Title 2019

DIE KRAFT, DIE IN ENTSCHEIDUNGEN LIEGT

 

 

Gepriesen sei der Name unseres Herrn Jesus Christus.
Lasst uns heute gemeinsam das Wort Gottes in Erinnerung rufen.

Heute wollen wir – durch die Gnade des Herrn – Dinge auffrischen, die wir schon früher gelernt haben. Denn die Bibel selbst ermahnt uns dazu (vgl. 2. Petrus 1,12–13; 2. Petrus 3,1–2; 1. Korinther 4,17).

Das Thema, an das wir uns heute erinnern, ist von großer Bedeutung und zugleich für viele eine Herausforderung:

Die Kraft, die in unseren Entscheidungen liegt.


Gottes Kraft und unsere Entscheidungen

Die Kraft Gottes übersteigt nicht unsere eigene Entscheidung.
Wenn wir Gott dienen, dienen wir Ihm nicht wie Roboter.

Ein Roboter besitzt kein eigenes Bewusstsein und keine eigene Entscheidung – er wird einfach gesteuert.
Doch so hat Gott uns nicht geschaffen.

Gott hat uns mit etwas Wundervollem ausgestattet: dem freien Willen.
Weder Gott noch irgendein anderes Geschöpf greift gegen unseren Willen in unsere Entscheidungen ein – nicht einmal der Satan.

Nicht, weil Gott es nicht könnte, sondern weil Er es nicht will.


Wie Gott einen Menschen zu sich zieht

Wenn Gott einen Menschen zum ewigen Leben bestimmt hat, zwingt Er ihn nicht.
Er überzeugt ihn.

Er öffnet ihm die Augen, damit er erkennt, in welchem Zustand er sich befindet – dass er verloren geht, wenn er nicht umkehrt. Es ist, als stünde jemand neben ihm und würde ihn liebevoll beraten.

Wenn der Mensch zustimmt, verbindet er sich freiwillig mit Gott.

Doch der Heilige Geist entführt niemanden gegen seinen Willen.


Der Heilige Geist ist ein Helfer – kein Zwingherr

Viele beten:
„Herr, halte mich gewaltsam vom Ehebruch ab.“

Doch so wirkt Gott nicht.

Der Heilige Geist ist ein Helfer, kein Ausführender.
Wir sind diejenigen, die handeln müssen.

Wenn du Christus nachfolgen willst, musst du zuerst selbst dem Rat des Heiligen Geistes gehorchen – zum Beispiel indem du dich entscheidest, Unzucht zu verlassen.

Wenn du dich entscheidest und konkrete Schritte gehst, dann kommt Seine Hilfe hinzu.

Deine Entscheidung + Seine Hilfe = Sieg.

Ohne deine Entscheidung geschieht nichts.


Dasselbe gilt für Süchte

Du kannst Gott nicht bitten, dich ohne deine Mitwirkung vom Alkohol oder vom Rauchen zu befreien.

Wenn du wirklich frei werden willst:

  • Zerstöre die Flaschen in deinem Haus.
  • Meide Bars.
  • Trenne dich von Trinkgesellschaften.
  • Höre tatsächlich auf zu trinken.

Wenn du diesen Schritt gehst, wird der Helfer – der Heilige Geist – dir Kraft geben, der Versuchung zu widerstehen.

Doch ohne Entscheidung wird selbst jahrelanger Kirchenbesuch nichts verändern.

Warum?

Weil die Kraft des Heiligen Geistes nicht deine eigene Entscheidung übergeht.


Jesus – der wunderbare Ratgeber

„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.“
(Jesaja 9,6)

Ein Ratgeber zwingt nicht.
Er steht dir nahe und hilft dir, bessere Entscheidungen zu treffen.


Die Lüge: „Der Teufel hat mich gezwungen“

Viele sündigen und sagen:
„Der Teufel hat mich dazu gebracht.“

Das ist eine gefährliche Täuschung.

Der Teufel kann nur versuchen und beeinflussen.
Er erinnert an frühere Bilder, frühere Erlebnisse, alte Begierden.

Doch er kann niemanden gegen dessen Willen zwingen.

Die Person entscheidet selbst.

Hätte sie die Gedanken zurückgewiesen, hätte der Feind keine Macht gehabt.

Keine geschaffene Macht übertrifft die Entscheidung eines Menschen.


Sieg über sexuelle Unreinheit

Wenn du lange mit Selbstbefriedigung oder Unzucht kämpfst und darauf wartest, dass eines Tages plötzlich ein Wunder geschieht – dann wirst du vergeblich warten.

Der Weg ist:

  • Entscheide dich heute zur Umkehr.
  • Lösche alle unmoralischen Bilder auf deinem Handy.
  • Verlasse entsprechende Gruppen.
  • Meide Filme und Inhalte mit sexuellen Reizen.
  • Unterbrich Gespräche, die dich in Versuchung führen.

Das ist Selbstverleugnung.

So haben diejenigen gesiegt, die wirklich frei wurden.


Dasselbe Prinzip gilt für jede Sünde

Ob Klatsch, Diebstahl oder Okkultismus – der erste Schritt ist immer:

Deine persönliche Entscheidung.

Danach:

  • Verbrenne okkulte Gegenstände.
  • Lösche Kontakte zu Wahrsagern.
  • Trenne dich von falschen Freundschaften.

Und dann:

  • Lass dich taufen.
  • Pflege Gemeinschaft mit Gläubigen.
  • Bleibe täglich im Wort Gottes.

Schlussgedanke

Gott zwingt nicht – Er berät.
Der Heilige Geist hilft – aber du musst entscheiden.

Die Kraft in deiner Entscheidung ist gewaltig.

Möge der Herr dich reichlich segnen.

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DIE KRONE DER GNADE HAST DU SIE DEINEM KIND AUFGESETZT?

 

Gepriesen sei der Name unseres Herrn Jesus Christus.

Lasst uns wichtige Dinge unseres Lebens bedenken — Mahnungen aus dem Wort Gottes. Heute wollen wir durch die Gnade des Herrn über die Verantwortung der Eltern gegenüber ihren Kindern nachdenken.


Das Gebot an die Kinder

Die Bibel sagt:

„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt.“ — 2. Mose 20,12

Dieses Wort Gottes gilt für alle Kinder, die Eltern haben. Auch wenn die leiblichen Eltern nicht mehr leben, stehen Vormünder oder Pflegeeltern vor Gott an ihrer Stelle. Ob im Elternhaus oder im Waisenhaus — wer die Verantwortung trägt, steht in der Autorität der Eltern vor dem Herrn.

