Title Februar 2022

Theologische Einsichten in Gottes Zucht.

 


Theologische Einsichten in Gottes Zucht

1. Zucht als Zeichen der Sohnschaft

Der Verfasser des Hebräerbriefes macht deutlich, dass Gottes Zucht Ausdruck Seiner Liebe und unseres Status als Seine Kinder ist. Hebräer 12,6–7 sagt:

„Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, und jeden, den er als Sohn annimmt, weist er zurecht.“

Zucht ist also kein Zeichen der Ablehnung, sondern der Annahme. So wie irdische Väter ihre Kinder korrigieren, um sie zu führen, züchtigt unser Himmlischer Vater uns, um unseren Charakter zu formen und uns Seinem Willen näherzubringen.

2. Der Zweck der Zucht: Unterweisung in Gerechtigkeit

Zucht hat einen transformierenden Zweck. Hebräer 12,11 erklärt:

„Alle Zucht scheint uns zwar zurzeit nicht angenehm, sondern schmerzhaft; später aber bringt sie die friedliche Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.“

Gottes Zucht ähnelt einem Training: Durch Seine Korrektur werden wir zu Menschen geformt, die Seine Gerechtigkeit widerspiegeln. Der Prozess kann unangenehm sein, doch das Ergebnis ist geistliche Reife und innerer Frieden.

3. Zucht und geistliches Wachstum

Gottes Zucht ist wesentlich für unsere geistliche Entwicklung. Hebräer 12,10 sagt:

„Denn sie haben uns nach menschlichem Ermessen gezüchtigt; Gott aber tut es zu unserem Besten, damit wir Anteil an seiner Heiligkeit haben.“

Dies zeigt, dass Gottes Zucht gezielt wirkt, um Heiligkeit in uns hervorzubringen. Sie ist niemals willkürlich, sondern darauf ausgerichtet, uns Seinem Ebenbild näherzubringen.

4. Auf Zucht reagieren: Buße und Eifer

In Offenbarung 3,19 ruft Jesus die Laodizäer zur Buße auf:

„Die ich liebe, die züchtige ich und weise sie zurecht. Sei nun eifrig und tue Buße.“

Diese Einladung zur Buße verdeutlicht Gottes Wunsch nach Wiederherstellung. Wenn wir Zucht erfahren, ist das eine Gelegenheit, uns mit aufrichtigem Herzen und Eifer Gott zuzuwenden und unser Engagement für Ihn zu erneuern.

Praktische Anwendung

Das Verständnis von Gottes Zucht hilft uns, ihr mit der richtigen Haltung zu begegnen:

  • Zucht als Ausdruck der Liebe annehmen: Gottes Korrektur entspringt Seiner tiefen Liebe und Seinem Wunsch nach unserem geistlichen Wachstum.

  • Zucht als Training begreifen: Schwierigkeiten und Korrekturen sind Chancen, in Gerechtigkeit und Heiligkeit zu wachsen.

  • Mit Buße reagieren: Wenn wir korrigiert werden, nähern wir uns Gott mit einem reumütigen Herzen und richten uns wieder an Seinem Willen aus.

  • Im Glauben standhaft bleiben: Auch wenn Gottes Zucht schmerzhaft sein kann, führt sie letztlich zu innerem Frieden und Gerechtigkeit.


 

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Dennoch wird sie durch das Kindergebären gerettet werden“Eine theologische Betrachtung von 1. Timotheus 2,14–15.

 


„Dennoch wird sie durch das Kindergebären gerettet werden“
Eine theologische Betrachtung von 1. Timotheus 2,14–15

1. Timotheus 2,14–15 (ESV)

„Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung.
Doch sie wird gerettet werden durch das Kindergebären – wenn sie im Glauben, in der Liebe und in der Heiligung bleiben, mit Besonnenheit.“

Die zentrale Frage

Wenn die Bibel sagt, dass eine Frau „durch das Kindergebären gerettet wird“, was genau ist damit gemeint? Bedeutet das, dass Mutterschaft selbst Rettung bringt?

Was dieser Vers nicht sagt

Er besagt nicht, dass Frauen durch die physische Geburt eines Kindes erlöst werden. Erlösung durch Werke – sei es Kindergebären, gute Taten oder religiöse Pflichten – lehnt die Schrift überall klar ab.

Epheser 2,8–9 (ESV)

„Denn aus Gnade seid ihr durch Glauben gerettet worden, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Wenn Erlösung allein durch Kinderkriegen käme, wäre jede Frau, die ein Kind zur Welt bringt – unabhängig von ihrem Glauben oder Gehorsam – gerettet. Das widerspräche dem Evangelium und der klaren Botschaft des Neuen Testaments: Rettung kommt allein durch Christus.

Der Kontext von Paulus’ Lehre

Paulus schreibt an Timotheus über Ordnung in der Gemeinde, über Rollen, Verantwortung und geistliche Reife (1. Timotheus 2,8–15). Wenn er Evas Verführung erwähnt, wertet er Frauen nicht ab, sondern zeigt – basierend auf 1. Mose 3 – die Folgen des Sündenfalls und Gottes erlösende Antwort.

Besonders wichtig: Vers 15 beginnt mit „doch“ (griechisch: de). Das signalisiert Hoffnung trotz Versagen. Obwohl Eva gesündigt hat, wurde Gottes Plan der Erlösung nicht aufgehoben.

„Gerettet durch das Kindergebären“ – eine theologische Einordnung

Dieser Vers enthält drei sich ergänzende Ebenen:

1. Kindergebären in der Heilsgeschichte

Viele Theologen sehen in „Kindergebären“ einen Hinweis über die normale Mutterschaft hinaus – hin zur Geburt Christi.

1. Mose 3,15 (ESV)

„Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“

Die Erlösung kam letztlich durch eine Frau – Maria –, die den Retter geboren hat.

Galater 4,4–5 (ESV)

„Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau … um die unter dem Gesetz zu erlösen.“

Paulus macht damit deutlich: Zwar war eine Frau am Sündenfall beteiligt, aber ebenso spielte eine Frau eine zentrale Rolle in Gottes Erlösungsplan.

2. Rettung zeigt sich in treuer Mutterschaft

Paulus fügt eine wichtige Bedingung hinzu:

1. Timotheus 2,15b (ESV)

„… wenn sie im Glauben, in der Liebe und in der Heiligung bleiben, mit Besonnenheit.“

Hier wird klar: Glaube, nicht Kindergebären, ist die Grundlage der Rettung. Mutterschaft ist der Rahmen, in dem echter Glaube gelebt und sichtbar wird.

Kinder in Gottesfurcht zu erziehen, sichert die Erlösung nicht – sie ist vielmehr die Frucht des rettenden Glaubens.

