Title 2024

Ist die Dreieinigkeit biblisch?

In der christlichen Tradition gehört das Verständnis von „Gottes Wesen“ oder die „Lehre von der Dreieinigkeit“ zu den meistdiskutierten theologischen Themen. Viele Spaltungen zwischen christlichen Konfessionen gehen heute auf unterschiedliche Auffassungen über die Natur Gottes zurück.

Einige Christen glauben, dass Gott in seinem Wesen einer ist, aber in drei unterschiedlichen Personen existiert: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist die klassische Lehre von der Dreieinigkeit. Andere hingegen glauben, dass Gott ein einheitliches Wesen ist und lehnen die Vorstellung von drei Personen ab – manche bestreiten sogar die Göttlichkeit Jesu oder die Personhaftigkeit des Heiligen Geistes. So gibt es zum Beispiel Gruppen wie die Oneness-Pfingstler, die die traditionelle Trinitätslehre ablehnen und Gott als eine einzige Person betrachten, die sich in unterschiedlichen Formen offenbart (Vater, Sohn und Heiliger Geist). Wieder andere verstehen den Heiligen Geist nicht als eigene Person, sondern lediglich als Gottes Kraft oder Einfluss.

Doch was ist nun die Wahrheit? Und worauf sollten wir unser Verständnis gründen?

Der Kernpunkt: Gottes Wesen erkennen

Der erste Schritt, um diese Debatte zu verstehen, ist ein Blick auf das Wesen Gottes. Wenn wir Gottes Wesen missverstehen, entstehen Verwirrung und Spaltung. Die zentrale Frage lautet: Wie viele Götter gibt es? Interessanterweise sind sich trotz aller Unterschiede alle einig: „Gott ist einer“ – genau so, wie es die Schrift sagt.

Markus 12,29 (Lutherbibel 2017):
„Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot ist das: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein.“

Diese grundlegende Wahrheit ist zentral für alle Christen und spiegelt den uralten jüdischen Glauben an die Einheit Gottes wider, bekannt als das „Schema Jisrael“, das seit Jahrtausenden ein Kernbestandteil jüdischen Glaubens ist. Jesus bekräftigt dies und weist damit auf die Einheit Gottes als Schlüssel zum Verständnis aller theologischen Fragen hin.

Trotz der unterschiedlichen Auffassungen über die genaue Natur Gottes betonen alle diese Gruppen die Bedeutung von Jesu Erlösungswerk und der Gegenwart des Heiligen Geistes im Leben der Gläubigen.

Ein Beispiel: Wenn eine Person Zuckerrohr ein „Blatt“ nennt und eine andere es als „Frucht“ bezeichnet, ändert das nichts an der Tatsache, dass es sich um dieselbe Pflanze handelt. Die Begriffe mögen unterschiedlich sein, aber die Natur bleibt gleich. Ebenso teilen Vater, Sohn und Heiliger Geist trotz unterschiedlicher Rollen dasselbe göttliche Wesen. Gott ist einer, und sein Wesen ändert sich nicht – unabhängig davon, wie er sich offenbart oder wie wir ihn wahrnehmen.

Gott ist einer – ein Geheimnis in drei Personen

Die Wahrheit ist letztlich, dass Gott einer ist, sich aber in drei unterschiedlichen Personen offenbart hat, um sein Werk in unserem Leben zu vollbringen. Es ist nicht so, dass Gott geteilt wäre oder dass es drei verschiedene Götter gäbe. Vielmehr existiert er in drei Personen zu unserem Heil.

Oft wird das Beispiel von Wasser verwendet, um dieses Geheimnis zu veranschaulichen: Wasser kann in drei Formen auftreten – flüssig, als Dampf und als Eis –, bleibt aber dennoch immer Wasser. So sind Vater, Sohn und Heiliger Geist zwar unterscheidbar, aber sie sind der eine und gleiche Gott, der in vollkommener Einheit wirkt.

Hätte die Menschheit nicht in Sünde gefallen, hätte Gott sich nicht in diesen drei Rollen offenbaren müssen. Er wäre einfach geblieben, wie er ist – ein Gott, der Vater. Doch durch die Sünde wurde Gott in Jesus Christus Mensch, um uns zu erlösen. Und durch den Heiligen Geist wohnt er nun in uns und stellt die verlorene Beziehung wieder her, die wir in Eden verloren haben.

Deshalb ist Gott nicht geteilt. Er ist einer. Nirgendwo in der Schrift wird die Vorstellung von drei verschiedenen Göttern unterstützt. Doch diese Meinungsverschiedenheit sollte uns nicht zu unnötigem Streit führen. Wer an die Dreieinigkeit glaubt und den einen wahren Gott anbetet, sollte sich nicht von anderen Gläubigen trennen, nur weil sie die Dreieinigkeit anders verstehen. Das Entscheidende ist, dass wir Gott in Geist und Wahrheit anbeten und das Wirken des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in unserem Leben erkennen.

Fazit: Einheit in Christus

Wenn du ein Christ bist und Christus als deinen Retter angenommen hast – und dein Glaubensbruder oder deine Glaubensschwester ebenso an Christus glaubt, aber eine andere Sicht zur Dreieinigkeit hat – dann ist das in Ordnung. Es ist keine Frage des Heils, solange der eine wahre Gott angebetet wird, auch wenn das Geheimnis der Dreieinigkeit noch nicht ganz verstanden ist. Bete einfach für sie und vertraue darauf, dass Gott die Wahrheit zur rechten Zeit offenbaren wird.

Lasst uns danach streben, in Liebe und Erkenntnis zu wachsen und uns nicht durch theologische Nebensächlichkeiten voneinander trennen. Denn wie Paulus sagt:

1. Korinther 8,1b (Lutherbibel 2017):
„Die Liebe aber baut auf.“

Lasst uns einander aufbauen – nicht spalten –, im Licht unseres gemeinsamen Glaubens an Jesus Christus.

Wenn du möchtest, kann ich auch eine druckfertige PDF-Version erstellen oder es für ein bestimmtes Format wie eine Predigt, ein YouTube-Skript oder einen Blogbeitrag anpassen. Sag einfach Bescheid!

