Title 2019

Kann jemand den Heiligen Geist ohne richtige Taufe empfangen?

Antwort:

Das Wirken des Heiligen Geistes im Leben eines Menschen geschieht oft ganz schrittweise. Wenn Gott einen Sünder zu sich zieht, sendet er den Heiligen Geist, um ihn von der Sünde zu überzeugen. In diesem Überführungsprozess wird die Person sich ihrer Sünden bewusst und spürt ihre Notwendigkeit, Buße zu tun und sich Gott zuzuwenden. In dieser Phase agiert der Heilige Geist wie ein sanfter Begleiter, der ermutigt und leitet – aber noch nicht voll in der Person wohnt.

Eine passende Bildsprache dafür ist das Werben in einer Beziehung. Man stelle sich vor: Ein Mann umwirbt eine Frau, schenkt ihr Aufmerksamkeit, redet liebevoll mit ihr, versucht ihr Herz zu gewinnen. Doch solange er keinen Heiratsantrag gemacht hat oder sie ihn nicht angenommen hat, ist ihre Verbindung noch nicht vollständig. Genauso kann der Heilige Geist einem Menschen begegnen, ihn führen, Überzeugung bringen – aber das vollkommene Einziehen, das dauerhafte Wohnen, kommt erst nach echter Umkehr und Taufe.

Warum ist die Taufe so wichtig?

Die Taufe ist mehr als ein äußerliches Ritual – sie ist ein tiefes biblisches Symbol: der Tod für das frühere Leben in der Sünde und die Auferstehung zu neuem Leben in Christus, ganz im Sinne von Römer 6,3–4. Bei der Taufe nimmt der Heilige Geist seinen vollen Wohnsitz im Herzen des Gläubigen, und dieser Empfang wird wie eine geistliche Versiegelung verstanden (vgl. Epheser 1,13–14).

Die Bibel betont, dass die Taufe eng mit dem Empfang des Heiligen Geistes verbunden ist:

In Epheser 4,30 heißt es:

„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.“ (Bibleserver)

Diese „Versiegelung“ ist ein Zeichen geistlichen Besitzes und Schutzes.

2. Korinther 1,22 sagt:

„… und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.“ (Bibel TV)

Der Heilige Geist wird hier als „Unterpfand“ bezeichnet, als Garantie unserer Beziehung zu Gott.

Römer 8,9 verdeutlicht:

„Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, da ja Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.“ (Bibel TV)

Ohne das einwohnende Wirken des Geistes gehört ein Mensch nach biblischer Sicht nicht wirklich zu Christus.

Wenn jemand aufrichtig Buße tut – das heißt, sich von der Sünde abwendet und das Opfer Christi annimmt – und danach gemäß der Heiligen Schrift getauft wird, dann kommt der Heilige Geist in voller Weise in ihn hinein. Es ist eine Art geistliche „Ehe“, eine tiefgehende, bleibende Verbindung, die durch die Taufe besiegelt wird.

Aber was ist mit denen, die getauft sind und trotzdem sündigen?

Diese Frage ist berechtigt: Es gibt Menschen, die sich richtig taufen ließen, aber weiterhin sündigen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Taufe wirkungslos wäre, sondern eher daran, wie die Taufe erlebt wurde. Taufe ist kein magischer Automatismus, der sofort vollkommenes Handeln garantiert. Sie markiert den Beginn eines neuen Lebens, nicht dessen Vollendung (vgl. Philipper 1,6). Wenn jemand nur oberflächlich getauft wurde – zum Beispiel aus gesellschaftlichen Motiven oder ohne echte Umkehr des Herzens – dann kann die versprochene Kraft des Heiligen Geistes nicht in gleicher Tiefe wirken. Die Wirksamkeit der Taufe hängt stark von der inneren Einstellung ab, von der Aufrichtigkeit des Glaubens.

Abschließend: Die Taufe ist nicht nur ein Zeichen, sondern ein geistlicher Wendepunkt, an dem der Heilige Geist seinen vollständigen Platz im Leben des Gläubigen einnimmt. Möge Gott dich segnen, während du seine Wahrheit suchst und in sein Reich hineinwächst.

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Bevorzugt Gott Männer gegenüber Frauen?

 


Bevorzugt Gott Männer gegenüber Frauen?

Antwort: Diese Frage wird oft gestellt, besonders beim Lesen von Versen wie:

1. Timotheus 2,13 (LUT):
„Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.“

Dieser Vers wird häufig so verstanden, dass Adam gegenüber Eva Priorität habe. Es ist jedoch entscheidend zu erkennen, dass Gott ein Gott von Ordnung und Zweck ist. Wären alle Menschen identisch geschaffen, würden sie gleichzeitig existieren und in allen Bereichen dieselbe Autorität haben, wäre das Leben ohne Struktur und Sinn. Die von Gott festgelegten Rollen und Ordnungen bedeuten nicht, dass der eine dem anderen überlegen ist, sondern spiegeln Sein göttliches Design und Sein Ziel wider.

Theologische Gelehrte betonen, dass Gottes Ordnung Teil Seines Schöpfungsplans ist, der Harmonie und nicht eine Hierarchie aufgrund von Wert darstellt. Zum Beispiel wurden Tiere und Pflanzen vor Adam erschaffen (1. Mose 1). Bedeutet das, dass Tiere Vorrang vor Menschen haben? Offensichtlich nicht. Die Reihenfolge bezieht sich auf Gottes spezifischen Schöpfungsplan und die vorgesehenen Rollen, nicht auf den Wert.