Jakobus 2,17 (ESV)

„So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, tot in sich selbst.“

Eine Mutter, die ihre Kinder treu im Glauben unterweist, beteiligt sich aktiv an Gottes Erlösungswerk, indem sie die nächste Generation für Christus prägt.


3. Geistliche Prägung in der Familie

Die Bibel legt die Verantwortung für geistliche Erziehung klar auf Eltern, besonders im häuslichen Bereich.

5. Mose 6,6–7 (ESV)

„Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein. Du sollst sie deinen Kindern einschärfen…“

 

Sprüche 22,6 (ESV)

„Erziehe ein Kind seinem Weg entsprechend; auch wenn es alt wird, wird es nicht davon abweichen.“

Wenn Mütter ihre Kinder in Glauben, Liebe, Heiligkeit und Selbstbeherrschung erziehen, tragen sie aktiv zum Reich Gottes bei.

Würden christliche Eltern ihre Kinder wirklich geistlich formen, würden viele Kinder Christus schon kennen, bevor sie jemals eine Predigt hören. Die Schwierigkeiten der Evangelisation heute haben oft ihre Wurzeln im Versagen geistlicher Prägung zu Hause.

Ein paralleles biblisches Prinzip

Die Bibel lehrt, dass die Teilnahme an Gottes rettendem Werk ewige Bedeutung hat.

Jakobus 5,20 (ESV)

„Wer einen Sünder von seinem Irrweg zurückführt, wird seine Seele vom Tod erretten und viele Sünden bedecken.“

Ebenso wirkt eine Mutter, die ihre Kinder in Gottesfurcht erzieht, maßgeblich daran mit, Seelen zur Rettung zu führen – ein Werk, das Gott ehrt.

Praktische Anwendung

Wenn Gott dir Kinder anvertraut hat, beachte dies:

Dein erstes Missionsfeld ist dein Zuhause.

Lehre deine Kinder die Schrift. Lebe gottesfürchtigen Charakter vor. Erziehe sie mit Liebe und Disziplin – nicht hart, sondern zielgerichtet –, damit sie im Respekt vor dem Herrn wachsen.

Titus 2,4–5 (ESV)

„… damit sie die jungen Frauen anleiten, ihre Männer und Kinder zu lieben, besonnen zu sein, rein, häuslich, gütig und ihren eigenen Männern untertan, damit das Wort Gottes nicht …“

 

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Welche Sandalen sollte Mose ausziehen – äußere oder innere?

 


Welche Sandalen sollte Mose ausziehen – äußere oder innere?

(2. Mose 3,5)

Lesen wir zunächst den Text:

2. Mose 3,5
„Da sprach er: Komm nicht näher heran; zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliger Boden.“

Die Sandalen, die Mose ausziehen sollte, waren tatsächliche, physische Sandalen – keine symbolischen oder „geistlichen“. Das bestätigt auch eine weitere Begebenheit in der Bibel: Josua erhielt eine ganz ähnliche Anweisung, als er der Gegenwart Gottes begegnete (Josua 5,15: „Zieh deine Sandalen aus, denn der Ort, an dem du stehst, ist heilig“).

Im Alten Testament war Reinheit vor Gott eng mit äußeren Handlungen verbunden. Waschungen, rituelle Reinigungen und auch das Ausziehen der Schuhe gehörten dazu. So wuschen Juden vor dem Essen ihre Hände; wer dies unterließ, galt als zeremoniell unrein (Markus 7,2–4).

Diese Praktiken waren Ausdruck des Bundes Gottes mit seinem Volk. Sie machten deutlich: Wer in Gottes Gegenwart tritt, soll rein sein. Deshalb zog Mose seine Sandalen aus. Sandalen stehen für den ständigen Kontakt mit dem Schmutz der Welt – Staub, Schlamm und Unrat. In diesem Sinn galten sie als unrein und mussten abgelegt werden.

Doch stellt sich die Frage: Gilt das auch heute noch?
Müssen wir uns äußerlich reinigen oder bestimmte Rituale erfüllen, um Gott zu nahen?

Die Antwort lautet eindeutig: Nein.

Im Neuen Bund entscheidet nicht mehr das Äußere über unsere Annahme vor Gott. Jesus selbst macht das unmissverständlich klar:

Matthäus 15,16–20
Jesus sagte: „Begreift ihr immer noch nicht? Alles, was in den Mund hineingeht, gelangt in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Was aber aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen – und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken: Mord, Ehebruch, sexuelle Unmoral, Diebstahl, falsches Zeugnis und Lästerung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Mit ungewaschenen Händen zu essen macht ihn nicht unrein.“

Hier verlagert Jesus den Schwerpunkt deutlich: Nicht äußerer Schmutz macht uns vor Gott unrein, sondern die Sünde im Herzen.

Theologische Einordnung

Alter Bund und Neuer Bund

Im Alten Bund hatten äußere Rituale eine wichtige Funktion. Sie waren Schattenbilder und Hinweise auf eine tiefere, innere Wirklichkeit (vgl. Hebräer 9,9–10). Sie sollten auf eine Reinheit hinweisen, die nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich sein musste.

Im Neuen Bund ruft Gott seine Kinder zu einer Heiligkeit des Herzens. Diese zeigt sich im Leben, entspringt aber nicht Ritualen, sondern einer erneuerten Beziehung zu Gott (1. Petrus 1,15–16).

Die „Sandalen des Herzens“

Die Sandalen in 2. Mose können auch sinnbildlich verstanden werden: Sie stehen für das, was wir geistlich mit uns tragen. So wie Sandalen den Schmutz des Weges aufnehmen, kann unser Herz durch Sünde belastet sein – durch Lüge, Neid, sexuelle Unmoral, Stolz, Diebstahl oder Unvergebenheit.

Diese „Sandalen“ abzulegen bedeutet: Buße tun, Sünde bekennen und sich durch das Blut Jesu reinigen lassen (1. Johannes 1,7).

Gott heute begegnen

Heute treten wir nicht durch äußere Reinigungen in Gottes Gegenwart, sondern durch den Glauben an Jesus Christus. Gott sucht Menschen mit einem reinen Herzen und einem demütigen Geist (Psalm 24,3–4).

Zum Nachdenken

Hast du Jesus angenommen?
Ist dein Herz durch sein Blut gereinigt?
Hast du die „Sandalen“ der Sünde abgelegt?

Das ist es, was uns heilig und Gott wohlgefällig macht – nicht äußere Rituale, sondern ein erneuertes Herz.

Jesus ist nahe. Lasst uns ihm mit aufrichtigem Herzen begegnen, bereit zu dienen und ihn anzubeten.

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WIE UNREINHEIT DEN MENSCHEN BEEINFLUSST.

