WAS GESCHIEHT MIT DIR, WENN DU DAS EVANGELIUM MISSACHTEST?

WAS GESCHIEHT MIT DIR, WENN DU DAS EVANGELIUM MISSACHTEST?

Was geschieht mit dir, wenn du das Evangelium, das dir das ganze Jahr über gepredigt wird, immer wieder ignorierst?

Es gibt immer zwei Gruppen von Menschen.

Die erste Gruppe besteht aus Menschen, die – sobald sie das Evangelium hören und ihr Gewissen berührt wird – sofort bereit sind, Buße zu tun, umzukehren und Gott zu gehorchen. Ein Beispiel dafür sehen wir am Pfingsttag. Als der Apostel Petrus begann zu predigen, wurden viele Herzen getroffen.

In 2,37–38 heißt es (Lutherbibel 2017):

„Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?
Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“

Doch es gibt auch die zweite Gruppe: Menschen, denen das Evangelium gepredigt wird, die viele Wunder sehen, die kraftvolle geistliche Worte hören – vielleicht von morgens bis abends – und deren Herzen dennoch verhärtet bleiben.

Ein Beispiel dafür finden wir ebenfalls in der 28,23–24:

„Sie bestimmten ihm nun einen Tag und kamen in großer Zahl zu ihm in die Herberge. Er legte ihnen das Reich Gottes aus und bezeugte es und predigte ihnen von Jesus aus dem Gesetz des Mose und aus den Propheten vom frühen Morgen bis zum Abend.
Die einen ließen sich überzeugen von dem, was er sagte; die andern aber glaubten nicht.“

Auch heute gibt es Menschen, die von Januar bis Dezember das Evangelium hören – auf der Straße, im Radio, im Fernsehen, im Internet – und dennoch nicht umkehren wollen. Sie hören es immer wieder, doch sie halten es für belanglos. Sie wissen nicht, dass ihr Leben in großer Gefahr ist.

Die Gnade Christi ist nicht wie die Sonne, die jeden Morgen neu aufgeht. Wenn die Gnade dich einmal verlässt, ist sie vorüber. Niemand kann aus eigener Kraft zu Gott kommen. So sagt der Herr in 6,44:

„Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat.“

Wenn der Geist Gottes dich nicht mehr zieht, wirst du Gott nicht aus eigenem Willen suchen. Früher war dein Herz vielleicht berührt, heute spürst du nichts mehr. Früher hattest du Verlangen nach Gottes Wort, jetzt ist es verschwunden. Das ist ein ernstes Zeichen.

Die Bibel erscheint dir vielleicht bedeutungslos. Du beginnst zu spotten und sagst: „Diese Christen warten auf Jesus, der doch nicht zurückkommt.“ Du leugnest die Entrückung und meinst, alles besser zu wissen. Dabei merkst du nicht, dass der Geist Gottes dich bereits verlassen hat.

Gott wird nicht verspottet. In 6,7 heißt es:

„Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er er

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Über den Autor

Salome Kalitas editor

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