Der Apostel Paulus spricht die Verwirrung an, die entsteht, wenn Geschlechterrollen verschwimmen, besonders in Bezug auf Leiterschaft in der Kirche und im Familienleben. Er fragt die Gläubigen: „Lehrt euch die Natur selbst nicht?“ (1. Korinther 11,14), und deutet damit an, dass die natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen Gottes geplante Ordnung offenbaren.

Betrachten wir die einzigartige Rolle der Frau in der Geburt und Fürsorge von Kindern. Egal, wie hingebungsvoll ein Vater ist, er kann ein Kind nicht im Mutterleib tragen oder ernähren. Diese lebensspendende Aufgabe ist einzigartig für Frauen (1. Mose 3,16). Das theologische Konzept des Komplementarismus erkennt an, dass Männer und Frauen im Wert gleich sind, aber unterschiedliche Rollen, Gaben und Verantwortlichkeiten haben.

Ähnlich sind Männer typischerweise für physische Aufgaben wie Schutz und Versorgung ausgestattet (1. Korinther 11,3). Viele Aufgaben können zwar geteilt werden, aber auf eine strikte 50/50-Aufteilung in allen Rollen zu bestehen, ignoriert Gottes Plan und führt zu Verwirrung.

In der Schrift gibt Paulus klare Anweisungen zur Leiterschaft in der Kirche:

1. Korinther 14,34 (LUT):
„Die Frauen sollen in den Gemeinden schweigen. Es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.“

 

1. Timotheus 2,12 (LUT):
„Einer Frau erlaube ich nicht zu lehren oder über einen Mann zu herrschen, sondern sie soll still sein.“

Diese Verse werden oft im theologischen Rahmen verstanden, dass Frauen unterschiedliche Rollen in der Kirche haben, besonders in Bezug auf Lehre und Autorität über Männer. Manche sehen diese Passagen als kulturell bedingt, während andere, vor allem in evangelikalen und konservativen Traditionen, sie als zeitlose Prinzipien ansehen, die in Gottes Schöpfungsordnung verwurzelt sind.

Einige Frauen, die sich durch diese Anweisungen benachteiligt fühlen, entscheiden sich, auf eine Weise zu lehren oder zu führen, die der Schrift widerspricht, in der irrtümlichen Annahme, sie würden die Kirche aufbauen. Doch die Schrift warnt davor, Gottes Ordnung zu missachten:

1. Korinther 14,37-38 (LUT):
„Wenn jemand meint, ein Prophet oder geistlich zu sein, so erkenne er an, dass das, was ich euch schreibe, des Herrn Gebot ist. Wer dies aber nicht erkennt, ist nicht anerkannt.“

Dies unterstreicht die Bedeutung, sich dem offenbarten Willen Gottes in der Schrift zu unterwerfen und nicht den menschlichen Vorlieben zu folgen.

Fazit: Die Bibel lehrt keine männliche Dominanz, sondern von Gott eingesetzte Ordnung (1. Korinther 11,3). Männer und Frauen sind gleichwertig in Würde und Wert, geschaffen nach dem Bilde Gottes (1. Mose 1,27), aber sie erfüllen unterschiedliche Rollen gemäß Gottes souveränem Plan.

Segenswünsche.

 

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Ich bin Gefängnisbeamter und habe den Befehl erhalten, einen Mörder zu hängen. Macht es mich sündhaft, diesen Befehl auszuführen?

 


Ich bin Gefängnisbeamter und habe den Befehl erhalten, einen Mörder zu hängen. Macht es mich sündhaft, diesen Befehl auszuführen?

Antwort:

Um dies zu beantworten, müssen wir verstehen, wie Gottes Herrschaft und Dienst sowohl im geistlichen als auch im irdischen Bereich funktionieren. Zu oft gehen Menschen davon aus, dass Gott nur innerhalb der Kirche oder durch geistliche Diener wirkt, aber die Schrift zeigt, dass Gottes Autorität über die gesamte Schöpfung reicht, einschließlich Regierungen und irdischer Institutionen.

1. Zwei Arten von Gottes Dienern
Die Bibel offenbart, dass Gott zwei große Kategorien von Dienern geschaffen hat:

a) Diener des Himmlischen Reiches
Dies sind Menschen, die direkt Gottes geistlichen Zielen dienen: das Evangelium zu verbreiten, Gottes Volk zu leiten und geistliche Gaben einzusetzen (Römer 12,6–8). Beispiele sind Pastoren, Lehrer, Apostel, Propheten, Evangelisten und Menschen mit Gaben wie Heilung, Weisheit, Erkenntnis und Zungenrede. Ihre Arbeit zielt in erster Linie auf ewige geistliche Wirkung ab, nährt die Seele und fördert Gottes Reich auf Erden.

b) Diener des Irdischen Bereichs
Dies sind Menschen, die Gott dazu benutzt, seine spezifischen Zwecke im zeitlichen, irdischen Bereich zu erfüllen. Beispiele sind Regierungen, Strafverfolgungsbeamte und Beamte von Institutionen, die Ordnung, Gerechtigkeit und das soziale Wohl sichern. Auch weltliche Berufe – wie Manager, Ingenieure oder Gesundheitsfachkräfte – können Instrumente von Gottes Vorsehung sein, wenn sie die Bedürfnisse anderer erfüllen.

Gott benutzt beide Arten von Dienern, um entweder zu segnen oder Gerechtigkeit auszuführen:

  • Segen: Gott kann einen irdischen Diener anleiten, Ressourcen, Möglichkeiten oder Schutz für Bedürftige bereitzustellen (z. B. einen Arbeitsplatz sichern, sauberes Wasser bereitstellen).

