Frage:
Welche Art von Prügeln hat Jesus ertragen – besonders die „Fäuste“, von denen die Bibel spricht?
Antwort: Markus 14,65 sagt:
„Da begannen einige, ihn zu bespucken; sie banden ihm die Augen zu, schlugen ihn mit Fäusten und sagten: ‚Prophezeie!‘ Und die Wachen nahmen ihn und verprügelten ihn.“
Dieses Ereignis beschreibt das körperliche und verbale Leid, das Jesus während seines ungerechten Prozesses ertragen musste. Ja – Jesus wurde geschlagen, bespuckt, verspottet und gequält. Das waren keine symbolischen Gesten – es waren brutale, reale Angriffe auf den Sohn Gottes.
Viele kennen die Tatsache, dass Jesus gegeißelt wurde – von römischen Soldaten schwer ausgepeitscht (Johannes 19,1):
„Da nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln.“
Und auch während dieser Qual wurde er erneut bespuckt:
Markus 15,19: „Und sie schlugen ihm wiederholt mit einem Rohr auf den Kopf und spuckten ihn an; auf die Knie fallend, verhöhnten sie ihn.“
Oft wird übersehen, dass Jesus wiederholt ins Gesicht geschlagen wurde – so heftig, dass sein Aussehen entstellt wurde und er kaum wiederzuerkennen war.
Diese Realität erfüllt die alttestamentliche Prophezeiung in Jesaja 52,13–14:
„Siehe, mein Knecht wird klug handeln; er wird erhöht und sehr hoch erhoben werden. Wie viele über sein Äußeres entsetzt waren – sein Aussehen war entstellt über das eines Menschen hinaus, und seine Gestalt entstellt über die eines Menschen hinaus.“
Dieses Leiden war kein Zufall. Jesus ertrug es stellvertretend für uns – für die Sünde der Menschheit. Er nahm unsere Strafe auf sich und erfüllte damit die Prophezeiung vom leidenden Knecht in Jesaja 53,5:
„Doch er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen; die Strafe liegt auf ihm, zu unserm Frieden, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“
Die grausamen Schläge waren Teil von Gottes Erlösungsplan. Sie zeigen uns, wie ernst die Sünde ist und wie groß Gottes Liebe – Er verschonte seinen eigenen Sohn nicht (Römer 8,32), sondern ließ ihn für uns leiden.
Leider wird Jesu Leiden in Filmen oder Kunst oft abgeschwächt, sodass wir die Grausamkeit des Kreuzes unterschätzen könnten. Doch die Bibel erinnert uns: Erlösung hatte ihren Preis, und er war hoch.
Korinther 6,20: „Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott mit eurem Leib.“
Die Gefahr, das Kreuz zu verkennen Wer das Opfer Christi leicht nimmt, läuft große Gefahr. Es ist nicht nur respektlos – es zerstört auch geistlich.
Hebräer 10,29: „Wie viel strenger, meint ihr, wird jemand bestraft werden, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt, das Blut des Bundes für unheilig hält und den Geist der Gnade lästert?“
Jesu Leiden soll unsere Herzen berühren. Es soll uns zur Umkehr führen und uns motivieren, in Dankbarkeit und Gehorsam zu leben – nicht gleichgültig.
Ein Aufruf zur Entscheidung Wenn du dein Leben noch nicht Christus übergeben hast, zögere nicht. Es geht nicht nur darum, dem Gericht zu entgehen – es geht darum, das ewige Leben anzunehmen, das Jesus frei schenkt.
Johannes 3,16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“
Stell dir vor, dieses Geschenk zu verpassen – nicht nur wegen des Feuersees, sondern weil man für immer von Gott getrennt wäre. Das wäre ein Verlust, den niemand riskieren sollte.
Offenbarung 20,15: „Und wer nicht im Buch des Lebens gefunden wurde, wurde in den Feuersee geworfen.“
Jesus starb und stand wieder auf, um uns ein neues Leben hier und ein ewiges Leben für immer zu schenken. Nimm sein Geschenk jetzt an – warte nicht.
Möge der Herr dich segnen. ✝️
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