Zusätzliche Kraft durch das Festhalten an Gottes Bestimmung.

Zusätzliche Kraft durch das Festhalten an Gottes Bestimmung.

 


Zusätzliche Kraft durch das Festhalten an Gottes Bestimmung

David war König und von einigen der tapfersten und kampferprobtesten Krieger Israels umgeben. Diese Männer waren in drei besondere Gruppen eingeteilt: die erste und angesehenste Gruppe bestand aus drei Helden, die zweite aus zwei, und die dritte umfasste insgesamt 37 Krieger (2. Samuel 23,8–39).

Wer ihre ganze Geschichte und ihren außergewöhnlichen Mut kennenlernen möchte, findet ausführliche Berichte in der Heiligen Schrift.

Heute richten wir unseren Blick auf einen dieser drei herausragenden Helden – Eleasar – und auf die tiefgehende geistliche Botschaft, die sich in seinem Mut offenbart.

Eleasars unbeirrbare Standhaftigkeit

Eleasar, der Sohn Dodos, gehörte zu Davids drei mächtigsten Kriegern. In einer entscheidenden Schlacht standen sie einem überwältigenden Heer der Philister gegenüber (2. Samuel 23,9–10). Während das gesamte israelitische Heer die Flucht ergriff und auch seine Mitstreiter nicht mehr zu sehen waren, blieb Eleasar standhaft. Er wich nicht zurück. Damit zeigte er, dass sein Vertrauen nicht auf menschliche Unterstützung oder zahlenmäßige Überlegenheit gegründet war, sondern allein auf Gottes Kraft.

Mit fest umklammertem Schwert kämpfte Eleasar allein gegen die Philister – ähnlich wie einst Samson (Richter 15). Obwohl er völlig erschöpft war, ließ er das Schwert nicht los. Die Bibel beschreibt, dass seine Hand „am Schwert festfror“. Dieses starke Bild steht sinnbildlich für kompromisslose Hingabe und göttliche Befähigung.

Als seine eigene Kraft schließlich nachließ, blieb das Schwert dennoch in seiner Hand – als wäre es mit ihr verwachsen. Gott selbst hatte ihn übernatürlich gestärkt (2. Samuel 23,10). Durch Eleasars Glauben und Ausdauer schenkte der HERR einen großen Sieg. Als die übrigen Soldaten zurückkehrten, blieb ihnen nichts anderes, als die Beute dieses außergewöhnlichen Ein-Mann-Sieges einzusammeln.

Diese Begebenheit lehrt uns eine zentrale Wahrheit: Wenn wir entschlossen an Gottes Bestimmung festhalten, hält Gott selbst an uns fest und befähigt uns, Seinen Plan auszuführen.

Gottes Bestimmung trägt uns

Wer Gottes Bestimmung mit ganzem Herzen verfolgt, wird von ihr getragen. Dies ist ein geistliches Prinzip, das im Wesen Gottes verankert ist: Er verlässt niemals diejenigen, die Ihm treu nachfolgen.

Selbst in Momenten äußerster Erschöpfung bleibt Gottes Auftrag mit uns verbunden und gibt uns die Kraft, weiterzugehen. Deshalb werden wahre Diener Gottes nicht von ihrer Berufung abgebracht – auch nicht durch Leid, Entbehrung oder fehlende Anerkennung. Sie mögen müde werden, aber sie fallen nicht ab, denn Gottes Bestimmung hält sie fest.

Der Prophet Jesaja bringt es so zum Ausdruck (Jesaja 40,29–31):

„Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft. Sie fahren auf mit Flügeln wie Adler, sie laufen und werden nicht matt, sie gehen und werden nicht müde.“

Diese Verheißung macht deutlich: Gott schenkt übernatürliche Kraft denen, die ihr Vertrauen auf Ihn setzen. Wie Eleasar empfangen auch wir göttliche Stärke, um Gottes Willen trotz unserer menschlichen Begrenztheit zu erfüllen.

Die Gefahr geistlicher Unbeständigkeit

Wer jedoch zwischen Gott und der Welt schwankt, setzt diese göttliche Kraft aufs Spiel. Ohne eine klare und beständige Hingabe zieht sich Gottes stärkende Gegenwart zurück – nicht aus Mangel an Treue, sondern aus Respekt vor unserem freien Willen.

Viele Christen beginnen ihren Glaubensweg voller Begeisterung, verlieren jedoch im Laufe der Zeit ihren geistlichen Eifer, wenn Prüfungen oder Widerstände auftreten. Das Problem liegt dabei nicht in Gottes Zuverlässigkeit, sondern in der wankenden Entschlossenheit des Menschen.

Paulus erinnert die Gläubigen in . Philippians1,6 daran:

„Ich bin gewiss, dass der, der in euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Jesu Christi.“

Gott bricht nichts ab, was Er begonnen hat. Er kennt die unterschiedlichen Phasen unseres geistlichen Lebens und verheißt, uns die nötige Kraft zu geben, wenn wir entschlossen bleiben, mit Ihm zu gehen.

Eine klare Antwort auf Gottes Ruf

Hast du eine bewusste Entscheidung getroffen, Christus nachzufolgen? Wenn nicht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um umzukehren und dich von der Sünde abzuwenden. Lass dich auf den Namen Jesu Christi taufen – durch vollständiges Untertauchen –, wie es Christus selbst geboten hat (Matthäus 28,19), und empfange den Heiligen Geist (Apostelgeschichte 2,38). Damit beginnt ein neues Leben, das von Gottes Kraft getragen wird, um Seine Bestimmung zu erfüllen.

Vergiss nicht: Wer von Gott gerettet ist und in Seiner Kraft lebt, wird von der Welt nicht überwunden werden (Johannes 16,33).

Schalom.

 

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Über den Autor

Dorcas Kulwa editor

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