Warum wird Jesus Christus Sohn Gottes, Sohn Davids und Sohn Adams genannt?Gepriesen sei der Name unseres Herrn Jesus Christus! In der Heiligen Schrift trägt Jesus drei bedeutende Titel: Sohn Gottes Sohn Davids Sohn Adams Jeder dieser Titel offenbart eine tiefgehende Wahrheit über die Identität Jesu, Seine Mission und Seine Rolle im Erlösungsplan Gottes. Werfen wir einen genaueren Blick auf diese drei Titel. 1. Jesus als Sohn Gottes: Der Erbe aller Dinge Der Titel „Sohn Gottes“ ist mehr als nur ein Name – er deutet auf ein göttliches Erbe hin: Jesus ist der rechtmäßige Erbe aller Autorität, Macht und Herrlichkeit des Vaters. In biblischer Zeit war der „Sohn“ der Erbe des Vaters, derjenige, dem alles gehörte. Hebräer 1,2-3 sagt:„Jetzt aber, am Ende der Zeiten, hat er zu uns geredet durch den Sohn. Den hat er eingesetzt zum Erben über alles; durch ihn hat er auch die Welt gemacht. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort.“ Weil Jesus der Sohn Gottes ist, gehört Ihm alles, was dem Vater gehört. Deshalb sagt Er Matthäus 28,18:„Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ Jesus ist nicht einfach nur ein Bote Gottes – Er ist die vollständige Offenbarung Gottes selbst. Durch Ihn wurde das Universum geschaffen, und durch Sein Wort wird es erhalten. 2. Jesus als Sohn Davids: Die Erfüllung des davidischen Bundes Der Titel „Sohn Davids“ verbindet Jesus mit Israels großem König David und mit dem Bund, den Gott mit ihm geschlossen hat. Gott versprach David, dass einer seiner Nachkommen für immer auf dem Thron sitzen werde. Diese Verheißung weist auf den Messias hin, der aus dem Haus Davids stammen sollte. Jesus ist die Erfüllung dieses Versprechens. Er ist nicht nur ein Nachkomme Davids – Er ist der verheißene König, dessen Herrschaft ewig währt. Matthäus 1,1-17 führt den Stammbaum Jesu zurück auf David und beweist damit, dass Jesus rechtmäßig Anspruch auf Davids Thron hat. Doch seine Herrschaft ist nicht auf Israel beschränkt – sie ist universell. In Offenbarung 21 lesen wir von dem neuen Jerusalem, der ewigen Wohnstätte Gottes und Seines Volkes. Jesus’ königliche Abstammung ist nicht nur eine historische Verbindung – sie ist ein Versprechen für die Zukunft. Er ist der König der Könige, und sein Reich wird kein Ende haben. 3. Jesus als Sohn Adams: Der Erlöser des verlorenen Erbes der Menschheit Der Titel „Sohn Adams“ zeigt Jesu Rolle als Erlöser. Adam, der erste Mensch, wurde von Gott mit Herrschaft über die Erde betraut. Doch durch die Sünde verlor er dieses Erbe – die Welt wurde dem Tod, der Sünde und der Trennung von Gott unterworfen. Um das Verlorene zurückzugewinnen, musste ein zweiter Adam kommen – einer, der das wiederherstellt, was Adam verloren hatte. Jesus ist dieser zweite Adam. 1. Korinther 15,45 sagt: „Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, wurde zu einem lebendigen Wesen; der letzte Adam aber zum Geist, der lebendig macht.“ Jesus kam, um das ursprüngliche Ziel Gottes für die Menschheit zu erfüllen – als vollkommen gehorsamer Mensch, der dort treu blieb, wo Adam versagte. Als Sohn Adams repräsentiert Jesus nicht nur die Menschheit – Er erlöst sie. Allen, die an Ihn glauben, eröffnet Er den Weg zur Wiederherstellung ihres ursprünglichen Zwecks: mit Gott zu herrschen in Seinem ewigen Reich. In Matthäus 11,27 sagt Jesus: „Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.“ In Jesus wird Gottes ursprünglicher Plan für die Menschheit wiederhergestellt. Er ist der Sohn Adams, der zurückholt, was verloren war, und neues Leben schenkt. Jesus: Das Alpha und das Omega Jesus ist der Anfang und das Ende – das Alpha und das Omega. Er ist das vollkommene Ebenbild Gottes und der vollkommene Mensch.Als Sohn Gottes ist Er der Erbe aller Dinge.Als Sohn Davids ist Er der verheißene König auf ewig.Als Sohn Adams ist Er der Erlöser, der das verlorene Erbe der Menschheit wiederherstellt. Jesus ist nicht nur eine historische Figur – Er ist das Zentrum von allem: Schöpfer, Erhalter und Erlöser des Universums. Wenn du noch nicht an Ihn glaubst, dann ist jetzt die Zeit, zu Ihm zu kommen. Er ist der einzige Weg zum Vater und die einzige Hoffnung auf ewiges Leben. Offenbarung 22,13:„Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ Der Herr segne dich, während du weiter die Tiefe Seiner Person und das wunderbare Werk erkennst, das Er für uns vollbracht hat.
