)

Astrologie fällt unter Wahrsagerei – eine geistliche Täuschung, die Erkenntnis ohne Gott sucht.

👑 Christus – nicht das Universum – offenbart unsere Bestimmung

Wenn die Sterne wirklich unser Schicksal offenbaren könnten, wäre Christus überflüssig gewesen. Doch das Evangelium verkündet: Nur Jesus Christus offenbart unsere wahre Bestimmung.

„Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.“
(Hebräer 1,1–2 LUT)

Du brauchst kein Horoskop, um deine Zukunft zu kennen – du brauchst das Wort Gottes.

🌟 Und was ist mit dem Stern von Bethlehem?

„Da Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“
(Matthäus 2,1–2 LUT)

Gott gebrauchte hier einen speziellen Stern, um heidnische Weise (wahrscheinlich persische Astronomen oder Gelehrte) zu Christus zu führen – nicht, um Astrologie zu lehren, sondern um den Messias zu offenbaren. Das war ein einmaliges Wunder – vergleichbar mit der Wolken- und Feuersäule im Exodus – kein Aufruf zur Sternendeutung.

🧠 Moderne Gefahr: Astrologie in der Gemeinde

Traurigerweise hat Astrologie auch Einzug in manche Kirchen gehalten. Einige Christen versuchen heute, ihre „Geburtssterne“ zu verstehen oder prophetische Lesungen auf Grundlage von Horoskopen zu empfangen. Das ist gefährlich und unbiblisch.

„Nun aber, da ihr Gott erkannt habt […] wie könnt ihr euch wieder den schwachen und armseligen Mächten zuwenden, denen ihr von neuem dienen wollt? Ihr beachtet Tage und Monate und feste Zeiten und Jahre.“
(Galater 4,9–10 LUT)

Paulus tadelt die Gläubigen dafür, dass sie sich wieder astrologischem Denken zuwenden – anstatt Christus zu vertrauen.

📖 Was sollen Christen tun?

  • Verwirf Astrologie vollständig – sie ist eine Form der Wahrsagerei und Rebellion gegen Gottes Autorität.

  • Halte dich an die Schrift – Gott hat uns in seinem Wort alles offenbart, was wir über Leben, Charakter und Ewigkeit wissen müssen.

  • Suche Christus – nicht kosmische Zeichen. Wahre Bestimmung findet man in Ihm, nicht in den Sternen.


❓Kennst du deine ewige Zukunft?

Hast du an Jesus Christus als deinen Herrn und Erlöser geglaubt?

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
(Johannes 3,16 LUT)

Bist du biblisch getauft worden?

„Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“
(Apostelgeschichte 2,38 LUT)

Hast du den Heiligen Geist empfangen?

„In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt […] versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.“
(Epheser 1,13 LUT)

„Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“
(2. Korinther 6,2 LUT)

Sei gesegnet!


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Was bedeutet Sprüche 16,30 wirklich?

„Wer mit den Augen winkt, denkt an Verkehrtes; wer die Lippen zusammenpresst, hat Böses vor.“
Sprüche 16,30 (LUT 2017)

Den Vers verstehen

Auf den ersten Blick scheint Sprüche 16,30 nur eine Warnung vor bestimmten Körpersprachen zu sein. Doch hinter diesem Vers steckt weitaus mehr.

Es geht nicht um das bloße Zwinkern oder Schweigen – sondern um die dahinterliegende Herzenshaltung. Dieser Vers spricht subtile, aber gezielte Täuschung an. Um ihn richtig zu verstehen, müssen wir ihn im Zusammenhang mit der gesamten Botschaft der Sprüche und der Bibel betrachten.

Missverständnisse klargestellt

Manche meinen vielleicht, dieser Vers lehre, dass das Schließen der Augen zu bösen Gedanken führe. Doch wenn das stimmen würde, wäre es falsch, beim Gebet die Augen zu schließen! Im Gegenteil – in bestimmten Situationen kann das Schließen der Augen oder Schweigen Ausdruck von Weisheit und Ehrfurcht sein.