  • Gerechtigkeit: Gott kann irdische Diener nutzen, um die Bösen zu bestrafen, Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten oder das Böse zu zügeln (Römer 13,1–4).

2. Biblische Beispiele

  • Cornelius (Apostelgeschichte 10,1–8): Obwohl er Jesus nie persönlich gekannt hatte, war Cornelius fromm und suchte Gott. Aufgrund seines aufrichtigen Strebens nach Gerechtigkeit sandte Gott Petrus, einen Diener des Himmlischen Reiches, um ihm das Evangelium zu verkünden.

  • Der äthiopische Eunuch (Apostelgeschichte 8,26–40): Obwohl weit von Israel entfernt, führte das ernsthafte Studium der Schrift durch den Eunuchen dazu, dass Gott Philippus sandte, um ihm die gute Nachricht von Jesus zu erklären. Dies zeigt, dass Gott auf aufrichtiges Streben reagiert, sei es geistlich oder irdisch.

3. Die Rolle irdischer Autorität in Gottes Plan
Römer 13,1–6 sagt:

„Jedermann sei den staatlichen Obrigkeiten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott eingesetzt. Wer sich also den Obrigkeiten widersetzt, widersetzt sich dem, was…“


 

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Ist Masturbation eine Sünde?

 


Ist Masturbation eine Sünde?

Viele fragen sich: Ist Masturbation eine Sünde? Und kann die Ehe wirklich helfen, sexuelle Begierden zu kontrollieren, wie es in 1. Korinther 7,9 vorgeschlagen wird?

Antwort:
Jesus sagte:

Matthäus 5,28 (ELB)
„Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“

Dieses Wort zeigt ein wichtiges Prinzip: Sünde beginnt im Herzen, nicht nur in unseren Taten. Sexuelle Unmoral – dazu gehören Ehebruch und lustvolle Gedanken – beginnt innerlich. Masturbation, Pornografie und sexuelle Fantasien sind äußere Ausdrucksformen von Begierden, die bereits im Herzen existieren. Sie sind ein Zeichen für ein tieferliegendes geistliches Problem: unkontrollierte Begierde.

Ja, Masturbation ist sündhaft, weil sie bewusstes Nachgeben lustvoller Gedanken und Wünsche beinhaltet. Die Lösung liegt nicht einfach darin, das Verhalten zu unterdrücken – sondern darin, das eigene Leben vollständig Christus hinzugeben.

Römer 6,12-14 (ELB) erinnert uns:
„Lasst die Sünde nicht mehr in eurem sterblichen Leib herrschen, um euren Begierden zu gehorchen. Stellt eure Glieder der Sünde nicht als Werkzeuge der Ungerechtigkeit zur Verfügung, sondern stellt euch selbst Gott dar als vom Tod zum Leben Erweckte, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit.“

Dieser Vers zeigt: Um Sünde zu überwinden, müssen wir aktiv entscheiden, uns Gott hinzugeben und den Heiligen Geist unser Herz verändern lassen. Auf ein „Wunder“ zu warten, ohne selbst etwas zu tun, reicht nicht – wahre Veränderung beginnt mit bewusster Hingabe und Handlung.

Ehe als Lösung
Die Bibel spricht über sexuelle Begierde und Ehe in

1. Korinther 7,1-2 (ELB):
„Zu den Dingen, über die ihr geschrieben habt: ‚Es ist gut, wenn ein Mann keine sexuelle Beziehung zu einer Frau hat.‘ Aber um der Versuchung zur Unzucht willen soll jeder Mann seine eigene Frau haben, und jede Frau ihren eigenen Mann.“

Wichtig ist: Die Ehe ist eine Lösung wegen sexueller Versuchung, nicht nur, um Begierden zu vermeiden. Ehebruch ist sexuelles Verhalten außerhalb der Ehe. Die Ehe gibt zwar einen von Gott vorgesehenen Rahmen für sexuelle Beziehungen, beseitigt aber nicht automatisch lustvolle Neigungen. Ohne innere Veränderung können auch verheiratete Menschen mit Versuchungen kämpfen.

Jakobus 1,14-15 (ELB) erklärt:
„Jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gelockt wird. Die Begierde, wenn sie empfangen hat, gebiert Sünde, und die Sünde, wenn sie vollendet ist, bringt den Tod.“

Das zeigt: Das eigentliche Problem liegt in unseren inneren Begierden. Die Ehe allein löst es nicht – echte Veränderung kommt durch Christus.

Praktische Schritte, um Lust zu überwinden

  1. Vollständige Hingabe an Christus: Treffe die bewusste Entscheidung, dein Leben Ihm zu übergeben (Römer 12,1).

  2. Sich von der Sünde abwenden: Gott gibt Kraft denen, die ernsthaft den Weg der Umkehr gehen (Philipper 2,12-13).

  3. Auslöser vermeiden: Verzichte auf Pornografie, lustvolle Filme oder Witze und alles, was sexuelle Begierde weckt.

  4. Auf den Heiligen Geist vertrauen: Er verändert deine Wünsche und stärkt dich, Versuchungen zu widerstehen (Galater 5,16-17).

Es reicht nicht, nur den Wunsch zu haben, aufzuhören – Veränderung erfordert bewusste Entscheidungen und Handeln. Mit der Zeit erneuert der Heilige Geist unser Denken (Römer 12,2), und das, was uns einst beherrscht hat, verliert seine Macht.

