Frage: Unter uns Gläubigen kann es vorkommen, dass jemand sagt: „Bitte bete für mich, ich habe ein Problem“, aber wenn man nachfragt, um welches Problem es geht, antwortet die Person: „Das ist ein Geheimnis in meinem Herzen.“ Sollten wir trotzdem für dieses geheime Anliegen beten? Antwort: Ja, es ist absolut möglich und richtig, auch dann zu beten, wenn uns die genauen Umstände nicht bekannt sind. Es gibt Gebete, die wir füreinander sprechen können, ohne alle Details zu kennen. Wir können beten, dass Gott unsere Mitmenschen beschützt, sie in seinem Reich bewahrt, ihnen Heil schenkt, sie mit Gesundheit, Glaubensstärke, Frieden, Liebe und Erfolg segnet. Solche Gebete sollten wir regelmäßig für unsere Brüder und Schwestern im Glauben sprechen – sowohl für ihr leibliches als auch für ihr geistliches Wohlergehen. Das entspricht dem biblischen Prinzip der Fürbitte und gegenseitigen Ermutigung im Leib Christi. Ein Beispiel dafür gibt uns der Apostel Paulus im Brief an die Kolosser: Kolosser 1,9–10 (LUT 2017):„Deshalb hören wir auch nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, damit ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allem gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes.“ Dieses Gebet zeigt, dass der Heilige Geist uns auch dann leitet, wenn wir keine konkreten Informationen haben. Die Hauptsache ist, dass wir im Gebet bleiben und den anderen im Geist zu Gott tragen. Doch es gibt auch Situationen, in denen Offenheit notwendig ist. Jakobus 5,16 (LUT 2017):„Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.“ Dieses Wort betont, dass Ehrlichkeit und gegenseitiges Bekenntnis Teil des Heilungsprozesses sind. Wenn jemand seine Last teilt, können andere gezielter beten und wirksamer helfen – sowohl geistlich als auch praktisch. Auch Galater 6,2 erinnert uns daran:„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ Wie können wir aber eine Last tragen, wenn wir sie nicht kennen? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ihr Leiden im Verborgenen hält, kann die Gemeinschaft sie nur begrenzt unterstützen. Stell dir vor, jemand leidet an einer chronischen Krankheit, sagt aber nur: „Bitte bete für mich.“ Natürlich kann man für Heilung und Kraft beten, aber ohne genauere Kenntnis ist es schwieriger, gezielte Fürbitte zu leisten oder praktische Hilfe zu geben. Wird jedoch die genaue Not offenbart, entsteht Raum für konkretes Gebet, biblischen Zuspruch (vgl. Römer 15,4) und auch tatkräftige Unterstützung. Offenheit braucht jedoch Weisheit und Vertrauenswürdigkeit. Sprüche 11,13 (LUT 2017):„Ein Verleumder verrät Geheimnisse; wer aber zuverlässig ist, bewahrt die Treue.“ Gerade bei sensiblen Themen – etwa schwerwiegenden Krankheiten wie HIV/AIDS oder rechtlichen und moralischen Konflikten – ist es wichtig, sich an geistlich reife und vertrauenswürdige Personen zu wenden. Alltägliche Anliegen wie gesundheitliche Beschwerden, Eheprobleme oder Konflikte dürfen aber gerne mit geistlichen Geschwistern geteilt werden, damit gemeinsame Fürbitte und Seelsorge möglich ist. Fazit: Ja, wir können und sollen auch für solche Menschen beten, die ihre Not nicht im Detail offenbaren. Doch wenn wir echte geistliche und seelische Unterstützung erfahren wollen, ist es ratsam, unsere Lasten mit vertrauenswürdigen Glaubensgeschwistern zu teilen. Gebet entfaltet seine größte Kraft in einem Klima der Offenheit, des Vertrauens und der gegenseitigen Liebe. „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“– Matthäus 18,20 Trage deine Last nicht allein, wenn du dir Gebet und Hilfe wünschst. Gottes Segen!
