1. Mose 2,8–9
„Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Und Gott der HERR ließ aus der Erde allerlei Bäume wachsen, lieblich anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.“
Gott gab Adam eine überfließende Versorgung – Bäume voller Früchte, schön anzusehen und nahrhaft. Das zeigt Gottes Güte und Großzügigkeit in seiner Schöpfung: Er schenkt dem Menschen alles, was er braucht (Psalm 104,14–15). Gott verbot Adam nicht, von diesen Bäumen zu essen; im Gegenteil, er gab ihm die Freiheit, seine Gaben zu genießen (1. Mose 1,29).
Diese Fülle steht für die Vollkommenheit und Güte der Schöpfung vor dem Sündenfall.
Der Baum des Lebens war einzigartig. Er stand für das ewige Leben, das allein aus Gott kommt. Wer von ihm aß, sollte niemals sterben. Doch nachdem Adam gesündigt hatte, versperrte Gott den Zugang zu diesem Baum (1. Mose 3,22–24). Das zeigt: Der gefallene Mensch ist vom ewigen Leben getrennt, solange Gott ihn nicht wiederherstellt.
Im Neuen Testament zeigt Jesus, dass Er selbst der wahre Weg zum Leben ist:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens … Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.“
Daraus wird klar: Ewiges Leben wird allein durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt, nicht durch menschliche Werke oder eigene Anstrengungen (Epheser 2,8–9).
Das neue Leben, das Gott schenkt, zeigt sich im Alltag durch die Frucht des Geistes (Galater 5,22–23) – ein Zeichen seiner verwandelnden Gnade.
Dieser Baum steht für die Möglichkeit des Ungehorsams und für den Tod, der daraus entsteht. Gott warnte Adam ausdrücklich davor, von diesem Baum zu essen (1. Mose 2,17). Er symbolisiert die Grenze von Gottes Autorität und die Verantwortung des Menschen, Gottes Wort ernst zu nehmen.
Als Adam und Eva dennoch davon aßen, entschieden sie sich für Unabhängigkeit statt für Vertrauen auf Gott. Damit kam der Sündenfall (Römer 5,12). Durch die Sünde kamen geistlicher und physischer Tod in die Welt (Römer 6,23).
Die Schlange, später als Satan identifiziert (Offenbarung 12,9), verführte den Menschen mit Lüge und Täuschung. Die Versuchung zielte auf Stolz, Begierde und das Verlangen, selbst wie Gott sein zu wollen (1. Johannes 2,16).
Auch heute stehen Menschen geistlich vor derselben Wahl:
Paulus schreibt warnend:
„Wisst ihr nicht: Wem ihr euch zu Knechten macht, dem müsst ihr gehorchen als Knechte, entweder der Sünde zum Tod oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“
Die Bibel ist eindeutig: Ewiges Leben gibt es nur durch Jesus Christus (Apostelgeschichte 4,12). Wer Sünde und Rebellion wählt, entscheidet sich für die ewige Trennung von Gott (Matthäus 25,46).
Darum ruft Gott uns heute zur Entscheidung (Hebräer 3,7–8). Heute ist der Tag, das Leben zu wählen (5. Mose 30,19; 2. Korinther 6,2).
Möge Gottes Gnade dich zum ewigen Leben führen
Print this post
Meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser für die nächste Kommentierung speichern.
Δ