Fazit:
Masturbation und Lust sind Sünden, weil sie aus absichtlichem Nachgeben sündiger Begierden entstehen. Die Ehe kann einen richtigen Rahmen für sexuelle Beziehungen bieten, beseitigt aber die Lust nicht aus dem Herzen. Wahre Freiheit kommt durch die Hingabe an Christus, das Streben nach Heiligkeit und die Verwandlung unserer Wünsche durch den Heiligen Geist.

Segen!

 

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Zwischen den Griechen, Pharisäern und Sadduzäern

1. Pharisäer vs. Sadduzäer – Ein theologischer Überblick

Die Pharisäer und Sadduzäer waren zwei bedeutende jüdische Gruppierungen während der Zeit des Zweiten Tempels (516 v. Chr. – 70 n. Chr.). Obwohl beide die Tora (die fünf Bücher Mose) anerkannten, unterschieden sie sich deutlich in ihren theologischen Überzeugungen – insbesondere in Bezug auf die Auferstehung, das Leben nach dem Tod und die Existenz geistlicher Wesen.

Pharisäer

Glaubensüberzeugungen:

  • Sie bejahten die Auferstehung der Toten, das Gericht und das ewige Leben (Daniel 12,2).

  • Sie glaubten an Engel, Geister und eine geistliche Welt.

  • Sie akzeptierten neben der schriftlichen Tora auch das mündliche Gesetz (später im Talmud kodifiziert) als verbindlich.

  • Sie erwarteten das Kommen eines Messias, der das Reich Gottes aufrichten würde.

Biblische Belege:

„Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.“
Daniel 12,2

„Denn die Sadduzäer sagen, es gebe keine Auferstehung, noch Engel noch Geister; die Pharisäer aber bekennen sich zu all dem.“
Apostelgeschichte 23,8

Sadduzäer

Glaubensüberzeugungen:

  • Sie lehnten die Auferstehung, Engel und Geister ab.

  • Sie wiesen das mündliche Gesetz zurück und hielten sich ausschließlich an die schriftliche Tora.

  • Sie glaubten nicht an ein Leben nach dem Tod oder an ein göttliches Gericht nach diesem Leben.

Jesu Zurechtweisung (Matthäus 22,23–33):
Jesus konfrontierte die Sadduzäer direkt wegen ihrer Leugnung der Auferstehung. Er erinnerte sie daran, dass Gott der „Gott der Lebenden“ sei und verwies dabei auf Abraham, Isaak und Jakob – als Hinweis darauf, dass sie bei Gott noch lebendig sind.

„‚Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs‘? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.“
Matthäus 22,32

Paulus’ kluger Umgang mit der Spaltung (Apostelgeschichte 23,6–10):
Der Apostel Paulus, selbst ein ehemaliger Pharisäer, nutzte die theologischen Differenzen zwischen Pharisäern und Sadduzäern zu seinem Vorteil:

„Brüder, ich bin ein Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern. Ich werde gerichtet wegen der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten.“
Apostelgeschichte 23,6

Diese Aussage führte zu einem Streit zwischen den beiden Gruppen und lenkte die Aufmerksamkeit von Paulus ab.


2. Wer waren die „Griechen“ im Neuen Testament?

Der Begriff „Grieche“ im Neuen Testament kann sich – je nach Zusammenhang – auf unterschiedliche Gruppen beziehen. Diese Unterscheidung ist wichtig, um die Schrift korrekt zu verstehen.

A. Griechischsprachige Juden (Hellenistische Juden)

Diese Menschen waren ethnisch jüdisch, lebten jedoch in griechischsprachigen Regionen des Römischen Reiches. Sie übernahmen oft griechische Sprache und Kultur, hielten aber am jüdischen Glauben fest.

Beispiel – Johannes 12,20–21:

„Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um auf dem Fest anzubeten. Diese traten zu Philippus […] und baten ihn: Herr, wir wollen Jesus sehen.“
Johannes 12,20–21

Diese „Griechen“ waren wahrscheinlich hellenistische Juden oder Proselyten (Heiden, die zum Judentum übergetreten waren), die zum Passahfest nach Jerusalem gekommen waren.

Beispiel – Pfingsten (Apostelgeschichte 2,5–11):

„Es wohnten aber in Jerusalem Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.“
Apostelgeschichte 2,5

B. Ethnische Griechen (Heiden)

Dies waren nicht-jüdische Menschen griechischer Herkunft. Viele von ihnen waren sogenannte „Gottesfürchtige“ – also Heiden, die sich für den jüdischen Glauben interessierten, ohne vollständig konvertiert zu sein.

Beispiel – Die syrophönizische Frau (Markus 7,26):

„Die Frau aber war eine Griechin, aus syrophönizischer Herkunft, und sie bat ihn, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben.“
Markus 7,26

Obwohl sie eine Heidin war, ehrte Jesus ihren Glauben – ein Zeichen dafür, dass das Heil auch zu den Völkern kommen sollte.

Titus und Timotheus:
Titus war Grieche (Galater 2,3) und ein enger Mitarbeiter des Paulus. Timotheus hatte eine jüdische Mutter und einen griechischen Vater (Apostelgeschichte 16,1), was die Vielfalt der ersten Christen zeigt.


Fazit

  • Pharisäer waren gesetzestreue Juden, die an die Auferstehung, Engel und geistliche Wirklichkeit glaubten.

  • Sadduzäer waren aristokratischer und rationalistischer geprägt – sie lehnten die Auferstehung und geistliche Wesen ab und akzeptierten nur die schriftliche Tora.

  • „Griechen“ im Neuen Testament bezieht sich je nach Kontext entweder auf hellenistische Juden oder auf Heiden griechischer Herkunft.