Startseite / Begrüßt einander mit dem Kuss der Liebe. Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus seid. FRAGE: Die Bibel fordert uns auf, einander mit einem „heiligen Kuss“ zu grüßen. Was genau bedeutet das? In 1. Petrus 5,14 heißt es: „Grüßt euch untereinander mit dem Kuss der Liebe. Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus seid!“(1. Petrus 5,14 – Lutherbibel 2017) Bedeutet das etwa, dass eine gottesfürchtige Frau mich mit einem Kuss auf die Wange begrüßen sollte? Oder wenn ich deiner Frau auf der Straße begegne und wir beide Gläubige sind – sollte ich sie dann küssen und „Schalom“ sagen? Ist das die Art von Kuss, von der die Bibel spricht? ANTWORT: Um diese Stelle richtig zu verstehen, müssen wir sowohl den biblischen Text als auch den kulturell-historischen Hintergrund betrachten. Der Ausdruck „heiliger Kuss“ oder „Kuss der Liebe“ taucht an mehreren Stellen im Neuen Testament auf: Römer 16,16: „Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Gemeinden Christi.“ 1. Korinther 16,20: „Es grüßen euch alle Brüder. Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss.“ 2. Korinther 13,12: „Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss.“ 1. Thessalonicher 5,26: „Grüßt alle Brüder mit dem heiligen Kuss.“ Diese wiederholten Ermahnungen von Paulus – und einmal auch von Petrus – zeigen, dass dieser Gruß unter den ersten Christen üblich war. Aber was genau bedeutete das? Historischer und kultureller Hintergrund: Im antiken griechisch-römischen Raum war ein Kuss auf die Wange eine gängige, respektvolle Begrüßung – vergleichbar mit einem Händedruck oder einer Umarmung heute. Er diente dazu: Freundschaft zu zeigen Respekt auszudrücken Zugehörigkeit oder Treue zu bekräftigen Auch im Judentum war der Kuss ein vertrautes Zeichen unter Familienmitgliedern und engen Freunden. Er war nicht romantisch, sondern stand für Zuneigung, Vertrauen und Frieden. Der „heilige Kuss“ in der Bibel war somit ein rituelles Zeichen unter Gläubigen, das christliche Liebe (Agape), Einheit und Gemeinschaft zum Ausdruck brachte – nicht romantische oder sexuelle Zuneigung (Eros). Geistliche Bedeutung: Das Wort „heilig“ (griechisch: hagios) bedeutet: abgesondert, rein, göttlich. Ein heiliger Kuss ist also eine reine, geistlich bedeutungsvolle Geste, frei von unlauteren Motiven oder gesellschaftlichem Anstoß. Im Gegensatz dazu steht der Kuss des Verrats von Judas: Matthäus 26,48–49: „Der Verräter aber hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist’s, den ergreift. Und sogleich trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi! und küsste ihn.“ Judas benutzte eine eigentlich vertraute Geste für einen verderblichen Zweck – das war alles andere als heilig. Der Apostel Paulus dagegen sah im heiligen Kuss eine Handlung, die: Einheit im Leib Christi stärkt geistliche Geschwisterschaft bekräftigt Frieden und Liebe Gottes unter Gläubigen sichtbar macht Theologische Einschätzung: Paulus’ Aufforderung zum heiligen Kuss war kein Dogma oder ewiges kirchliches Gebot wie etwa die Taufe oder das Abendmahl. Vielmehr war es: Ein kultureller Ausdruck echter christlicher Liebe Kein zeitloses Ritual An den kulturellen Kontext gebunden und anpassbar In unserer heutigen Welt kann ein Kuss leicht missverstanden werden – besonders zwischen den Geschlechtern oder in bestimmten Kulturen. Das ursprüngliche Anliegen – Liebe und Einheit – könnte durch einen unpassenden