LASST UNS DAS ZUSAMMENKOMMEN NICHT VERNACHLÄSSIGENHebräer 10,25 sagt:
„Lasst uns das Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen üblich ist, sondern einander ermutigen – und das umso mehr, je näher der Tag Gottes rückt.“
Dieser Vers ist eine klare Ermahnung an die frühe Kirche – und auch an uns heute –, aktiv in der christlichen Gemeinschaft zu leben. Das griechische Wort, das mit „zusammenkommen“ übersetzt wird (ἐπισυναγωγή, episynagōgē), bezeichnet bewusstes, zielgerichtetes Zusammenkommen von Gläubigen. Es unterstreicht die Bedeutung von gemeinsamem Gottesdienst, Lehre, gegenseitiger Ermutigung und Verantwortlichkeit.
Gott hat uns als soziale Wesen geschaffen, die für Gemeinschaft gemacht sind (1. Mose 2,18). Persönlicher Glaube ist entscheidend, aber das Neue Testament zeigt immer wieder: Heil und geistliches Wachstum geschehen in der Gemeinschaft des Leibes Christi – der Kirche (Epheser 4,11-16). Kirche ist nicht einfach ein Gebäude, sondern das versammelte Volk Gottes, geeint durch den Heiligen Geist (1. Korinther 12,12-27).
Satan versucht vor allem, Gläubige von der Gemeinschaft zu isolieren. Isolation schwächt unseren Glauben und macht uns anfällig für Entmutigung und Täuschung (Johannes 10,10).
„Der Gottesdienst dauert zu lange“Wenn Sie sich über die Länge oder Tiefe des Gottesdienstes ärgern, ist das oft ein geistlicher Angriff. Gott ruft uns dazu, uns selbst als lebendige Opfer hinzugeben (Römer 12,1) – und dazu gehört, Zeit mit Ihm zu verbringen. Der Sonntag ist besonders heilig und sollte ganz dem Gottesdienst und der Ruhe gewidmet sein (2. Mose 20,8-11). Satan will unsere Zeit stehlen und uns vom Wachstum in Gottes Gegenwart ablenken.
„Schlechte Nachrichten über andere hören“Konflikte und Unvollkommenheit gibt es in jeder Gemeinde, weil sie aus durch Gnade geretteten, unvollkommenen Menschen besteht (Römer 3,23). Schon die frühe Kirche hatte Auseinandersetzungen (Apostelgeschichte 15; Galater 2), doch die Gläubigen waren zu Einheit (Epheser 4,3) und Vergebung (Kolosser 3,13) aufgerufen. Wer wegen Konflikten die Gemeinschaft verlässt, verpasst seinen Anteil an Gottes Werk in der Gemeinde.
„Über andere in der Gemeinde verärgert sein“Jesus warnte, dass wir Anstoß nehmen werden (Lukas 17,1-2), aber er ruft uns zu Demut und Versöhnung (Matthäus 18,15-17). Die Kirche ist ein Ort, an dem Heilige durch Geduld und Liebe wachsen – nicht durch Perfektion. Wer die Gemeinschaft wegen kleiner Animositäten verlässt, wiederholt das Muster der Pharisäer, die Jesus über Kleinigkeiten ablehnten und das größere Ziel des Königreichs verpassten.
„Angst vor dem Geben von Gaben“Geben ist ein Ausdruck von Gottesdienst und Vertrauen in Gottes Versorgung (2. Korinther 9,6-7). Auch wenn es Menschen gibt, die unser Geben missbrauchen, ehrt unser Geben Gott und nicht den Menschen. Jesus betonte die Bedeutung des Herzens beim Geben (Markus 12,41-44) und versprach Segen für freudige Geber. Malachi 3,10 zeigt, dass treues Geben mit Gottes reichhaltiger Versorgung verbunden ist.
1. Stärkung des Glaubens durch GemeinschaftHebräer 10,24-25 betont, dass wir uns gegenseitig ermutigen sollen. Das christliche Leben ist ein Marathon, kein Sprint. Prediger 4,9-12 zeigt die Kraft von Gemeinschaft und Partnerschaft: Gott hat uns geschaffen, um einander zu stützen und zu stärken. Die Kirche rüstet Gläubige mit Gaben für Dienst und geistliches Wachstum aus (Epheser 4,11-13).
Gemeinsames Gebet vervielfacht unsere geistliche Kraft (Matthäus 18,19-20), denn wenn Gläubige im Einklang beten, sind wir im Willen Gottes verbunden und erfahren Seine Gegenwart.
2. Empfang von Gottes Segen durch EinheitMatthäus 18,18-20 zeigt, dass geistliche Autorität und Segen eng mit Einheit und gemeinsamer Übereinstimmung in Christi Namen verbunden sind. Dies unterstreicht die gemeinschaftliche Natur von Erlösung und Königreichswerk. Die Vollmacht zu binden und zu lösen spiegelt die Rolle der Kirche als Werkzeug Gottes auf Erden wider (Matthäus 16,18-19).
Gott liebt Einheit (Psalm 133,1), weil sie die perfekte Einheit der Dreieinigkeit widerspiegelt (Johannes 17,20-23). Isolation widerspricht Gottes Plan und macht Gläubige angreifbar für Satans Angriffe (1. Petrus 5,8).
Bleiben Sie aktiv mit dem Leib der Kirche verbunden. Ihre Anwesenheit ist wichtig – nicht nur für Ihr eigenes geistliches Wachstum, sondern auch für die Stärkung anderer. Paulus erinnert uns:
Römer 12,4-5
„Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, viele, ein Leib in Christus, und jeder gehört zu allen anderen.“
Wehren Sie die Lügen des Feindes ab, die Sie zur Isolation verleiten wollen. Gottes Plan ist Gemeinschaft, gegenseitige Ermutigung und geteilter Glaube.
Maranatha! Der Herr kommt!
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