In der Ehre und im Gehorsam gegenüber den Eltern liegt ein großer Segen.

Es spielt keine Rolle, welche Schwächen Eltern haben mögen; das Gebot bleibt bestehen: ehren und gehorchen. Es ist das erste Gebot mit einer Verheißung:

„Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht.
‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung:
‚damit es dir wohlgehe und du lange lebest auf Erden.‘“ — Epheser 6,1–3

Beachte die zwei Verheißungen:

  • Damit es dir wohlgehe (ein gesegnetes Leben),
  • Und dass du lange lebst auf Erden (langes Leben).

Man kann lange leben, ohne dass es einem wohlgeht — doch Gottes Wille ist beides.


Die Verantwortung der Eltern

Eltern haben großen Einfluss auf die Zukunft ihrer Kinder — zum Guten oder zum Schlechten.

Man kann Schulgeld bezahlen, gute Bildung ermöglichen, für Nahrung, Kleidung, Gesundheit und Schutz sorgen. Doch wenn Eltern es versäumen, Gehorsam und Ehre ins Herz ihrer Kinder zu pflanzen, werden diese auf Dauer weder wirklich erfolgreich noch gesegnet leben — unabhängig von Bildung oder äußerem Erfolg.

Darum sollte man sich mehr über den guten Charakter eines Kindes freuen als über schulische Leistungen.

Lehre dein Kind, freiwillig zuzuhören — nicht nur aus Zwang. Erziehe es zu Demut, Respekt und gutem Benehmen gegenüber dir und anderen Menschen.


Prüfe den Gehorsam deines Kindes

Beobachte dein Kind besonders im Umgang mit Besuchern. Lobe das Gute, korrigiere das Falsche.

Die Bibel lehrt:

„Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird.“ — Sprüche 22,6

Liebevolle Zucht zerstört ein Kind nicht — sie formt seinen Charakter. Kinder tragen noch keinen tief verwurzelten Groll im Herzen. Darum ist es leichter, sie in jungen Jahren zu prägen.

Wenn man heute korrigiert, kommen sie bald wieder mit Liebe und Freude zurück. Versäumt man jedoch die Erziehung, können Stolz und Widerstand später das Herz verhärten.


Lehre sie das Wort Gottes

Solange sie jung sind, lehre sie die Heilige Schrift. Gib ihnen Bibelverse zum Auswendiglernen — auch wenn sie noch nicht alles verstehen. Das Wort, das in der Kindheit ins Herz gepflanzt wird, wird sie im Erwachsenenalter leiten.

Lehre sie geistliche Lieder, Gebet und die Geschichten Jesu. Das ist wertvoller als weltliche Unterhaltung.

Wenn andere bezeugen, dass dein Kind respektvoll und wohlerzogen ist, dann werden unsichtbare Segnungen freigesetzt. Dort beginnt sein wahrer Stern zu leuchten.


Die Krone der Gnade

Eine der größten Segnungen, die Eltern ihren Kindern geben können, ist die Krone der Gnade.

Die Bibel sagt:

„Mein Sohn, höre die Unterweisung deines Vaters und verlass nicht die Lehre deiner Mutter;
denn sie sind ein schöner Schmuck für dein Haupt und eine Kette für deinen Hals.“ — Sprüche 1,8–9

Dieser „Schmuck der Gnade“ — diese Krone — ist ein geistlicher Segen.

Wir leben aus Gnade. Wo Gnade im Leben eines Menschen wirkt, zieht sie ihn näher zu Gott und macht ihn brauchbar für seinen Dienst. Dienst für Gott bedeutet nicht nur Predigen, sondern jede Aufgabe, durch die Gott andere segnet.

Jesus sprach:

„Wer mir dient, den wird mein Vater ehren.“ — Johannes 12,26

Wer wünscht sich nicht, von Gott geehrt zu werden?

Wenn du das für dein Kind möchtest, dann lehre es, dich zu ehren und dir zu gehorchen — während du selbst ein gottesfürchtiges Leben führst.


Eine Warnung an die Eltern

Wenn du nicht gerettet bist, kannst du diese Krone der Gnade nicht auf das Haupt deines Kindes setzen. Dein Leben prägt ihr Leben.

Kehre heute zu Christus um. Bereue deine Sünden aufrichtig — Unmoral, Vernachlässigung, Unehrlichkeit oder was immer dich von Gott trennt. Bitte den Herrn, dich durch sein Blut zu reinigen und dich zu einem gottesfürchtigen Vater oder einer gottesfürchtigen Mutter zu machen.

Die Schrift sagt:

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ — Apostelgeschichte 2,38

Durch echte Buße und völlige Hingabe wird der Heilige Geist dich führen, dir Verständnis für die Schrift schenken und dir Kraft geben, die Sünde zu überwinden.

Vergiss nicht: Jesus Christus kommt wieder.

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ — Markus 8,36

Denke täglich darüber nach.


Abschließende Ermutigung

Ein Kind zu haben ist ein Segen — besonders wenn du ihm die Krone der Gnade aufgesetzt hast.

Wenn du Gnade in das Leben deines Kindes säst, wird Gott diese Gnade eines Tages reichlich zu dir zurückfließen lassen.

Mögest du und dein Haus in Gehorsam und Segen wandeln.

Maranatha.
Schalom.

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Ist die ewige Sicherheit biblisch?Antwort:

Die „ewige Sicherheit“ – oft ausgedrückt mit dem Satz „Einmal gerettet, für immer gerettet“ – ist die Überzeugung, dass ein Mensch, der durch den Glauben an Jesus Christus gerettet wurde, sein Heil niemals verlieren kann. Die Idee dahinter ist: Unsere Errettung beruht allein auf Gottes Gnade, nicht auf unseren Werken. Gott verspricht, die Gläubigen bis zum Ende zu bewahren.

Aber: Sagt die Bibel das wirklich so?

Ja – aber mit einer wichtigen Bedingung.
Die Bibel verspricht ewiges Leben denen, die an Jesus glauben. In Epheser 4,30, Römer 8,33–34 und Römer 8,38–39 heißt es, dass Gläubige mit dem Heiligen Geist versiegelt sind und nichts uns von Gottes Liebe trennen kann. Doch diese Zusagen gelten nur für Menschen, die im Glauben bleiben. Wer sich bewusst von Gott abwendet, kann sein Heil verlieren.