Sei gesegnet! 🙏


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Kann Gott durch die Mächte der Finsternis sprechen?   (1. Samuel 28).

Antwort:

Schalom! Um diese Frage richtig zu beantworten, müssen wir mit einer grundlegenden Wahrheit beginnen: Gott ist allgegenwärtig. Er ist überall und nichts ist vor Ihm verborgen, nicht einmal das Reich der Finsternis.

1. Gottes Allgegenwart (Psalm 139)
David sagt in Psalm 139, Verse 7–12 (LUT):

„Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du da.
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.
Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein,
so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir; die Nacht leuchtet wie der Tag,
die Finsternis ist wie das Licht.“

Dieser Psalm zeigt Gottes uneingeschränkte Reichweite und Kenntnis – selbst die dunkelsten Orte sind Ihm bekannt. Das bedeutet, Gott kann in jeder Situation wirken oder sprechen, auch dort, wo Finsternis herrscht.

2. Verständnis der geistlichen Reiche
Die Bibel offenbart drei Hauptreiche:

  • Gottes Reich – die höchste Autorität, heilig, ewig und souverän (Lukas 1,33; Matthäus 6,10).

  • Reich der Finsternis – von Satan beherrscht, wirkt in Täuschung, Zauberei, Rebellion und Sünde (Kolosser 1,13; Epheser 6,12).

  • Reich der Menschen – die physische Welt, beeinflusst von den ersten beiden (1. Mose 1,28; Römer 5,12).

Nur Gottes Reich ist oberste Macht.

„Der HERR hat seinen Thron im Himmel gegründet, und seine Herrschaft regiert über alles.“
— Psalm 103,19 (LUT)

Sogar Satan erkannte eine begrenzte Macht an, als er Jesus versuchte:

„Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“
— Matthäus 4,9 (LUT)

Gott lässt Satan eingeschränkte Macht, jedoch nur innerhalb von Grenzen (Hiob 1,12; Lukas 22,31-32).

3. Was geschah mit Saul?
In 1. Samuel 28 suchte König Saul, nachdem er Gottes Wohlwollen verloren hatte und keine Antworten mehr von Propheten, Träumen oder dem Urim erhielt, eine Wahrsagerin auf – die sogenannte „Hexe von Endor“. Das war ein Verstoß gegen Gottes Gesetz:

„Wendet euch nicht zu Wahrsagern und Zauberern; sucht sie nicht auf, dass ihr euch nicht unrein macht! Ich bin der HERR, euer Gott.“
— 3. Mose 19,31 (LUT)

„Es soll niemand unter euch gefunden werden, der… Wahrsagerei treibt oder Zeichen deutet… Denn wer das tut, ist dem HERRN ein Gräuel.“
— 5. Mose 18,10–12 (LUT)

Trotzdem erschien Samuel und sprach zu Saul.

Ob es wirklich Samuel war oder ein Dämon, ist umstritten. Doch 1. Samuel 28,12–20 zeigt, dass Gott das Erscheinen zuließ – nicht als Zustimmung, sondern als Gericht:

„Warum fragst du mich? Denn der HERR hat sich von dir abgewandt und ist dein Feind geworden.“
— 1. Samuel 28,16 (LUT)

Es war keine Billigung von Zauberei, sondern ein Urteil über Saul, der schon wegen Ungehorsams verurteilt war (1. Samuel 15,23) und nun durch die Wahrsagerin sein Urteil besiegelte.

4. Kann Gott durch die Finsternis sprechen?
Ja, Gott kann in jeder Situation sprechen, selbst durch nicht-göttliche Mittel, weil Er souverän ist (Römer 8,28; Daniel 4,35). Das heißt aber nicht, dass Er diese Methoden billigt.

Beispiel: Bileam
In Numeri 22 hörte Bileam, ein heidnischer Prophet, Gottes Stimme, sogar sein Esel sprach eine Botschaft! Doch Bileams Absichten waren schlecht, und er führte Israel in die Sünde (Numeri 31,16). Er wurde später gerichtet (Josua 13,22).

Lektion: Gottes Stimme zu hören heißt nicht automatisch, in Gnade zu stehen.

5. Gott auf falschen Wegen suchen
Menschen, die Zauberei oder Wahrsagerei nutzen, suchen meist keine echte Beziehung zu Gott, sondern schnelle Lösungen. Die Schrift warnt:

„Es ist ein Weg, der einem Menschen richtig vorkommt, aber am Ende führt er zum Tod.“
— Sprüche 14,12 (LUT)

Saul suchte nicht Gott, sondern Antworten, die Gott ihm vorenthielt. Das ist eine Warnung: Verbotene Wege zu Gott führen zum Gericht, nicht zum Segen.

6. Jesus ist der einzige Weg zu Gott
Gottes wahre Kommunikation und Versöhnung mit Menschen geschieht durch Jesus Christus.

„Denn es ist ein Gott und auch ein Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.“
— 1. Timotheus 2,5 (LUT)

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
— Johannes 14,6 (LUT)

Alle anderen Wege führen in die Irre und ins Verderben, auch wenn sie „Antworten“ bringen (2. Thessalonicher 2,9-12).


Fazit:
Gott kann überall und jederzeit sprechen – auch durch die Finsternis – weil Er allgegenwärtig und souverän ist. Aber Er billigt nicht alle Mittel. Wenn Er so spricht, ist es oft eine Warnung oder ein Gericht, nicht ein Segen.

Wichtig: Gottes Antwort widerspricht niemals Seinem Wort.