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DIE WAHRHEIT ÜBER DEN ISLAM – Teil 1: (Die Al-Aqsa-Moschee)

Die Al-Aqsa-Moschee – was ist sie und welche Rolle spielt sie in den biblischen Prophezeiungen?

Hinweis: Dieser Artikel zielt nicht darauf ab, irgendeinen Glauben anzugreifen oder zu verherrlichen, noch eine Person zu diffamieren oder herabzusetzen. Er dient einzig dazu, sachliche Informationen über unseren Glauben und den Glauben anderer bereitzustellen.


Die Al-Aqsa-Moschee

Die Al-Aqsa-Moschee befindet sich in der Stadt Jerusalem in Israel. Sie gilt im Islam als drittwichtigster heiligen Ort, nach Mekka (Masjid al-Haram) und Medina (Al-Masjid an-Nabawi).

Die Moschee wurde am Rande des berühmten Gebäudes Felsendom (Dome of the Rock) errichtet.

Es wird geglaubt, dass die Moschee während der Herrschaft des Umayyaden-Kalifen Abd al-Malik zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde. Laut islamischer Lehre war dies der Ort, von dem Mohammed in den Himmel aufstieg und Offenbarungen des Korans erhielt.

Frühere Muslime betrachteten die Moschee außerdem als Qibla, also als Richtung des Gebets. Ursprünglich war die Qibla in der Al-Aqsa-Moschee, später wurde sie nach Mekka verlegt, dem Geburtsort Mohammeds in Saudi-Arabien. Heutzutage richten Muslime beim Gebet ihren Blick nach Mekka, auch beim Begräbnis oder beim Schlachten von Tieren.


Biblischer Bezug

Ist diese Moschee, die heute von über 1,9 Milliarden Menschen als drittheiligster Ort verehrt wird, für die Ewigkeit bestimmt, oder wird sie eines Tages verschwinden?

Die Bibel gibt uns darauf eine Antwort:

Das erste Tempelgebäude, von König Salomo errichtet, stand auf dem Berg Moria, dem Ort, an dem Abraham seinen Sohn Isaak als Opfer darbringen sollte (1. Mose 22). Die heutige Al-Aqsa-Moschee steht auf demselben Gelände.

Warum wurde die Moschee dort gebaut?

Nachdem der Tempel zweimal zerstört wurde und die Israeliten (Juden) im Jahr 70 n. Chr. aus ihrem Land vertrieben wurden, errichteten arabische Herrscher die Moschee.

Gottes Zorn über Israel war jedoch nicht endgültig. Er versprach, sie wieder in ihr Land zurückzuführen und den Tempel wiederaufzubauen (vgl. Hesekiel 40–48). 1948 kehrten die Israeliten zurück, und nun beginnt die Wiederherstellung der Tora. Eines Tages werden sie den Tempel bauen, und dann werden ihre Augen durch den Glauben an Jesus Christus, den wahren Tempel, geöffnet (vgl. Römer 11:1-2,25-26).

Römer 11,1: „So sage ich nun: Hat Gott sein Volk etwa verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin.“
Römer 11,25-26: „Denn ich will nicht, dass ihr dieses Geheimnis verkennt, Brüder: Es ist eine Verstockung über einen Teil Israels gekommen, bis die Fülle der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: ‚Der Retter wird aus Zion kommen; er wird Jakob von seinen Übertretungen befreien.‘“

Wenn die Israeliten Christus als den wahren Tempel erkennen, wird der menschliche Tempel von Fleisch und Blut wiederaufgebaut – auf demselben Platz, auf dem heute die Al-Aqsa-Moschee steht.


Zukunft der Moschee

Wird die Al-Aqsa-Moschee abgerissen, um den Tempel wiederaufzubauen? Die Bibel sagt ja: Sie wird zusammen mit dem Felsendom verschwinden, wenn die Prophezeiungen erfüllt werden (vgl. Hesekiel 40–47).

Wie dies geschehen wird – friedlich oder auf andere Weise – weiß niemand. Aber es wird geschehen, weil Gott es so bestimmt hat, nicht Menschen oder Nationen. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass wir uns dieser Zeit nähern, da Israel bereits großen Reichtum und technisches Know-how gesammelt hat.

Der Bau des Tempels hängt auch mit dem kommenden Antichristen zusammen, der versuchen wird, im Tempel angebetet zu werden (vgl. 2. Thessalonicher 2:4).


Weitere häufige Fragen

1. Ist Mohammed in den Himmel aufgestiegen?
Nein, die Bibel lehrt, dass nur Henoch, Elia und Jesus Christus in den Himmel aufgestiegen sind.

2. Ist der Koran ein göttliches Buch, das ewiges Leben vermittelt?
Der Koran enthält einige moralische Lehren, aber er lehrt nicht ewiges Leben durch Jesus Christus, den einzigen Weg zum Heil (vgl. Johannes 3,18):

Johannes 3,18: „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“


Abschließend:

Verfolgen Sie weiterhin die Artikelreihe, um mehr über die Qibla, das „Kaaba“-Gebet der Tiere und die christliche Teilnahme an solchen Ritualen zu erfahren.

Gott segne Sie!


Kontakt & Unterstützung:

  • WhatsApp-Kanal für tägliche Lehren: Link

  • Telefonnummern: +255789001312 oder +255693036618


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WIE KANN ICH DEN TEUFEL BESIEGEN?

1) ERRETTUNG:
Das ist das Wichtigste. Du kannst den Teufel niemals besiegen, wenn du nicht in Christus bist. Genau das geschah denen, die versuchten, Dämonen im Namen Jesu auszutreiben, ohne selbst gerettet zu sein. Der Dämon antwortete: „Jesus kenne ich, und Paulus kenne ich, aber wer seid ihr?“

Apostelgeschichte 19,13–16 (NGÜ):

13 Einige Juden, die „magische Künste“ betrieben, versuchten, den Namen des Herrn Jesus über diejenigen auszusprechen, die böse Geister besaßen, und sagten: „Ich beschwöre euch im Namen Jesu, den Paulus predigt!“
14 Es gab auch sieben Söhne des jüdischen Priesters Skewa, die dies versuchten.
15 Der böse Geist antwortete ihnen: „Jesus kenne ich, und Paulus kenne ich, aber wer seid ihr?“
16 Der Mensch, auf den der böse Geist kam, überwältigte zwei von ihnen, so dass sie nackt aus dem Haus flohen und verletzt wurden.

