Die Wahl des Lebenspartners ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Die Ehe ist heilig und von Gott als Bund vorgesehen, der die Beziehung zwischen Christus und der Kirche widerspiegelt (Epheser 5,25–27). Anders als flüchtige Freundschaften, bei denen Missverständnisse vorübergehend sein können, hat die Ehe tiefgreifende geistliche und moralische Konsequenzen – sogar für die Ewigkeit.
Für wiedergeborene Gläubige ist die Wahl des Ehepartners besonders entscheidend. Eine falsche Wahl kann nicht nur das eigene geistliche Wachstum hemmen, sondern auch andere in die Irre führen (Jakobus 3,1). Die Bibel liefert zahlreiche Beispiele von Menschen, deren schlechte Eheentscheidungen tragische Folgen hatten:
König Ahab und Isebel: Ahab heiratete Isebel, deren Einfluss ihn in Götzendienst führte und Unglück über Israel brachte (1. Könige 21,25–26).
Simson und Delila: Simsons Herz wurde von Delila verführt, was zu seiner Gefangenschaft und Leiden führte (Richter 16).
Salomo und ausländische Frauen: Trotz göttlicher Weisheit ließ Salomo sein Herz von ausländischen Frauen ablenken, was zu Götzendienst führte (1. Könige 11,1–4).
Abigail und Nabal: Abigail war mit einem törichten und sündigen Mann verheiratet, fast Opfer seiner Dummheit (1. Samuel 25).
Herodes und Herodias: Herodes’ ungesetzliche Ehe führte zur Hinrichtung von Johannes dem Täufer, ein Beispiel dafür, wie Eheentscheidungen den Gehorsam gegenüber Gott beeinflussen können (Markus 6,17–28).
Diese Beispiele machen deutlich: Die Wahl eines Lebenspartners ist eine geistliche Entscheidung – sie darf nicht nur auf Gefühlen oder gesellschaftlichen Erwartungen basieren.
Die Bibel lehrt, dass Liebe in Gottes Zeit reifen sollte:
Hoheslied 2,7 „Weckt die Liebe nicht auf und erregt sie nicht, bevor es ihr gefällt.“
Hoheslied 2,7
„Weckt die Liebe nicht auf und erregt sie nicht, bevor es ihr gefällt.“
Übereilte Eheentscheidungen ohne geistliche Unterscheidung führen oft zu Bedauern. Wenn du jung bist, noch in der Ausbildung stehst oder finanziell nicht stabil bist, ist es klug, mit der Ehe zu warten. Ehe erfordert Vorbereitung – geistlich, emotional und praktisch.
Stelle dir Fragen wie:
Kann ich die grundlegenden Bedürfnisse meines Partners erfüllen?
Bin ich geistlich reif genug, um eine Familie zu führen und zu unterstützen?
Sind meine Motive rein, oder lasse ich mich von Lust, gesellschaftlichem Druck oder oberflächlicher Anziehung leiten?
Lass dich nicht von äußerem Erscheinungsbild, Reichtum oder Träumen beeinflussen. Gottes Wort ist die höchste Wahrheit, und alles, was der Schrift widerspricht, muss abgelehnt werden (5. Mose 13,1–5).
Eine biblische Ehe ist die Verbindung zweier Gläubiger:
2. Korinther 6,14 „Zieht euch nicht an ein ungleiches Joch mit Ungläubigen. Denn welche Gemeinschaft hat die Gerechtigkeit mit der Gesetzlosigkeit? Und welches Zusammensein hat das Licht mit der Finsternis?“
2. Korinther 6,14
„Zieht euch nicht an ein ungleiches Joch mit Ungläubigen. Denn welche Gemeinschaft hat die Gerechtigkeit mit der Gesetzlosigkeit? Und welches Zusammensein hat das Licht mit der Finsternis?“
Dein Lebenspartner sollte wiedergeboren und treu im Glauben an Christus sein. Nur so entsteht Einheit in geistlicher Vision und Lebensziel. Eine Ehe mit einem Ungläubigen mag kurzfristig Freude bringen, endet jedoch in geistlichem Kompromiss (Maleachi 2,15).