Ein einfaches Bild: Stell dir vor, du hältst die Hand eines Kindes und versprichst, es nicht fallen zu lassen – solange es bei dir bleibt. Wenn das Kind sich losreißt und wegläuft, liegt es nicht an dir, wenn es stürzt. Genauso ist es mit Gott: Er bewahrt uns, solange wir bei Ihm bleiben.

Der geistliche Kampf nach der Errettung
Errettung ist der Anfang, nicht das Ende. Wenn wir gerettet sind, beginnt ein geistlicher Kampf. Der Teufel will uns durch Versuchung und Zweifel vom Glauben abbringen. Wenn unser Heil völlig sicher wäre, bräuchte er sich nicht so sehr anstrengen, uns zu Fall zu bringen.

Der Apostel Paulus schrieb:

„Ich bezwinge meinen Körper und mache ihn mir untertan, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst verwerflich werde.“
(1. Korinther 9,27)

Paulus zeigt: Selbst er hätte abfallen können, wenn er nicht treu geblieben wäre. Er wusste, dass Ausdauer und Treue notwendig sind.

Die Gefahr der Selbstsicherheit im Glauben
Viele Christen – auch Pastoren – glauben, sie seien auf ewig sicher, obwohl sie bewusst in Sünde leben. Sie vertrauen auf eine vergangene Bekehrung, ohne heute in Umkehr zu leben.

Ein warnendes Beispiel ist Judas Iskariot. Er war von Jesus berufen, lebte drei Jahre mit Ihm und diente mit Ihm. Und doch verriet er Jesus – und verlor alles. Wenn sogar Judas abfallen konnte, dürfen auch wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen.

Wenn du einmal gerettet wurdest, jetzt aber in bewusster Sünde lebst und nicht umkehrst, dann kannst du nicht davon ausgehen, dass du weiter unter Gottes Schutz stehst.

Bleibe treu – schätze dein Heil
Die Bibel ruft uns auf, unsere Errettung ernst zu nehmen:

„Darum, liebe Geschwister, bemüht euch, eure Berufung und Erwählung festzumachen. Wenn ihr das tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen.“
(2. Petrus 1,10)

Fazit:
Ewige Sicherheit gibt es – aber nur für die, die in Christus bleiben. Errettung ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine lebenslange Beziehung. Deshalb sagen wir:
„Einmal gerettet – für immer gerettet, aber auch: Einmal gerettet – für immer nachfolgend.“

Sei gesegnet.


Möchtest du noch eine Kurzfassung für Instagram, ein YouTube-Skript oder eine Predigtform daraus? Sag einfach Bescheid!

 

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DER TEICH VON SILOAH

Der Teich von Siloah… Der Herr Jesus sagte:

„Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“

Shalom!
Willkommen zu unserem Bibelstudium – dem Wort unseres Gottes, das das Licht auf unserem Weg und die Lampe für unsere Füße ist.

Johannes 9,6–7:

„Als er das gesagt hatte, spie er auf die Erde, machte einen Brei aus dem Speichel und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
Und er sprach zu ihm: Geh, wasche dich im Teich Siloah – das heißt übersetzt: Gesandt. Da ging er hin, wusch sich und kam sehend zurück.“

Der Herr Jesus hätte diesen Mann auch heilen können, ohne ihn zum Teich von Siloah zu schicken. Das Wort Teich bedeutet hier jedoch nicht ein kleines Gefäß für Tee oder heißes Wasser, sondern ein kleines Becken, das zu einem besonderen Zweck gebaut war – man könnte sagen, eine Art „Schwimmbecken“.

In Jerusalem gab es zur Zeit des Alten Testaments diesen Teich, den zuerst der König Hiskia von Israel bauen ließ (siehe 2. Könige 20,20). Später wurde er durch Nebukadnezar, den König von Babylon, zerstört, doch Nehemia ließ ihn wiederherstellen. Der Teich bestand bis zur Zeit Jesu weiter, wenn auch später unter König Herodes nochmals renoviert.

Die Bibel sagt:
Johannes 7,37–39:

„Aber am letzten, dem großen Tag des Festes, trat Jesus auf und rief: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!
Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

Auch an anderer Stelle gebrauchte der Herr Jesus das Bild des Wassers, um vom lebendigen Wasser des Geistes zu sprechen:

Johannes 4,6–16:

„Dort war der Jakobsbrunnen. Jesus, müde von der Reise, setzte sich an den Brunnen; es war etwa die sechste Stunde.
Da kam eine Frau aus Samaria, um Wasser zu schöpfen. Jesus sprach zu ihr: Gib mir zu trinken!
Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen.
Da sprach die samaritische Frau zu ihm: Wie, du bittest mich um Wasser, der du doch ein Jude bist, und ich bin eine samaritische Frau? (Denn Juden verkehren nicht mit Samaritern.)
Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kenntest und wüsstest, wer der ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken – so würdest du ihn bitten, und er gäbe dir lebendiges Wasser.
Die Frau spricht zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn das lebendige Wasser?
Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat und selbst daraus trank, ebenso wie seine Söhne und sein Vieh?
Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten;
wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben fließt.
Die Frau spricht zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht mehr dürste und nicht hierher kommen muss, um zu schöpfen.
Jesus spricht zu ihr: Geh, rufe deinen Mann und komm wieder her.“

Hast du dieses Wasser schon empfangen?
Der Heilige Geist ist das Wasser des Lebens – er stillt den Durst nach Sünde, nach Unreinheit, nach Gier, nach Ungerechtigkeit und allem, was das Herz verdirbt. Dieses Wasser wird umsonst gegeben.

Der Herr Jesus sagte:
Offenbarung 21,6:

„Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des Wassers des Lebens umsonst.“

Offenbarung 22,17:

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“

Vielleicht hast du schon oft von diesem Wasser des Lebens gehört.
Aber ich sage dir: Wenn du dieses Wasser heute verachtest, das umsonst gegeben wird, wirst du es einst im Feuersee begehren – so wie der reiche Mann Lazarus bat, er möge seinen Finger in Wasser tauchen, um seine Zunge zu kühlen, und doch kein Tropfen erhielt. So wirst auch du dich eines Tages nach diesem Wasser sehnen – und es nicht finden.

Suche also nicht nach „Salbungswasser“ oder nach „heilenden Teichen“, sondern nach dem Wasser des Lebens.
Der Herr helfe uns, dieses Wasser in Fülle zu empfangen, damit wir das ewige Leben haben.
Wir danken unserem Herrn Jesus Christus, dass er uns dieses lebendige Wasser gebracht hat.

Maranatha!

 

 

 

 

 

 



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WENN DER HERR ZORNIG WIRD, HAT ER EIN GUTES ZIEL FÜR UNS

Der Herr hat ein gutes Ziel in seinem Herzen, wenn er zornig auf uns wird.