Fazit: Errettung bedeutet, Christus in dir zu haben. Mit Seiner Kraft zerfallen die Mächte des Feindes sofort. Wer Jesus angenommen hat, kann vom Teufel nicht überwältigt werden, weil Christus in ihm lebt.

2) GEBET:
Gebet zerstört die Pläne des Teufels.
Auch Gläubige können Versuchungen ausgesetzt sein, wenn sie ihre geistlichen Pflichten vernachlässigen. Jesus sagte:

Matthäus 26,41 (NGÜ):

„Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet; der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“

Selbst Jesus, der vollkommen war, wurde vom Feind versucht. Wenn du also nicht betest, wird Faulheit dich verschlingen, und du wirst Schwierigkeiten haben, täglich zu beten. Das Gebet ist untrennbar mit dem Leben in Christus verbunden. Wer betet, ist von einem schützenden Feuer umgeben, dem der Teufel nicht widerstehen kann.

3) DEMUT:
Demut besiegt den Teufel.

Römer 16,19–20 (NGÜ):

19 Denn euer Gehorsam ist allen bekannt; ich freue mich über euch, möchte aber, dass ihr in den guten Dingen weise und in den bösen Dingen unvernünftig seid.
20 Und der Gott des Friedens wird den Teufel bald unter eure Füße treten. Die Gnade unseres Herrn Jesus sei mit euch. Amen.

Sei „töricht“ in Bezug auf weltliche Dinge. Vermeide Modetrends, sinnlose Unterhaltung oder vergängliche Ablenkungen. Wer in geistlichen Dingen weise ist und weltliche Dinge vernachlässigt, hat den Teufel bereits teilweise besiegt.

4) DAS WORT GOTTES IM HERZEN TRAGEN:
Wer das Wort Gottes kennt und im Herzen trägt, vertreibt den Teufel. Jesus besiegte den Teufel mit dem Wort Gottes:

Matthäus 4,6–7 (NGÜ):

6 „Wenn du der Sohn Gottes bist, wirf dich hinunter; denn es steht geschrieben: ‚Er wird seine Engel über dich senden, und sie werden dich auf Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.‘“
7 Jesus antwortete: „Es steht auch geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.‘“

Das Wort Gottes zu verstehen bedeutet nicht nur, es auswendig zu lernen, sondern die Wahrheit zu erkennen. Der Heilige Geist leitet uns dabei, das Wort korrekt zu verstehen. Wer das nicht tut, wird leicht durch falsche Propheten getäuscht.

5) DAS WORT GOTTES BEFOLGEN:
Glaube ohne Gehorsam ist nutzlos.

Matthäus 7,26–27 (NGÜ):

26 „Jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, ist wie ein törichter Mann, der sein Haus auf Sand gebaut hat;
27 es regnete, Überschwemmungen kamen, Winde wehten und schlugen gegen das Haus, und es stürzte ein – und sein Fall war groß.“

Heiliges Leben schließt den Teufel aus. Wer Gottes Wort lebt, versperrt dem Feind jede Gelegenheit zum Angriff.

6) DAS WORT GOTTES VERKÜNDEN:
Evangelisation besiegt den Feind öffentlich.

Matthäus 10,17–18 (NGÜ):

17 Die siebzig Jünger kehrten zurück und berichteten freudig: „Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns im Namen deines Namens!“
18 Jesus antwortete: „Ich sah Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.“

Wer das Evangelium teilt, setzt den Feind unter Druck und zerstört seine Macht.

Fazit:
Wenn du diese sechs Prinzipien lebst, wirst du den Teufel nicht nur kontrollieren, sondern ihn auch besiegen.

Jakobus 4,7 (NGÜ):
„So unterwerft euch Gott. Widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen.“

Gott segne dich!

Wenn du möchtest, kann ich jetzt noch eine Version erstellen, die wie ein fließender Artikel für eine Website klingt, inklusive Hervorhebungen, Absätzen und Zitaten, die einheimische Leser in Deutschland ansprechen würden. Das würde deinen Text noch natürlicher wirken lassen.

 

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Was bedeutet: „Ich bin berufen, Gott zu dienen“?

In der christlichen Theologie drückt die Aussage „Ich bin berufen, Gott zu dienen“ das Verständnis eines Gläubigen aus, dass Gott ihn bewusst erwählt und beauftragt hat, seinen Willen zu erfüllen. Diese Berufung ist nicht bloß eine Pflicht, sondern eine göttliche Einladung, Teil von Gottes Erlösungsplan zu sein.

Die Bibel bestätigt diese Wahrheit in mehreren Stellen, unter anderem:

Römer 8,28–30:
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.“

Epheser 2,10:
„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“

Diese Berufung kann allgemein sein – Gott im Alltag zu dienen – oder auch spezifisch, etwa im Missionsdienst, als Pastor oder in anderen Bereichen des christlichen Dienstes.


Biblische Städte im Neuen Testament

Eine Liste biblischer Städte – damals und heute
(Bibelstellen nach der Lutherbibel 2017)

Das Neue Testament enthält zahlreiche Verweise auf Städte, die für die Verbreitung des Evangeliums eine zentrale Rolle spielten. Das Wissen um ihre heutigen Namen hilft, den biblischen Bericht geografisch besser zu verorten:

Biblischer Name Biblische Referenz Heutiger Name Heutiges Land
Antiochia Apostelgeschichte 11,26 Antakya Türkei
Cäsarea Apostelgeschichte 23,23 Cäsarea Israel
Ephesus Apostelgeschichte 19,35 Selçuk Türkei
Philippi Apostelgeschichte 16,12 Philippi Griechenland
Thessalonich Apostelgeschichte 17,1 Thessaloniki Griechenland

Diese Städte waren bedeutende Zentren der ersten christlichen Verkündigung und Mission.