Zum Beispiel kann ein gottesfürchtiger Mensch seinen Blick bewusst abwenden, wenn er mit etwas Sündhaftem, Schamhaftem oder Gewalttätigem konfrontiert wird. So verhielten sich auch Sem und Japhet, die Söhne Noahs:

„Da nahmen Sem und Japhet ein Kleid und legten es auf ihre Schultern und gingen rückwärts und deckten die Blöße ihres Vaters zu; und ihr Angesicht war abgewandt, sodass sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen.“
1. Mose 9,23 (LUT 2017)

Sie zeigten Ehre, indem sie sich bewusst abwandten. In Sprüche 16,30 jedoch geht es nicht um solch gerechtes Verhalten, sondern um jemanden, der absichtlich die Wahrheit meidet, um weiter in der Sünde zu leben.

Geistliche Blindheit und bewusste Ignoranz

Der erste Teil des Verses – „Wer mit den Augen winkt, denkt an Verkehrtes“ – beschreibt jemanden, der mit subtilen Gesten manipuliert oder täuscht. Doch auf einer tieferen Ebene steht das Zwinkern symbolisch für jemanden, der die Augen vor geistlicher Wahrheit verschließt.

„Ihr Verstand ist verfinstert, und sie sind entfremdet dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, die in ihnen ist, und durch die Verstockung ihres Herzens.“
Epheser 4,18 (LUT 2017)

So wie viele Jesus zu seiner Zeit ablehnten, so weigert sich auch dieser Mensch, Gottes Wahrheit anzuerkennen – selbst wenn sie klar sichtbar ist. Jesus selbst sagte:

„Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, und sie hören schwer mit den Ohren und schließen ihre Augen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.“
Matthäus 13,15 (LUT 2017)

Wer Gottes Wort – besonders seinen Ruf zur Umkehr – ignoriert, der „zwinkert“ im geistlichen Sinne der Sünde zu, lehnt Überführung ab und geht einen zerstörerischen Weg.

Und was ist mit den Lippen?

Der zweite Teil von Sprüche 16,30 sagt: „Wer die Lippen zusammenpresst, hat Böses vor.“

Es ist keine Warnung vor Schweigen an sich – im Gegenteil, an anderer Stelle loben die Sprüche Menschen, die ihre Zunge im Zaum halten:

„Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, der bewahrt seine Seele vor Angst.“
Sprüche 21,23 (LUT 2017)

Vielmehr geht es hier um jemanden, der das Gute zurückhält – jemand, der sich weigert, Wahrheit, Ermahnung oder Ermutigung auszusprechen. Sein Schweigen wird zur Zustimmung zum Bösen oder führt schließlich zu zerstörerischen Worten.

Das entspricht auch der Lehre Jesu in Lukas:

„Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus dem bösen Schatz; denn wovon das Herz voll ist, des geht der Mund über.“
Lukas 6,45 (LUT 2017)

Unsere Worte zeigen, was unser Herz erfüllt. Wenn das Herz nicht Jesus unterstellt ist, werden die Lippen es früher oder später offenbaren.

Selbstprüfung und die Notwendigkeit von Christus

Dieser Vers fordert uns heraus, uns zu fragen:
Worauf richten sich unsere Augen – auf Wahrheit oder auf Täuschung?
Was kommt über unsere Lippen – Leben oder Zerstörung?

Noch wichtiger ist aber die Frage: Ist unser Herz Christus unterstellt?

Denn die Wahrheit ist: Du kannst deine Augen oder deine Zunge nicht wirklich kontrollieren, wenn Jesus nicht in deinem Herzen regiert. Moralisches Verhalten reicht nicht aus – nur der Heilige Geist kann deine inneren Motive und Handlungen wirklich reinigen und verändern.

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
2. Korinther 5,17 (LUT 2017)

Möchtest du Hilfe von Jesus?