äußeren Ausdruck konterkariert werden. Moderne Anwendung: Wenn Paulus heute schreiben würde, könnte er vielleicht sagen: „Begrüßt einander mit einem heiligen Händedruck“oder„Mit einer respektvollen Umarmung“ In heutigen Gemeinden könnten angemessene Alternativen zum heiligen Kuss sein: Ein herzlicher Händedruck Eine kurze Umarmung (z. B. unter gleichgeschlechtlichen Gläubigen) Ein verbaler Gruß oder Segen („Friede sei mit dir“, „Schalom“, „Gott segne dich“) Solange der Geist der Begrüßung heilig ist, spielt die äußere Form eine untergeordnete Rolle. Praktische Richtlinien: ✅ Vermeide Gesten, die leicht falsch verstanden werden könnten.✅ Ein Mann, der eine Frau küsst, die nicht seine Frau oder Verwandte ist – vor allem in der Öffentlichkeit oder Gemeinde – kann leicht ein falsches Signal senden.✅ Lass die Liebe aufrichtig und rein sein. Römer 12,9: „Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an.“ ✅ Bewahre Anstand und Rücksicht. 1. Korinther 8,9: „Seht aber zu, dass diese eure Freiheit nicht den Schwachen zum Anstoß werde.“ Fazit: Wenn du einer gläubigen Frau begegnest, reicht ein respektvoller Händedruck völlig aus. Er drückt dieselbe Liebe und denselben Frieden aus, den der heilige Kuss einst symbolisierte – ohne Missverständnisse oder Anstoß zu erregen. Sei gesegnet!
Wenn man den Zusammenhang in den vorhergehenden Versen liest, erkennt man, dass Paulus falsche Lehrer anspricht, die äußerliche, rituelle Praktiken als Schlüssel zu einem heiligen Leben propagierten. Paulus stellt in 1. Timotheus 4,8 die vergängliche Wertigkeit körperlicher Übungen der ewigen und umfassenden Bedeutung der Gottseligkeit gegenüber. „Wenn ihr nun mit Christus gestorben seid von den Elementen der Welt, warum ordnet ihr euch an wie in der Welt, indem ihr sagt: ‚Fass nicht an! Fass nicht an!‘? … Diese Dinge haben doch einen Schein von Weisheit, in selbstverordneten Gottesdiensten, in Demut und Härte gegen den Leib; sie sind aber nichts wert gegen den Genuss der Fleischeslust.“Kolosser 2,20-23 (LUT) Paulus macht deutlich, dass wahre Heiligkeit aus einem durch Glauben an Christus verwandten Herzen kommt, nicht durch bloße körperliche Disziplin oder menschliche Regeln. „Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit; gute Einsicht haben alle, die seine Gebote halten.“Sprüche 9,10 (LUT) Gottseligkeit führt zu innerem Frieden, Sinn und oft auch zu körperlicher Gesundheit, wobei Gottes Schutz und Versorgung versprochen sind. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“Johannes 3,16 (LUT) Jesus warnt vor dem Verlust der Seele trotz weltlichem Gewinn. „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“Matthäus 16,26 (LUT) Glaubende sind Erben Gottes und Miterben Christi. „Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben – Erben Gottes und Miterben Christi.“Römer 8,17 (LUT) Paulus fasst zusammen: „Denn leibliche Übung ist zwar zu etwas nütze, aber Gottseligkeit ist zu allem nütze und hat Verheißung des Lebens, sowohl des jetzigen als auch des zukünftigen.“1. Timotheus 4,8 (LUT) Möge Gott uns helfen, geistliche Disziplinen zu pflegen, die zur Gottseligkeit führen!