Biblische Städte im Alten Testament

Eine Liste biblischer Städte – damals und heute
(Bibelstellen nach der Lutherbibel 2017)

Viele Ereignisse des Alten Testaments fanden an Orten mit großer geschichtlicher und theologischer Bedeutung statt:

Biblischer Name Biblische Referenz Heutiger Name Heutiges Land
Bethel 1. Mose 28,19 Beitin Palästina
Ai Josua 7,2 Deir Dibwan Palästina
Schittim Josua 2,1 Tall el-Hammam Jordanien

Diese Orte sind Schauplätze, an denen Gott sich offenbarte, Anweisungen gab oder seine Macht offenbarte.


Die Apostel Jesu

Namen, Hintergründe und theologische Bedeutung
(Bibelstellen nach der Lutherbibel 2017)

Die Apostel wurden persönlich von Jesus berufen, seine engsten Nachfolger zu sein und das Evangelium nach seiner Auferstehung weiterzutragen. Ihre Berufung zeigt, dass Gott gewöhnliche Menschen für außergewöhnliche Aufgaben bestimmt.

Markus 3,13–19
Apostelgeschichte 1,15–26

Nr. Name Weitere Namen Bibelstelle Rolle & Bedeutung
1 Simon Petrus Kephas (Joh 1,42) Matthäus 16,18–19 „Fels“, auf dem Jesus seine Gemeinde baut
2 Andreas Johannes 1,40–42 Führte andere (auch Petrus) zu Jesus
3 Jakobus Sohn des Zebedäus Apostelgeschichte 12,1–2 Erster apostolischer Märtyrer
4 Johannes „Der geliebte Jünger“ Johannes 21,20–24 Autor von Evangelium, Briefen, Offenbarung
5 Matthäus Levi Matthäus 9,9 Früher Zöllner; Verfasser des ersten Evangeliums

Das Leben der Apostel verdeutlicht Gottes Ruf zu Glaube, Jüngerschaft und Mission.


Propheten der Bibel (Männer)

Große Propheten und ihr historischer Kontext
(Bibelstellen nach der Lutherbibel 2017)

Die Propheten waren von Gott gesandte Boten, die Israel und die Nationen zur Umkehr riefen, Gericht ankündigten und den kommenden Messias voraussagten. Ihre Botschaften prägten die Geschichte Israels und Gottes Heilsplan.

Nr. Name Zeit & Könige Zielgruppe Theologische Rolle
1 Elija Ahab, Ahasja Nordreich Israel Rief das Volk zurück zum Bund (1. Könige 18)
2 Elisa Joram, Jehu Nordreich Israel Nachfolger Elijas; Wunder als Zeichen göttlicher Macht
3 Jona Jerobeam II Ninive (Assyrien) Prophet der Umkehr; Gottes Barmherzigkeit für Heiden
4 Jesaja Usija, Hiskia Juda Verheißung des Messias (Jesaja 53)
5 Jeremia Josia, Jojakim Juda Ruf zur Umkehr vor dem Exil; Ankündigung des Neuen Bundes

Schalom.

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Nacharbeit: Ein unverzichtbarer Teil der Evangelisation

Apostelgeschichte 11,25 – „Barnabas aber zog aus nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen.“

Gnade und Friede im Namen unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus.

Heute möchte ich unsere Aufmerksamkeit auf einen zentralen, aber oft unterschätzten Bereich des christlichen Dienstes lenken  die Nacharbeit. Unsere Aufgabe als Gläubige endet nicht damit, jemanden zu Christus zu führen. Wahrer evangelistischer Dienst ist erst dann erfüllt, wenn der neue Gläubige begleitet, gefestigt und im Glauben verankert wird.


1. Evangelisation und Nacharbeit gehören zusammen

Viele Menschen öffnen ihr Herz für Christus, nachdem sie das Evangelium gehört haben. Sie bekehren sich, beginnen ein neues Leben  aber was geschieht danach? Manche wachsen selbstständig weiter, doch die meisten brauchen geistliche Unterstützung. Ohne Nacharbeit geraten viele Neubekehrte ins Straucheln oder fallen in alte Muster zurück.

Jesus selbst gibt uns in Matthäus 28,19–20 (LUT 2017) einen klaren Auftrag:

„Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker … und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“

Er sagt nicht: „Macht Bekehrte“, sondern „macht zu Jüngern“. Jüngerschaft bedeutet Lehren, Begleiten und Unterstützung  genau das ist Nacharbeit.


2. Barnabas: Ein Vorbild wirkungsvoller Nacharbeit

In Apostelgeschichte 11,25 begegnen wir Barnabas, dessen Name „Sohn des Trostes“ bedeutet. Nach der Bekehrung des Saulus (Paulus) begegnete ihm die Gemeinde in Jerusalem mit Ablehnung – verständlich angesichts seiner Vorgeschichte als Christenverfolger. Aus Furcht vor Angriffen zog Paulus sich nach Tarsus zurück. Viele vergaßen ihn dort  aber Barnabas nicht.

Barnabas erkannte das Werk Gottes in Paulus’ Leben. Er machte sich auf den Weg nach Tarsus, suchte ihn auf und brachte ihn zurück nach Antiochia  zu einer Gemeinde, in der Paulus wachsen und dienen konnte.

Apostelgeschichte 11,26 (LUT 2017):

„Und als er ihn fand, brachte er ihn nach Antiochia. Und es begab sich, dass sie ein ganzes Jahr in der Gemeinde zusammenkamen und eine große Menge lehrten.“

Dieser Schritt der Nacharbeit veränderte alles. Nun begann Paulus’ außergewöhnlicher Dienst, durch den Gott das Evangelium im ganzen Römischen Reich verbreitete und einen großen Teil des Neuen Testaments entstehen ließ.


