SEI EIN REINES GEFÄSS
Herzliche Grüße im Namen unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Heute wollen wir über eine wichtige Botschaft der Bibel nachdenken: Gott ruft sein Volk dazu auf, Gefäße zu sein, die völlig rein sind – innen wie außen.
In Matthäus 23 tadelt Jesus die Pharisäer wegen ihrer Heuchelei:
Matthäus 23,25–26 (LU12)Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, innen aber sind sie voller Habgier und Selbstsucht.Du blinder Pharisäer! Reinige zuerst das Innere des Bechers und der Schüssel, damit auch das Äußere rein wird.
Das Bild des Bechers zeigt uns: Heiligkeit kann nicht halbherzig sein. Ein Trinkbecher muss vollständig sauber sein, innen und außen – sonst ist er unbrauchbar. Ebenso wünscht Gott, dass wir vollständig geheiligt sind: Herz, Geist, Seele und Körper.
Viele Gläubige trennen irrtümlich innere und äußere Heiligkeit:
Die Pharisäer achteten nur auf äußere Erscheinung – Rituale, lange Gebete, öffentliche Anerkennung – und vernachlässigten die innere Reinheit (vgl. Matthäus 23,27–28).
Heute gibt es andere, die sagen: „Gott schaut nur auf das Herz“, leben aber äußerlich in Widerspruch zu Seinem Wort.
Die Bibel ist eindeutig: Gott verlangt Heiligkeit von der ganzen Person. Paulus schreibt:
1. Thessalonicher 5,23 (SLT)Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und euer ganzes Wesen – Geist, Seele und Leib – möge unversehrt bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus.
Heiligung ist nicht wählbar – sie umfasst jeden Teil unseres Lebens.
Jesus selbst, obwohl ganz Gott, wuchs in Gunst bei Gott und den Menschen:
Lukas 2,52 (LU12)Und Jesus nahm zu an Weisheit, an Körpergröße und an Gunst bei Gott und den Menschen.
Christi Charakter – Demut, Gehorsam, Freundlichkeit – brachte Ehre für den Vater. Auch wir sollen so leben, dass Himmel und Erde das Wirken Christi in uns bezeugen (vgl. Philipper 2,14–15). Ein schlechtes Zeugnis vor den Menschen widerspricht dem Evangelium.
Wahre Heiligkeit beginnt mit Liebe – Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen. Die beiden sind untrennbar.
1. Johannes 4,20–21 (LU12)Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott“, aber seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner. Wer seinen Bruder, den er sieht, nicht liebt, kann Gott, den er nicht sieht, nicht lieben.Und dieses Gebot haben wir von ihm: Wer Gott liebt, muss auch seinen Bruder lieben.
Unsere Liebe zu Gott zeigt sich in unserem Umgang mit den Menschen, die nach Gottes Bild geschaffen sind. Jesus bezeichnete dies als das größte Gebot nach der Liebe zu Gott (Matthäus 22,37–39).
Heiligkeit muss innerlich und äußerlich gelebt werden:
Innere Reinheit betrifft Gedanken, Motive und Wünsche (Neid, Stolz, Hass, Lust).
Äußere Reinheit zeigt sich in Taten, Worten und sogar im Erscheinungsbild (Redeweise, Verhalten, Kleidung).
2. Korinther 7,1 (LU12)Da wir diese Verheißungen haben, lasst uns uns von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes reinigen und die Heiligkeit in der Furcht Gottes vollenden.
Matthäus 5,8 (LU12)Glücklich sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott sehen.
Unsere Körper sind Tempel des Heiligen Geistes (1. Korinther 6,19–20). Deshalb zeigt unser äußeres Leben – wie wir sprechen, handeln und uns kleiden – wessen wir sind.
Innere Heiligkeit sorgt für Aufrichtigkeit vor Gott (Psalm 51,6).
Äußere Heiligkeit ist ein Zeugnis vor den Menschen (Matthäus 5,16).
Beides gehört zusammen: Ein reines Herz führt zu reinen Taten (Jakobus 2,18). Vernachlässigt man eines, leidet das andere. Ein innerlich unreines Herz zeigt sich äußerlich, und ein äußerlich reines Leben ohne inneren Wandel ist Heuchelei.
Paulus vergleicht Gläubige mit Gefäßen in einem großen Haus:
2. Timotheus 2,20–21 (LU12)In einem großen Haus gibt es nicht nur Gefäße aus Gold und Silber, sondern auch aus Holz und Ton; die einen zu Ehren, die anderen zu Schande.Wer sich nun von dem Unwürdigen reinigt, wird ein Gefäß zu Ehren sein, geheiligt, nützlich für den Hausherrn, bereit für jedes gute Werk.
Gott kann ein halb reines Gefäß nicht voll gebrauchen. Er ruft uns zu einer völligen, ungeteilten Heiligkeit – einem Leben, das Ihm ganz gehört.