Die Geschichte dieser Welt dreht sich um die Menschheit und unseren Schöpfer – Punkt! Es ist die Erzählung davon, wie Gott den Menschen erschaffen hat und ihm Herrschaft über alles unter ihm gegeben hat, über alles, was auf der Erde existiert. Es gibt also kein anderes Wesen mit größerer Intelligenz als der Mensch, das auf fernen Planeten lebt. Wenn wir vom „Universum“ sprechen, meinen wir nicht nur die Erde, auf der wir leben, sondern auch alle Planeten, Sterne und Himmelskörper im Weltraum. Das Universum umfasst alles, was die Menschheit erreichen kann, und kein Wesen darin übertrifft den Menschen in seiner Intelligenz. Psalm 8,3-9 (LUT) „Wenn ich sehe deine Himmel, deiner Finger Werk,den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott,und hast ihn mit Ehren und Lob gekrönt.Du hast ihn zum Herrscher gemacht über deiner Hände Werk,hast alles unter seine Füße getan:Schafe und Rinder allzumal,dazu auch die Tiere auf dem Feld,die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer,alles, was die Meere durchzieht.HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!“ Vielleicht fragst du dich nun: Wenn es keine intelligenteren Wesen als den Menschen gibt, wie ist es dann mit diesen geheimnisvollen Kreaturen, die Wissenschaftler angeblich im Weltraum sehen und fotografieren, die manchmal menschenähnlich erscheinen? Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Wissenschaftler seltsame Phänomene im Weltraum beobachtet haben und diese gelegentlich sogar fotografieren. Manchmal sehen sie ungewöhnliche Lichter, Muster oder Formen, die schnell verschwinden und viele Fragen offenlassen. Weil die Wissenschaft meist die Existenz Gottes ablehnt, bleiben diese Forscher oft nur Spekulationen, ohne befriedigende Antworten. Wer sind also diese Wesen, die oft als ALIENS bezeichnet werden? Die Bibel gibt uns Aufschluss über die Natur dieser Wesen in folgendem Abschnitt: Offenbarung 12,7-9 (LUT) „Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen; und der Drache kämpfte und seine Engel,und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel.Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt;und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.“ Diese „Außerirdischen“, die Wissenschaftler im Weltraum beobachten, sind keine Wesen von anderen Planeten, sondern Satan und seine gefallenen Engel (Dämonen). Die Bibel lehrt uns, dass Satan, obwohl mächtig, ein geschaffenes Wesen mit begrenzter Macht ist. Wie es in 2. Korinther 11,14 (LUT) heißt: „Und das ist auch kein Wunder, denn der Satan selbst verstellt sich als Engel des Lichts.“ Er und seine Dämonen können sich tarnen und als Lichtwesen oder Aliens von fernen Planeten erscheinen, um die Menschheit zu täuschen. Satan hat das Ziel, die Menschen von der Wahrheit von Gottes Wort abzubringen und sie glauben zu machen, dass es andere Erklärungen zum Universum gibt, etwa die Existenz von Außerirdischen. Sein Plan ist klar: Er will die Menschen ablenken von Gott und ihr Vertrauen auf diese vermeintlichen „höheren Wesen“ lenken, die Antworten auf technische und soziale Probleme der Menschheit versprechen. Satan nutzt viele Mittel zur Täuschung. Zauberei und okkulte Praktiken führen die Gläubigen in die Irre. Falsche Propheten und Lehrer täuschen diejenigen, die zwar Kirchen besuchen, aber Gottes Wort nicht wirklich kennen. Die Alien-Täuschung wirkt besonders auf diejenigen, die nicht an Gott glauben, und lässt sie denken, dass Wesen von anderen Planeten überlegene Kenntnisse und Macht besitzen. Ich las einmal das Zeugnis einer Frau, die ihr Leben gerade Jesus anvertraut hatte, aber noch nicht ganz losgelassen hatte. Sie erzählte, wie sie es liebte, über Aliens zu lesen, und im Herzen glaubte, dass es andere Wesen auf fernen Planeten geben müsse. Sie sehnte sich danach, sie eines Tages zu sehen, weil sie viele Berichte von Menschen gehört