Markus 3,5:

„Und er blickte sie ringsum mit Zorn an und sah ihre Herzenshärte; dann sagte er zu dem Mann: Strecke deine Hand aus! Er streckte sie aus, und seine Hand wurde wieder gesund.
6 Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten mit Herodes Rat, wie sie ihn vernichten könnten.“

Gelobt sei der Name unseres Herrn Jesus Christus immer! Das Wort Gottes ist die Nahrung, die uns das ewige Leben gibt. Wenn wir uns täglich Zeit nehmen, darüber nachzudenken, hat das nicht nur kurzfristige Vorteile, sondern auch Auswirkungen für unvorstellbar viele Generationen in der Zukunft.

Heute wollen wir kurz über den Zorn Christi nachdenken. Wenn wir die Worte oben betrachten, sehen wir, dass der Herr einmal in die Synagoge ging und einen Mann mit einer gelähmten Hand traf.

Als er ihn aber heilen wollte, merkte er, dass die Pharisäer und Herodes ihn beobachten, um zu prüfen, ob er am Sabbat heilen würde – damit sie Anklage gegen ihn erheben könnten. Als Jesus das erkannte, wurde er sehr zornig. Er hielt inne, sah die Menschen ringsum mit Zorn an – von links nach rechts, von vorn bis hinten. Er wollte, dass sie das Gesicht Christi voller Zorn sehen.

Denke darüber nach: Wenn du an ihrer Stelle gewesen wärst, wie hättest du auf Jesus reagiert?
Es wäre leicht zu sagen: „Dieser Mann hasst uns“ oder „Er ist wütend auf uns“. Aber die Bibel sagt: In seinem Herzen empfand er Traurigkeit über die Härte ihrer Herzen. Er hatte Mitgefühl, er liebte sie, und er wollte nicht, dass sie verloren gehen. Deshalb war sein Gesicht voller Zorn – doch sein Herz war voller Mitgefühl und Traurigkeit. Das ist echter göttlicher Zorn.

Wenn Gott uns wegen unserer Sünden zurechtweist, denke nicht, dass er uns hasst oder grausam ist. Wenn Gottes Gesicht sich von dir abwendet, heißt das nicht, dass er dich nicht liebt. Im Gegenteil: Er will, dass du umkehrst und nicht verloren gehst. Er schätzt dich mehr, als du selbst denkst.

Wenn Gott dir sagt, dass Ehebruch, Korruption, Götzendienst oder falsche Opfer dich in die Hölle führen werden, dann meint er nicht Hass. Die Zurechtweisung ist ein Ausdruck seiner Liebe – damit du dich änderst. Manchmal entzieht er uns sogar Dinge, die wir besitzen, oder weigert sich, uns etwas zu geben, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil unsere Wege falsch sind.

Offenbarung 3,15-22:

„Ich kenne deine Werke: Du bist weder kalt noch warm. Ach, dass du kalt oder warm wärest!
Weil du lau bist, will ich dich ausspeien aus meinem Mund.
Du sagst: Ich bin reich und habe Überfluss und brauche nichts – und weißt nicht, dass du elend, bemitleidenswert, arm, blind und nackt bist.
Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Nacktheit nicht offenbar wird, und Salbe für deine Augen, damit du sehen kannst.
Alle, die ich liebe, weise ich zurecht und züchtige sie. Sei nun eifrig und tue Buße!“

Siehst du? Gott sagt: „Alle, die ich liebe, weise ich zurecht.“ Seine Zurechtweisung ist Ausdruck seiner Liebe. Wenn du heute aufhörst, halbnackte Kleidung zu tragen, Pornografie zu schauen oder sündige Beziehungen zu führen, dann kehre zu Gott zurück – er wird seinen Zorn in Freude verwandeln.

Übergib ihm deine Last, sage: „Vergib mir, Herr, ich habe gesündigt. Heute möchte ich neu anfangen. Ich lasse dies und jenes los, vollständig.“

Danach zeige deine Reue durch Taten:

Verbrenne sündige Kleidung

Beende unrechtmäßige Beziehungen

Entferne sündige Bilder oder Inhalte von deinem Leben

Suche Gemeinschaft mit Christen

Wenn Gott deinen Glauben und deine Taten sieht, wird er dir die Kraft geben, auch das zu überwinden, was du allein nicht konntest. Schließlich wirst du in Christus auf einem sehr hohen Niveau gestärkt.

Erinnere dich: Nach der Buße solltest du dich taufen lassen – die richtige Taufe ist das vollständige Untertauchen im Wasser (Johannes 3,23) im Namen Jesu Christi (Apostelgeschichte 2,38). So wirst du erneut geboren.

Markus 3,5:

„Und er blickte sie ringsum mit Zorn an und sah ihre Herzenshärte.“

Sei gesegnet! Teile diese Botschaft bitte mit anderen und tritt unserer WhatsApp-Gruppe bei.

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WER AUF DEN HERRN WARTET, WIRD NEUE KRAFT EMPFANGEN

Es gibt ein großartiges Versprechen Gottes für alle, die sich entschieden haben, die Welt hinter sich zu lassen und Ihm nachzufolgen – egal, welchen Preis es kostet. Dieses Versprechen lautet: „Kraft empfangen, Zeit für Zeit“. Gott weiß genau, dass der Weg des Heils genauso herausfordernd ist wie jeder andere Lebensweg: Es gibt Berge und Täler, Ablehnung und Verachtung, Missverständnisse und mangelnde Wertschätzung, Einsamkeit und Schmerz, Enttäuschungen und Herzschmerz, Trauer und Not – all das wird jeder begegnen, der sich entschließt, Christus zu folgen.

Du fragst dich vielleicht: Warum können viele wahre Gläubige trotz solcher Umstände standhalten? Weltlich gesehen ist es leicht, entmutigt oder gebrochen zu werden. Aber für einen Christen, der entschlossen ist, Jesus nachzufolgen, wird genau in diesen Momenten die Nähe zu Gott stärker. Warum? Weil eine Kraft freigesetzt wird, Zeit für Zeit.

Die Bibel sagt:
Jesaja 40,28-31:

„Hast du es nicht erkannt? Hast du es nicht gehört? Der ewige Gott, der HERR, Schöpfer der Enden der Erde, wird nicht müde, und seine Einsicht ist unerforschlich.
Er gibt dem Müden Kraft und vermehrt die Stärke des Unvermögenden.
Auch die Jünglinge ermüden und werden matt, und die Männer stolpern;
aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“

Ohne diese Gnade könnte niemand Gott beständig vertrauen und an Ihn glauben. Aber weil diese Kraft in denen freigesetzt wird, die auf den Herrn warten, finden sie sich selbst immer wieder in der Suche nach Gott – ihr geistlicher Weg fühlt sich an, als hätte er erst gestern begonnen.