Wenn du spürst, dass dein Herz sich bewegt und du Veränderung möchtest, gibt es gute Nachrichten: Jesus Christus bietet Vergebung, neues Leben und die Kraft, Sünde zu überwinden – aber nur denen, die sich ihm hingeben.

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“
1. Johannes 1,9 (LUT 2017)

Der erste Schritt ist, dein Leben ihm zu übergeben. Lass ihn deine Sünden vergeben und dich erneuern. Er wird dir die Kraft geben, gerecht zu leben, Leben zu sprechen und mit klarer geistlicher Sicht zu sehen.

Der Herr segne dich.

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DER HERR VERGIBT

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“
Psalm 119,105 (LUT)

Gepriesen sei der Name unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus! Herzlich willkommen, während wir gemeinsam das lebendige Wort Gottes erforschen – die Bibel, unser göttlicher Wegweiser durch dieses Leben und in die Ewigkeit. Die Heilige Schrift ist nicht bloß ein altes Buch mit Worten – sie ist die Stimme des lebendigen Gottes, die jede Generation anspricht.

Eine der ältesten Lügen Satans: „Gott vergibt nicht“

Seit Anbeginn der Zeit streut Satan Lügen, um das Wesen Gottes zu verdrehen. Eine seiner zerstörerischsten Lügen ist die Behauptung, dass Gott nicht vergibt oder dass Er zu zornig ist, um uns zu lieben. Diese Lüge soll Menschen von der Hoffnung auf Erlösung fernhalten.

Denn Satan weiß: Wenn ein Mensch erkennt, dass Gott bereit ist, Sünde zu vergeben, wird er zu Gott laufen – und Satan verliert die Kontrolle über ihn. Deshalb arbeitet der Feind unermüdlich daran, Menschen einzureden, dass ihre Sünden zu groß, zu zahlreich oder zu oft begangen wurden, um vergeben zu werden.

Doch die Bibel sagt etwas ganz anderes.

Gottes Vergebung gehört zu Seinem Wesen

Vergebung ist für Gott keine lästige Pflicht – sie ist ein zentraler Bestandteil Seines Wesens. Er ist ein gnädiger und barmherziger Gott, der sich darüber freut, zerbrochene Menschen wiederherzustellen. Seine Vergebung ist vollständig, frei und unverdient. Das ist Gnade.

„Wo ist solch ein Gott wie du bist, der die Schuld vergibt und erlässt die Missetat…? Er behält nicht ewig seinen Zorn; denn er ist barmherzig.“
Micha 7,18 (LUT)

Diese Gnade ist überwältigend und kraftvoll. Was uns an Gott wirklich in Ehrfurcht versetzt, sind nicht nur seine Wunder und Machttaten, sondern Seine Bereitschaft, Sünde zu vergeben und sie vollständig aus dem Leben des Sünders zu entfernen.

„Wenn du, HERR, Sünden anrechnest – Herr, wer wird bestehen?
Doch bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte.“

Psalm 130,3–4 (LUT)

Beachte diese Verbindung: „damit man dich fürchte“. Es ist nicht Gottes Zorn, der wahre Ehrfurcht hervorruft – es ist Seine erstaunliche Barmherzigkeit.

Gibt es eine Sünde, die Gott nicht vergeben kann?

Vielleicht denkst du: „Aber ich habe zu viel gesündigt. Was ich getan habe, ist unverzeihlich.“
Hast du jemanden getötet?
Bist du immer wieder in dieselbe sexuelle Sünde gefallen?
Trägst du Hass, Bitterkeit oder Gotteslästerung in dir?

Selbst dann gibt es Vergebung. Der Apostel Paulus war ein Christenverfolger – ein Mörder – und doch hat Gott ihm vergeben und ihn zu einem der größten Apostel gemacht (Apostelgeschichte 9,1–22).

