Als Mose Gott bat, seinen Namen in 2. Mose 3,13 zu offenbaren, hatte er wahrscheinlich eine konkrete Bezeichnung im Sinn – so wie man viele Göttern seiner Zeit Namen gab, z. B. Baal oder Aschera. In alten Kulturen trugen Namen Bedeutung, Identität und spiegelt die Rolle oder Macht der Gottheit wider.
Doch Gottes Antwort war anders:
„Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: ›Ich bin‹ hat mich zu euch gesandt.“ (2. Mose 3,14, Elberfelder)
In den Fußnoten moderner Übersetzungen wird dieser Ausdruck oft mit „Ich werde sein, der ich sein werde“ erklärt.
Dies weist hin auf Gottes ewige, aus sich selbst existierende und unveränderliche Natur. Der hebräische Ausdruck „Ehyeh Asher Ehyeh“ zeigt: Gott lässt sich nicht in menschliche Kategorien pressen. Er ist das Sein selbst – beständig, verlässlich, vollkommen souverän.
In diesem Augenblick gab Gott Mose einen Blick auf seine göttliche Identität doch das war erst der Anfang. Später heißt es in 2. Mose 6,2–3:
„Ich bin der HERR. Ich bin Abraham, Isaak und Jakob als Gott, der Allmächtige, erschienen; aber bei meinem Namen – dem HERRN – habe ich mich ihnen nicht voll offenbart.“ (2. Mose 6,2–3, NIV)
Hier wird deutlich, dass Gott sich mit dem Namen JHWH vorstellt oft Jahwe oder Jehova transliteriert ein persönlicher Name, der im selben Verb wurzelt wie „Ich bin“. Er offenbart damit einen Gott, der beziehungsorientiert, bundestreu und treu ist. Während die Patriarchen ihn als El Shaddai erlebt hatten, sollte Israel nun seine Rettung und Erfüllung des Bundes durch JHWH erfahren.
Durch die gesamte Schrift hindurch offenbart Gott sein Wesen durch Namen, die den jeweiligen Bedürfnissen seines Volkes begegnen. So werden häufig die sogenannten „zusammengesetzten Namen Jehovas“ genannt:
Diese Namen zeigen, dass Gottes Charakter nicht abstrakt bleibt, sondern aktiv präsent ist: Er begegnet seinem Volk in jeder Notlage – im Mangel, in der Angst, im Kampf oder in der Trauer. Jeder Name reflektiert einen anderen Aspekt seiner Fürsorge, Heiligkeit und Nähe.
Der Name, durch den Gott sich am deutlichsten offenbart, ist Jesus Christus:
„Du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“ (Mt 1,21)
„Jesus“ (hebräisch „Jeschua“) bedeutet wörtlich „Jahwe rettet“. In Jesus offenbart sich Gott als Retter der Welt. Jesus selbst bestätigte seine Göttlichkeit, indem er wiederholt „Ich bin“‑Aussagen machte:
Damit verband er sich mit dem göttlichen „Ich bin“ und offenbarte: Jesus ist Jahwe in Fleisch Gott unter uns (Immanuel, Jes 7,14; Mt 1,23).
Gott lässt sich nicht auf eine Rolle oder einen Titel beschränken. Er ist „Ich werde sein, der ich sein werde.“ Das heißt:
Egal, ob du auf dem Berg stehst, im Tal, in der Wüste oder in deiner Sünde verloren bist – er kann sich dir offenbaren. Du musst Gott nicht nur für einen Teil deines Lebens reservieren. Er ist überall und in allem gegenwärtig.
Hast du persönlich den Gott erlebt, der sich als Retter offenbart? Bevor er deine äußeren Bedürfnisse erfüllt, möchte Gott dein tiefstes Bedürfnis stillen: Rettung von der Sünde.
„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ (Römer 6,23, Elberfelder)
Wenn du an Jesus glaubst, werden deine Sünden vergeben und du empfängst ewiges Leben. Du wechselst vom Tod zum Leben, vom Gericht zur Gnade.
Dies sind die letzten Tage. Zögere nicht. Was würde es dir nützen, alles zu gewinnen und doch zurückzubleiben, wenn Christus wiederkommt?
Wenn du bereit bist, Jesus in dein Leben aufzunehmen, melde dich über die untenstehenden Kontakt‑informationen. Die Rettung ist ein freies Geschenk.
Sei gesegnet und bitte teile diese Botschaft mit anderen.
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