Antwort:
Viele Menschen wurden gelehrt, dass Maria, die Mutter Jesu, die „Himmelskönigin“ sei. Wenn man jedoch die Bibel genau betrachtet, stellt man fest: Der Ausdruck „Himmelskönigin“ kommt zwar vor – aber niemals in einem positiven Zusammenhang und auf keinen Fall in Bezug auf Maria. Er bezieht sich vielmehr auf eine heidnische Göttin, die das Volk Israel fälschlicherweise anbetete – etwas, das Gott streng verboten hat.
1. Die Bibel erwähnt die „Himmelskönigin“ nur im Zusammenhang mit Götzendienst
Jeremia 7,18–20: „Die Kinder sammeln Holz, die Väter machen Feuer, und die Frauen kneten Teig und backen Kuchen, um sie der Himmelskönigin darzubringen. Sie gießen Trankopfer für andere Götter aus, um meinen Zorn zu erregen. Bin ich etwa der, den sie herausfordern?“ spricht der HERR. „Sie schaden doch eher sich selbst zu ihrem eigenen Schaden! Darum spricht der Herr, HERR: Mein Zorn und meine Wut werden über diesen Ort ausgegossen …“
Hier sehen wir, dass die ganze Familie an der Anbetung dieser falschen Gottheit beteiligt ist. Gott macht deutlich, dass dies Seinen Zorn hervorruft und zur Zerstörung führt. Die „Himmelskönigin“ war Teil heidnischer Rituale, nicht des christlichen Glaubens.
Jeremia 44,17–23: „Wir werden alles tun, was wir gesagt haben: Wir wollen der Himmelskönigin Räucherwerk darbringen und Trankopfer ausgießen … Seit wir aufgehört haben, der Himmelskönigin Räucherwerk darzubringen, haben wir nichts gehabt, sondern sterben durch Schwert und Hunger.“
„Als der HERR eure bösen Taten nicht länger ertragen konnte … wurde euer Land verflucht, weil ihr Räucherwerk verbrannt und gegen den HERRN gesündigt habt.“ — (Verse 17–23, zusammengefasst)
Das Volk verteidigte hartnäckig seinen Götzendienst, weil es glaubte, dadurch Wohlstand zu erlangen. Jeremia macht jedoch klar: Ihr Leid kam nicht, weil sie die „Königin“ vernachlässigten, sondern weil sie Gottes Gebote brachen.
2. Maria wurde geehrt – aber nicht als Göttin verehrt
Maria war eine gottesfürchtige Frau, von Gott hochbegünstigt. Sie verdient Respekt, aber die Bibel lehrt niemals, dass man sie anbeten, zu ihr beten oder als „Himmelskönigin“ titulieren soll.
Lukas 1,28: „Gegrüßt seist du, Begnadete! Der Herr ist mit dir; du bist unter den Frauen gesegnet.“
Ja, Maria war unter den Frauen gesegnet, doch sie selbst erkannte Gott als ihren Retter an:
Lukas 1,46–47: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter.“
Wenn Maria einen Retter brauchte, war sie – wie wir – ein Mensch, der Erlösung benötigte, nicht eine Göttin oder Königin, die angebetet werden sollte.
3. Anbetung gehört allein Gott – Jesus Christus ist der einzige Mittler
Die Bibel lehrt konsequent, dass nur Gott Anbetung gebührt und dass Jesus Christus der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen ist.
Timotheus 2,5: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“
An keiner Stelle wird Maria als Mitmittlerin oder geistliche Fürsprecherin erwähnt. Dieser Glaube hat keine biblische Grundlage und widerspricht dem Kern des Evangeliums.
Matthäus 4,10: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“
4. Woher kommt die Idee „Maria, Himmelskönigin“?
Die Vorstellung einer himmlischen Königin existierte schon lange vor dem Christentum in alten heidnischen Religionen. Göttinnen wie Aschera, Semiramis oder Artemis wurden als Muttergottheiten verehrt und oft als „Himmelskönigin“ bezeichnet.
Könige 11,5: „Er [Salomo] folgte Aschera, der Göttin der Sidonier …“
Später wurden einige dieser heidnischen Praktiken in christliche Traditionen übernommen – besonders in der römisch-katholischen Kirche –, wodurch Maria wie eine Göttin verehrt wurde. Mit der Zeit wurde sie fälschlicherweise als Himmelskönigin geehrt – ein klarer Widerspruch zur Bibel.
5. Wer ist der wahre König des Himmels?
Die Bibel macht deutlich, dass Jesus Christus allein den Titel „König des Himmels“ trägt:
Offenbarung 19,16: „Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.“
Er allein sitzt auf dem Thron des Himmels; eine Königin neben ihm wird niemals erwähnt.
Fazit:
Wir können Maria für ihren Glauben und Gehorsam ehren, aber niemals die Anbetung geben, die allein Gott gebührt.
Jesaja 42,8: „Ich bin der HERR, das ist mein Name; meine Herrlichkeit gebe ich keinem andern und meinen Ruhm den Götzenbildern nicht.“
Als Christ bleibe treu zu dem, was die Bibel lehrt. Prüfe jeden Glauben und jede Praxis am Wort Gottes – nicht an Tradition oder Gefühl. Lass Jesus Christus das Zentrum deiner Anbetung, deines Glaubens und deiner Erlösung sein.
Sei gesegnet und stehe fest in der Wahrheit.
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