Auch wenn sie töricht sind, werden sie nicht irregehen.

Auch wenn sie töricht sind, werden sie nicht irregehen.

 


Auch wenn sie töricht sind, werden sie nicht irregehen

Shalom, Friede sei mit euch! Der Name unseres Herrn und Retters, Jesus Christus, sei ewig gepriesen. Heute wollen wir innehalten und über einen kraftvollen, oft übersehenen Bibelvers nachdenken, der tief von Gottes Gnade und der Sicherheit derer spricht, die auf seinen Wegen gehen.

Jesaja 35,8
„Und es wird dort eine Straße geben, die Heiligkeitsweg genannt wird; Unreine werden ihn nicht betreten. Er gehört denen, die auf ihm wandeln; auch wenn sie Toren sind, werden sie nicht irregehen.“

Dieser prophetische Vers aus Jesaja beschreibt die Rückkehr der Erlösten nach Zion – eine Vision des messianischen Zeitalters und der künftigen Wiederherstellung von Gottes Volk. Der „Heiligkeitsweg“ steht symbolisch für den geistlichen Weg, den Gott für die Erlösten bereitet hat: ein Weg der Gerechtigkeit, der Heiligung und des Heils durch Christus.

Auch wenn sie töricht sind, werden sie nicht irregehen
Der Satz „auch wenn sie Toren sind, werden sie nicht irregehen“ ist bemerkenswert. Er zeigt, dass diejenigen, die diesen Weg gehen – selbst wenn sie noch nicht alles verstehen oder geistlich nicht ausgereift sind – nicht verloren gehen. Das ist keine Erlaubnis für Ignoranz, sondern ein Ausdruck von Gottes bewahrender Gnade für alle, die ihm aufrichtig folgen.

1. Korinther 1,27
„Gott hat die Torheiten der Welt erwählt, um die Weisen zu beschämen…“

 

Johannes 10,27–28
„Meine Schafe hören meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden niemals verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“

Das verdeutlicht ein zentrales biblisches Prinzip: die Sicherheit der Gläubigen. Das Heil hängt nicht von unserem Intellekt, unserer Eloquenz oder unserer Stärke ab, sondern allein vom Erlösungswerk Christi und der Treue Gottes, sein Volk zu bewahren.

Die Gefahr, andere im Glauben zu verurteilen
Viele Menschen verspotteten oder verachten heute Gläubige, besonders diejenigen, die arm, ungebildet oder besonders fromm wirken. Manche sagen: „Wenn das der Weg zum Heil ist, dann lebe ich lieber mein eigenes Leben.“ Andere halten Christen für rückständig, unattraktiv oder zu selbstverleugnend.

Doch die Bibel erinnert uns daran: Weltlicher Erfolg und äußeres Erscheinungsbild sind keine Maßstäbe für Gerechtigkeit. Gott schaut auf das Herz (1. Samuel 16,7). Wer nach menschlichen Maßstäben töricht oder schwach wirkt, könnte genau auf dem Weg zum ewigen Leben sein.

Weltliche Weisheit versus Gottes Weg

Sprüche 14,12
„Es gibt einen Weg, der dem Menschen richtig erscheint, aber am Ende führt er zum Tod.“

Viele lassen sich von den Vergnügungen und Philosophien der Welt verführen: Erfolg, Genuss, Freiheit ohne Verantwortung. Doch die Bibel warnt: Der breite Weg führt ins Verderben (Matthäus 7,13–14).

Römer 12,2
„Passt euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch durch die Erneuerung eures Denkens verwandeln…“

Selbst wenn jemand in den Augen der Welt klug erscheint – wenn er Christus ablehnt – geht er in die falsche Richtung. Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen und doch die eigene Seele zu verlieren? (Markus 8,36)

Das „Fahrzeug“ des Heils: Christus allein
Man kann sich das Heil wie ein Fahrzeug vorstellen, bei dem Christus der Fahrer ist. Selbst wenn einige Passagiere die Route nicht perfekt verstehen, sind sie auf dem richtigen Weg, solange sie in Christus sind.

Römer 8,1
„So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“

Diejenigen, die Christen als „Tore“ oder „Fanatiker“ verspottet sehen, erkennen nicht, dass diese Menschen oft durch Gottes Gnade und Kraft gehalten werden. Ihre „Törichtheit“ ist häufig nur ein kindlicher Glaube, den Jesus besonders lobte.

Matthäus 18,3
„Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“

Tretet auf den Heiligkeitsweg
Das Leben ist kurz, die Zukunft ungewiss. Heute atmet ihr, morgen ist nicht versprochen. Ihr könnt über Christen lachen – aber wenn ihr der Ewigkeit begegnet, wird nur eines zählen: Wart ihr in Christus?

2. Korinther 6,2
„Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade Gottes, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.“

Freund, gib dein Leben heute Jesus. Steige in das Fahrzeug des Heils, solange es noch Zeit ist. Auch wenn du dich schwach oder unwürdig fühlst, auch wenn du die Bibel kaum kennst – wenn du dich Christus hingibst und auf seinem Weg gehst, wirst du nicht verloren gehen.

Lasst uns täglich prüfen:
Sind wir noch auf dem Heiligkeitsweg, oder haben wir ihn längst verlassen?

Möge der Herr uns allen helfen. Amen.


 

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Über den Autor

Dorcas Kulwa editor

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