Die Bedeutung von Jesu Kleidung am Kreuz.

Die Bedeutung von Jesu Kleidung am Kreuz.

 


Die Bedeutung von Jesu Kleidung am Kreuz

In Johannes 19,23-24 lesen wir:

„Als die Soldaten Jesus kreuzigten, nahmen sie seine Kleider und teilten sie unter sich auf – jeder bekam ein Stück. Das Untergewand aber war nahtlos, von oben bis unten gewebt. ‚Lasst uns es nicht zerreißen,‘ sagten sie zueinander, ‚sondern das Los entscheiden lassen, wer es bekommt.‘ So sollte die Schrift erfüllt werden: ‚Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los über mein Gewand.‘ Das taten die Soldaten.“

Theologische Betrachtung
Die Erwähnung von Jesu Kleidung ist kein beiläufiges Detail – sie ist voller Bedeutung. Die Soldaten teilten seine Gewänder und warfen um sein nahtloses Untergewand das Los, was Psalm 22,18 erfüllte:

„Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los über mein Gewand.“

Diese Prophezeiung, die David Jahrhunderte vor Christus sprach, wird hier am Kreuz Wirklichkeit. Jesu Kleidung ist nicht zufällig – sie zeigt uns, wer er wirklich ist: der verheißene Messias. Seine Nacktheit offenbart die Tiefe seines Opfers – physisch und geistlich ist er vollkommen bloßgestellt.

Jesus gab am Kreuz alles auf: seine Rechte, seinen Besitz, seine Ehre – alles für unsere Rettung. Das nahtlose Gewand kann als Symbol für die Einheit und Vollkommenheit seiner Mission gesehen werden. Sein Opfer war einzigartig, ungeteilt und vollkommen.

Warum war Jesus nackt am Kreuz?
In der römischen Praxis wurden Verbrecher öffentlich entkleidet, um sie zu demütigen und zu beschämen. Für Jesus bedeutete das jedoch weit mehr als öffentliche Schande – es war Teil seines Erlösungswerks.

Jesaja 53,3 beschreibt ihn:

„Er war verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann der Schmerzen, erfahren im Leid. Wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt, war er verachtet, und wir schätzten ihn gering.“

Jesus, der sündlose Sohn Gottes, nahm die Schande der Sünde auf sich. In seiner Nacktheit trug er unsere Schande. Hebräer 12,2 verdeutlicht:

„Er ertrug die Schmach und die Qual des Kreuzes – und darüber hinaus die geistliche Demütigung durch Ablehnung und Spott.“

Warum ließ Jesus dies zu?
Vielleicht fragst du dich: Warum hat Jesus diese Schande zugelassen, obwohl er die Macht hatte, sie zu vermeiden?

  1. Korinther 5,21 sagt:

„Gott machte den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes würden.“

Jesus ließ sich entblößen, demütigen und sogar verlassen, damit wir mit Gott versöhnt werden. Es war kein Zufall – es war der ultimative Akt der Liebe. Er tat es für dich und mich, um den Preis für unsere Sünden zu bezahlen.

Philipper 2,7-8 beschreibt seine Demut:

„Er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Dieners an und wurde den Menschen gleich. Und als Mensch gefunden, erniedrigte er sich selbst und gehorchte bis zum Tod – ja, bis zum Tod am Kreuz.“

Dies war die größte Demütigung, aber auch der größte Liebesakt der Geschichte. Jesus war bereit, alles zu ertragen, um uns vor der ewigen Trennung von Gott zu retten.

Der Aufruf, Christus mutig nachzufolgen
Jesus erduldete Schande und Demütigung, damit wir gerettet werden. Wie können wir uns also seiner schämen?

Römer 1,16 erinnert uns:

„Ich schäme mich des Evangeliums nicht; es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt – zuerst für die Juden, dann auch für die Griechen.“

Trotz der scheinbaren Lächerlichkeit und Demütigung ist das Evangelium die Kraft Gottes zur Rettung. Das sollte uns ermutigen, mutig zu unserem Glauben zu stehen und Jesu Botschaft zu verkünden, selbst in einer Welt, die ihn verspottet.

  1. Timotheus 1,8 ermutigt uns ebenfalls:

„Schäme dich also nicht für das Zeugnis unseres Herrn oder für mich, seinen Gefangenen. Beteilige dich am Leiden für das Evangelium durch Gottes Kraft.“

Wir sind berufen, Jesus zu folgen, auch wenn dies Scham oder Verfolgung bedeutet. So wie er für uns erduldete, sind auch wir berufen, für ihn auszuharren.

Die Konsequenzen, Christus zu verleugnen
Markus 8,38 warnt:

„Wer sich meiner und meiner Worte schämt in dieser sündigen Generation, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.“

Das ist ernst. Wer sich jetzt für Jesus schämt, wird von ihm bei seiner Rückkehr nicht anerkannt. Wir dürfen unseren Glauben nicht verstecken – die Konsequenzen sind ewig.

Die Einladung zur Rettung
Jesus zögerte nicht, alles für uns zu ertragen. Nun ruft er uns, ihm nachzufolgen. Die letzten Tage sind da, und er kommt bald. Wenn du noch nicht Buße getan hast und ihm vertraust, ist heute der Tag.

Apostelgeschichte 2,38 sagt:

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden. Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

Dies ist der Weg zur Vergebung und Versöhnung mit Gott. Wenn du dich entscheidest, wird der Heilige Geist dich leiten.

Wenn du bereit bist, diesen Schritt zu gehen, kontaktiere uns über die unten angegebenen Nummern. Wir begleiten dich auf deinem Weg zu Jesus.

Möge der Herr dich reichlich segnen.
Teile diese frohe Botschaft mit anderen.

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Über den Autor

Dorcas Kulwa editor

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