Das unterscheidet den Gläubigen vom Ungläubigen: Der Ungläubige mag in Schwierigkeiten oder Arbeit müde werden und sagen: „Ich brauche eine Pause, ich komme später zurück.“ Aber der, der sein Kreuz trägt und Christus folgt, gerade in den Momenten, in denen alles aussichtslos erscheint, empfängt neue Kraft von Gott.

Gott macht Wege dort, wo keine Wege zu sein scheinen:
Wenn Menschen sagen: „Das war’s, es gibt keinen Ausweg mehr“, wird der Gläubige sehen, dass Gott ihn stärkt. Jahr für Jahr wächst seine Liebe und sein Streben nach Gott weiter, weil Gott seine Kraft erneuert. Wie die Bibel sagt:

„Sie werden auffahren mit Flügeln wie Adler, sie werden laufen und nicht müde werden, sie werden wandeln und nicht ermüden.“

Christsein ist ein Weg der Ermächtigung. Wer aufgibt, war nie bereit, Christus mit ganzem Herzen zu folgen. Wenn du heute denkst: „Kann ich als Gläubiger z.B. lange Zeit ohne Sünde, ohne Alkohol, ohne bestimmte Versuchungen leben?“ – menschlich gesehen wird es unmöglich erscheinen. Aber wenn du dich entscheidest, Christus von ganzem Herzen zu folgen, wird es leicht, weil Gott Kraft gibt.

Du wirst neue Kraft empfangen:
Noch bevor du erschöpft bist, wird der Herr an deiner Seite sein. Tag für Tag wird es frisch sein, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr – das Verlangen nach sündigen Dingen schwindet, und die Gnade Gottes bleibt. Kein Mensch – weder Pastor noch Evangelist – kann die Welt ohne diese Kraft überwinden.

Selbst in Krankheit oder Not wird Gott Trost und Heilung öffnen. Dann wirst du sagen: „Gott, wie gut, dass ich Dir folge! Ich sehe Deine Hand in meinem Leben!“

Doch für denjenigen, der fern von Gott lebt, scheint ein gottgefälliges Leben unmöglich. Jesus warnte die Pharisäer:
Johannes 8,24:

„Darum habe ich euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.“

Es ist ein großes Risiko, in Sünde zu sterben. Aber wer Gottes Gnade annimmt, bereut aufrichtig und lässt sich taufen, erlebt Frieden und göttliche Erneuerung. Die Kraft Gottes wird dich emporheben, wie Adler, und dein Verlangen nach Sünde wird verschwinden.

Der nächste Schritt nach der Buße:
Suche die Gemeinschaft der Gläubigen, lass dich im Wasser in Jesus Namen taufen (Johannes 3,23; Apostelgeschichte 2,38), beginne ernsthaft das Wort Gottes zu lesen und zu beten. Der Heilige Geist wird dich führen.

Shalom!

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DIESES WORT IST SCHWER, WER KANN ES HÖREN?

Seid auch bereit, die schweren Worte von Christus zu empfangen.

Nicht alle Worte, die der Herr sprach, waren leicht zu verstehen oder auf die normale Weise anzunehmen.

Es gab Momente, in denen er zu seinen Jüngern sprach:

Matthäus 10,37-39:

„Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert; wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert.
Wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.
Wer sein Leben findet, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.“

Stellt euch diese Zeit vor: Christus war noch nicht gekreuzigt, und niemand hätte je gedacht, dass er einmal nackt an ein Holzpfahl genagelt werden würde wie ein Verbrecher. Und doch spricht Christus hier zu seinen Jüngern vom Kreuztragen, als ob sie genau wüssten, was es bedeutet, ihr Kreuz auf sich zu nehmen und ihm nachzufolgen – oder sie hätten ihn jemals gesehen, wie er sein eigenes Kreuz trägt…

Normalerweise würde man denken, dies sei leicht zu akzeptieren – es ist wie heute: Stell dir vor, ein Präsident sagt, dass jeder, der Minister werden will, zuerst eine Bombe in der Hand tragen und jederzeit bereit sein muss, sich selbst zu opfern… Du würdest denken: „Was für Worte sind das?“

So war es auch bei Christus. Das Kreuz war für böse Menschen, für diejenigen, die schwere Verbrechen begangen hatten. Zu hören, dass ein guter Mensch wie er vom Kreuz sprach, war ein hartes Wort.

Ein weiteres Wort des Herrn lautet:

Johannes 6,53-56:

„Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, habt ihr kein Leben in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken.
Denn mein Fleisch ist die wahre Speise und mein Blut ist der wahre Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.“

Überlegt einmal: Heute würde jemand sagen, man solle sein Fleisch essen und sein Blut trinken – würdet ihr ihn nicht für verrückt halten? Ebenso viele andere Worte, wie das, dass er das Brot vom Himmel sei oder dass er den Tempel in drei Tagen wieder aufbauen werde… Solche Worte führten dazu, dass viele seiner Jünger ihm nicht mehr nachfolgten.

Johannes 6,60-63:

„Viele nun unter seinen Jüngern, als sie das hörten, sprachen: Dieses Wort ist hart, wer kann es hören?
Jesus aber, der wusste, dass seine Jünger darüber murrten, sprach zu ihnen: Stoßt euch daran?
Was nun, wenn ihr den Menschensohn sehen werdet, wie er zu dem kommt, wo er zuvor war?
Der Geist aber gibt Leben; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesagt habe, sind Geist und Leben.“

Und heute? Auch heute ruft Christus Menschen, ihm nachzufolgen. Nicht alles wird sofort erklärt. Du musst ihm gehorchen und glauben, solange du sein Jünger bist. Wenn er sagt: „Lass dies“, dann folge ihm, auch wenn du es nicht verstehst. Wenn er sagt: „Ändere deine Kleidung, wirf Schmuck und Luxus weg“, zögere nicht – es bedeutet genau das, was er sagt.

Wenn er sagt: „Halte dich fern von solchen Freunden“ oder „Beende deine Arbeit hier“, dann denk nicht daran, was andere sagen werden oder was du morgen essen wirst. Die Gründe wird er später offenbaren. Aber im Moment gehorche sofort.