Wer Gott suchen will, muss durch Jesus Christus mit einem demütigen Herzen und gehorsam dem Wort Gottes folgen. Jeder andere Weg ist gefährlich und führt weg von der Wahrheit.


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TROCKENER ORT OHNE WASSER

Wasser steht für Leben. Überall, wo kein Wasser ist, kann kein Leben existieren – das ist allgemein bekannt. Die Planeten da oben haben kein Wasser, und das ist einer der Gründe, warum dort kein Leben möglich ist. Auch diese Erde, auf der wir leben, wurde ursprünglich aus Wasser erschaffen.

2. Petrus 3,5-6:
„Denn sie verschließen die Augen vor der Tatsache, dass die Himmel von jeher bestanden und die Erde aus Wasser und durch Wasser Gottes Wort geschaffen wurde; durch dasselbe ist die damalige Welt durch Wasser umgangen und vernichtet worden.“

1. Mose 1,1-2:
„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“

Jeder Ort ohne Wasser ist somit ein Ort des Todes. Genauso gibt es geistige Wasser – geistliches Leben. Wer diese nicht hat, dessen Herz ist trocken, wüst und ein Ort des Todes. Der Heilige Geist kann nicht in einen trockenen Ort herabkommen. Er kommt nur dort, wo Wasser ist, wie damals bei der Erschaffung der Erde: Der Geist Gottes schwebte über dem Wasser, und dort begann die Schöpfung. Wasser und Geist gehören untrennbar zusammen.

1. Johannes 5,8:
„Es sind drei, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei stimmen überein.“

Deshalb ist die Taufe mit vollem Eintauchen in Wasser von entscheidender Bedeutung. Nur so kann der Heilige Geist in einen Menschen kommen. Die Bibel zeigt, dass der Heilige Geist nicht auf kleine Quellen oder Spritzer kommt, sondern auf die gesamte Fülle – wie damals, als die Erde aus Wasser entstand.

Wer Christus sein Leben übergibt, vollständig von der Sünde abkehrt, im wahren Wasser der Taufe in Jesu Namen getauft wird, der füllt sein Herz mit lebendigem Wasser. Sein Herz wird von Wasser erfüllt, und der Heilige Geist kann herabkommen, um ihn zu einem neuen Wesen zu machen. Dann spricht der Heilige Geist: „Es werde Licht!“ – und es wird Licht. Er trennt Wasser von Wasser, erschafft Ströme, Quellen, Regenzeiten, und lässt das Grüne im Inneren sprießen.

Johannes 7,38-39:
„Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sprach er vom Geist, den die Gläubigen empfangen sollten; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

So sehen wir, dass das Herz eines wiedergeborenen Menschen ein Ort voller Wasser ist, ein Lebensraum des Heiligen Geistes. Um den Heiligen Geist zu empfangen, ist die richtige Taufe erforderlich – genau wie bei der Erschaffung der Welt.

Wer Christus nicht glaubt, nicht getauft ist und den Heiligen Geist nicht empfangen hat, dessen Herz ist trocken. Über einen solchen Ort kommt der Heilige Geist nicht. Und wo der Heilige Geist nicht ist, da wirken andere Geister – unreine Dämonen.

Matthäus 12,43-45:
„Wenn ein unreiner Geist von einem Menschen ausgeht, durchstreift er öde Gegenden, sucht Ruhe und findet keine. Dann sagt er: ‚Ich will in mein Haus zurückkehren, von wo ich ausgegangen bin.‘ Und wenn er kommt, findet er es leer, gefegt und geschmückt. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit, noch schlimmer als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen dort. So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.“

Biblisch gesehen sucht der Dämon einen Ort ohne Wasser – das Herz eines Menschen ohne Christus. Viele wissen nicht, dass Satan nicht in der Hölle ist, sondern auf der Erde wirkt, zusammen mit manchen seiner Dämonen. Einige Dämonen sind zwar gebunden (2. Petrus 2,4), viele sind aber frei und warten auf das letzte Gericht, um gemeinsam mit Satan in den Feuersee geworfen zu werden.

Wer Christus heute sein Leben gibt, sich taufen lässt und den Heiligen Geist empfängt, wird von Dämonen befreit. Und die Dämonen verlassen den Menschen, ohne dass sofort sichtbare körperliche Veränderungen auftreten. Nach einer gewissen Zeit wird der Mensch erkennen, dass er anders geworden ist.

Ohne Christus sammelt der Mensch unbewusst Dämonen in sich an, die sein geistliches Leben täglich verschlechtern. Jede Handlung und jeder Moment ohne Christus kann das Herz weiter verhärten.

Gib heute dein Leben Jesus, lass dich taufen und empfange den Heiligen Geist. Lass lebendiges Wasser in dir fließen und mach dein Herz zu einem Wohnort des Heiligen Geistes, frei von den Kräften Satans. Die Welt ist heute voller böser Taten, weil die Zeit des Satans begrenzt ist – nimm Schutz im Blut Jesu, indem du Buße tust und an ihn glaubst.

Der Herr segne dich.

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EIN WUNDERBARES GEHEN!