 


WIE UNREINHEIT DEN MENSCHEN BEEINFLUSST

Möge unser Herr Jesus Christus verherrlicht werden. Wir wurden gesegnet, einen weiteren Tag erleben zu dürfen. Ich lade euch ein, gemeinsam Gottes Wort zu studieren, besonders, wenn der Tag sich dem Ende zuneigt. Dabei sollten wir bedenken: Unser Weg mit Gott besteht nicht nur darin, sichtbare Sünden zu vermeiden, sondern auch unser Herz und unseren Geist in Ihm zu bewahren.

So wie „Heiligkeit“ und „Heiligung“ zusammengehören, stehen auch „Sünde“ und „Unreinheit“ in enger Verbindung.

Sünde vs. Unreinheit

Sünde ist jede Handlung oder jeder Gedanke, der Gottes Willen widerspricht und Seine Gebote verletzt. Sie ist das Brechen Seines moralischen Gesetzes. Die Bibel definiert Sünde als „Gesetzlosigkeit“ (1. Johannes 3,4). Dazu gehören Taten wie Ehebruch, Mord, Diebstahl und Götzendienst.

Sünde trennt uns von Gott (Jesaja 59,2) und hat weitreichende Folgen: Sie bricht unsere Beziehung zum Schöpfer, führt zu Schuldgefühlen und geistlichem Tod (Römer 6,23). Sünde befleckt den Menschen sowohl innerlich als auch äußerlich.

Unreinheit hingegen beschreibt einen Zustand der Befleckung oder Unsauberkeit, der im Alten Testament oft mit rituellen Gesetzen verbunden war. Während Sünde moralisch ist, betrifft Unreinheit häufig körperliche oder zeremonielle Aspekte. So machte im Alten Testament zum Beispiel die Berührung eines Leichnams oder bestimmte körperliche Zustände eine Person vorübergehend unrein und von der Gemeinschaft getrennt (3. Mose 11–15).

Sünde und Unreinheit im Zusammenspiel

Für jemanden, der in Sünde lebt, hat Unreinheit wenig Einfluss – die Person ist bereits von Gott getrennt. Für Gläubige jedoch kann Unreinheit, auch wenn sie moralisch nicht falsch ist, die Beziehung zu Gott stören.

Man kann es sich so vorstellen: Ein schwarzer Fleck auf einem weißen Hemd fällt sofort auf, während er auf einem schwarzen Hemd kaum sichtbar ist. Unreinheit wirkt ähnlich – auch wenn sie keine Sünde ist, kann sie die Reinheit des Herzens trüben und die Nähe zu Gott beeinträchtigen.

Unreinheit im Alten Testament

Im Leben Israels spielte Unreinheit eine große Rolle:

3. Mose 11,23–24: „Alle fliegenden Insekten mit vier Beinen sind für euch unrein. Wer ihren Kadaver berührt, ist bis zum Abend unrein.“

 

3. Mose 12,1–5: Nach der Geburt eines Sohnes ist die Mutter sieben Tage lang zeremoniell unrein; am achten Tag wird der Junge beschnitten.

3. Mose 15,16–20: Bei Samenerguss muss ein Mann seinen ganzen Körper waschen und ist bis zum Abend unrein.

Hier ging es nicht um moralische Schuld, sondern um rituelle Reinheit, die nötig war, um Gemeinschaft mit Gott und den Menschen zu haben. Die Israeliten sollten ein heiliges Volk sein (2. Mose 19,6), und Unreinheit hinderte sie daran, Gottes Gegenwart zu betreten.

Der Neue Bund: Jesus und das Herz

Im Neuen Bund geht es nicht mehr um äußere Rituale, sondern um den Zustand des Herzens. Jesus verlagert den Fokus von äußerer zu innerer Reinheit:

Matthäus 15,17–20: „Alles, was in den Mund geht, kommt in den Bauch und wird ausgeschieden. Aber was aus dem Mund kommt, kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken – Mord, Ehebruch, sexuelle Unmoral, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.“

Moralische Unreinheit und Sünde entstehen also im Herzen. Während das Alte Testament äußere Sauberkeit betonte, zeigt Jesus, dass wahre Befleckung von innen kommt.

Sünde beginnt im Herzen

Matthäus 5,28: „Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.“

Auch Gedanken wie Lust, Hass oder Unvergebenheit machen uns unrein. Nicht nur das, was wir tun, sondern auch das, was wir im Herzen zulassen, zählt.

Jeremia 17,9: „Das Herz ist trügerisch über alles und unheilbar – wer kann es erkennen?“ Deshalb müssen wir unsere Herzen schützen (Sprüche 4,23).

Reinigung durch Jesus

Jesus reinigt uns nicht durch äußere Rituale, sondern durch Sein Blut:

Hebräer 9,14: „Wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich durch den ewigen Geist Gott makellos dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von todeswürdigen Werken, damit wir dem lebendigen Gott dienen!“

Sein Opfer befreit uns von Sünde und innerer Unreinheit. Durch das Kreuz werden wir heilig und rein vor Gott (1. Korinther 1,30).

Doch der Kampf ist nicht vorbei. Gläubige sind aufgerufen, wachsam zu bleiben:

Römer 12,1–2: „Bringt eure Leiber als lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer dar … Passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch im Geist erneuern.“

Herz und Verstand müssen kontinuierlich durch Gottes Wort und den Heiligen Geist erneuert werden.

Praktische Anwendung: Bewahre dein Herz

Philipper 4,8: „Alles, was wahr, edel, gerecht, rein, liebenswert und lobenswert ist, darauf sollt ihr euer Denken richten.“

Kolosser 3,9–10: „Legt den alten Menschen ab und zieht den neuen an, der sich in Erkenntnis nach dem Bild seines Schöpfers erneuert.“

In einer Welt voller Versuchungen ist es entscheidend, unseren Geist mit Gottes Wort zu erneuern.

Fazit: Auf dem Weg der Heiligkeit

Im Neuen Bund geht es bei Unreinheit um das Herz, nicht nur um äußere Handlungen. Sünde und Unreinheit beflecken uns beide, und ihre Wurzeln liegen im Inneren. Um in Gottes Gegenwart zu bleiben, müssen wir wachsam sein, unser Herz und unseren Geist bewahren und den Heiligen Geist wirken lassen.

Johannes 15,3: „Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesprochen habe.“

Unsere Reinigung kommt durch Jesus und Sein Wort – ein fortlaufender Prozess, während wir in Heiligkeit wachsen. Möge der Herr uns helfen, rein im Herzen zu bleiben, damit wir stets in Seiner Gegenwart dienen können.

 

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WIE MAN GOTT HÖRT UND OFFENBARUNGEN ODER BOTSCHAFTEN VON IHM EMPFÄNGT


Ich grüße dich im herrlichen Namen unseres Herrn Jesus Christus! Willkommen – lass uns gemeinsam über Worte des Lebens nachsinnen, die allein in der Lage sind, uns wahrhaftig frei zu machen, hier auf Erden.
(Johannes 8,32: „Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“)

Heute wollen wir ein biblisches Prinzip betrachten, das uns hilft, Offenbarungen oder klare Botschaften von Gott zu empfangen. Dieses Prinzip hat mir persönlich geholfen, und ich glaube, es wird auch dir helfen.