Die Apostel wurden einmal gerufen und ihnen wurde nur gesagt: „FOLGE MIR“ – sie ließen alles stehen und liegen und folgten, ohne zu wissen, wohin. Sie ertrugen harte Worte, bis der Zeitpunkt kam, die Bedeutung zu verstehen. Andere konnten es nicht ertragen und deshalb kamen sie nicht zum Pfingstfest. Aber die elf Apostel des Herrn und ein weiterer von den zwölf, die hinzukamen, gehorchten und erreichten Pfingsten – und Gott machte sie zu Säulen der Kirche.

Ihr müsst immer wissen: Die Worte Christi sind Geist und Leben, auch wenn ihr sie jetzt nicht versteht. Abraham wurde gesagt, er solle seinen Sohn als Opfer darbringen, doch weil er Gott vertraute, der ihm dient, rechnete er damit, dass Gott ihn auferwecken könne, selbst wenn er tot wäre (Hebräer 11,18-19). Er sorgte sich nicht darum, dass die Tat terroristisch erschien – er gehorchte. Heute verstehen wir, was Gott offenbarte, als er ihm sagte, dies zu tun. Und statt zu verlieren, gewann er.

Akzeptiere heute, dein Leben um Christi willen zu verlieren, in dem Wissen, dass du es eines Tages finden wirst.

Der Herr segne dich.

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BRINGE KEIN UNREINES OPFER IN DAS HAUS GOTTES

Zuhause bei Gott

Shalom! Gesegnet sei der Name unseres Herrn Jesus Christus. Willkommen, um die Heilige Schrift zu lernen.

Es gibt Dinge, die man vielleicht denkt, sie stünden nicht in der Bibel – doch sie stehen dort! Und es gibt Dinge, die viele übersehen, die aber von größter Bedeutung sind, wenn wir uns Gott nähern. Eine Sache, die viele nicht wissen: Unser Gott, den wir anbeten, vermischt sich nicht mit Unreinheit. Ob jemand Hirte, Lehrer, Prophet oder gewöhnlicher Gläubiger ist – Gott kann nicht mit ihm wandeln, wenn er in Sünde lebt.

Wer in Sünde lebt, kann nicht am Tisch des Herrn teilnehmen, Gott Opfer darbringen oder beten, sodass seine Gebete erhört werden. Kurz gesagt, diese Person hat sich bereits von Gott getrennt und ist ein Feind Gottes (vgl. Jesaja 59,1-5). Wenn jemand trotzdem Gott anbeten will, während er die Sünde bewusst nicht aufgibt, sucht er sich selbst Fluch statt Segen.

Viele Prediger wissen das, aber sie sagen den Gläubigen nicht die Wahrheit, weil sie ihre Einnahmen in der Gemeinde fürchten. Wie kann ein Prediger einer Prostituierten sagen: „Bring deine Opfergabe erst, nachdem du dich von der Sünde abgewandt hast und Gott von ganzem Herzen folgst?“ Sie tun es nicht, weil dies ihr Einkommen gefährden könnte. Doch das Ergebnis der Stille ist, dass derjenige, der unrein Opfer darbringt, Fluch statt Segen erhält.

Lass uns einige Bibelverse betrachten:

5. Mose 23,18:

„Du sollst keine Gage der Prostituierten noch den Lohn eines Hundes in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen, für irgendein Gelübde; denn beides ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.“

Gott bittet uns nicht um Geld, weil er arm wäre oder seine Diener bereichern möchte. Nein – er hat unzählige Möglichkeiten, seine Diener zu versorgen. Sein Ziel ist es, unseren Geist zu lehren, großzügig zu geben, wie er selbst gibt. Wenn wir jemanden in Not vor uns sehen, sollen wir bereit sein zu teilen – das gefällt Gott und bringt Segen.

Prediger 5,1:

„Sei vorsichtig, wenn du zum Haus Gottes gehst; es ist besser, zu hören, als dumm Opfer darzubringen, deren Geber nicht weiß, dass er Böses tut.“

Es ist besser, zuzuhören, als teilzunehmen, wenn man nicht wirklich gerettet ist. Wenn du sündigst und dennoch an Gottes Werk teilnimmst, suchst du dir Fluch statt Segen.

1. Korinther 11,27-30:

„Wer nun den Kelch des Herrn unwürdig isst oder trinkt, der zieht Schuld auf sich am Leib und Blut des Herrn. Jeder prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet. Darum sind viele unter euch schwach und krank, und etliche sind entschlafen. Wenn wir aber uns selbst prüften, würden wir nicht gerichtet werden.“

Wie Judas, der unwürdig den Tisch des Herrn teilte und von Satan besessen wurde (vgl. Johannes 13,26-27). Während andere Segen empfingen, brachte Judas Fluch über sich selbst. Prüfe dich selbst, bevor du den Kelch oder das Brot des Herrn empfängst.

Wenn du nicht bereit bist, Sünde aufzugeben und Jesus von ganzem Herzen zu folgen, geh nicht zum Taufe oder Opfergabe. Warte, bis du dich wirklich entschieden hast, Christus zu folgen. Bete und bereite dein Herz vor, damit Gott deine Opfer und Gebete annimmt.

Fazit:
Bringe kein unrein Opfer ins Haus Gottes. Sei gereinigt durch das Blut Jesu Christi. Lebe in Heiligkeit und Reinheit, sodass deine Opfer Gott gefallen und deine Gebete wie wohlriechender Duft vor ihm sind.

 

 

 

 

 

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Die Tode der Apostel Jesu – Wie die Apostel starben.

 


Die Tode der Apostel Jesu – Wie die Apostel starben

Die Bibel berichtet nur über den Tod eines Apostels mit konkreten Details: Jakobus, den Bruder des Johannes.

In Apostelgeschichte 12,1–2 lesen wir:

„Um jene Zeit ließ der König Herodes einige aus der Gemeinde ergreifen, um sie zu misshandeln. Er ließ Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert töten.“

Jakobus wurde enthauptet und war damit der erste Apostel, der als Märtyrer starb. Über das Ende der übrigen Apostel macht die Bibel jedoch keine genauen Angaben.

Unser Wissen über ihre Tode stammt daher größtenteils aus frühen Überlieferungen von Menschen, die den Aposteln nahestanden oder Augenzeugen ihres Martyriums waren. Auch wenn diese Berichte nicht mit absoluter Sicherheit belegt werden können, werden viele von ihnen durch übereinstimmende Zeugnisse aus der frühen Kirchengeschichte gestützt.

