Zum Beispiel: Wenn ich als Christ finanziell in der Lage bin und jemand mich bittet, beim Bau einer Moschee zu helfen – ist das in Ordnung?
Antwort: Anderen in Not zu helfen, ist grundsätzlich gut und biblisch, besonders wenn es Gottes Liebe und Mitgefühl widerspiegelt. Die Bibel ermutigt dazu, großzügig und freundlich gegenüber allen Menschen zu sein, egal welchen Hintergrund oder Glauben sie haben. Zum Beispiel heißt es in Galater 6,10:
„Darum, solange wir Zeit haben, lasst uns allen Gutes tun, besonders aber den Angehörigen des Glaubens.“
Das bedeutet: Wir sollten anderen helfen, wann immer wir können. Gleichzeitig liegt unsere Hauptverantwortung aber bei unseren Glaubensgeschwistern.
Wenn wir zum Beispiel beim Bau von Schulen helfen, Hungrige versorgen oder uns um ältere Menschen kümmern – selbst wenn sie einem anderen Glauben angehören – kann das ein Weg sein, Christi Liebe zu zeigen und Zeugnis für ihn abzulegen. Solche Taten stehen nicht im Widerspruch zur Bibel.
Anders sieht es aus, wenn es um den Bau von Gotteshäusern anderer Religionen geht. Die Bibel lehrt eindeutig, dass nur Gott angebetet werden soll und wir nicht an der Anbetung anderer Götter teilnehmen dürfen. Exodus 20,3 sagt:
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“
Auch 1. Korinther 10,21 warnt:
„Ihr könnt nicht dem Kelch des Herrn trinken und dem Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht teilhaben am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen.“
Das zeigt: Unsere Anbetung und unser Opfer sollen geistlich exklusiv sein. Wer finanziell Altäre oder Gotteshäuser unterstützt, die anderen Göttern geweiht sind, beteiligt sich damit an deren Anbetung – und das verbietet die Bibel.
Die Verbindung zwischen Opfergabe und Anbetung ist tief geistlich. Matthäus 6,21 erinnert uns:
„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“
Unser Geben zeigt, wem wir wirklich treu sind. Wir können nicht gleichzeitig ganz Christus gehören und andere religiöse Systeme unterstützen, ohne unseren Glauben zu gefährden. Das gilt als geistlicher Ehebruch, wie Jakobus 4,4 warnt:
„Ihr Ehebrecher, wisset ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott bedeutet?“
Gott wird außerdem als eifersüchtiger Gott beschrieben: Exodus 34,14:
„Du sollst keinen anderen Gott anbeten; denn der HERR, dessen Name Eifersüchtiger ist, ist ein eifersüchtiger Gott.“
Er wünscht sich unsere ausschließliche Hingabe – und das gilt auch für den Umgang mit unseren Ressourcen.
Als Christen sollten wir daher darauf verzichten, finanziell zum Bau von Gotteshäusern anderer Religionen beizutragen. Wenn jemand fragt, warum, kann man freundlich antworten:
„Mein Glaube lehrt mich, nur Gott durch Jesus Christus anzubeten, deshalb kann ich andere Religionen nicht unterstützen.“
Möge Gott dich segnen, während du fest in deinem Glauben stehst.
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