Verständnis von Sprüche 29,4
„Ein König sichert das Land durch Gerechtigkeit, aber wer Bestechung annimmt, zerstört es.“– Sprüche 29,4
Dieser Vers enthält eine wichtige Botschaft, besonders für Gottes Diener – Pastoren, Apostel, Propheten, Evangelisten und alle Kirchenleiter.
Sprüche 29,4 erinnert uns daran: Führung, egal ob in der Regierung oder in der Kirche, hat direkten Einfluss auf das Wohl der Menschen, die unter ihr stehen. Ein gerechter und ehrlicher Leiter stärkt das Land, während ein korrupter Führer alles untergräbt.
Weltliche Führung und ihre FolgenWenn ein nationaler Führer Bestechlichkeit zulässt, kann das Land nicht gedeihen.
Zum Beispiel: Jemand möchte minderwertige Waren importieren, um sie hier zu verkaufen. Wenn der Leiter dafür bestochen wird, statt das Gesetz durchzusetzen, leidet die ganze Gesellschaft unter seiner Gier.
Ebenso kann ein Führer schädliche Verträge unterzeichnen, nur um persönlichen Gewinn zu erzielen. Bestechung zeigt sich auch in Vetternwirtschaft – Freunde oder Verwandte bevorzugen und wirklich fähige Menschen übergehen. Eine Nation, die so geführt wird, kann nicht stark bleiben.
Ganz anders ein Leiter, der gerecht und fair regiert: Er sorgt für Stabilität und Fortschritt. Wie die Bibel sagt:
Sprüche 14,34: „Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber Sünde beschämt jedes Volk.“
Geistliche FührungDasselbe gilt für Kirchenleiter. Bischöfe, Pastoren, Lehrer, Apostel, Propheten und Evangelisten haben Menschen, die auf sie angewiesen sind. Wenn Leiter aus Bestechung oder Vetternwirtschaft handeln, kann die Kirche nicht wachsen.
Beispiel: Ein Pastor bevorzugt bestimmte Mitglieder, gibt ihnen Leitungspositionen oder Anerkennung, nur weil sie finanziell unterstützen, während geistlich begabte Personen ignoriert werden. Das ist geistliche Bestechung und blockiert das Wachstum von Gottes Kirche.
Jakobus 2,1-4 warnt: „Meine Brüder, zeigt keine Parteilichkeit. Wenn jemand in prächtiger Kleidung kommt und auch ein armer Mensch da ist, behandelt nicht die Reichen bevorzugt und verachtet die Armen. Wer so handelt, richtet nach bösen Gedanken.“
Manche Leiter verlangen Opfer für Segnungen, Gebetsdienste oder persönliche Aufmerksamkeit. Andere nutzen Kirchenmittel für den eigenen Vorteil, statt Gottes Werk zu fördern. Familienmitglieder oder Freunde zu bevorzugen, statt derer, die Gott berufen hat, ist ebenfalls eine Form von Korruption.
Jeder Leiter, der eigene Interessen über das Wohl Gottes stellt, schwächt seinen Dienst. Die Kirche leidet geistlich unter schlechter Führung.
Ein Aufruf an alle LeiterWenn du berufen bist, Gottes Volk zu führen, prüfe dein Herz: Strebst du nach Reichtum und Ansehen, oder baust du die Kirche des Herrn? Vergiss nicht: Du wirst eines Tages Rechenschaft ablegen müssen. Wer andere ausnutzt oder missbraucht, wird hart gerichtet (Matthäus 24,48-51).
Folge nicht weltlichen oder falschen Systemen. Führe mit Integrität. Sei ein Vorbild in Christus, der weder Parteilichkeit noch Gier kannte.
Wir leben in den letzten Tagen. Bereue jede Sünde, wende dich ganz dem Herrn zu und führe gerecht. Baue deinen Dienst auf Wahrheit, nicht auf Eigennutz.
Der Herr segne dich.Schalom.
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