Matthäus

Matthäus, der frühere Zöllner und Verfasser des Matthäusevangeliums, soll während seines Predigtdienstes in Äthiopien (Nordafrika) schwer mit einem Schwert verletzt worden sein. Er starb später an den Folgen dieser Verwundung. Zwar erwähnt die Bibel seinen Tod nicht ausdrücklich, doch historische Quellen und frühchristliche Schriften sprechen übereinstimmend von diesem Schicksal.

Johannes, der Apostel

Johannes, der Bruder des Jakobus, nimmt unter den Aposteln eine besondere Stellung ein. Er gilt als der einzige Apostel, der eines natürlichen Todes starb – vermutlich im hohen Alter.

In Offenbarung 1,9 schreibt er:

„Ich, Johannes, euer Bruder und Mitteilhaber an der Bedrängnis, am Reich und am standhaften Ausharren in Jesus, war auf der Insel Patmos um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.“

Der Überlieferung nach überlebte Johannes unversehrt den Versuch, ihn in kochendem Öl zu töten. Anschließend wurde er auf die Insel Patmos verbannt, wo er die Offenbarung schrieb. Später durfte er nach Kleinasien (dem heutigen Gebiet der Türkei) zurückkehren und diente dort den frühen Gemeinden. Sein Tod im hohen Alter steht im starken Kontrast zu dem gewaltsamen Ende der meisten anderen Apostel.

Petrus

Petrus erlitt in Rom den Märtyrertod, vermutlich um das Jahr 64 n. Chr. In Johannes 21,18–19 kündigt Jesus ihm seine Todesart an:

„Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.“

Die frühe Kirche verstand diese Worte als Hinweis auf die Kreuzigung. Der Überlieferung zufolge bat Petrus darum, kopfüber gekreuzigt zu werden, da er sich nicht würdig fühlte, auf dieselbe Weise wie sein Herr zu sterben. Dies zeugt von seiner tiefen Demut und Hingabe an Christus.


Bartholomäus (Nathanael)

Bartholomäus, auch Nathanael genannt, wirkte missionarisch in Asien. Historischen Berichten zufolge wurde er bei lebendigem Leib gehäutet, bevor er getötet wurde. Sein Tod macht deutlich, welch großes Leid viele Apostel auf sich nahmen, um das Evangelium zu verkünden.


Andreas

Andreas, der Bruder des Petrus, wurde in Griechenland an einem X-förmigen Kreuz gekreuzigt. Laut frühkirchlicher Überlieferung sagte er kurz vor seinem Tod:

Kirchengeschichte, 3,1

„Ich habe diese Stunde lange ersehnt und erwartet.“

Berichten zufolge predigte Andreas noch zwei Tage lang vom Kreuz aus, bevor er starb – ein starkes Zeugnis seiner Treue zu Christus bis zuletzt.

Thomas

Thomas, oft als der „zweifelnde Thomas“ bezeichnet (Johannes 20,24–29), wurde später Missionar in Indien. Der Überlieferung nach wurde er während der Verkündigung des Evangeliums mit einer Lanze getötet.

Sein Leben erfüllt die Worte Jesu aus Johannes 20,29:

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

Thomas’ Tod zeigt, dass aus seinem anfänglichen Zweifel ein fester, standhafter Glaube geworden war.

Philippus

Philippus wirkte in Kleinasien und wurde dort wegen seines Glaubens verfolgt. Frühchristliche Schriftsteller wie Eusebius berichten, dass er gefangen genommen und schließlich gekreuzigt wurde. Sein Martyrium spiegelt den Auftrag Jesu aus Matthäus 28,19 wider:

„Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker.“

Thaddäus (Judas, Sohn des Jakobus)

Judas, der Sohn des Jakobus, erlitt ebenfalls den Märtyrertod, vermutlich durch Kreuzigung in Edessa um das Jahr 72 n. Chr. Er ist der Verfasser des Judasbriefes, in dem er schreibt:

Judas 1,20

„Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist; bewahrt euch in der Liebe Gottes.“ 

Sein Tod bekräftigt die Treue zu der Botschaft, die er selbst verkündet hatte.

Simon der Zelot

Simon, der zuvor den Zeloten angehörte, predigte unter anderem in Mauretanien und später in Britannien. Auch er wurde wegen seines Glaubens gekreuzigt. Sein Martyrium steht im Einklang mit dem Missionsauftrag Jesu aus Matthäus 28,18–20, das Evangelium trotz aller Gefahren in die ganze Welt zu tragen.

Matthias

Matthias, der als Ersatz für Judas Iskariot gewählt wurde (Apostelgeschichte 1,26), wurde gesteinigt und anschließend enthauptet. Sein Tod zeigt, dass der apostolische Auftrag auch nach dem Verrat des Judas unbeirrt weitergeführt wurde.

Judas Iskariot

Judas Iskariot, der Jesus für dreißig Silberstücke verriet (Matthäus 26,14–16), nahm sich nach seiner Tat das Leben. In Matthäus 27,5 wird sein Ende beschrieben. Sein tragisches Schicksal dient als ernste Warnung davor, Christus für weltlichen Gewinn zu verlassen.

Paulus

Paulus, der zwar nicht zu den Zwölf gehörte, aber aufgrund seines einzigartigen Missionsdienstes als Apostel gilt (Römer 1,1), wurde in Rom unter Kaiser Nero hingerichtet. Nach frühchristlicher Überlieferung wurde er enthauptet.

Seine Worte aus 2. Timotheus 4,6–8 spiegeln seine Haltung wider:

„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt.“

Weitere Apostel und Märtyrer

Auch andere bedeutende Glaubenszeugen wie Lukas wurden verfolgt und getötet. Der Überlieferung nach wurde Lukas in Griechenland an einem Olivenbaum erhängt. Werke wie Foxe’s Book of Martyrs berichten von zahlreichen weiteren Christen, die wegen ihres Glaubens an Christus ihr Leben ließen.

Was können wir daraus lernen?

In Hebräer 12,1–2 spricht die Bibel von einer „großen Wolke von Zeugen“:

„Lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, und dabei auf Jesus blicken, den Anfänger und Vollender des Glaubens.“

Diese Zeugen – Apostel und Märtyrer – waren bereit, Leid und Tod für Christus auf sich zu nehmen. Sie wussten um die ewige Herrlichkeit, wie Paulus in

2. Korinther 4,17 schreibt:

„Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergeht, bewirkt eine ewige, über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit.“

Wir sind aufgerufen, aus ihrem Beispiel zu lernen. Die entscheidende Frage lautet: Sind auch wir bereit, an unserem Glauben festzuhalten – ungeachtet der Kosten?