Die einzige Sünde, die nicht vergeben wird, ist die Ablehnung von Gottes Vergebung. Jesus sagte:

„Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, womit sie lästern.
Wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird ewig nicht vergeben, sondern er ist einer ewigen Sünde schuldig.“

Markus 3,28–29 (LUT)

Diese „Lästerung gegen den Heiligen Geist“ bedeutet eine bewusste, hartnäckige Ablehnung des Zeugnisses des Geistes über Christus. Es ist kein versehentlicher Fehltritt – es ist ein verhärtetes Herz, das sich weigert umzukehren.

Wie wird dir Vergebung zuteil? – Buße und Glaube

Die Schrift zeigt immer wieder zwei Schritte, um Gottes Vergebung zu empfangen:
Buße – Eine echte Abkehr von der Sünde, mit einem aufrichtigen Herzen.
Glaube an Jesus Christus – Der Glaube, dass Er gestorben und auferstanden ist, um deine Sünden wegzunehmen.

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“
1. Johannes 1,9 (LUT)

Und dieser Glaube bleibt nicht verborgen – er zeigt sich sichtbar in der Taufe, die symbolisiert, dass wir der Sünde gestorben und mit Christus zu einem neuen Leben auferstanden sind.

Vergebung bedeutet auch: Die Macht der Sünde wird gebrochen

Vergebung ist mehr als ein „Freispruch“. Es geht um Erneuerung. Der Teufelskreis der Sünde kann durchbrochen werden. Viele Christen kämpfen mit wiederkehrender Sünde, weil die Wurzel nie entfernt wurde. Hier wird die Taufe im Namen Jesu nicht nur zum Symbol, sondern zur Kraftquelle.

„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“
Apostelgeschichte 2,38 (LUT)

Das ist das biblische Muster: Buße – Taufe – Vergebung – Empfang des Heiligen Geistes.

Die Taufe durch Untertauchen steht für das Begräbnis des alten Menschen (Römer 6,3–4), und der Heilige Geist befähigt uns, in einem neuen Leben zu wandeln. Gott vergibt dir nicht nur – Er befähigt dich, neu zu leben.

Was musst du tun?

Wenn du noch nie echte Buße getan oder dich gemäß dem Wort Gottes taufen lassen hast – die Einladung steht dir heute offen:
Tue Buße – Kehre ehrlich um und entscheide dich, Jesus nachzufolgen.
Lass dich taufen – Im Wasser, durch vollständiges Untertauchen, im Namen Jesu Christi (Apostelgeschichte 10,48; 22,16).
Glaube im Herzen – Dass du vollkommen vergeben bist, auch wenn du es vielleicht noch nicht „fühlst“.
Empfange den Heiligen Geist – Der dich heiligt und deine Errettung versiegelt (Epheser 1,13–14).

„Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“
2. Korinther 5,7 (LUT)

Letztes Wort

Lass nicht zu, dass Scham oder Angst dich von Gottes Gnade abhalten. Nichts, was du getan hast, liegt außerhalb der Reichweite des Blutes Christi. Komm heute zu Ihm. Bereue aufrichtig. Gehorche Seinem Wort. Deine Sünden werden vergeben, dein Herz wird erneuert, und dein Name wird im Buch des Lebens geschrieben stehen.

„So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“
Jesaja 1,18 (LUT)


Der Herr segne dich

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WENN DU JUNG BIST, DANN HÖRE GUT ZU UND SEI WEISE!

1. Böse Gedanken und Rebellion beginnen oft schon in der Jugend

In 1. Mose 8,21 heißt es:

„Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort den Erdboden nicht mehr verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“

Diese Stelle offenbart eine tiefgreifende Wahrheit: Die menschliche Natur ist von Geburt an vom Sündenfall geprägt. Unsere Herzen neigen von Natur aus zum Bösen und zur Rebellion – und das beginnt meist schon in jungen Jahren. Der Kampf gegen die Sünde beginnt früh und erfordert ständige Wachsamkeit.

