Gepriesen sei der Name unseres Erlösers, Jesus Christus. Lasst uns Zeit nehmen, die Heilige Schrift zu lernen und ihr zu gehorchen.
Gott macht uns für das verantwortlich, was wir wissen (Römer 1,20; Hebräer 10,26–27). So zu tun, als wüsste man etwas nicht, obwohl man die Wahrheit kennt, ist gefährlich, denn es bedeutet, Gott auf die Probe zu stellen und seinen offenbarten Willen zurückzuweisen.
Biblisches Beispiel: In Markus 11,27–33 stellten die religiösen Führer Jesus zur Rede und fragten nach seiner Vollmacht. Als Jesus sie nach der Taufe des Johannes fragte – von der sie wussten, dass sie von Gott stammte – gaben sie vor, es nicht zu wissen, aus Angst vor den Menschen. Jesus verweigerte ihnen die Antwort, weil sie nicht ehrlich waren, sondern Ihn prüfen wollten.
Markus 11,27–33 „Mit welcher Vollmacht tust du das?“ fragten sie. „Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?“ Jesus antwortete: „Ich will euch eine Frage stellen. Antwortet mir, dann sage ich euch, mit welcher Vollmacht ich das tue. War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Sagt es mir!“ Sie überlegten und sagten: „Wir wissen es nicht.“ Da sprach Jesus: „Dann sage auch ich euch nicht, mit welcher Vollmacht ich das tue.“
Dies zeigt: Wenn wir mit Fragen oder Gebeten zu Gott kommen, aber das ignorieren, was Er bereits offenbart hat, stellen wir Gott auf die Probe und dürfen keine klaren Antworten erwarten.
Moralische Klarheit aus der Schrift: Die Bibel sagt eindeutig, was Sünde ist:
Wenn die Schrift klar ist, ist es gefährlich, immer weiter zu zweifeln oder Gott zu bitten, etwas zu bestätigen, das Er bereits offenbart hat. Damit testet man Gott und kann geistlich verwirrt werden.
Gewissen und göttliche Führung: Dein Gewissen, wenn es mit der Schrift übereinstimmt, zeigt dir, was richtig und falsch ist (Römer 2,14–15). Wenn dein Gewissen und die Bibel deutlich sagen, dass etwas falsch ist, solltest du nicht erwarten, dass Gott seinem eigenen Wort widerspricht.
Jakobus 4,17 „Wer also weiß, was richtig ist, es aber nicht tut, der sündigt.“
Die Autorität der Schrift: Gottes Wort ist die höchste Autorität (2. Timotheus 3,16–17). Die Bibel ist Gottes klare und unveränderliche Stimme. Wenn du Gottes Willen hören willst, lies die Bibel, statt dich nur auf Träume, Visionen oder menschliche Leiter zu verlassen.
Ernste Warnung: Hör auf, so zu tun, als wüsstest du nichts über ewige Wahrheiten wie Hölle, Sünde und Gottes Gebote. Bitte Gott nicht, Handlungen zu rechtfertigen, von denen du längst weißt, dass sie falsch sind – wie der Verkauf von Alkohol oder unmoralisches Verhalten. Dass du keine Antwort bekommst, bedeutet nicht, dass Gott schweigt. Er hat in Seinem Wort bereits eindeutig gesprochen.
Möge Gott uns helfen, Seinem Wort zu gehorchen und in der Wahrheit zu leben.
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