Wenn du noch nicht in Christus bist, bedenke: Die Tür der Gnade bleibt nicht ewig offen. Kehre heute um. In 1. Johannes 1,9 heißt es:

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

Nimm dir einen Moment Zeit, bekenne Gott deine Sünden und bitte ihn um Vergebung.

Wenn du aufrichtig Buße tust, wird Gott dir vergeben, dich reinigen und mit seinem Frieden erfüllen – durch das Blut seines Sohnes Jesus Christus (1. Petrus 1,18–19).

Suche anschließend eine bibeltreue Gemeinde und lass dich gemäß Apostelgeschichte 2,38 im Namen Jesu Christi taufen:

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

Gott wird dir seinen Heiligen Geist schenken, um dich auf deinem Weg im Glauben zu führen.

 

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DER FEIGENBAUM MIT BLÄTTERN

Gepriesen sei der Name unseres Erlösers, Jesus Christus.
Willkommen, während wir heute gemeinsam im Wort Gottes forschen. Unser Thema lautet: „DER FEIGENBAUM MIT BLÄTTERN.“
Vielleicht fragst du dich, was dieser Titel bedeutet — aber lies bis zum Ende weiter, und du wirst eine tiefgehende geistliche Lektion empfangen.


JESUS UND DER FEIGENBAUM

Eines Tages, bevor Jesus mit Seinen Jüngern auf dem Ölberg über die Zeichen der Endzeit sprach, tat Er eine bemerkenswerte Handlung, die eine geistliche Lehre enthielt. Diese Handlung war das Verfluchen des Feigenbaumes.

Als Jesus früh am Morgen von Bethanien aufbrach, um zum Tempel in Jerusalem zu gehen, begegnete Er unterwegs einem Feigenbaum. (Der Feigenbaum trägt Feigen – eine in der Region häufige Frucht.)

Lass uns lesen, was geschah:

Markus 11,12–14:

„Und am folgenden Tag, als sie von Bethanien weggegangen waren, hatte er Hunger.
Und er sah von ferne einen Feigenbaum, der Blätter hatte; da ging er hin, ob er wohl etwas an ihm fände.
Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigen.
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nie mehr esse jemand eine Frucht von dir! Und seine Jünger hörten es.“


WAS IST EIN FEIGENBAUM?

Ein Feigenbaum ist ein Baum, der Feigen trägt und hauptsächlich im Nahen Osten wächst.
In diesem Abschnitt sehen wir, dass Jesus wusste, es sei nicht die Zeit der Feigen, und doch verfluchte Er den Baum, weil er keine Frucht trug.
Das tat Er bewusst, um Seinen Jüngern eine geistliche Lektion zu erteilen — eine Lehre, die für uns heute, in den letzten Tagen, von großer Bedeutung ist.


DER FEIGENBAUM ALS SYMBOL

Später, als Jesus auf dem Ölberg über die Zeichen der Endzeit sprach (Matthäus 24), erwähnte Er viele Dinge: falsche Propheten, Kriege, Gesetzlosigkeit, das Erkalten der Liebe, das Gräuel der Verwüstung und die Verkündigung des Evangeliums an alle Nationen.

Dann sagte Er:

Matthäus 24,32–35:

„Vom Feigenbaum aber lernt ein Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich wird und die Blätter hervorbricht, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.
So auch ihr: Wenn ihr dies alles seht, so wisst, dass es nahe vor der Tür ist.
Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“

Beachte: „Wenn sein Zweig weich wird und Blätter treibt, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.“
Jesus wusste, dass der Feigenbaum mit neuen Blättern den Anbruch der Erntezeit anzeigt.
Der erste Feigenbaum, den Er verfluchte, hatte Blätter, aber keine Früchte — ein Bild für verfrühte Äußerlichkeit ohne wahre Frucht.

Damit lehrte Er eine prophetische Wahrheit über die geistliche Reife und das kommende Gericht.


WAS BEDEUTET DAS FÜR UNS?

Zur Zeit der Jünger war die „Ernte der Welt“ noch nicht gekommen.
Jesus verschob sie, so wie Er die Frucht des Baumes zurückhielt — bis zur festgesetzten Zeit.

Ein Feigenbaum durchläuft drei Hauptphasen:

  1. Er verliert seine alten Blätter.
  2. Er bringt neue Blätter hervor.
  3. Er trägt Früchte.

Das Abwerfen der Blätter kann traurig erscheinen, wie ein trockener Zweig.
Doch die Schrift vergleicht dies mit den Erschütterungen der Endzeit:

Offenbarung 6,12–13:

„Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, es geschah ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut,
und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird.“

Gott verzögerte die Ernte, um die Zeichen der Endzeit verborgen zu halten — bis zum 20. Jahrhundert, als sie sich rasch zu erfüllen begannen:

  • Zwei Weltkriege
  • Auftreten tödlicher Krankheiten wie HIV/AIDS, Ebola, Krebs
  • Moralischer Verfall und zunehmende Sünde

DIE ZEICHEN ERFÜLLEN SICH

Heute, im 21. Jahrhundert, ist die Zeit der Ernte nahe.
Der Feigenbaum — ein Bild für die Welt — hat Blätter hervorgebracht.
Wir sehen falsche Propheten, Verderbtheit, Gleichgültigkeit gegenüber Gott und sündhafte Lebensweisen, wie zu den Tagen Sodoms.

Jesus sagte:

Lukas 21,28:

„Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so blickt auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“

Die Zeit läuft ab.
Die Erlösten dürfen sich freuen — die Vollendung von Gottes Plan steht bevor.


EIN AUFRUF ZUR UMKEHR

Aber was ist mit dir, lieber Leser?
Wo wirst du stehen, wenn die Welt ihre Ernte erreicht?

Kehre jetzt zu Christus um.
Bekenne deine Sünden, und Er wird dir vergeben.
Suche Gemeinschaft mit Gläubigen.
Lege die „Kleidung der Sünde“ ab — Hochmut, Unreinheit, Weltliebe — und zeige Gott deine wahre Reue.

Wenn Gott echte Buße sieht, wird Er dich mit Seinem Heiligen Geist erfüllen, damit du Sünde überwindest.

Wir leben jetzt in der Zeit, in der der Feigenbaum Blätter treibt — und die Ernte ist nahe.

Möge der Herr dich reichlich segnen.


Schalom.
Teile diese Botschaft mit anderen, damit sie vorbereitet sind, wenn der Herr kommt.

WHATSAPP-KANAL BEITRETEN

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