hatte, die behaupteten, solche Wesen gesehen zu haben. Eines Nachts auf dem Heimweg sah sie ein helles Licht auf der Straße. Als es näher kam, musste sie stark bremsen. Sie beschrieb das Objekt wie ein Raumschiff, das mit fortschrittlicher Technologie weit über das auf der Erde Bekannte verfügte. Obwohl sie die Wesen darin nicht sah, hörte sie eine Stimme, die ihr sagte, sie seien Außerirdische von einem fernen Planeten, die gekommen seien, um der Erde zu helfen. Überglücklich fühlte sie, dass ihr Traum wahr geworden war. Doch kurz vorher hatte sie das Evangelium gehört und Jesus nachgefolgt – aber sie war noch halb in der Welt verhaftet. Sie fragte diese Wesen: „Anbetet ihr Jesus?“ Zuerst antworteten sie nicht. Nach wiederholtem Fragen sagten sie schließlich: „Wir beten Jesus nicht an. Ihr Menschen betet ihn an. Wir sind nicht menschlich.“ Als sie weiterfragte, startete das Raumschiff plötzlich und verschwand. Kurz nach dieser Begegnung begann sie Probleme beim Bibellesen zu haben. Jedes Mal, wenn sie die Bibel öffnete, sah sie nur noch Licht. Doch nachdem für sie gebetet und die bösen Geister ausgetrieben wurden, erkannte sie die Wahrheit: Was sie erlebt hatte, waren keine Aliens, sondern Dämonen, die sich als außerirdische Wesen tarnen. Die Bibel warnt uns deutlich in 1. Johannes 4,1 (LUT): „Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“ Zusammenfassend: Das Konzept der Aliens ist eine Erfindung Satans. Es ist eine Lüge aus der Hölle, um die Menschen von Gott wegzuführen. Satan will, dass die Menschen nicht mehr an Gott glauben, sondern ihr Vertrauen auf die Idee außerirdischer Wesen setzen, wie sie die moderne Wissenschaft propagiert. Diese Täuschung hat in der westlichen Welt bereits viel Verwirrung gestiftet und breitet sich nun auch in anderen Teilen der Welt aus. Gesegnet!
Antwort: Die Bibel nennt keinen genauen Zeitrahmen für die Dauer von Hiobs Leiden. Doch durch das Studium wichtiger Bibelstellen und den theologischen Zusammenhang können wir ein allgemeines Verständnis davon gewinnen, über welchen Zeitraum sich seine Prüfungen erstreckten. 1. Biblische Hinweise – „Monate der Nichtigkeit“ Ein zentraler Hinweis findet sich in Hiob 7,2–6, wo Hiob klagt: „Wie ein Knecht sich sehnt nach dem Schatten und wie ein Tagelöhner hofft auf seinen Lohn,so wurden mir Monate voll Enttäuschung zugeteilt,und Nächte voll Mühsal sind mir bestimmt.Wenn ich mich niederlege, denke ich: Wann werde ich aufstehen?Aber der Abend zieht sich hin, und ich wälze mich bis zur Morgendämmerung.Mein Fleisch ist bedeckt mit Maden und Schorf, meine Haut ist rissig und eitert.Meine Tage vergehen schneller als ein Weberschiffchen und schwinden dahin ohne Hoffnung.“(Hiob 7,2–6; Lutherbibel 2017) Hiob spricht hier von „Monaten“ – in der Mehrzahl – was deutlich zeigt, dass sein Leiden länger als nur einige Wochen andauerte. Auch wenn keine genaue Zahl genannt wird, kann man berechtigt davon ausgehen, dass er über mehrere Monate, vielleicht ein Jahr oder mehr, intensive körperliche, seelische und geistliche Qualen durchmachte. Der Vergleich mit einem Arbeiter, der auf seinen Lohn wartet, zeigt seine Hoffnung auf Erlösung – und zugleich das schmerzliche Hinauszögern. 2. Der Besuch von Hiobs Freunden – weitere Zeitfaktoren In Hiob 2,11–13 wird berichtet, dass Hiobs drei Freunde – Elifas, Bildad und Zofar – aus verschiedenen Gegenden zu ihm kamen, um ihn zu trösten: „Und als sie ihn von ferne sahen, erkannten sie ihn nicht; da erhoben sie ihre Stimme und weinten …Und sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte lang, und keiner redete ein Wort mit ihm,denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.