Das Prinzip des Hörens von Gott unterscheidet sich von unserem Sprechen zu Ihm

Wenn wir mit Gott kommunizieren möchten, gehen wir direkt in Seine Gegenwart, knien uns nieder, beten, sagen Ihm unsere Anliegen – und stehen dann wieder auf und gehen unseres Weges.

Doch Gott handelt nicht immer auf dieselbe Weise mit uns. Er spricht nicht unbedingt sofort zurück, wie wir es vielleicht erwarten. Und genau das führt bei vielen dazu, dass sie entmutigt aufgeben, wenn scheinbar keine Antwort von Gott kommt.

Heute wollen wir deshalb ein wichtiges Prinzip lernen, das du beachten solltest, wenn du Gottes Stimme hören oder Offenbarungen von Ihm empfangen möchtest.


DAS PRINZIP LAUTET: STILLE

Die echte Stimme Gottes ist in der Stille zu finden – nicht im Lärm, nicht im Trubel.

Elia, der große Prophet, empfing viele Worte und Offenbarungen vom Herrn. Aber er hörte die Stimme Gottes klar erst in dem Moment, als er in der Stille war. Deshalb heißt es:

„Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. Als Elia das hörte, verhüllte er sein Gesicht mit seinem Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.“
(1. Könige 19,12-13)

Zuvor hatte er das nie getan – warum? Weil er Gott nie so nahe erlebt hatte wie in diesem Moment der Stille.


Auch Elisa, als er eine klare Weisung Gottes brauchte über den Krieg mit Moab, rief nicht einfach drauflos zum Herrn. Nein – zuerst schuf er einen Raum der Stille und des Lobpreises:

„Bringt mir einen Saitenspieler!“ Und als der Saitenspieler spielte, kam die Hand des HERRN über Elisa.
(2. Könige 3,15)

Dann empfing er die genaue Offenbarung Gottes für die drei Könige.


Auch Mose, als Gott ihm die zwei Tafeln des Gesetzes geben wollte, stieg nicht einfach direkt zum Herrn hinauf. Nein – er wartete sechs Tage am Fuß des Berges, bevor Gott ihn am siebten Tag rief:

„Und die Herrlichkeit des HERRN ließ sich auf dem Berg Sinai nieder, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage lang. Am siebten Tag rief er Mose aus der Wolke heraus.“
(2. Mose 24,16)


Diese Beispiele zeigen uns: Wenn wir Gottes Stimme hören wollen, brauchen wir innere Ruhe.

Wenn du betest – sprich nicht nur dein Anliegen aus und geh einfach weg. Bleib danach noch da. Singe Loblieder, denke über Gottes Größe nach, lies in der Bibel, meditiere weiter – und bete dann erneut.

Je mehr du in der Gegenwart Gottes verharrst, desto mehr Raum gibst du Ihm, zu dir zu sprechen.

Plötzlich wirst du merken, dass ein „Wolke“ auf dich herabkommt – du empfängst ein neues Verständnis, eine Offenbarung, einen Gedanken, der nicht von dir kommt – und du wirst wissen: Jetzt hat Gott gesprochen.


Doch diese Offenbarung braucht Zeit – manchmal Minuten, manchmal Stunden. Es gibt Zeiten, da reicht ein kurzes Gebet. Aber es gibt auch Zeiten, in denen du dir bewusst Zeit nehmen musst – für Gott allein.


Ebenso soll dein ganzes Lebensumfeld still sein. Wenn dein Alltag voller Ablenkungen ist – ständiges Chatten, Serien schauen, Musik, Partys, endlose Unterhaltung – wird es dir schwerfallen, Gottes Stimme zu hören.

Es spielt keine Rolle, wie viel du betest – ohne innere Stille wirst du wenig von Ihm empfangen.


Sei still – innerlich wie äußerlich. Höre Lobpreismusik, lies viel in der Bibel, geh am Wochenende zu Gebetstreffen, umgib dich mit Menschen, die dein geistliches Leben stärken. Sprich oft über Christus – in solchen Gesprächen kommt oft die Offenbarung von selbst, wie bei den zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus:

„Und sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte […] Und es geschah, als sie miteinander redeten und sich austauschten, da kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen.“
(Lukas 24,13ff)

Wenn du das beachtest, wirst du Gottes Stimme hören – oder sogar viele Offenbarungen von Ihm empfangen.


Der Herr segne dich.

Wir alle wünschen uns, dass Gott zu uns spricht. Doch viele denken, Er sei weit weg und rede nur mit großen Predigern oder Propheten. Aber das ist nicht wahr.

Gottes Reden hängt nicht an deiner Berufung oder an geistlichen Gaben. Er kann mit jedem reden – auf die Weise, die Er selbst gewählt hat.

Obwohl Elia viele Offenbarungen hatte und Gott sehr nahe war, hatte er nie Gottes Stimme direkt gehört – bis zu dem Moment der Stille.

„Und siehe, da kam das Wort des HERRN zu ihm: Was machst du hier, Elia? […] Und siehe, der HERR ging vorüber. Ein großer, starker Wind, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; aber der HERR war nicht in dem Wind. Und nach dem Wind kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht in dem Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen.“
(1. Könige 19,9-12)

Gottes Stimme ist in der Stille.

Ein Prinzip, das viele Christen heute leider vernachlässigen.


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Was bedeutet es, „die Lenden eures Sinnes zu gürten“? – 1. Petrus 1,13 .

 


Was bedeutet es, „die Lenden eures Sinnes zu gürten“? – 1. Petrus 1,13

Schauen wir uns die Worte des Apostels Petrus an:

1. Petrus 1,13–14
„Darum gürtet die Lenden eures Sinnes, seid nüchtern und setzt eure volle Hoffnung auf die Gnade, die euch bei der Offenbarung Jesu Christi zuteilwerden wird.
Lebt als gehorsame Kinder und passt euch nicht den früheren Begierden an, wie ihr einst in eurer Unwissenheit gelebt habt.“

Der Ausdruck „die Lenden gürten“ stammt aus der Antike und wird in der Bibel häufig verwendet, um Bereitschaft und Wachsamkeit zu symbolisieren. Damals trugen die Menschen lange, lose Gewänder. Wenn sie liefen, arbeiteten oder in den Kampf zogen, sammelten sie das Gewand zusammen und steckten es in den Gürtel – man „gürtete die Lenden“. Es war ein Zeichen dafür, dass man bereit war zu handeln.