Wenn wir das Buch der Sprüche, Kapitel 30, lesen, begegnen wir einer Person namens Agur, Sohn Jakes, der Sprüche schrieb, die Ratschläge für einen Mann namens Ithiel waren. Unter all den Erfahrungen, die er im Leben gemacht hatte, gab es vier Dinge, die ihn besonders erstaunten – diese lesen wir in Vers 18:

Sprüche 30,18-19:
„Drei Dinge sind mir zu wunderbar, ja, vier, die ich nicht verstehe:
Das Ziehen des Adlers in den Lüften,
das Kriechen der Schlange auf dem Felsen,
das Gleiten des Schiffs auf dem Meer
und das Zusammengehen eines Mannes mit einer Frau.“

Oberflächlich betrachtet mag das nicht sonderlich erstaunlich wirken. Doch wer tiefer darüber nachdenkt, erkennt, wie sehr ihn diese Bewegungen der Natur und der Menschen erstaunten. Agur nennt vier Dinge: Erstens der Adler, zweitens die Schlange, drittens das Schiff und viertens der Mensch zusammen mit der Frau.

Agur war fasziniert vom Flug des Adlers. Obwohl er Beine hat, verlässt er sich nicht auf sie, um zu fliegen – sein Flug ist schneller und kraftvoller als alles, was Tiere oder andere Vögel erreichen. Ebenso betrachtete er die Schlange, die keine Beine hat, aber schneller kriecht als viele Menschen. So erkannte Agur, dass Beine allein nicht bestimmen, wie sich ein Lebewesen bewegt.

Dann sah er das Schiff auf dem Meer. Es hat keine Räder wie andere Transportmittel – kein Auto, Fahrrad, Zug oder Motorrad – und doch bewegt es sich kraftvoll über das Wasser. Selbst Reifen würden ihm nicht helfen, schneller zu sein – ähnlich wie Beine beim Adler oder der Schlange nicht alles ausmachen.

Schließlich beobachtete er die Bewegung eines Mannes mit einer Frau. Viele Übersetzungen erklären dies detaillierter: Es geht um die Liebe zwischen Mann und Frau, ihr Zusammensein und gegenseitiges Zuneigen.

Oft begegnet man Menschen, die die Ehe anderer kritisieren: „Warum hat er diese Frau geheiratet, wo es doch so viele hübsche Frauen gibt?“ oder „Sie hat doch schon Kinder – warum liebt er sie?“ Oder „Sie war eine bekannte Kurtisane – wie kann er sie lieben?“ Sogar materielle oder gesellschaftliche Gründe können Menschen nicht erklären.

Das ist das Erstaunliche: Zwischen zwei Liebenden entdeckt man oft, dass das, was man für den Grund ihrer Liebe hält, tatsächlich nicht der wahre Grund ist.

So ist es auch mit Christus und seiner Kirche. Christus ist der Bräutigam der Kirche und hat uns, seine Kirche, geheiratet:

2. Korinther 11,2:
„Denn ich habe euch eifersüchtig gemacht mit der Eifersucht Gottes; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch Christus als reine Jungfrau darzubringen.“

Er sah nicht, wie unrein wir waren, noch wie unwürdig wir waren. Er gab seine Herrschaft, seinen Reichtum und seine Macht auf, um uns zu erlösen – Dinge, die selbst Engel nicht erklären können. Warum hat er uns geliebt? Er tat es einfach, weil er uns liebte – nicht wegen unseres Nutzens oder unserer Schönheit.

Ebenso antwortet die Kirche mit solcher Liebe: Auch wenn wir Christus nicht sehen, lieben wir ihn. Viele fragen: „Warum dient ihr Jesus, wenn ihr ihn nicht sehen könnt?“ Die Antwort: Unsere Liebe zu ihm hängt nicht vom Sehen ab. Sie geht über das Sichtbare hinaus. Selbst wenn wir ihn sehen könnten, würde unser Sehen nicht unsere Liebe bestimmen.

1. Petrus 1,8:
„Ihn liebt ihr, obwohl ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht; und ihr freut euch mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude.“

Wir lieben Jesus nicht wegen seines Reichtums oder Status – unsere Liebe ist tiefer als das.

Für dich, der du noch außerhalb von Christus stehst: Wenn du noch Schwierigkeiten hast, Gott zu dienen, den du nicht siehst, liegt das daran, dass du noch nicht in seine Liebe hineingenommen wurdest. Wenn du es bist, brauchst du keine Augen, um mit ihm zu gehen. Er wird sich dir auf wunderbare Weise zeigen, jenseits dessen, was Augen erkennen können.

Psalm 34,9:
„Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist; wohl dem, der auf ihn traut!“

Willst du ihn in deinem Leben willkommen heißen? Dann beginne, mit ihm zu gehen – auf eine Weise, die andere staunen lässt. Du wirst zur Braut werden und eine Liebe erfahren, die selbst dich überrascht.

Römer 8,38-39:
„Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten noch Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns von der Liebe Gottes trennen kann, die in Christus Jesus, unserem Herrn, ist.“

 

Offenbarung 22,17:
„Und der Geist und die Braut sagen: Kommt! Und wer hört, der sage: Kommt! Und wen dürstet, der komme; und wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“

Segne dich. Teile dies mit anderen.

 

 

 

 

 

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Warum lässt Gott Leid und das Böse zu?