Auch Jeremia 22,21 warnt:

„Ich habe dir‘s gesagt, als es dir noch gut ging; aber du sprachst: »Ich will nicht hören.« Das war dein Wandel von Jugend auf, dass du meiner Stimme nicht gehorcht hast.“

Jeremia verurteilt den starrsinnigen Ungehorsam, der oft in der Jugend wurzelt. Wer Gottes Stimme ignoriert, läuft ins Verderben.


2. Suche Gott in deiner Jugend – warte nicht bis ins Alter

Prediger 12,1 mahnt:

„Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre nahen, da du wirst sagen: »Sie gefallen mir nicht.«“

Dieser Vers betont, wie wichtig es ist, sich früh im Leben Gott zuzuwenden. Die Jugend ist die Zeit, um Gottes Wege zu erlernen. Wer wartet, riskiert ein verhärtetes Herz und lebenslange Reue. Die Weisheitsliteratur des Alten Testaments macht deutlich: Geistliche Prägung beginnt am besten früh.

Auch Jesus ruft zur Hingabe auf. In Matthäus 11,29 sagt er:

„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“

Das „Joch“ steht für die Bereitschaft, sich Gottes Lehre zu unterstellen – ein Schritt, der am besten in jungen Jahren getan wird.

Klagelieder 3,27–28 unterstreichen:

„Es ist ein köstlich Ding für einen Mann, dass er das Joch in seiner Jugend trage. Er sitze einsam und schweige, wenn er‘s auferlegt bekommt.“

Gottes Zucht anzunehmen, während man noch jung ist, führt zu geistlicher Reife.


3. Was du in deiner Jugend genießt, wird vor Gottes Gericht geprüft

Prediger 11,9 erklärt:

„So freue dich, junger Mensch, in deiner Jugend, und dein Herz sei guter Dinge in deiner Jugendzeit! Tu, was dein Herz gelüstet, und was deinen Augen gefällt; aber wisse, dass dich Gott um dies alles vor Gericht ziehen wird.“

Es ist natürlich, das Leben zu genießen – aber Salomo erinnert uns: Gott bleibt souverän und wird jede Entscheidung beurteilen. Auch das Neue Testament ruft zur Verantwortung auf:

Römer 14,12:

„So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“

Matthäus 12,36:

„Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem unnützen Wort, das sie reden.“

Deshalb ist es wichtig, sich schon früh mit den Konsequenzen von Dingen wie sexueller Unmoral, Trunkenheit oder egoistischen Vergnügungen auseinanderzusetzen.


4. Die Gnade der Errettung verlangt echte Hingabe

In Offenbarung 22,10–11 lesen wir:

„Und er sprach zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe! Wer böse ist, der sei fernerhin böse; und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe fernerhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig.“

Diese Verse zeigen die Endgültigkeit von Gottes Gericht – und die klare Trennung zwischen Gerechten und Gottlosen. Wer sich für Heiligkeit entscheidet, muss sich ganz hingeben – ohne Kompromisse oder Doppelleben.


5. Wenn du alt bist, verlierst du die Kontrolle

In Johannes 21,18 sagt Jesus zu Petrus:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.“

Diese Worte erinnern uns daran, dass jugendliche Freiheit vergänglich ist. Das Alter bringt Schwäche und Abhängigkeit. Die Entscheidungen, die du jetzt triffst, haben ewige Folgen – weit über dein irdisches Leben hinaus.


Ein letzter Aufruf:

Also, junger Mensch – bist du vorbereitet? Was machst du mit deiner Jugend? Warum kehrst du nicht heute zu deinem Schöpfer zurück? Verwirf weltliche Begierden und vergängliche Freuden, die nur zu Schmerz und Reue führen.

2. Timotheus 2,22 fordert uns auf:

„Fliehe die Lüste der Jugend! Jage aber der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden nach mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.“

Der Herr Jesus segne dich!


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