3. Unterschätze Neubekehrte nicht

Oft unterschätzen wir Menschen, die erst kürzlich zum Glauben gekommen sind  besonders wenn sie noch unsicher wirken. Doch wir müssen uns daran erinnern: Auch Paulus hatte einen schwierigen Start. Ohne Barnabas’ Ermutigung und Unterstützung wäre seine Entwicklung anders verlaufen.

Vielleicht begleitetst du gerade jemanden, dessen Beginn unscheinbar wirkt. Doch durch liebevolle Nacharbeit kann dieser Mensch zu einem kraftvollen Werkzeug Gottes werden.

Paulus schreibt in Galater 4,19 (LUT 2017):

„Meine lieben Kinder, um die ich abermals in Wehen liege, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.“

Er wusste, dass geistliches Wachstum intensive Fürsorge braucht.


4. Praktische Wege der Nacharbeit

Regelmäßig für Neubekehrte beten.

Kontakt halten: Besuche, Anrufe oder Nachrichten.Sie in die Gemeinde integrieren: Vorstellung an reife Gläubige.

Gemeinsames Bibelstudium und Antworten auf ihre Fragen.

Hilfe beim Verlassen belastender Umfelder, so wie Barnabas Paulus aus Tarsus holte.


5. Deine Mühe ist nicht vergeblich

Nacharbeit steht selten im Mittelpunkt, aber sie ist entscheidend. Durch diesen Dienst entstehen echte Jünger, die im Glauben standhaft bleiben.

Paulus erinnert uns in 1. Korinther 15,58 (LUT 2017):

„Darum, meine lieben Brüder und Schwestern, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.“


Abschließende Ermutigung

Predige nicht nur und geh weiter. Bleib verbunden. Begleite Neubekehrte auf ihrem Weg. Stärke, leite und ermutige sie. Du weißt nicht  vielleicht ist die Person, die du heute betreust, der nächste Paulus.

Der Herr segne und stärke dich, während du treu in seinem Erntefeld dienst.


Wenn du möchtest, kann ich auch:

✅ dieselbe Version in Lingala
✅ eine kürzere Version für Social Media
✅ oder ein schön formatiertes PDF/Flyer erstellen.

Sag mir einfach Bescheid!

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Was meinte Jakob mit den Worten: „Dann soll der HERR mein Gott sein“ – 1. Mose 28,21]

1. Mose 28,20–22 (Lutherbibel 2017)

20 „Da legte Jakob ein Gelübde ab und sprach: Wenn Gott mit mir ist und mich behütet auf diesem Weg, den ich gehe, und mir Brot zu essen und Kleider anzuziehen gibt und wenn ich in Frieden zurückkehre zum Hause meines Vaters, dann soll der HERR mein Gott sein.
21 „Und dieser Stein, den ich als Gedenkstein aufgestellt habe, soll ein Gotteshaus sein; und von allem, was du mir geben wirst, will ich dir gewisslich den Zehnten geben.“


Übersetzung in flüssiger, natürlicher Sprache (eigene Formulierung):

Antworte:

Der Kontext dieses Verses zeigt Jakobs schwierige Lage: Er war allein, mitten in der Wüste, von Gefahren umgeben völlig abhängig von Gottes Schutz. In dieser Ausnahmesituation macht er ein Gelübde:

„Herr, wenn du mich auf dem Weg beschützt, mit Brot und Kleidung versorgst und ich unversehrt zu meinem Vater nach Hause zurückkehre, dann will ich dich als meinen Gott anerkennen.“

Mit diesen Worten drückt Jakob keine Unsicherheit oder Zweifel aus, sondern eine zusätzliche, herzliche Hingabe: Er bekräftigt seine Bereitschaft zu Diensten wie dem Zehnten eine Gabe, die er zunächst nicht geben konnte, weil er nichts besaß.

Damit weist er nicht darauf hin, dass Gott erst im Gegenzug sein Gott wird. Vielmehr zeigt dieses Gelübde, wie finde und voller Dankbarkeit er Gott vertrauen will. Auch in dieser Verlängerung seiner Treue bleibt er glaubend und verlässlich nichts hindert ihn an seinem Glauben.


Warum klingt es in Deutsch so flüssig?

  • Der Text vermeidet wörtliche, sperrige Formulierungen der Bibel und vermittelt trotzdem die emotionale Tiefe.
  • Durch den modernen Sprachgebrauch wirkt die Antwort lebendig, ohne den biblischen Inhalt zu verfälschen.

Wenn Sie möchten, kann ich die Übersetzung noch weiter anpassen – etwa in einer formelleren Stilrichtung (z. B. für Predigten), in besonders einfacher Sprache (z. B. für Jugendgruppen), oder nochmals betont poetisch. Lassen Sie mich einfach wissen, welchen Tonfall Sie bevorzugen!

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Charaktereigenschaften der Jünger Jesu

 


 

Christsein bedeutet weit mehr, als nur regelmäßig die Kirche zu besuchen oder den Titel „Christ“ zu tragen. Es geht darum, Christus ähnlich zu werden  und das beginnt damit, ein echter Jünger zu sein. Die ersten Nachfolger Jesu zeigen uns, wie wahre Jüngerschaft aussieht. Diese sechs Eigenschaften spiegeln das Herz eines echten Nachfolgers Christi wider.


1. Sie verleugneten sich selbst

(Selbstverleugnung als Kern der Heiligung)

Wer Jesus nachfolgt, muss bereit sein, sein eigenes Leben hinter sich zu lassen. Jesus lehrte, dass Jüngerschaft tägliche Selbstverleugnung erfordert  das Fundament geistlichen Wachstums. Das heißt, Gottes Willen über den eigenen Komfort, die eigenen Wünsche und Ambitionen zu stellen.

📖 Lukas 14,27 (LUT 2017): Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.“
📖 Lukas 9,23 (LUT 2017): „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“

💡 Genau wie Paulus in Römer 12,1 sagt: Wir sollen uns selbst als lebendige Opfer darbringen. Heiligung bedeutet, jeden Tag „zu sterben“ für das eigene Ich und in Christus zu leben (Galater 2,20).