Beispiel aus Exodus 12

Ein deutliches Beispiel dafür finden wir beim Auszug Israels aus Ägypten. In der Nacht des ersten Passahfestes gab Gott durch Mose klare Anweisungen:

Exodus 12,11
„So sollt ihr es essen: mit gegürtetem Gürtel, mit Sandalen an den Füßen und mit dem Stab in der Hand. So sollt ihr es in Eile essen; es ist des HERRN Passah.“

Gott wollte, dass sein Volk in einem Zustand der Dringlichkeit und Erwartung lebt. Sie sollten bereit sein, sich auf Sein Wort hin zu bewegen – körperlich, emotional und geistlich.

Was bedeutet das für unseren Geist?

„Die Lenden eures Sinnes zu gürten“ heißt, den Geist auf Handeln vorzubereiten: die Gedanken zu ordnen, das Herz zu fokussieren und geistige Wachsamkeit zu entwickeln. Das christliche Leben ist nicht passiv. Es erfordert Aufmerksamkeit, Disziplin und Zielstrebigkeit. Petrus ruft die Gläubigen dazu auf, in voller Erwartung der Wiederkunft Christi und der Gnade, die in Ihm offenbar wird, zu leben.

Jesus spricht auch in Lukas darüber:

Lukas 12,35–37
„Gürtet eure Lenden und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft. Selig sind jene Knechte, die der Herr bei seiner Ankunft wach findet.“

Jesus fordert uns auf, ständig bereit zu sein – nicht aus Angst, sondern in treuer Wachsamkeit.

Bereitschaft von Herz und Willen

Die Aufforderung, „die Lenden eures Sinnes zu gürten“, bedeutet, unseren Willen mit Gottes Plan in Einklang zu bringen, geistlich und mental vorbereitet zu sein, zu gehorchen, Schwierigkeiten zu ertragen, Sünde abzulehnen und treu zu dienen. Es bedeutet, im Glauben aktiv zu sein, statt passiv oder träge.

Sind unsere Gedanken bereit für das, was kommt? Sind wir geistlich gerüstet für Prüfungen, Herausforderungen und die Rückkehr unseres Königs? Setzen wir unser volles Vertrauen auf die Gnade, die offenbar werden wird?

2. Timotheus 4,1–2
„Ich ermahne dich daher vor Gott und dem Herrn Jesus Christus, der die Lebenden und die Toten richten wird bei seiner Erscheinung und seinem Reich: Verkünde das Wort! Sei bereit, zur rechten Zeit und zur unzeitigen. Ermahne, weise zurecht und ermutige, mit aller Geduld und Lehre.“

Die Tage sind ernst, und die Wiederkunft Christi ist nahe. Wenn Er kommt, wird Er mit Belohnung erscheinen:

Offenbarung 22,12–13
„Siehe, ich komme bald, und mein Lohn ist bei mir, um jedem nach seinen Werken zu geben. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.“

Fragen wir uns also: Sind die Lenden unseres Sinnes gegürtet? Sind wir geistlich bereit für die Wiederkunft Christi, für den Auftrag, das Evangelium zu verkünden, Leiden zu ertragen und Gott von ganzem Herzen zu dienen?

Möge unser Ruf wie der der frühen Kirche sein: Maranatha! – „Komm, 

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REDUZIERE NICHT DEINE DARBIETUNG!


Vielleicht fragst du dich: Sind wir wirklich dazu berufen, zu unterhalten?
Die Antwort ist: Ja! – aber nicht auf Bühnen des Tanzes oder der Vergnügung.
Sondern vor Engeln und Menschen – durch ein Leben in Reinheit und Heiligkeit!

1. Korinther 4,9:
„Denn ich meine, Gott hat uns, die Apostel, ganz an das Ende gestellt wie zum Tod verurteilte Menschen; denn wir sind ein Schauspiel geworden für die Welt, für Engel und Menschen.“

Das bedeutet: Unser Leben ist wie ein Theaterstück, das beobachtet wird – und am Ende beurteilt man, ob es gut oder schlecht war.

„Darbieten“ bedeutet, sein Können und seine Begabung vor anderen zu zeigen – meist mit dem Ziel, Geld zu verdienen.
Wer auf Bühnen singt und tanzt, bringt eine Darbietung.
Wer Akrobatik macht und dabei Musik spielt, bringt eine Darbietung.
Wer vor Menschen mit Schlangen spielt, bringt ebenfalls eine Darbietung.

Heute möchte ich mit dir einen biblischen Blick auf eine ganz bestimmte Art der Darbietung werfen – das Spielen mit Schlangen.


DAS SPIEL MIT DER SCHLANGE

Früher – und in manchen Ländern auch heute noch – gab es Menschen, die giftige Schlangen (z. B. Kobras) fingen, sie zähmten und durch Flötenmusik betäubten, um mit ihnen auf Straßen oder Festivals Geld zu verdienen.
Wenn Menschen sahen, dass jemand mit einer gefährlichen Schlange auftreten konnte, ohne verletzt zu werden, waren sie beeindruckt – oft sogar mehr als von Sängern oder Akrobaten – denn das war etwas Ungewöhnliches!

Aber das war auch extrem gefährlich. Wenn der Schlangenbeschwörer nur einen Fehler machte und die Schlange ihn biss – war das Spiel vorbei. Kein Geld, keine Show, vielleicht sogar der Tod. Es brauchte also höchste Konzentration!

Salomo, der weiseste Mann, sagte dazu:

Prediger 10,11:
„Wenn die Schlange beißt, ehe sie beschworen ist, so hat der Beschwörer keinen Nutzen davon.“

Das ist eine weltliche Weisheit, die Salomo durch Beobachtung der Darbietenden gewonnen hatte.
Doch diese Worte stehen nicht nur zur Unterhaltung in der Bibel – sondern sie tragen eine geistliche Lehre in sich.


WIR SIND DIE DARBIETENDEN – UND DER TEUFEL IST DIE SCHLANGE

Als Christen sind wir die Darbietenden.
Und die Schlange – das ist unser Feind, der Teufel, der ständig versucht, uns zu Fall zu bringen.
Der Himmel beobachtet genau, wie wir unsere „Darbietung“ beenden – ob wir den Teufel bis zum Schluss „verwirren“, um den Siegespreis zu empfangen.

Wenn wir standhaft bleiben und der Feind uns nicht zu Fall bringt, dann wartet eine große Belohnung im Himmel auf uns.
Aber wenn die Schlange – wie oben geschrieben – zubeißt, bevor sie beschworen ist, „hat der Beschwörer keinen Nutzen davon.“

Wenn wir dem Teufel Raum geben, verlieren wir alles.


WIE BESCHWÖREN WIR DIE SCHLANGE (DEN TEUFEL)?

