Was haben die unreinen Tiere dargestellt? (Apostelgeschichte 10,9-15).

Was haben die unreinen Tiere dargestellt? (Apostelgeschichte 10,9-15).

 


Was haben die unreinen Tiere dargestellt? (Apostelgeschichte 10,9-15)

Frage: Was symbolisierte das Tuch mit den unreinen Tieren, das der Apostel Petrus in Apostelgeschichte 10,9-15 vom Himmel herabsteigen sah?

Antwort: Werfen wir einen genaueren Blick darauf.

Apostelgeschichte 10,9-15
„Am nächsten Tag, als sie unterwegs waren und sich der Stadt näherten, ging Petrus um die Mittagszeit auf das Dach, um zu beten.

10 Da bekam er großen Hunger und wollte etwas essen; während es aber zubereitet wurde, fiel er in Verzückung.

11 Er sah den Himmel geöffnet und etwas wie ein großes Tuch, das an seinen vier Ecken auf die Erde herabgelassen wurde,

12 darin alle Arten von vierfüßigen Tieren, Reptilien und Vögeln.

13 Eine Stimme sagte zu ihm: ‚Steh auf, Petrus, schlachte und iss!‘

14 Petrus antwortete: ‚Um Gottes willen, Herr! Ich habe noch nie etwas Unreines gegessen.‘

15 Die Stimme sprach ein zweites Mal zu ihm: ‚Was Gott gereinigt hat, das nenne du nicht unrein.‘“

In dieser Vision standen die unreinen Tiere für die Heiden, die früher vor Gott als unrein galten und daher weder Seine Verheißungen erben noch in Seinem Dienst mitwirken konnten.

Mit dieser Vision zeigte Gott Petrus, dass die Heiden nun nicht länger unrein sind und dass er ihnen das Evangelium ohne Zögern bringen sollte.

Mit anderen Worten: Die unreinen Tiere symbolisierten Menschen unter den Heiden. Aber wie können wir das sicher wissen? Schauen wir uns Apostelgeschichte 10,14-15 und 10,28 genauer an.

Apostelgeschichte 10,14-15
„Petrus sagte: ‚Um Gottes willen, Herr! Ich habe noch nie etwas Unreines gegessen.‘
15 Doch die Stimme sprach ein zweites Mal zu ihm: ‚Was Gott gereinigt hat, das nenne du nicht unrein.‘“

 

Apostelgeschichte 10,28
„Er sagte zu ihnen: ‚Ihr wisst, dass es einem jüdischen Mann verboten ist, sich mit Menschen anderer Nationen einzulassen, aber Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen unrein nennen darf.‘“

Es ist deutlich: Petrus erhielt durch den Heiligen Geist eine Offenbarung. Die unreinen Tiere standen für Menschen, die die Juden früher vor Gott als unrein betrachteten – also die Heiden, einschließlich Kornelius und seiner Familie.

Dies zeigt, dass Gottes Gnade niemanden bevorzugt. Niemand wird ausgeschlossen, weder Jude noch Grieche.

Galater 3,28
„Es gibt weder Juden noch Griechen, weder Sklaven noch Freie, weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle eins in Christus Jesus.“

Bemerkenswert ist auch, dass die Tiere selbst nun als rein galten. Im Neuen Bund gibt es kein Verbot mehr, Tiere zu essen, die im Alten Bund verboten waren. Sie dienten lediglich als Symbol für Menschen. Kurz gesagt: Die Tiere stellten die Menschheit dar, nicht buchstäbliches Unreinsein.

Möge der Herr uns helfen, diese Wahrheit zu verstehen.

Teilen Sie diese frohe Botschaft großzügig mit anderen.


 

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Über den Autor

Dorcas Kulwa editor

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