Ein reines Gefäß zu sein bedeutet, Christus zu erlauben, jeden Teil von uns zu reinigen – Herz, Worte, Taten, Beziehungen und sogar unser äußeres Erscheinungsbild. Heiligkeit ist nicht Gesetzlichkeit, sondern das sichtbare Spiegeln von Christi Charakter und die Verherrlichung Gottes mit unserem ganzen Leben.
Möge uns Gottes Gnade und die Kraft des Heiligen Geistes helfen, so zu leben.
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Matthäus 9,14–15 (ESV)
„Warum fasten wir und die Pharisäer, aber deine Jünger fasten nicht?“ Jesus antwortete:„Können die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam ihnen genommen wird; dann werden sie fasten.“
„Warum fasten wir und die Pharisäer, aber deine Jünger fasten nicht?“
Jesus antwortete:„Können die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam ihnen genommen wird; dann werden sie fasten.“
Als Jesus auf der Erde lebte, war Seine Gegenwart ein Schutz, eine Kraft und eine unerschöpfliche Quelle der Versorgung.Doch Er kündigte an: Der Bräutigam würde genommen werden.Damit begann eine neue Zeit für die Jünger—eine Zeit des Fastens und Betens.
Jesus selbst zog sich regelmäßig zurück, um zu fasten und zu beten.Wenn Er das brauchte—wie viel mehr wir.
Gebet war Seine Kraftquelle
Fasten schärfte Sein Geist
Beides hielt Ihn vollkommen auf den Vater ausgerichtet
Markus 14,37–38
„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“
Dieses Wort beschreibt unsere Realität:Ohne Gebet und Fasten dominiert das Fleisch, und Versuchung gewinnt Raum.
In der Apostelgeschichte sehen wir, wie Gott durch Fasten spricht:
Apostelgeschichte 10,9–11
Petrus fastete, betete — und Gott öffnete ihm den Himmel.
Fasten positioniert uns, Gottes Stimme klar zu hören.
Matthäus 17,21
„Diese Art fährt nicht aus außer durch Gebet und Fasten.“
Manche Durchbrüche kommen nur, wenn wir beides verbinden.Fasten…
demütigt unser Herz (Psalm 35,13)
kreuzigt das Fleisch (Gal 5,24)
schärft unsere geistliche Wahrnehmung
Wir leben in der Zeit nachdem der Bräutigam weggenommen wurde—genau wie Jesus es sagte.Fasten und Gebet bereiten uns vor:
Nähe zu Gott – Jakobus 4,8
Sieg über Versuchung – Matthäus 26,41
Geistliche Klarheit – Apostelgeschichte 13,2–3
Bereitschaft für Jesu Wiederkunft – Offenbarung 19,7
Fasten ist kein Verdienst vor Gott.Es ist ein Loslassen, damit Gott mehr Raum in uns hat.
Faste und bete.
Viele Christen übersehen, dass der Geist des Antichristen nicht erst in der Endzeit auftauchen wird. Die Bibel zeigt deutlich, dass er schon jetzt in der Welt aktiv ist. Der Apostel Johannes schreibt:
(1. Johannes 4,3 — Elberfelder 2006) „Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott; und das ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt, und jetzt ist er schon in der Welt.“
(1. Johannes 4,3 — Elberfelder 2006)
„Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott; und das ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt, und jetzt ist er schon in der Welt.“
Johannes macht hier eine wichtige Unterscheidung zwischen:
dem Antichristen (eine zukünftige Person),dem Geist des Antichristen (eine gegenwärtige Kraft der Verführung).Damit beginnt die Endzeitverführung nicht erst mit der Erscheinung des Antichristen, sondern mit jahrhundertelanger geistlicher Täuschung.
Die große Täuschung: „Gott schaut nur das herz an“
Eine besonders heimtückische moderne Lehre lautet:
„Gott interessiert nicht, was du äußerlich tust — nur dein Herz zählt.“
Diese Aussage ist eine Halbwahrheit, die biblische Heiligkeit verdreht.Ja, Gott sieht das Herz (1. Samuel 16,7).Aber dieselbe Schrift fordert, dass wir Gott auch mit unserem Leib ehren:
1. Korinther 6,19–20 — Schlachter 2000) „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist … denn ihr seid teuer erkauft. So verherrlicht nun Gott mit eurem Leib!“
1. Korinther 6,19–20 — Schlachter 2000)
„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist … denn ihr seid teuer erkauft. So verherrlicht nun Gott mit eurem Leib!“
Die Bibel zeigt durchgehend, dass Gott sowohl das Innere als auch das Äußere beansprucht:
Israel sollte sich äußerlich absondern durch Kleidung, Speisegesetze und Reinheitsregeln (3. Mose 11–20).
Priester mussten in ihrem Aussehen, ihrer Kleidung und ihrem Körper besondere Reinheit bewahren (2. Mose 28; 3. Mose 21).