2. Sie waren belehrbar und dem Wort untergeordnet

(Jüngerschaft erfordert ständiges Lernen in der Wahrheit)

Ein Jünger ist ein Lernender, der sich seinem Meister unterordnet. Die Jünger Jesu stellten sich vollständig unter seine Lehre. Auch heute lernen wir durch die Schrift und den Heiligen Geist, um in Jüngerschaft zu wachsen.

📖 Johannes 14,26 (LUT 2017): „Der Beistand, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

💡 Jesus ist das Wort (Johannes 1,1) und der Heilige Geist setzt seine Lehre fort. Ein wahrer Jünger verpflichtet sich zu biblischer Unterweisung (2. Timotheus 3,16–17) und gemeinschaftlichem Lernen (Apostelgeschichte 2,42).


3. Sie folgten Jesus aktiv

(Jüngerschaft ist aktiv, nicht passiv)

Jesus lebte auf Mission: Er reiste umher, verkündete das Evangelium und heilte Kranke. Seine Jünger begleiteten ihn überall. Nachfolge bedeutet nicht nur zuzuhören, sondern aktiv mitzugehen.

📖 Matthäus 9,35 (LUT 2017): „Und Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, predigte das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Gebrechen.“

💡 Jüngerschaft umfasst Beziehung zu Christus und Dienst in der Mission. Wie Praktikanten im Training werden wir ausgesandt, um tätig zu werden (Lukas 10,1–3). Evangelisation ist für Jünger kein optionaler Zusatz  sie ist Ausdruck von Gehorsam (Matthäus 28,19–20).


4. Sie gehorchten dem Herrn vollkommen

(Gehorsam zeigt Liebe zu Christus)

Die Jünger lebten in Gehorsam zu Jesus. Sei es beim Abendmahl, bei der Verkündigung des Evangeliums oder beim Befolgen schwieriger Gebote  sie gehorchten ohne Widerstand.

📖 Johannes 14,15 (LUT 2017): „Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten.“
📖 Lukas 9,45 (LUT 2017): „Aber sie verstanden diese Rede nicht; sie fürchteten sich aber, ihn danach zu fragen.“

💡 Echter Glaube zeigt sich immer im Gehorsam (Jakobus 2,17). Ihr Gehorsam spiegelte Gottesfurcht wider, die nach Sprüche 1,7 der Anfang der Weisheit ist. Geistliche Reife zeigt sich in Vertrauen und Hingabe.


5. Sie glaubten von Herzen an ihn

(Rettender Glaube ist Beziehung und Vertrauen)

Die Jünger vertrauten von Anfang an Jesus  nicht nur auf das, was er tun konnte, sondern auf seine Person. Ihr Glaube war tief und persönlich, keine oberflächliche Bewunderung.

📖 Johannes 2,11 (LUT 2017): „Dies tat Jesus in Kana in Galiläa als das erste seiner Zeichen; und er offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.“

💡 Wie Hebräer 11,6 sagt: Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Glaube an Jesus als den Sohn Gottes ist das Herzstück des Heils (Johannes 20,31) und die Grundlage jeder Jüngerschaft.


6. Sie hielten durch, auch wenn es schwer wurde

(Jüngerschaft erfordert Ausdauer durch Leid und Unverständnis)

Es gab Momente, in denen Jesu Worte verwirrten oder manche Menschen verärgerte  einige gingen weg. Doch die Zwölf blieben. Sie verstanden nicht alles, aber sie wussten: Nur Jesus hat Worte des ewigen Lebens.

📖 Johannes 6,67–68 (LUT 2017):
„Wollt ihr auch weggehen?“
Simon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“

💡 Das Christenleben beinhaltet Zeiten der Verwirrung, des Zweifels oder der Prüfung. Doch Ausdauer kennzeichnet wahre Jünger (Hebräer 10,36; Jakobus 1,12). Wir lernen zu vertrauen, auch wenn wir nicht alles verstehen (Sprüche 3,5–6).


Fazit: Christsein bedeutet Jüngerschaft

Christsein und Jüngerschaft lassen sich nicht trennen. In der frühen Kirche wurden Gläubige „Christen“ genannt, weil sie als Jünger sichtbar waren  Menschen, die lebten, dachten und liebten wie Jesus.

📖 Apostelgeschichte 11,26 (LUT 2017): „In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.“

💡 Christentum ist nicht nur ein Glaubenssystem, sondern eine Beziehung zu Christus, die uns in sein Bild verwandelt (Römer 8,29). Diese Verwandlung geschieht durch Jüngerschaft  der lebenslange Weg, Christus immer ähnlicher zu werden.


🙏 Gebet

Herr, mach uns zu echten Jüngern. Hilf uns, uns selbst zu verleugnen, täglich von Dir zu lernen, Dir überall zu folgen, Dir gehorsam zu sein, Dir von ganzem Herzen zu vertrauen und auch in schweren Zeiten auszuharren. Forme uns nach dem Bild Deines Sohnes. Amen

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Lukas 17,10 verstehen – „Wir sind unwürdige Diener“

Haupttext: Lukas 17,10

„So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“ (Bibel TV)


🔍 1. Hintergrund: Eine Frage über Glauben

Am Anfang von Lukas 17 lehrt Jesus seine Jünger über Vergebung. Nachdem er ihnen gesagt hat, wie oft sie vergeben sollen, antworten die Jünger:

Lukas 17,5:
„Die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!“ (Bibel TV)

Sie dachten, ein Leben des Vergebens erfordere mehr Glauben, weil große Taten nur mit großem Glauben möglich seien. Aber Jesus antwortet anders:

Lukas 17,6:
„Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorsam sein.“ (Bibel TV)

Das zeigt: Glauben hängt nicht von seiner Größe ab, sondern davon, dass er echt ist. Ein kleiner, lebendiger Glaube, der Gott vertraut, kann Großes bewirken. Glauben wächst nicht nur dadurch, dass wir um mehr bitten – sondern durch Gehorsam und demütigen Dienst.