Früher benutzten die Schlangenbeschwörer Flötenmusik, um die Schlange zu verwirren.
Nicht, weil die Musik der Schlange gefiel – sondern weil sie ihr den Fokus nahm.
Schlangen brauchen innere Ruhe, um gezielt zuzuschlagen – aber durch die konstante Flötenmusik wurden sie verwirrt, zögerten, waren irritiert und taten nichts.

Gleichzeitig: Während die Musik die Schlangen verwirrte, unterhielt sie das Publikum.

Ebenso sollten wir Christen unsere geistliche Flöte spielen – damit der Feind verwirrt wird und uns nicht schaden kann – während gleichzeitig der Himmel über uns Freude hat.


WAS SIND UNSERE GEISTLICHEN FLÖTEN?

Diese vier „Flöten“ verwirren den Feind und erfreuen den Himmel:

  1. Heiligkeit
  2. Gebet
  3. Wort Gottes lesen
  4. Zeugnis geben

Wenn wir diese vier geistlichen Disziplinen ständig „spielen“, wird der Feind keine Macht über uns haben.
Er wird verwirrt wie ein Narr – bis wir unser Rennen vollendet haben.

Und das Ziel ist groß: Ein ewiger Siegespreis im Himmel!
Denn der, der dachte, er sei etwas – wird durch unsere Standhaftigkeit zu nichts!


SCHLUSSFOLGERUNG

Der Herr helfe uns, diese vier Dinge niemals zu vernachlässigen:
Denn wenn wir Heiligkeit, Gebet, Bibellesen und Zeugnisgeben reduzieren, geben wir dem Feind seine Zielscheibe zurück – und wenn er uns zu Fall bringt, dann ist unser Fall groß und es bleibt keine Belohnung übrig nach diesem Leben.

Maranatha! – Der Herr kommt!

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Die Bedeutung der Wassertaufe

Die Taufe ist ein grundlegendes Gebot im Christentum und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Da der Teufel um ihre Bedeutung weiß, versucht er, Menschen ganz von der Taufe abzuhalten oder sie auf eine falsche Weise taufen zu lassen – und dabei glauben sie, es sei richtig geschehen.

Es gibt viele Segnungen, die mit der Taufe verbunden sind, doch heute wollen wir uns auf einen wichtigen Aspekt konzentrieren: Die Taufe befreit uns vom Gericht Gottes über unsere Feinde und die Feinde des Herrn.

Taufe als Symbol der Rettung

Als Gott Noah retten wollte, benutzte er Wasser, um die sündige Welt zu richten, während er Noah und seine Familie sicher in der Arche bewahrte. Dasselbe Wasser, das Gericht brachte, war zugleich das Mittel zur Rettung. Die Bibel vergleicht dieses Ereignis mit der Taufe:

1. Petrus 3,20-21 (LUT 2017):
„… zur Zeit Noahs, als Gott geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde. In ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser hindurch gerettet. Das ist ein Bild für die Taufe, die jetzt auch euch rettet – nicht ein Abwaschen von körperlichem Schmutz, sondern das Bitten um ein gutes Gewissen vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi.“

Ebenso benutzte Gott Wasser, als er die Israeliten aus Ägypten führte. Statt Plagen oder Feuer zu schicken, ließ er das Volk durch das Rote Meer ziehen und versenkte ihre Verfolger darin. Auch dieses Ereignis wird mit der Taufe verglichen:

1. Korinther 10,1-2 (LUT 2017):
„Ich will euch aber, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit lassen: Unsere Väter waren alle unter der Wolke und gingen alle durchs Meer. Sie wurden alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer.“

In beiden Fällen trennte das Wasser Gottes Volk von seinen Feinden. Ebenso symbolisiert die Taufe unseren Übergang von einem sündigen Leben zu einem neuen Leben in Christus. Sie steht für den Sieg über unsere geistlichen Feinde – Sünde, Unterdrückung und dämonische Einflüsse – und unsere Auferstehung zum Leben in Christus.

Warum die Taufe im Namen Jesu geschehen muss

Die Bibel sagt, dass die Israeliten „auf Mose getauft“ wurden, als sie durchs Meer zogen. Mose war ihr Führer, der sie aus der Sklaverei ins verheißene Land brachte. Heute ist Jesus unser Mose – derjenige, der uns aus geistlicher Gefangenschaft in das ewige Leben führt.

Deshalb muss die Taufe im Namen Jesu geschehen, wie es in der Apostelgeschichte mehrfach gezeigt wird:

Apostelgeschichte 2,38 (LUT 2017):
„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden…“

Apostelgeschichte 8,16:
„…denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus.“

Apostelgeschichte 10,48:
„Und er befahl, dass sie getauft würden in dem Namen Jesu Christi.“

Apostelgeschichte 19,5:
„Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.“

Wenn du durch Besprengung oder in einem anderen Namen getauft wurdest, ziehe in Erwägung, dies zu korrigieren – so wie die Gläubigen in Apostelgeschichte 19,1–5, die sich erneut im Namen Jesu taufen ließen.

Mache heute den Schritt der Taufe

Die Taufe ist wesentlich, und es gibt keinen Grund, sie aufzuschieben. Du brauchst keine besonderen Kurse zu absolvieren – der Glaube allein ist die Voraussetzung. Der äthiopische Kämmerer in Apostelgeschichte 8 ließ sich sofort nach seinem Glaubensbekenntnis taufen, ohne vorherigen Unterricht.

Wenn du noch nicht getauft bist, suche eine Gemeinde, die durch vollständiges Untertauchen im Namen Jesu tauft, und gehe diesen wichtigen Schritt. Die Taufe ist kostenlos und ein wesentlicher Teil deines geistlichen Weges.

Fazit

Die Taufe ist nicht nur ein religiöses Ritual, sondern ein kraftvoller Akt des Gehorsams. Sie markiert die Abkehr vom alten Leben und den Beginn eines neuen Lebens in Christus. Sie steht für Erlösung, Befreiung und einen neuen Anfang.

Nimm dir Zeit, die ganze Bedeutung der Taufe zu erkennen – und teile diese Wahrheit mit anderen.

Der Herr segne dich.

Maranatha!

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JUGEND UND BEZIEHUNGENBiblische Wegweisung für christliche Jugendliche zu Partnerschaft und gottgefälliger Gemeinschaft

Willkommen zu dieser kurzen, aber wichtigen Lektion über Jugend und Beziehungen. Viele junge Menschen stürzen sich heutzutage ohne biblische Führung in Beziehungen und erleiden dabei emotionale, geistliche oder sogar körperliche Verletzungen. Deshalb ist es für gläubige Jugendliche entscheidend, zuerst nach göttlicher Weisheit zu suchen, bevor sie sich auf eine romantische Beziehung einlassen.

Drei grundlegende Fragen sollte sich jeder junge Mensch stellen, bevor er eine Beziehung eingeht:

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Beziehung zu beginnen?