“(Hiob 2,12–13; Lutherbibel 2017) Allein diese sieben Tage des Schweigens gingen den langen Dialogen voraus, die sich über die Kapitel 3 bis 31 erstrecken – ein beträchtlicher Diskurs. Auch die Anreise der Freunde aus entfernten Regionen (Teman, Schuach und Naama) dürfte Zeit in Anspruch genommen haben. 3. Gottes Wiederherstellung und das Opfer Nach Gottes letzter Rede und Hiobs demütigem Bekenntnis (Hiob 42,1–6) befiehlt Gott, ein Opfer für die Freunde darzubringen: „So nehmt nun sieben junge Stiere und sieben Widder und geht zu meinem Knecht Hiob und bringt ein Brandopfer für euch dar;und mein Knecht Hiob soll für euch bitten. Denn nur seinetwegen will ich Rücksicht auf euch nehmen,damit ich nicht an euch handle nach eurer Torheit.“(Hiob 42,8; Lutherbibel 2017) Das zeigt, dass es auch danach noch eine Zeit der Vorbereitung, Anbetung und möglicherweise des Wartens gab. Die Wiederherstellung Hiobs, wie in Hiob 42,10 beschrieben, könnte schrittweise erfolgt sein: „Und der HERR wendete das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde bat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte.“(Hiob 42,10; Lutherbibel 2017) Obwohl die Wiederherstellung hier zusammengefasst wird, bedeutet das nicht zwingend, dass sie sofort geschah. Landwirtschaftlicher Reichtum – Tiere, Besitz, Familie – braucht in der Regel Jahre zur Entfaltung. Es ist wahrscheinlich, dass Hiobs völlige Genesung über längere Zeit geschah. 4. Bestätigung im Neuen Testament – Das Beispiel Hiobs Der Apostel Jakobus verweist auf Hiob als Vorbild an Geduld und Ausdauer im Leiden: „Nehmt, Brüder und Schwestern, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten,die geredet haben im Namen des Herrn.Siehe, wir preisen selig, die geduldig geblieben sind.Ihr habt von der Geduld Hiobs gehört und habt das Ende gesehen, das der Herr für ihn bereitet hat.Denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer.“(Jakobus 5,10–11; Lutherbibel 2017) Jakobus lehrt hier, dass Gottes Pläne sich mit der Zeit entfalten – und selbst langes Leiden in göttlichem Segen münden kann. Das „Ende, das der Herr bereitet hat“, weist auf Gottes Treue und seine Wiederherstellung nach der Prüfung hin. 5. Theologische Betrachtung – Warum die Zeitdauer wichtig ist Das Verständnis, dass Hiobs Prüfungen über Monate (oder länger) andauerten, hilft, ein weitverbreitetes Missverständnis zu korrigieren: dass geistliche Befreiung oder göttliche Wiederherstellung immer schnell geschieht. Die biblische Lehre von der Ausdauer im Glauben trotz Leid ist ein zentrales Element geistlicher Reife. Hiobs Geschichte verdeutlicht: Gottes verborgene Absichten im Leiden(Hiob 1–2; Römer 8,28) Die Berechtigung von Klage und Fragen im Schmerz(Hiob 3–31; Psalmen) Die Notwendigkeit, Gottes Wesen zu vertrauen, auch ohne seine Gründe zu kennen(Hiob 38–42) Hiob litt nicht nur einen Tag oder eine Woche. Seine „Monate der Nichtigkeit“ umfassten den Verlust seiner Familie, seines Besitzes, seiner Gesundheit und seines Ansehens – und doch hielt er am Glauben fest. Am Ende offenbarte Gott ihm seine Gnade. Ermutigung zum Schluss – Ausharren wie Hiob Auch wir als Christen heute sind aufgerufen, mit derselben Geduld und Ausdauer zu leben: „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir ernten,wenn wir nicht nachlassen.“(Galater 6,9; Lutherbibel 2017) Sei gesegnet!