👣 2. Jesu Gleichnis vom Diener (Lukas 17,7–9)

Jesus schließt direkt an diese Lehre über Glauben an und erzählt ein Gleichnis:

Lukas 17,7–9:
„Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn der vom Feld heimkommt: ‚Komm gleich her und setz dich zu Tisch‘?
Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: ‚Bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken‘?
Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war?“ (Bibel TV)

👉 Dieses Gleichnis zeigt, wie ein Diener seinem Herrn gegenübersteht: Er erwartet keinen Dank dafür, dass er seine Pflicht tut. Sein Dienst basiert nicht auf Lob oder persönlichen Vorteil, sondern auf Verantwortung und Gehorsam.


🔑 3. Die zentrale Botschaft – „Wir sind unwürdige Diener“ (Vers 10)

Lukas 17,10:
„So auch ihr! … Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“ (Bibel TV)

Hier lehrt Jesus ein grundlegendes Prinzip des christlichen Lebens:
➡️ Wahre Nachfolge dient Gott ohne Anspruch oder Gefühl von Berechtigung.


📖 Biblische Theologie in der Praxis

A. Gnade und Werke

Wir dienen Gott nicht, um uns Sein Wohlwollen oder Segen zu verdienen. Alles, was wir von Ihm bekommen — einschließlich Gnade, Glaube und Erlösung — ist Geschenk, nicht Lohn.

Epheser 2,8–9 (Lutherbibel 2017):
„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit sich niemand rühme.“
👉 Wir dienen nicht, um Gott zu beeindrucken – wir dienen aus Gnade.

Jesus sagt uns in Lukas 17,10: Selbst wenn wir perfekt gehorchen würden, hätten wir nichts „verdient“. Wir haben nur getan, was von uns erwartet wird — unsere Pflicht. Das zerstört geistlichen Stolz.


B. Dienerschaft im Reich Gottes

Jesus ruft uns dazu auf, nicht nach Anerkennung oder Status zu streben, sondern demütig zu dienen, so wie Er es tat:

Markus 10,45:
„Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“

➡️ Wahre Größe im Reich Gottes zeigt sich nicht im Rang, sondern in selbstlosem Dienst.


🧠 Warum das heute wichtig ist

Viele Christen werden müde im Dienst — besonders wenn es keine Anerkennung, keinen sichtbaren Erfolg oder keine schnelle Belohnung gibt. Einige hören auf, wenn sich ihr Leben nicht sofort verändert oder sie keine Antwort bekommen.

Aber Jesus ruft uns zu einem reifen Glauben:
Ein Glaube, der treu dient, auch wenn keine sofortige Belohnung sichtbar ist.

➡️ Auch wenn du 20 Jahre predigst und keinen sichtbaren Erfolg siehst, oder selbstlos gibst, aber finanziell kämpfst — gib nicht auf. Diene treu.

Gott sieht, Gott erinnert sich, und Sein Timing ist perfekt.


🙏 Der Aufruf: Demütige Diener sein

Nimm Jesu Worte in dir auf:
„Herr, ich diene Dir nicht wegen einer Belohnung. Ich diene, weil Du würdig bist.“

Unsere Identität liegt nicht in dem, was wir bekommen, sondern darin, wem wir gehören.

Römer 14,8:
„Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn. So leben wir oder sterben wir, wir gehören dem Herrn.“


Fazit

  • Suche keinen größeren Glauben, indem du nur darum bittest — wirke den Glauben, den du hast.
  • Diene nicht mit Erwartungen auf Lohn — diene, weil es eine Ehre ist, dem König zu dienen.
  • Echter Glaube zeigt sich in demütigem Gehorsam.
  • Der Weg geistlicher Kraft führt durch selbstlose Dienerschaft.

Lukas 17,10:
„Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“ (Bibel TV)

Und doch belohnt Gott in Seiner Gnade sogar das, was wir nicht verdienen.

Schalom.

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Psalm 48,14 verstehen – „Er wird unser Führer sein“

Psalm 48,14

„Denn dieser Gott ist unser Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit; er wird uns führen bis in den Tod.“ (Lutherbibel 2017)

Psalm 48,14 ist eine kraftvolle Aussage über Gottes Treue zu seinem Bund und seine unveränderliche Natur. Der Psalmist betont: Der Gott Israels ist nicht nur eine Gestalt der Vergangenheit, sondern der ewige Gott, der sein Volk heute und für alle Zeiten leitet.

Wenn der Psalm sagt: „Er wird uns führen bis in den Tod“, offenbart er eine zentrale Wahrheit: Gott ist persönlich in die Lebensreise seines Volkes involviert. Diese Führung umfasst geistliche Leitung, Schutz, Weisheit, Zurechtweisung und Versorgung.

1. Gottes ewige Treue zu seinem Volk
Der Psalmist spricht von „diesem Gott“ – dem Gott, der sich Abraham, Isaak und Jakob offenbart hat und Israel aus Ägypten führte. Es ist derselbe Bundestreue-Gott, der immer bei seinem Volk war. In der Bundestheologie ist diese Beständigkeit entscheidend:

Hebräer 13,8
„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“

Gottes Charakter und Treue verändern sich nicht. Er ist ewig zuverlässig.

2. Göttliche Führung in allen Lebensbereichen
Gottes Leitung beschränkt sich nicht nur auf religiöse Entscheidungen. Er begleitet uns in jeder Lebenssituation – in Wüstenzeiten wie in Siegen, in Verwirrung wie in Klarheit. Er führt uns:

  • Bei wichtigen Lebensentscheidungen (Sprüche 3,5–6)
  • Durch Prüfungen und Kämpfe (2. Mose 14,14)
  • Zum geistlichen Wachstum und zur Gerechtigkeit (Psalm 23,3)

Psalm 32,8
„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“

3. Historisches Beispiel: Gottes Führung in Israel
Die Führung Gottes wurde besonders beim Auszug aus Ägypten sichtbar:

  • Wolken- und Feuersäule als Wegweiser (2. Mose 13,21)
  • Schutz durch Engel (2. Mose 23,20)
  • Mose, Richter, Könige und Propheten, die das Volk leiteten

All das zeigt: Gott will nah bei seinem Volk sein – nicht aus der Ferne, sondern in enger Beziehung.