Selbst im Neuen Bund ruft Paulus zu körperlicher Selbstbeherrschung auf (1. Korinther 9,27) und fordert „Heiligung in Leib und Geist“ (2. Korinther 7,1 — Schlachter).
Damit widerspricht die Schrift klar jeder Lehre, die den Körper für geistlich „unwichtig“ erklärt.
Die Offenbarung macht deutlich, dass das Malzeichen nicht symbolisch ist, sondern sichtbar und körperlich:
Offenbarung 14,9–10 — Luther 2017 „Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, der wird auch trinken vom Wein des Zornes Gottes …“
Offenbarung 14,9–10 — Luther 2017
„Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, der wird auch trinken vom Wein des Zornes Gottes …“
Die Stirn steht für Denken und Loyalität→ Das Malzeichen widerspricht dem biblischen „Siegel Gottes auf der Stirn“ (Offb 7,3; 14,1).
Die rechte Hand steht für Handeln und Werke→ Der Antichrist beansprucht Kontrolle über das Tun des Menschen (Offb 13,16–17).
Das Zeichen ist ein bewusster Akt der Anbetung→ Es ist nicht „einfach ein technisches Implantat“, sondern ein spirituell-körperlicher Bund.
Darum wird Gottes Gericht nicht durch ein Gefühl, sondern durch eine Entscheidung, die am Körper sichtbar wird, ausgelöst.
Die Verführung geschieht schrittweise — Satan arbeitet selten abrupt, sondern lässt die Menschen langsam abstumpfen.
Typische moderne Rechtfertigungen:
„Piercings und Schmuck sind Geschmacksache.“
„Tattoos zeigen Persönlichkeit — Gott schaut aufs Herz.“
„Äußeres hat nichts mit Spiritualität zu tun.“
In der Bibel hatten Körpermarkierungen immer eine geistliche Bedeutung:
Heiden ritzen sich „für die Toten“ (3. Mose 19,28).
Götzendiener trugen Zeichen ihrer Götter am Körper (Hesekiel 9,4–6).
Die Bibel betont, dass Gott sein Volk „zeichnet“ (Hesekiel 9; Offenbarung 7).
Körperzeichen sind NIE neutral — sie kommunizieren geistliche Zugehörigkeit.
. Eine ernste Frage an die Gemeinde
Wenn Christen bereits bei Schmuck, Tattoos oder äußerer Absonderung weich werden —wie sollen sie dann standhalten, wenn es um das Malzeichen geht?
Jesus sagt:
(Lukas 16,10 — Schlachter) „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.“
(Lukas 16,10 — Schlachter)
„Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.“
Treue beginnt im Kleinen — im Alltag.
Der Ruf zur Heiligkeit ist umfassend:
1. Petrus 1,15 — Elberfelder) „Seid heilig in eurem ganzen Wandel.“
1. Petrus 1,15 — Elberfelder)
„Seid heilig in eurem ganzen Wandel.“
Paulus ergänzt:
Römer 12,2 — Luther) „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes.“
Römer 12,2 — Luther)
„Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes.“
Das griechische Wort anastrophē (1. Petrus 1,15) meint:
Lebensstil
äußeres Verhalten
sichtbare Haltung
→ Heiligkeit ist sichtbar.
Die Bibel ruft das Volk Gottes immer zur sichtbaren Unterscheidung von der Welt:
Kein übermäßiger Schmuck (1. Timotheus 2,9 — Schlachter)
Keine Körperritzungen (3. Mose 19,28)
Kein äußerer Götzendienst (2. Mose 20,3–5)
Darum:
Lege Schmuck und Piercings ab, die das Fleisch verherrlichen.
Meide Tattoos, die weltliche oder spirituell zweifelhafte Symbole tragen.
Suche die innere Schönheit, die Gott kostbar ist (1. Petrus 3,3–4).
Wir leben in einer Zeit, in der die Zeichen der Wiederkunft immer deutlicher werden (Matthäus 24, Lukas 21, 2. Thessalonicher 2).
Jesus kommt für eine Braut:
Epheser 5,27 — Elberfelder) „… ohne Flecken und Runzeln … heilig und untadelig.“
Epheser 5,27 — Elberfelder)
„… ohne Flecken und Runzeln … heilig und untadelig.“
Gott heiligt uns vollständig:
(1. Thessalonicher 5,23 — Schlachter „Er selbst heilige euch vollkommen — Geist, Seele und Leib.“
(1. Thessalonicher 5,23 — Schlachter
„Er selbst heilige euch vollkommen — Geist, Seele und Leib.“
Warte nicht, bis die Welt das Malzeichen einführt.Treue beginnt heute — in deinem Alltag, in deinem Körper, in deinem sichtbaren Lebensstil.
(2. Korinther 6,17 — Luther) „Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab, spricht der Herr …“
(2. Korinther 6,17 — Luther)
„Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab, spricht der Herr …“
Maranatha — Komm, Herr Jesus!