  2. Wer ist die richtige Person für eine Beziehung?

  3. Welche Grenzen und Verantwortlichkeiten gelten in einer gottgefälligen Beziehung?


Eine Botschaft an Wiedergeborene

Diese Lehre richtet sich an junge Männer und Frauen, die von neuem geboren sind – das heißt, die Buße getan, sich taufen lassen, den Heiligen Geist empfangen haben und in Erwartung der Wiederkunft Christi leben (Titus 2,11–13). Wenn du Christus noch nicht als deinen Herrn und Retter angenommen hast, fang genau dort an – denn ohne Ihn ist jede andere Entscheidung, auch in Beziehungsfragen, auf unsicherem Grund gebaut (Johannes 15,5).


Zwei Arten von Beziehungen

Aus biblischer Sicht lassen sich Beziehungen in zwei Hauptkategorien einteilen:

  • Voreheliche Beziehungen – auch „Verlobung“ oder „Partnerschaft zur Ehevorbereitung“ genannt.

  • Eheliche Beziehungen – der durch Bund geschlossene Zusammenschluss von Mann und Frau.

In dieser Lektion konzentrieren wir uns auf die voreheliche Beziehung – also auf das Kennenlernen zwischen Mann und Frau mit Blick auf die Ehe.


1. Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Beziehung?

Für junge Männer:
Ein gottesfürchtiger junger Mann sollte erst dann über eine Beziehung nachdenken, wenn er geistlich reif und finanziell eigenständig ist. Die Bibel sagt:

„Wenn aber jemand für die Seinen, besonders für die Hausgenossen, nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.“
(1. Timotheus 5,8)

Partnerschaft ist nichts für Jungen, sondern für Männer. Wenn du noch abhängig von deinen Eltern bist, bei ihnen wohnst oder kein eigenes Einkommen hast, ist es noch nicht an der Zeit. Du musst erst fähig sein, dich selbst zu versorgen, bevor du Verantwortung für jemand anderen übernehmen kannst.

In der heutigen Gesellschaft, aufgrund langer Ausbildungszeiten und wirtschaftlicher Herausforderungen, erreichen viele junge Männer erst ab etwa 25 Jahren finanzielle Selbstständigkeit. Das ist ein realistischer Zeitpunkt, um über eine ernsthafte Beziehung nachzudenken – wobei dies individuell variieren kann.

Für junge Frauen:
Auch junge Frauen sollten Beziehungen meiden, solange sie noch zur Schule gehen. Der ideale Zeitpunkt ist nach dem Abschluss der Ausbildung und bei erreichter geistlicher Reife. Viele junge Frauen unter 20 Jahren lassen sich aus Emotionen oder Gruppenzwang in Beziehungen ziehen – und bereuen es später.

„Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht; aber eine Frau, die den HERRN fürchtet, soll gepriesen werden.“
(Sprüche 31,30)

Geistliche Bereitschaft und persönliche Reife sind weitaus wichtiger als das bloße Alter.


2. Wer ist der richtige Partner für eine Beziehung?

Für junge Männer:
Beginne keine Beziehung nur deshalb, weil ein Prophet, Pastor oder Traum es dir sagt. Die Ehe ist ein persönlicher und geistlicher Bund – du musst selbst Verantwortung übernehmen und mit Weisheit entscheiden:

„Wer eine Ehefrau findet, der findet etwas Gutes und bekommt Wohlgefallen vom HERRN.“
(Sprüche 18,22)

Lass dich auch nicht von einer Frau unter Druck setzen oder manipulieren. Die Leitung in Partnerschaft und Ehe ist eine gottgegebene Aufgabe für Männer (Epheser 5,23).

Für junge Frauen:
Gehe keine Beziehung mit einem Mann ein, der noch Schüler oder Student ist – selbst wenn er ehrlich wirkt. Wer nicht emotional und finanziell bereit ist, ist auch nicht bereit für eine Partnerschaft. Hüte dich besonders vor charmanten oder großzügigen Männern:

„Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen. Denn was hat Gerechtigkeit mit Gesetzlosigkeit zu schaffen?“
(2. Korinther 6,14)

Wenn er deinen Glauben und deine Werte nicht teilt, ist er nicht der Mann, den Gott für dich bestimmt hat.


3. Was sollte man während der Partnerschaft tun – und was vermeiden?

Für junge Männer:
Wenn die Frau, für die du dich interessierst, nicht gläubig ist, dann ist dein erstes Ziel nicht, sie zu „daten“, sondern ihr Christus zu bezeugen. Versprich ihr jedoch nicht die Ehe, nur um sie zum Glauben zu führen – sonst könnte sie sich nur zum Schein bekehren.

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen.“
(Matthäus 6,33)

Lass sie Jesus suchen – nicht dich. Wenn sie sich wirklich bekehrt, im Geist lebt und sich eurer Gemeinde anschließt, kann daraus eine ehrbare und transparente Freundschaft entstehen.

Für junge Frauen:
Der Mann ist es, der die Frau sucht – nicht umgekehrt. Stell dich nicht zur Schau oder als „verfügbar“ dar. Bleib rein, bete und vertraue auf Gottes Zeitplan. Ein gottesfürchtiger Mann wird deinen Wert erkennen und dich mit Ehre umwerben:

„Ein kluges Weib kommt vom HERRN.“
(Sprüche 19,14)

Sei auch wachsam gegenüber Männern, die Interesse zeigen. Nicht jeder meint es ehrlich. Auch gottlose Männer fühlen sich zu tugendhaften Frauen hingezogen – prüfe daher alles (1. Johannes 4,1). Wenn er nicht gläubig ist, verweise ihn an einen geistlichen Leiter – nicht an dich selbst. Wer keine geistliche Leitung annimmt, ist nicht von Gott.


Was man in der Partnerschaft vermeiden sollte

Ganz gleich, ob Mann oder Frau:

  • Vermeidet jede Form von sexueller Aktivität – auch Berührungen, Küssen oder Alleinsein an privaten Orten. Solches Verhalten führt zur Versuchung und entehrt Gott:

„Flieht die Unzucht! … Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes.“
(1. Korinther 6,18–19)

  • Vermeidet private Besuche, wenn ihr allein seid. Sorgt für Rechenschaft. Bezieht reife Gläubige als Mentoren in eure Beziehung mit ein.

  • Wächst geistlich gemeinsam. Lest Bücher oder hört Predigten über biblische Beziehungen und bereitet euch auf die Ehe vor.


Wenn ihr zur Ehe bereit seid

Wenn ihr nach Gebet, Beratung und Zeit zur Überzeugung gelangt, dass ihr füreinander bestimmt seid, folgt diesen biblischen Schritten:

  • Informiert frühzeitig eure Eltern oder Erziehungsberechtigten – keine Überraschungen. Lasst sie die Person kennenlernen, damit sie euch segnen können (2. Mose 20,12).

