FRAGE: Ist es für einen wiedergeborenen Christen in Ordnung, eine Lodge zu besitzen, die eine Bar hat?

FRAGE: Ist es für einen wiedergeborenen Christen in Ordnung, eine Lodge zu besitzen, die eine Bar hat?

Und ist es akzeptabel, Zehnten und Opfer aus einem solchen Einkommen zu geben? Zum Beispiel arbeitet ein Freund von mir bei einer Firma wie TBL (Tanzania Breweries Limited), die alkoholische Getränke herstellt und verkauft. Er ist ein geretteter Christ, gibt treu Zehnten und Opfer und bekleidet sogar eine Position in seiner Kirche. Ist daran etwas falsch?

ANTWORT:
Das eigentliche Problem hier geht über den Besitz einer Bar oder die Arbeit bei einem Alkoholunternehmen hinaus. Es geht darum, ob unser Einkommen Gott ehrt und ob es mit dem heiligen Leben übereinstimmt, zu dem wir als Gläubige berufen sind.

  1. Gott ist heilig – unser Leben und Arbeiten soll es auch sein (1. Petrus 1,15–16)

„…sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, so sollt auch ihr in allem eurer Lebensweise heilig sein; denn es steht geschrieben: ‚Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.‘“

Heiligkeit betrifft nicht nur unsere geistlichen Handlungen, sondern auch, wie wir leben, wie wir unser Geld verdienen und was wir unterstützen. Ein Geschäft zu besitzen oder davon zu profitieren, das Trunkenheit fördert – wie eine Bar – widerspricht diesem Ruf.

  1. Von sündhaften Einnahmen zu profitieren ist verboten (5. Mose 23,18)

„Den Lohn einer Hure und den Preis eines Hundes sollst du nicht in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen; denn beides ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.“

Dieser Vers zeigt eine wichtige Wahrheit: Nicht jedes Einkommen ist vor Gott rein. Selbst wenn man es als Opfer oder Zehnten gibt, ist Geld, das auf unmoralische Weise verdient wurde, eine Sünde vor Gott. Der Ausdruck „Preis eines Hundes“ wird von vielen Gelehrten als Einkommen aus beschämenden oder unmoralischen Quellen verstanden – alles, was Gottes Charakter widerspricht.

Beispiele für heutige Situationen sind:

  • Gewinn aus Alkoholverkauf
  • Drogenhandel
  • Korruption oder Bestechung
  • Glücksspiel
  • Verkauf von Zigaretten oder pornografischen Inhalten

Zehnten aus solchen Einnahmen zu geben, heiligt sie nicht – es verstärkt nur die Sünde vor Gott.

  1. Gehorsam ist wichtiger als Opfer (1. Samuel 15,22)

„Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer, und Aufmerken ist besser als das Fett von Widdern.“

Gott wünscht sich ein gehorsames Herz mehr als große Gaben aus unheiligem Einkommen. Egal wie großzügig wir geben – es ist bedeutungslos, wenn unser Leben und unser Einkommen nicht gehorsam sind.

  1. Jesus warnt uns, das zu entfernen, was uns zur Sünde führt (Matthäus 5,29–30)

„Wenn dich dein rechtes Auge zum Sündigen verführt, reiß es aus… Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.“

Jesus spricht deutlich: Alles, was uns oder andere zum Stolpern bringt, müssen wir ernst nehmen. Wenn unser Geschäft oder Job unser Zeugnis schwächt oder andere zur Sünde führt (z. B. Trunkenheit), müssen wir bereit sein, uns davon zu trennen.

  1. Vertraue auf Gottes Versorgung, wenn du gerecht lebst (Matthäus 6,31–33)

„Darum sorgt nicht und sagt nicht: Was werden wir essen? oder: Was werden wir trinken? oder: Womit werden wir uns kleiden?
Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles hinzugefügt werden.“

Die Sorge, dass wir Mangel leiden könnten, ist verständlich. Doch Jesus versichert uns: Wenn wir Gott und seine Gerechtigkeit an erste Stelle setzen, wird Er für alles andere sorgen. Wer einen unheiligen Job um Christi willen aufgibt, kann darauf vertrauen, dass Gott etwas Besseres bereitstellt.

FAZIT:
Eine Bar zu besitzen oder von einem Geschäft zu profitieren, das Sünde fördert, passt nicht zu einem heiligen christlichen Leben. Auch wenn jemand Zehnten gibt und in der Kirche dient, ist die Quelle seines Einkommens entscheidend für Gott.

Ermutige deinen Freund, betend eine neue Arbeit zu suchen – eine, die Gott ehrt und ein gutes Zeugnis seines Glaubens gibt. Gott wünscht sich nicht nur unsere Gaben, sondern unser Herz und unseren Gehorsam.

Sprüche 10,22
„Der Segen des HERRN allein macht reich, und er fügt kein Leid dazu.“

Ein gerechtes Einkommen bringt Freude und Segen, nicht geistlichen Konflikt oder Schuldgefühle.

Möge der Herr dir Weisheit und Mut geben, seinen Willen zu tun. Sei reichlich gesegnet.

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Über den Autor

Ester yusufu editor

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