Antwort:

Zuerst müssen wir verstehen, dass es nicht Gottes Wille ist, dass wir Leid oder das Böse erfahren. Dennoch gibt es Herausforderungen und Schwierigkeiten, die Gott aus einem bestimmten Grund zulässt. Diese können dazu dienen, uns etwas zu lehren, uns seine Herrlichkeit zu zeigen oder uns zu warnen. Letztlich können diese Prüfungen zu einem guten Ergebnis führen, weshalb der Apostel Paulus in

2. Korinther 12,9 schrieb:

„Und er hat zu mir gesagt: »Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft ist in Schwachheit mächtig.« Darum will ich mich am liebsten viel mehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne. 10 Darum bin ich guten Mutes in Schwachheiten, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“

Es gibt aber auch Schwierigkeiten, die durch Menschen selbst verursacht werden. Das sind Entscheidungen, die wir treffen, und Gott kann sie nicht alle verhindern, weil er uns den freien Willen gegeben hat. So wie ein kluger Elternteil einem Kind einen Rat geben kann, wenn es kurz davor ist, eine falsche Entscheidung zu treffen, es aber nicht zwingen kann zuzuhören, lässt Gott uns unsere eigenen Entscheidungen treffen. Obwohl er die Folgen sieht, zwingt er uns nicht zum Gehorsam. Wenn wir uns falsch entscheiden, mag er uns warnen, aber er respektiert unsere Freiheit zur Wahl.

So ist es auch bei Gott. Er sieht den Schaden, der uns droht, und möchte ihn verhindern, doch die Entscheidung, ihm zu folgen oder nicht, liegt bei uns. Gott wird uns warnen und uns die möglichen Folgen unserer Entscheidungen zeigen, doch ob wir auf diesen Rat hören oder ihn ignorieren, liegt letztlich an uns.

Gott hat uns die Fähigkeit gegeben zu wählen. Wenn ein Mensch trotz Gottes Warnungen weiterhin sündigt, kann Gott ihn nicht zwingen aufzuhören. Zum Beispiel, wenn jemand weiterhin in Sünde lebt, wie Ehebruch, obwohl Gott deutlich gesagt hat, dass solche Menschen das Reich Gottes nicht erben werden, lässt Gott ihnen diese Wahl. Er kennt zwar das Ende ihrer Entscheidungen, aber er zwingt sie nicht, sich zu ändern.

Auch als Satan sich von Gott abwandte, warnte Gott ihn, aber zwang ihn nicht zur Umkehr. Satans Entscheidung, sich aufzulehnen, war seine eigene Wahl. Und ähnlich haben auch wir die Freiheit, zu entscheiden, ob wir Gottes Führung folgen oder nicht. Gott zwingt uns nicht.

Gott hat uns mit der Fähigkeit erschaffen, Entscheidungen zu treffen. Er gibt uns die Möglichkeit, seinen Rat anzunehmen oder abzulehnen. Er ist immer da, um uns zu warnen, zu führen und uns zu helfen, die Folgen des Bösen zu vermeiden, aber er wird uns nicht zwingen, ihm zu folgen.

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Woher hatte Kain seine Frau?

SWALI: Kaini baada ya kumuua ndugu yake Abeli, alikimbilia katika nchi ya Nodi, Naomba kufahamu Je! Huko alipatia wapi mke na kuzaa naye watoto? (Mwanzo 4:16).

JIBU: Ukisoma Mwanzo 5:1-5 utaona inasema….

„1Hiki ndicho kitabu cha vizazi vya Adamu. Siku ile Mungu alipoumba mtu, kwa sura ya Mungu alimfanya;
2 mwanamume na mwanamke aliwaumba, akawabariki akawaita jina lao Adamu, siku ile walipoumbwa.
3 Adamu akaishi miaka mia na thelathini, akazaa mwana kwa sura yake, kwa mfano wake, akamwita jina lake Sethi.
4 Siku za Adamu baada ya kumzaa Sethi zilikuwa miaka mia nane, AKAZAA WANA, WAUME NA WAKE
5 Siku zote za Adamu alizoishi ni miaka mia kenda na the lathini, naye akafa.“

Sasa kwenye Mstari huo wa 4 utaona kuwa kumbe mbali ya Kaini na Abeli kuzaliwa na Adamu kulikuwa na wana wengine wa kike na wakiume waliokuja kuzaliwa kwenye familia yao pia, na ndio huko huko Kaini alipojitwalia mke.

SWALI: Kama KAINI alitwaa mke ambae alizaliwa na Adamu na Hawa ambao ni wazazi wake kwahiyo alimuoa dada yake je,kwahiyo nihalali kumuoa mwanamke ambae ni dada yangu wa damu?”.


JIBU: Kumbuka hata Adamu mwenyewe hakwenda kumtwaa mke kutoka kwenye familia nyingine, bali katika ubavu wake mwenyewe, hivyo kama ni undugu basi Adamu na hawa wana undugu mkubwa zaidi ya Dada na kaka…

Unaona? Mungu aliruhusu iwe hivyo mwanzoni kwa ajili ya uzazi, ili watu waongezeke, lakini baadaye Mungu alitoa maagizo kuwa ni makosa mtu kutwaa ndugu wake wa karibu na kumfanya kuwa mke wake..

Mambo ya walawi 18:6 „Mtu ye yote aliye wa kwenu asimkaribie mwenziwe aliye wa jamaa yake ya karibu ili kumfunua utupu; mimi ndimi Bwana“.

Na pia mstari wa 9 unasema…

9″ Utupu wa umbu lako, binti ya baba yako, au binti ya mama yako, kwamba alizaliwa nyumbani mwenu au kwamba alizaliwa kwengine, utupu wa hao usifunue“.

Kwahiyo ni machukizo kuoa ndugu yako yoyote yule wa karibu.

Ubarikiwe

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Mada Nyinginezo:

MTI WA UZIMA NA MTI WA MAARIFA.

UZAO WA NYOKA.

SIKUKUU 7 ZA KIYAHUDI ZINAFUNUA NINI KWETU?

IMANI NI KAMA MOTO.

SAUTI AU NGURUMO?

RUDIA, TENA NA TENA KUMWOMBA MUNGU USIKATE TAMAA.


 

Rudi Nyumbani:

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