DEM WAHREN PRINZIP DER ERLÖSUNG GOTTES FOLGEN
Es gibt geistliche Prinzipien, die für jeden zugänglich sind und sichtbare Ergebnisse hervorbringen können. Doch diese Ergebnisse führen nicht automatisch zur Erlösung oder zum ewigen Leben. Den Unterschied zu verstehen, ist entscheidend.
Legitimität vs. ErgebnisBetrachten wir ein einfaches Beispiel: Schwangerschaft. Eine Frau kann auf unterschiedliche Weise schwanger werden – durch erzwungene Beziehungen, außerhalb der Ehe oder innerhalb der Ehe. In allen Fällen wird ein Kind geboren. Aber welches Kind ist vor Gott und der Gesellschaft legitim? Klar ist: Nur das in einer rechtmäßigen Ehe gezeugte Kind gilt als legitim.
Dieses Beispiel verdeutlicht eine geistliche Wahrheit: Sichtbare Ergebnisse zu erzielen bedeutet nicht automatisch, dass man legitime Erlösung vor Gott besitzt.
Biblisches Beispiel: Abrahams KinderAbraham hatte viele Kinder – Ismael von Hagar, sechs weitere von Ketura und Isaak von Sarah (1. Mose 16, 21, 25). Alle waren von Gott gesegnet (1. Mose 17,20; 21,13). Doch das göttliche Erbe – das verheißene Versprechen Gottes – fiel nur Isaak zu
(1. Mose 25,5-6). „Abraham gab alles, was er hatte, Isaak. Den Söhnen seiner Nebenfrauen aber gab er noch zu Lebzeiten Geschenke und schickte sie von Isaak weg in das Land des Ostens.“
(1. Mose 25,5-6).
„Abraham gab alles, was er hatte, Isaak. Den Söhnen seiner Nebenfrauen aber gab er noch zu Lebzeiten Geschenke und schickte sie von Isaak weg in das Land des Ostens.“
Dies zeigt den Unterschied zwischen natürlichen Segnungen und dem göttlichen Versprechen – zwischen sichtbaren Ergebnissen und wahrer Legitimität.
Geistliche Prinzipien für jeden zugänglichViele geistliche Gesetze gelten universell. Ein Beispiel: Glaube aktiviert Gottes Kraft.
Wunder im Namen Jesu: Selbst Menschen außerhalb des wahren Glaubens können Wunder erleben, wenn sie den Namen Jesu anrufen. Wunder reagieren auf den Glauben als Prinzip, nicht auf persönliche Gerechtigkeit.„Alles ist möglich dem, der glaubt.“ – Markus 9,23
Während Jesu Wirken erhielten sogar Heiden manchmal größere Wunder als Israeliten, weil ihr Glaube stärker war (Johannes 4,48).
Erhörtes Gebet: Jeder, der betet, kann Antworten erhalten. Dies ist ein Prinzip von Gottes allgemeiner Gnade.„Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ – Matthäus 7,8
Selbst Satan operiert innerhalb dieses Prinzips, wie wir in Hiob 1,6-12 sehen: Er bat um Erlaubnis, Hiob zu prüfen – und erhielt sie von Gott.
Die Gefahr falscher SicherheitDoch Wunder oder erhörtes Gebet garantieren keine Erlösung. Jesus warnte vor vielen, die in seinem Namen Werke tun, aber dennoch abgelehnt werden:
Matthäus 7,22-23 „Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, Dämonen ausgetrieben und viele Wunder vollbracht?‘ Dann werde ich ihnen antworten: ‚Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir, ihr Gesetzlosen!‘“ –
Matthäus 7,22-23
„Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, Dämonen ausgetrieben und viele Wunder vollbracht?‘ Dann werde ich ihnen antworten: ‚Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir, ihr Gesetzlosen!‘“ –
Glaube ohne ein verwandtes Leben ist wie der Glaube der Dämonen: Sie erkennen Gott an, gehorchen ihm aber nicht.„Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt. Gut! Auch die Dämonen glauben das – und zittern.“ – Jakobus 2,19
Glaube muss von Taten begleitet seinWahrer Glaube ist lebendig und zeigt sich in Handlungen. Jakobus macht dies deutlich:„Ihr seht: Ein Mensch wird durch seine Werke gerechtfertigt und nicht durch den Glauben allein.“ – Jakobus 2,24
Paulus betont ebenfalls Disziplin und Selbstbeherrschung, um nicht disqualifiziert zu werden:
1. Korinther 9,27 „Ich züchte meinen Körper und halte ihn in Zucht, damit ich nach dem Predigen an andere nicht selbst verworfen werde.“ –
1. Korinther 9,27
„Ich züchte meinen Körper und halte ihn in Zucht, damit ich nach dem Predigen an andere nicht selbst verworfen werde.“ –
Gottes höchster Maßstab: Erlösung bewiesen durch ein gerechtes LebenGott erkennt jemanden als sein Kind an, wenn die Erlösung vollendet ist und sich in einem rechtschaffenen Leben zeigt.
Jesu Worte in Matthäus 7,23 verdeutlichen das endgültige Maß:„Weicht von mir, ihr Übeltäter!“
Glaube allein, ohne Gehorsam und heiliges Leben, reicht nicht aus. Wahre Erlösung verändert Verhalten und Charakter.
Das letzte Gericht und die BelohnungenAm Jüngsten Tag werden die Werke des Gläubigen sichtbar sein:„Selig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an.“„Ja“, spricht der Geist, „sie werden von ihrer Arbeit ruhen, denn ihre Werke folgen ihnen nach.“ – Offenbarung 14,13
Praktische Anwendung und ErmutigungIn den letzten Tagen liegt die Versuchung oft darin, sich nur auf Wunder, Heilungen und Prophetie zu konzentrieren und dabei das heilige Leben zu vernachlässigen. Doch am Tag des Gerichts werden deine Werke dir folgen.
Prüfe dein Leben ehrlich und achte darauf, dass es mit deinem Glaubensbekenntnis übereinstimmt. Strebe ein Leben an, das Gott gefällt – geprägt von Gehorsam und Gerechtigkeit – damit du als wahrer Erbe des ewigen Lebens anerkannt wirst.
Gott segne dich, während du danach strebst, Seine Wahrheit im Geist zu leben.
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