Die Bibel zeigt, dass Katholiken tatsächlich Götzen verehren.
Gott befiehlt deutlich in 2. Mose 20,4-5 (Luther 2017):
„Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgendein Gleichnis von irgendetwas, das oben im Himmel oder unten auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht an den Kindern bis in die dritte und vierte Generation derer, die mich hassen.“
Dieses Gebot ist Teil der Zehn Gebote (2. Mose 20), die Gottes Heiligkeit offenbaren und sein Verlangen nach ausschließlicher Anbetung betonen. Gott verbietet nicht nur das Herstellen von Götzen, sondern auch das Niederwerfen und Anbeten, denn wahre Anbetung gehört allein Ihm (siehe auch 5. Mose 5,8-9).
Das Problem liegt nicht nur darin, Statuen zu besitzen oder Bilder von Heiligen oder Familienmitgliedern zu Hause zu haben. Das eigentliche Problem ist, sich vor ihnen niederzuwerfen und sie anzubeten. Diese Handlungen stellen Götzendienst dar, den die Bibel konsequent verurteilt (siehe 1. Korinther 10,14: „Darum, meine Geliebten, flieht den Götzendienst!“).
Die katholische Kirche lehrt das Verehren und Ehrfurcht zeigen gegenüber Statuen, was effektiv zur Anbetung führt. Es ist wichtig zu verstehen, dass ein Götze nicht nur eine große Statue wie das goldene Standbild Nebukadnezars ist (Daniel 3), sondern auch kleine Figuren oder Statuen in den Augen Gottes als Götzen gelten (siehe Psalm 115,4-8, wo Götzen als machtlos und leblos beschrieben werden).
Statuen „Ehre zu erweisen, als ob“ etwas Göttliches in ihnen wohne, ist bereits eine Form der Anbetung und missfällt Gott, weil Anbetung allein Ihm gehört (siehe Johannes 4,24: „Gott ist Geist; und die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“).
Darüber hinaus beinhaltet Anbetung Unterwerfung und Dienerschaft. Wer z. B. den Rosenkranz wiederholt betet und Angst hat, ihn zu missachten, macht sich zu einem Diener oder Sklaven dieses Gegenstandes. Das ist eine Form geistlicher Knechtschaft, die in der Schrift verurteilt wird (siehe Galater 5,1: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder unter das Joch der Knechtschaft bringen.“).
Nicht alle Katholiken verstehen dies, und viele suchen aufrichtig Gott mit reinem Herzen. Dennoch hat das religiöse System viele daran gehindert, die Wahrheit zu erkennen (siehe 2. Korinther 4,4: „Der Gott dieser Welt hat die Sinne der Ungläubigen verblendet.“). Aber diejenigen, die Gott erwählt, werden durch seinen Geist die Augen geöffnet bekommen und sich von falschen Systemen abwenden, um ihn im Geist und in der Wahrheit anzubeten (Johannes 4,23).
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