Das Jubeljahr – auch bekannt als Jubelzeit oder Jubeljahr der Freiheit – war ein von Gott eingesetztes besonderes Jahr im Kalender Israels. Es fand alle 50 Jahre statt und stand im Zeichen von Ruhe, Freilassung und Wiederherstellung. Es spiegelte Gottes Herz für Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Neuanfang wider. Ein göttlicher Rhythmus: Sieben mal sieben – dann das Jubeljahr Gott gebot den Israeliten, sieben Sabbatjahre zu zählen (7 × 7 = 49 Jahre). Das darauffolgende Jahr – das 50. – sollte als heiliges Jahr ausgesondert werden: 3. Mose 25,8–10 (LUT 2017)„Und du sollst zählen sieben Sabbatjahre, nämlich siebenmal sieben Jahre, sodass die Zeit der sieben Sabbatjahre neunundvierzig Jahre ergibt. Da sollst du den Schofar ertönen lassen… Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und Freiheit ausrufen im Lande für alle seine Bewohner. Ein Erlassjahr soll es euch sein; da soll ein jeder wieder zu seinem Besitz und zu seiner Sippe kommen.“ Ein Jahr der Ruhe, Befreiung und Wiederherstellung Im Jubeljahr war jede landwirtschaftliche Tätigkeit untersagt – kein Säen, kein Ernten, kein Zurückschneiden. Das Land sollte ruhen, was das Vertrauen auf Gottes Versorgung symbolisierte. Doch wie sollten die Menschen zwei Jahre lang ohne Ernte überleben – im 49. Jahr (ein Sabbatjahr) und im 50. Jahr (das Jubeljahr)? Gott versprach einen überfließenden Segen im 48. Jahr, der ausreichen würde, um sie während dieser zwei Jahre zu versorgen. Hauptmerkmale des Jubeljahres 1. Ruhe von ArbeitDas Land sollte ruhen. Kein Ackerbau, keine Weinlese – ein Ausdruck des Vertrauens auf Gottes Versorgung. 2. SchuldenerlassAlle Schulden wurden erlassen. Niemand durfte den anderen ausnutzen, weil das nächste Jubeljahr noch lange hin war. 3. Freiheit für SklavenAlle hebräischen Sklaven sollten freigelassen und in ihre Familien zurückgeführt werden. 4. Rückgabe von EigentumLand, das wegen Armut verkauft wurde, musste an die ursprüngliche Familie zurückgegeben werden. So wurde dauerhafte Armut vermieden. Das Jubeljahr als Hinweis auf Christus Das Jubeljahr war ein prophetischer Vorgeschmack auf das, was Christus am Kreuz vollbracht hat. Jesus kam, um die geistliche Bedeutung des Jubeljahres zu erfüllen: Lukas 4,18–19 (LUT 2017)„Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat… Er hat mich gesandt, zu predigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“ Jesus ist unser ewiges Jubeljahr. Durch ihn: Sind wir von der Sklaverei der Sünde befreit Werden unsere geistlichen Schulden vergeben Werden wir in die Gemeinschaft mit Gott, unserem Erbteil, wiederhergestellt Werden wir von Furcht, Krankheit und dämonischer Bindung erlöst Praktische Lektionen für Gläubige heute Auch wenn wir das Jubeljahr heute nicht im wörtlichen, landwirtschaftlichen Sinne feiern, trägt es doch wichtige geistliche Prinzipien für unser Leben in sich: 1. Die Bedeutung der RuheIn unserer schnelllebigen Welt ist echte, tiefe Ruhe kostbar. Gott schätzt bewusste Zeiten der Erneuerung – nicht nur wöchentliche Sabbate, sondern auch längere Zeiten, um in seiner Gegenwart zu verweilen. Plane geistliche Auszeiten, um aufzutanken. 2. Die Kraft der VergebungDas Jubeljahr ruft uns auf, andere loszulassen – nicht nur in finanzieller, sondern auch in emotionaler und zwischenmenschlicher Hinsicht.Lukas 6,37 (LUT 2017): „Vergebt, so wird euch vergeben.“Wir alle werden einmal selbst Vergebung brauchen. 3. Sei ein gerechter und großzügiger ArbeitgeberWenn du Verantwortung für andere trägst, sorge dich um ihr Wohlergehen. Gewähre Zeiten der Ruhe, nicht als Strafe, sondern als Zeichen von Gnade. Gott sieht, wie du mit anderen umgehst. Was das Jubeljahr nicht ist Der Begriff „Jubeljahr“ wird heute oft für Hochzeitsjubiläen oder Geburtstagsfeiern verwendet. Doch das biblische Jubeljahr ist mehr als nur ein freudiger Anlass – es ist ein Ausdruck von Gottes Erlösungsplan: Ein Jahr des Loslassens, der Wiederherstellung und der göttlichen Gnade. Hast du dein geistliches Jubeljahr in Christus erlebt? Jesus ist der Einzige, der wahre Freiheit schenken, die Schuld vergebe das Verlorene wiederherstellen kann. 2. Korinther 6,2 (LUT 2017):„Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“