Ist dein potenzieller Partner noch kein Gläubiger, sollte er zuerst Christus annehmen, bevor ihr eine Beziehung eingeht. Suche Gottes Weisheit durch Gebet, Beobachtung und geistliche Unterscheidung.
Selbst wenn dein Partner gläubig ist, darfst du dich nicht übereilen. Beobachte seinen Lebensstil, Charakter, Gewohnheiten und Gehorsam gegenüber Gott. Geduld und Unterscheidung sind in der Bibel oft betont:
Joseph und Maria: Joseph heiratete Maria nicht sofort, sondern wartete auf Gottes Bestätigung, selbst als sie schwanger wurde (Matthäus 1,18–20).
Sprüche 31: Eine gottesfürchtige Frau ist tugendhaft, fleißig und ehrfürchtig vor Gott – Eigenschaften, die man nicht sofort erkennt und sorgfältig beobachten muss.
Bete in dieser Zeit:
„Herr, ich habe diese Person gesehen. Wenn diese Beziehung Deinem Willen entspricht, leite mich. Wenn nicht, beschütze mich davor.“
Wenn Gott die Beziehung bestätigt, folge den biblischen Prinzipien:
Kennenlernen und Beobachtung: Verbringe Zeit miteinander, um euch gegenseitig besser kennenzulernen.
Verlobung: Stelle dich und deine Absichten respektvoll vor – im Einklang mit biblischen und kulturellen Gepflogenheiten.
Ehe vor Gott: Eine gottesfürchtige Ehe sollte in der Kirche oder vor Gott geschlossen werden, nach biblischem Muster (Epheser 5,22–33).
Ehepartner werden zu Helfern und Beschützern füreinander, wodurch Gottes Plan erfüllt wird (1. Mose 2,18). Eine Ehe, die in Gehorsam gegenüber Gott geführt wird, bringt Segen, geistliches Wachstum und eine stabile Grundlage für Kinder.
Ohne Christus ist eine Ehe sehr riskant. Ohne Gottes Segen kann sie nicht wirklich gelingen (Psalm 127,1). Heute ist der Zeitpunkt, Buße zu tun und Jesus Christus als Herrn und Retter anzunehmen. Die Bibel warnt, dass die Endzeit naht
(Offenbarung 3,14–22).
Bete aufrichtig:
„Himmlischer Vater, ich erkenne meine Sünden und mein Bedürfnis nach Deiner Barmherzigkeit. Ich nehme Jesus Christus als meinen Herrn und Retter an. Reinige mich durch Sein Blut und mach mich zu einer neuen Schöpfung. Leite mich nach Deinem Willen und führe mich zu einem Partner nach Deinem Plan. Amen.“
Danach lebe deine Buße aus, werde Teil einer treuen Kirche, studiere Gottes Wort und lasse dich taufen (Apostelgeschichte 2,38). Gott wird dich dann zu einem Partner führen, der Seinem Willen entspricht.
Ehe als Bund: Ehe ist mehr als ein Vertrag – sie ist ein heiliger Bund, der Christus und die Kirche widerspiegelt (Epheser 5,25–27).
Geistliche Kompatibilität: Ungleiches Joch führt zu geistlichem und emotionalem Ungleichgewicht (2. Korinther 6,14).
Geduld und Unterscheidung: Gottes Timing ist perfekt; übereilte Entscheidungen bringen oft Leid.
Gebet und Führung: Jede Entscheidung zur Partnersuche sollte im Gebet geschehen, um Gottes Bestätigung zu suchen (Sprüche 3,5–6).
Wer diese Prinzipien befolgt, legt den Grundstein für eine Ehe, die in Gottes Plan verwurzelt ist, geistliche Frucht bringt, gegenseitige Unterstützung ermöglicht und Segen für kommende Generationen schafft.
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