4. Erfüllung in Christus und durch den Heiligen Geist
Gottes leitende Gegenwart fand ihre Vollendung in Jesus Christus. Er kam nicht nur, um zu retten, sondern auch, um zu führen. Und als Christus in den Himmel aufstieg, ließ er uns nicht allein:

Johannes 16,13
„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommt, wird er euch in alle Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern alles, was er hört, reden und euch verkünden, was noch kommen wird.“

Heute erfahren Gläubige durch den Heiligen Geist weiterhin Gottes persönliche Führung. Der Geist leitet uns in Wahrheit, überführt uns von Sünde und hilft uns, Gottes Willen zu erkennen.

Vertrauen in Gottes Führung
Psalm 48,14 ist mehr als eine poetische Zeile – er ist ein theologischer Anker. Wir können mit Zuversicht sagen: „Er wird unser Führer sein“, weil:

  • Gott in der Geschichte treu war
  • Er durch seinen Geist aktiv bei uns ist
  • Er uns bis zum Ende führen wird – durch Leben, Tod und in die Ewigkeit

Römer 8,14
„Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, sind Söhne Gottes.“

Dieses Vertrauen schenkt Gläubigen Frieden. Gott beginnt nicht nur mit uns – er geht mit uns bis ans Ziel.

Möge der Herr Sie segnen, während Sie täglich auf seine Führung vertrauen.

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Was bedeutet es, dass „die Weisheit des Armen verachtet wird“? (Prediger 9,16)

Frage:

In Prediger 9,16 heißt es:

„Da sprach ich: Weisheit ist besser als Stärke; aber die Weisheit des Armen wird verachtet, und seine Worte finden kein Gehör.“

Bedeutet das, dass wir den Rat oder die Einsicht von Menschen, die arm oder ohne Einfluss sind, nicht ernst nehmen sollen? Wie sollen wir diesen Vers verstehen?


Antwort:

Schauen wir uns zunächst den gesamten Zusammenhang an, beginnend mit Vers 13:

„Auch dies habe ich als Weisheit gesehen unter der Sonne, und es schien mir groß:
Es war eine kleine Stadt mit wenigen Männern darin. Gegen sie kam ein großer König, belagerte sie und baute große Belagerungswerke gegen sie.
Und es fand sich darin ein armer, weiser Mann, der durch seine Weisheit die Stadt rettete.
Aber kein Mensch gedachte mehr dieses armen Mannes.
Da sprach ich: Weisheit ist besser als Stärke; aber die Weisheit des Armen wird verachtet, und seine Worte finden kein Gehör.“
Prediger 9,13–16 (Luther 2017)

Diese Geschichte zeigt eine ernüchternde Wahrheit: Obwohl der arme Mann die Weisheit besaß, eine ganze Stadt zu retten, wurde er schnell vergessen, und seine Worte blieben unbeachtet.

Salomo kritisiert hier nicht die Armen an sich, sondern macht deutlich, wie ungerecht die Gesellschaft oft ist – dass Menschen ohne Reichtum, Ansehen oder Einfluss häufig übersehen werden, selbst wenn sie große Weisheit besitzen.


Theologische Betrachtung:

Die Bibel lehrt konsequent, dass Gott Weisheit schätzt – nicht Status oder Reichtum.

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit.“
Sprüche 9,10 (Luther 2017)

Wahre Weisheit beginnt mit einer rechten Beziehung zu Gott – nicht mit akademischen Abschlüssen oder finanziellem Erfolg.

Der Apostel Jakobus warnt die Gemeinde eindringlich davor, die Reichen zu bevorzugen und die Armen zu benachteiligen:

„Hört zu, meine geliebten Brüder: Hat nicht Gott die erwählt, die in den Augen der Welt arm sind, damit sie im Glauben reich und Erben des Reiches würden, das er verheißen hat denen, die ihn lieben?“
Jakobus 2,5 (Luther 2017)

Die Schrift bezeugt klar: Arme Menschen können im Geist reich und tief weise sein. Das Problem, das Prediger aufzeigt, ist nicht ein Mangel an Weisheit unter den Armen – sondern die menschliche Tendenz, sie zu übersehen.

Salomos Aussage ist klar: Weisheit ist besser als Stärke (Prediger 9,16a). Doch leider schätzt die Welt oft Macht, Ansehen und Reichtum mehr als göttliche Weisheit. Unter Gottes Volk aber sollte das nicht so sein.


Anwendung:

  • Beurteile die Weisheit eines Menschen nicht nach Aussehen, Einkommen oder Bildung.
  • Sei demütig und bereit zuzuhören – selbst wenn der Rat von jemandem kommt, den die Welt für „unbedeutend“ hält.
  • Erkenne, dass manche der kostbarsten Einsichten von den stillsten Stimmen kommen – fernab vom Rampenlicht.

Ein weiterer Vers unterstreicht dies:

„Ein armer, weiser Jüngling ist besser als ein alter, törichter König, der sich nicht mehr warnen lässt.“
Prediger 4,13 (Luther 2017)

In Gottes Augen zählt nicht, wie laut deine Stimme ist oder wie hoch deine Stellung – sondern der Charakter und die Weisheit, die aus einem gerechten Herzen kommen.


Schlussgedanke:

Die Botschaft von Prediger 9,16 ist keine Aufforderung, die Armen zu ignorieren – sondern eine Herausforderung an unseren Stolz und unsere Vorurteile, die uns genau dazu verleiten.

Lass uns Menschen sein, die Weisheit erkennen, wo auch immer sie zu finden ist – und die bereit sind, die leisen, demütigen Stimmen zu ehren, durch die Gott oft spricht.

Möge der Herr uns helfen, mit Demut zuzuhören – und nicht die Stimmen zu verachten, die Er gebrauchen will, um Wahrheit zu verkünden – selbst wenn sie aus unerwarteten Quellen kommen.


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