Die Al-Aqsa-Moschee – was ist sie und welche Rolle spielt sie in den biblischen Prophezeiungen? Hinweis: Dieser Artikel zielt nicht darauf ab, irgendeinen Glauben anzugreifen oder zu verherrlichen, noch eine Person zu diffamieren oder herabzusetzen. Er dient einzig dazu, sachliche Informationen über unseren Glauben und den Glauben anderer bereitzustellen. Die Al-Aqsa-Moschee Die Al-Aqsa-Moschee befindet sich in der Stadt Jerusalem in Israel. Sie gilt im Islam als drittwichtigster heiligen Ort, nach Mekka (Masjid al-Haram) und Medina (Al-Masjid an-Nabawi). Die Moschee wurde am Rande des berühmten Gebäudes Felsendom (Dome of the Rock) errichtet. Es wird geglaubt, dass die Moschee während der Herrschaft des Umayyaden-Kalifen Abd al-Malik zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde. Laut islamischer Lehre war dies der Ort, von dem Mohammed in den Himmel aufstieg und Offenbarungen des Korans erhielt. Frühere Muslime betrachteten die Moschee außerdem als Qibla, also als Richtung des Gebets. Ursprünglich war die Qibla in der Al-Aqsa-Moschee, später wurde sie nach Mekka verlegt, dem Geburtsort Mohammeds in Saudi-Arabien. Heutzutage richten Muslime beim Gebet ihren Blick nach Mekka, auch beim Begräbnis oder beim Schlachten von Tieren. Biblischer Bezug Ist diese Moschee, die heute von über 1,9 Milliarden Menschen als drittheiligster Ort verehrt wird, für die Ewigkeit bestimmt, oder wird sie eines Tages verschwinden? Die Bibel gibt uns darauf eine Antwort: Das erste Tempelgebäude, von König Salomo errichtet, stand auf dem Berg Moria, dem Ort, an dem Abraham seinen Sohn Isaak als Opfer darbringen sollte (1. Mose 22). Die heutige Al-Aqsa-Moschee steht auf demselben Gelände. Warum wurde die Moschee dort gebaut? Nachdem der Tempel zweimal zerstört wurde und die Israeliten (Juden) im Jahr 70 n. Chr. aus ihrem Land vertrieben wurden, errichteten arabische Herrscher die Moschee. Gottes Zorn über Israel war jedoch nicht endgültig. Er versprach, sie wieder in ihr Land zurückzuführen und den Tempel wiederaufzubauen (vgl. Hesekiel 40–48). 1948 kehrten die Israeliten zurück, und nun beginnt die Wiederherstellung der Tora. Eines Tages werden sie den Tempel bauen, und dann werden ihre Augen durch den Glauben an Jesus Christus, den wahren Tempel, geöffnet (vgl. Römer 11:1-2,25-26). Römer 11,1: „So sage ich nun: Hat Gott sein Volk etwa verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin.“Römer 11,25-26: „Denn ich will nicht, dass ihr dieses Geheimnis verkennt, Brüder: Es ist eine Verstockung über einen Teil Israels gekommen, bis die Fülle der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: ‚Der Retter wird aus Zion kommen; er wird Jakob von seinen Übertretungen befreien.‘“ Wenn die Israeliten Christus als den wahren Tempel erkennen, wird der menschliche Tempel von Fleisch und Blut wiederaufgebaut – auf demselben Platz, auf dem heute die Al-Aqsa-Moschee steht. Zukunft der Moschee Wird die Al-Aqsa-Moschee abgerissen, um den Tempel wiederaufzubauen? Die Bibel sagt ja: Sie wird zusammen mit dem Felsendom verschwinden, wenn die Prophezeiungen erfüllt werden (vgl. Hesekiel 40–47). Wie dies geschehen wird – friedlich oder auf andere Weise – weiß niemand. Aber es wird geschehen, weil Gott es so bestimmt hat, nicht Menschen oder Nationen. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass wir uns dieser Zeit nähern, da Israel bereits großen Reichtum und technisches Know-how gesammelt hat. Der Bau des Tempels hängt auch mit dem kommenden Antichristen zusammen, der versuchen wird, im Tempel angebetet zu werden (vgl. 2. Thessalonicher 2:4). Weitere häufige Fragen 1. Ist Mohammed in den Himmel aufgestiegen?Nein, die Bibel lehrt, dass nur Henoch, Elia und Jesus Christus in den Himmel aufgestiegen sind. 2. Ist der Koran ein göttliches Buch, das ewiges Leben vermittelt?Der Koran enthält einige moralische Lehren, aber er lehrt nicht ewiges Leben durch Jesus Christus, den einzigen Weg zum Heil (vgl. Johannes 3,18): Johannes 3,18: „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“ Abschließend: Verfolgen Sie weiterhin die Artikelreihe, um mehr über die Qibla, das „Kaaba“-Gebet der Tiere und die christliche Teilnahme an solchen Ritualen zu erfahren. Gott segne Sie! Kontakt & Unterstützung: WhatsApp-Kanal für tägliche Lehren: Link Telefonnummern: +255789001312 oder +255693036618