  • Informiert eure Gemeindeleitung und lasst die Beziehung öffentlich bestätigen. Die Gemeinde kann euch durch den richtigen Prozess führen.

  • Der Brautpreis (Mitgift) soll entrichtet werden. In der Bibel zahlte der Bräutigam einen Preis als Zeichen der Ehre und Bindung (1. Mose 34,12). Das ist ein Bild auf Christus, der für seine Braut, die Gemeinde, den höchsten Preis zahlte – sein Blut (Epheser 5,25–27).

  • Nach der Hochzeitsfeier seid ihr Mann und Frau – und könnt die Ehe in vollen Zügen genießen:

„Die Ehe soll bei allen in Ehren gehalten werden …“
(Hebräer 13,4)


Letzte Ermutigung

Liebe junge Menschen, wartet auf den Herrn. Überstürzt keine Beziehungen. Baut zuerst eure Beziehung zu Christus auf. Zur rechten Zeit wird Er den richtigen Partner in euer Leben führen.

„Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.“
(Psalm 37,4)

Der Herr segne euch mit Weisheit, Reinheit und Zielstrebigkeit in euren Beziehungen.

Amen.

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DIE WURZEL DER BITTERKEIT DARF NICHT IN UNS WACHSEN

Die Bibel warnt uns deutlich in:

Hebräer 12,14–15 (Lutherbibel 2017):

„Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird. Seht zu, dass niemand die Gnade Gottes versäume und keine bittere Wurzel aufwachse und Unruhe stifte und durch sie viele befleckt werden.“

Dieser Abschnitt richtet sich direkt an Gläubige. Er lehrt uns, dass wir, wenn wir nicht den Frieden mit allen Menschen suchen und ein heiliges Leben führen, Gefahr laufen, die Gnade Gottes zu versäumen. Wenn das passiert, kann eine Wurzel der Bitterkeit in uns wachsen. Sobald sie sich festsetzt, bringt sie nicht nur unser eigenes Herz in Unruhe, sondern kann auch viele Menschen um uns herum verderben und beflecken.

Lassen Sie uns das genauer betrachten.

Wenn wir es versäumen, Frieden mit anderen zu suchen und in Heiligkeit zu wandeln, werden wir verwundbar. Bitterkeit beginnt klein  wie ein Samenkorn doch wenn wir sie nicht bekämpfen, wächst sie und bildet tiefe Wurzeln, bis sie eine starke Macht im Herzen wird. Nach der Schrift kann diese Bitterkeit viele anstecken, wie eine ansteckende Krankheit im Leib Christi.

Fragen Sie sich ehrlich: Lebe ich als Gläubiger wirklich in Frieden mit allen?
Das betrifft sowohl andere Christen als auch Nichtgläubige. Der Ruf zum Frieden ist kein Vorschlag, sondern ein Gebot. Paulus unterstreicht das in:

Römer 12,18 (Einheitsübersetzung):
„Ist möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden.“

Das erfordert Anstrengung, Demut und manchmal auch Vergebung, selbst wenn es schwerfällt. Doch es ist notwendig, denn ohne Frieden und Heiligung verlieren wir den Blick für Gottes Gegenwart.

Was ist Bitterkeit?
Biblisch gesehen ist Bitterkeit eine Mischung aus Zorn, Groll, Eifersucht, Hass, unverarbeitetem Schmerz und oft dem Wunsch nach Rache. Sie ist nicht nur ein Gefühl, sondern ein geistlicher Zustand.

Der Hebräerbrief nennt sie eine Wurzel, weil sie klein und verborgen beginnt, aber tief und stark wachsen kann, sodass es sehr schwer wird, sie zu entfernen. Wenn wir sie nicht frühzeitig behandeln, beginnt die Bitterkeit unsere Gedanken, Gefühle und Beziehungen zu kontrollieren.

Ein anschauliches biblisches Beispiel ist König Saul.

Sauls Bitterkeit begann, als er Gott ungehorsam war und der Herr ihn als König verworfen hatte. Als er sah, dass Gottes Gunst auf David überging, wuchsen Eifersucht und Unsicherheit in ihm. Anstatt Buße zu tun und Wiederherstellung zu suchen, ließ Saul die Bitterkeit wachsen. Er begann, David grundlos zu hassen und versuchte, ihn zu vernichten.

Selbst als er Reue zeigte, konnte Saul die Bitterkeit nicht überwinden, weil sie bereits tief in seinem Herzen verwurzelt war. Seine Besessenheit, David zu zerstören, bestimmte seine Herrschaft und führte schließlich zu seinem Untergang (vgl. 1. Samuel 18–24).

Die Bitterkeit machte ihn blind, raubte ihm den Frieden und machte ihn zum Sklaven seines eigenen Hasses.

Eine Warnung an alle Gläubigen
Deshalb warnt uns die Schrift, wachsam zu sein. Bitterkeit ist nicht nur ein persönliches Problem  sie betrifft den ganzen Leib Christi. Ob Pastor, Leiter, Mitarbeiter oder Gemeindemitglied  dieses Gebot gilt für uns alle.

Wir müssen danach streben, Frieden zu leben  nicht nur mit Menschen, die wir mögen, sondern auch mit denen, die uns herausfordern. Dazu gehört es, stille Groll, unausgesprochene Ressentiments und verborgene Feindseligkeit auch in der Gemeinde zu überwinden.

Epheser 4,26–27 (Lutherbibel 2017):
„Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn, und gebt dem Teufel keinen Raum.“

Unverarbeiteter Zorn gibt dem Feind eine Tür in unser Leben. Satan nutzt Bitterkeit, um Gemeinden zu spalten, Beziehungen zu zerstören und unser geistliches Wachstum zu behindern.

Jakobus warnt eindringlich:

Jakobus 3,14–17 (Einheitsübersetzung):
„Wenn ihr aber bitteren Neid und Streit im Herzen habt, rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern irdisch, natürlich und teuflisch. Denn wo Neid und Streit sind, da ist Unordnung und jede böse Tat. Die Weisheit aber, die von oben kommt, ist erstens rein, dann friedsam, gütig, fügsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und ohne Heuchelei.“

Ermutigung zum Schluss
Lasst uns alle Anstrengungen unternehmen, unser Herz vor der Wurzel der Bitterkeit zu schützen. Lasst uns schnell vergeben, Frieden suchen und fest in Gottes Gnade verwurzelt bleiben. Wenn die Bitterkeit schon Wurzeln geschlagen hat, dürfen wir sie nicht ignorieren  bringen wir sie in Umkehr vor Gott und lassen wir den Heiligen Geist sie ausreißen.

Nur in Frieden und Heiligkeit können wir die Fülle von Gottes Gegenwart erleben und ein Segen für andere sein.

Schalom.


 

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