Der Begriff „Pool“ wird im Alltag meist als Behälter für Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee verstanden. In der Bibel jedoch bezeichnet „Pool“ einen Teich oder ein kleines Wasserbecken, das für bestimmte Zwecke angelegt wurde – manchmal kunstvoll gebaut, manchmal einfach ausgehoben, je nach Nutzung.
Tränkteiche für Tiere: Jakob ließ Pools oder Tröge für die Wasserversorgung seines Viehs anlegen. Dies spiegelt das alltägliche Leben in der alttestamentlichen Viehzucht wider (1. Mose 30,38: „Und er stellte die Säulen auf, die er aus den Tränken genommen hatte…“). Solche Pools zeigen Gottes Fürsorge für das tägliche Leben und die Versorgung der Tiere.
Wasserspeichergruben: Josef wurde in eine leere Zisterne geworfen, was Gefahr und Verlassenheit symbolisiert (1. Mose 37,23–24: „Da ließen sie ihn in die Grube hinab, die leer war…“). Diese Art von „Pool“ zeigt, dass Wasserbecken Teil des täglichen Lebens waren, aber auch Prüfungen und Leiden darstellen konnten.
Zeremonielle Waschbecken: Im Tabernakel und später im Tempel gab es bronzene Becken, in denen sich die Priester vor dem Betreten des Heiligtums wuschen (2. Mose 30,17–21: „Der HERR sprach zu Mose: Du sollst einen bronzenen Waschbecken machen…“). Diese Pools symbolisieren rituelle Reinheit, die notwendig ist, um sich einem heiligen Gott zu nähern (3. Mose 16,4). Das Waschen war ein äußerlicher Akt, der auf innere Heiligkeit hinwies (Hebräer 10,22).
Pools zur Reinigung von Prostituierten: Der Teich von Samaria war mit ritueller Reinigung verbunden und zeigt, dass einige Pools auch für moralische oder religiöse Reinigung genutzt wurden (1. Könige 22,37–38).
Der Teich Bethesda (Johannes 5,2–3) war ein bekannter Teich in Jerusalem nahe dem Schaftor, umgeben von fünf Vorhallen oder Säulenhallen. Viele Kranke versammelten sich dort in der Hoffnung, dass sich das Wasser bewegte, und dass der erste, der hineinspringt, geheilt werde.Dieser Teich zeigt die menschliche Neigung, Heilung und Rettung durch Rituale oder Aberglauben zu suchen, anstatt direkt zu Gott zu kommen.
Die Geschichte des Mannes, der 38 Jahre krank war und von Jesus geheilt wurde, ohne in den Teich zu steigen, illustriert eindrucksvoll: Wahre Heilung und Rettung kommen allein durch Christus (Johannes 5,6–9: „Jesus sah ihn liegen und erkannte, dass er schon lange krank war. … ‚Steh auf, nimm dein Bett und geh!‘ Und sogleich wurde der Mann gesund…“).
Dies zeigt den Unterschied zwischen menschlichem Bemühen und dem sofortigen, souveränen Wirken Jesu. Glaube an Christus bringt Leben und Wiederherstellung – nicht äußere Rituale (Epheser 2,8–9).
Auch heute verlassen sich viele Menschen auf
„stille Wunder“ oder äußere Rituale wie Weihwasser, Salbungen oder Pilgerfahrten, ohne echte Umkehr oder Glauben. Die Bibel warnt vor solch oberflächlicher Frömmigkeit:„Sie ehren mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit weg von mir“ (Jesaja 29,13).
Wahre Heilung beginnt mit Umkehr, Glauben an Jesus und dem Empfang des Heiligen Geistes (Apostelgeschichte 2,38). Die Nähe des Teiches Bethesda zum Tempel erinnert uns daran, dass äußere Religion ohne Herzensveränderung nicht ausreicht (Matthäus 15,8).
Wenn du Christus noch nicht angenommen hast, ist jetzt der Moment zu glauben (Johannes 3,16). Lass dich taufen als öffentliches Bekenntnis deines Glaubens (Römer 6,3–4) und öffne dein Herz für den Heiligen Geist, der in alle Wahrheit führt (Johannes 16,13).
Jesus ist nahe und sucht Menschen, die bereit sind, Ihn aufzunehmen (Offenbarung 3,20). Wirst du heute antworten?
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