Gnade und Friede sei mit euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Herzlich willkommen zu unserem gemeinsamen Bibelstudium. Es ist immer wieder gut, uns an die Wahrheiten zu erinnern, die wir bereits gelernt haben – auch wenn wir ihnen in verschiedenen Zusammenhängen begegnet sind. Biblische Grundlage: 1. Thessalonicher 4,4–5 (LUT 2017) „dass jeder von euch lerne, seinen eigenen Leib in Heiligkeit und Ehrbarkeit zu halten,nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.“ Verstehen, was Selbstbeherrschung bedeutet Die Bibel fordert uns ganz klar dazu auf, Selbstbeherrschung zu üben – das bedeutet, bewusst auf bestimmte Dinge zu verzichten, selbst wenn wir die Möglichkeit oder Kraft dazu hätten. Seinen Körper zu beherrschen, bedeutet im Kern, sich selbst zu führen – und nicht von seinen Begierden oder Trieben gelenkt zu werden. Du bist derjenige, der bestimmt – nicht dein Fleisch, nicht dein Impuls. Ein zentrales Thema, bei dem Menschen ohne Gotteserkenntnis fehlgeleitet werden, ist die sexuelle Unmoral – genau das spricht Vers 5 an. Wahrer Sieg beginnt mit Christus Um die Begierden des Fleisches zu überwinden, müssen wir Jesus Christus in unser Leben einladen. Wenn du an Ihn glaubst und dein Leben Ihm übergibst, schenkt Er dir Seinen Geist – den Heiligen Geist –, der dich stärkt, damit du der Sünde widerstehen kannst. Römer 8,13 (LUT 2017) „Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.“ Der Heilige Geist zwingt dich nicht, mit dem Sündigen aufzuhören. Er gibt dir jedoch die Kraft und die Gnade, das Fleisch zu überwinden. Die Entscheidung zum Gehorsam liegt weiterhin bei dir. Der geistliche Kampf in uns Jakobus 4,1 (LUT 2017) „Woher kommen Kriege und Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht daher, dass in euren Gliedern die Gelüste gegeneinander streiten?“ Dieses Wort zeigt, dass unsere eigenen Leidenschaften einen inneren Krieg in uns auslösen. Deshalb müssen Gläubige bewusst und entschlossen gegen die Sünde kämpfen und ein Leben in Heiligkeit führen. Trenne dich von Quellen der Versuchung Wenn du an Christus glaubst, sollte der nächste Schritt sein, alles aus deinem Leben zu entfernen, was Lust oder Sünde nährt. Der Feind (Satan) möchte, dass du mit deinen Worten Buße tust – aber ohne dein Verhalten zu ändern. Er will, dass du dich für sexuelle Sünde entschuldigst, aber weiterhin Pornografie konsumierst oder Musik hörst, die Unmoral fördert. Die Lösung ist eindeutig:Triff die Entscheidung, dich von allen Versuchungsquellen fernzuhalten. Wenn es Serien oder Filme sind – höre auf, sie zu schauen. Wenn es bestimmte Freunde sind – halte Abstand. Wenn es Online-Gruppen oder Seiten sind – verlasse sie. Was immer dein Fleisch reizt – schneide es ab. Matthäus 5,29 (LUT 2017) „Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.“ Das ist nicht nur symbolisch gemeint – es ist ein radikaler Aufruf, die Sünde ernst zu nehmen. Du kannst das Fleisch überwinden Die Bibel sagt, wir sollen lernen, unseren Körper zu beherrschen – weil es möglich ist. Wäre es unmöglich, würde Gott es nicht von uns verlangen. 1. Korinther 10,13 (LUT 2017) „Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über euer Vermögen, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.“ Wenn die Bibel uns also zur Selbstbeherrschung aufruft, dann nicht, um uns zu verurteilen, sondern um uns auszurüsten, ein heiliges und gottgefälliges Leben zu führen. Fazit Lasst uns Gottes Gebot gehorchen und lernen, unsere Körper zu meistern – nicht umgekehrt. Lasst uns auf den Heiligen Geist vertrauen, in Reinheit wandeln und entschlossene Schritte gehen, um Versuchung zu meiden. Galater 5,16 (LUT 2017) „Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.“ Maranatha – der Herr kommt! Teile diese gute Nachricht mit anderen.Wenn du mehr solcher Lehren per E-Mail oder WhatsApp erhalten möchtest, kontaktiere uns gern.