Title 2024

WIE MAN GOTTES ZEITPLAN BESCHLEUNIGEN KANN.

 


WIE MAN GOTTES ZEITPLAN BESCHLEUNIGEN KANN

Grüße im Namen unseres Herrn Jesus Christus! Schön, dass du hier bist, um diese lebensverändernde Wahrheit zu entdecken.

Gott hat in Seiner Souveränität für jedes Ereignis und jedes Versprechen in unserem Leben einen Plan und die richtige Zeit festgelegt. Manche Dinge sollen sich ganz natürlich entfalten, während andere für eine bestimmte, von Gott bestimmte Zeit vorgesehen sind. Wenn Gott beispielsweise beschlossen hat, ein Gebetsanliegen erst in zehn Jahren zu erfüllen, beginnt Er bereits jetzt damit, dich darauf vorzubereiten, damit alles zur rechten Zeit geschieht.

Aber was tun, wenn du diese Antwort dringend jetzt brauchst?
Kann etwas, das eigentlich erst in zehn Jahren geschehen soll, schon heute Wirklichkeit werden — nicht durch Manipulation, sondern im Einklang mit Gottes Willen? Kann Gottes Timing beschleunigt werden?

Die Antwort lautet: Ja.

Und unser größter Lehrer darin ist niemand anderes als unser Herr und Retter, Jesus Christus.


Lektion aus Lukas 18: Die beharrliche Witwe

Jesus erzählt in Lukas 18 ein Gleichnis:
Lukas 18,1–5)

„Es sollt ihr stets beten und nicht müde werden.“

Er erzählt: „In einer Stadt lebte ein Richter, der weder Gott fürchtete noch Menschen achtete. Dort lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: ‚Verschaffe mir Recht gegen meinen Gegner.‘“
„Zunächst weigerte er sich, doch dann sprach er bei sich selbst: ‚Obwohl ich weder Gott fürchte noch Menschen achte, werde ich dieser Witwe Recht verschaffen, damit sie mich nicht durch ihr ständiges Kommen niederdrückt.‘“

Jesus nutzt dieses Gleichnis, um die Kraft des beharrlichen Gebets zu zeigen. Selbst ein ungerechter Richter reagiert schließlich auf die Ausdauer der Witwe. Jesus sagt dazu:

Lukas 18,7–8)

„Wird Gott nicht auch seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm rufen, Recht verschaffen? Wird er lange zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht verschaffen.“

Wenn ein böser Mensch durch Beharrlichkeit bewegt werden kann, wie viel mehr wird ein gerechter und liebender Gott auf die Gebete Seiner Kinder reagieren?

Dieses Gleichnis zeigt: Es gibt geistliche Prinzipien, die das Herz Gottes schneller bewegen können, als wir erwarten.

Vier biblische Schlüssel, um Gottes Eingreifen zu beschleunigen:

1. Beharrliches Gebet ohne aufzugeben
Gebet, das konsequent und glaubensvoll ist, berührt das Herz Gottes tief. Manchmal scheinen unsere Gebete unbeantwortet, und wir denken, Gott sei still oder desinteressiert. Doch die Bibel erinnert uns:

Psalm 94,9)

„Der das Ohr gepflanzt hat, wird er nicht hören?“

Gott hört jedes Wort. Oft prüft Er nur, wie ernst es uns mit unserem Anliegen ist. Je beständiger und gläubiger unsere Gebete, desto mehr zeigen wir unser Vertrauen in Ihn.

Gib nicht auf, auch wenn du jahrelang gebetet hast. Beständigkeit kann der Schlüssel sein, der das Wunder früher freisetzt, als du erwartest.

2. Durchhalten trotz Hindernissen
Hindernisse können von Menschen oder scheinbarer göttlicher Stille kommen. Denken wir an die kanaanitische Frau in Matthäus 15:

Matthäus 15,22–23)

„Eine kanaanitische Frau aus dieser Gegend kam heraus und rief: ‚Erbarme dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter ist schwer von einem Dämon geplagt.‘ Doch Jesus antwortete ihr zunächst kein Wort.“

Jesus ignorierte sie zunächst, und sogar die Jünger baten Ihn, sie wegzuschicken. Als Er schließlich sprach, wirkten Seine Worte hart:

Matthäus 15,26)

„Es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es den Hunden zu geben.“

Doch die Frau antwortete demütig und kühn:

Matthäus 15,27)

„Ja, Herr, aber auch die Hunde essen die Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“

Beeindruckt von ihrem Glauben erfüllt Jesus sofort ihre Bitte — und das vor dem vorgesehenen Zeitpunkt der Erlösung für die Heiden. Mutiger Glaube und Demut können göttliche Ausnahmen hervorrufen.

3. Tue etwas Außergewöhnliches für Gott
Manchmal braucht es eine ungewöhnliche Tat des Glaubens, um Gottes Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Zachäus kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum, nur um Jesus zu sehen (Lukas 19,4).

Die Frau mit dem Blutfluss drängte sich durch die Menge, nur um Sein Gewand zu berühren (Lukas 8,43–48).

Blinde Männer in Jericho schrien unermüdlich, bis Jesus sie heilte (Matthäus 20,29–34).

Sie folgten nicht einfach einer Routine — sie zeigten radikalen Glauben. Diese einzigartigen Handlungen führten zu sofortigen Wundern.

Was ist dein „Maulbeerfeigenbaum“?
Manchmal kann ein Opfer, verlängerte Lobpreiszeiten oder besonders treue Dienste Gottes Herz bewegen.

4. Gebet mit Fasten verbinden
Fasten fokussiert den Geist und verstärkt deine Bitten. Im Buch Esther sehen wir, wie dies wirkt:

Esther 4,15–16

„Da befahl Esther, Mordechai zu sagen: ‚Gehe hin, versammle alle Juden in Susa und fastet für mich. Dann werde ich zum König gehen, auch wenn es gegen das Gesetz ist. Wenn ich sterbe, so sterbe ich.‘“

Dieses Fasten bewegte das Herz eines Königs und rettete ein ganzes Volk.

Wenn wir Gott im Gebet und Fasten suchen, zeigen wir Ernsthaftigkeit und geistliche Ausrichtung — oft mit schnelleren Durchbrüchen.

Abschließende Ermutigung
Ja, Gott hat Seinen souveränen Plan, aber Sein Wort zeigt auch: Glaubensvolle, beharrliche Gläubige können Sein Herz bewegen, schneller zu handeln, als wir erwarten. Nicht durch Manipulation, sondern im Einklang mit Seinem Mitgefühl und Seiner Kraft.

(Hebräer 4,16)

Lasst uns nun mit Zuversicht zum Thron der Gnade treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns rechtzeitig hilft.“

Wenn du diese Prinzipien lebst — beharrliches Gebet, Durchhaltevermögen, mutige Taten und Fasten — dann wird Gott dein Anliegen erleuchten und dein Warten möglicherweise kürzer sein als gedacht.

Möge der Herr dich segnen und dir schnelle Antworten schenken, während du Ihn von ganzem Herzen suchst.

 

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Was sagt die Bibel über Astrologie?

Was ist Astrologie?

Astrologie ist der Glaube, dass die Positionen und Bewegungen der Himmelskörper – Sterne, Planeten, Sonne und Mond – menschliches Verhalten, Schicksal und Naturereignisse beeinflussen. Astrologen behaupten, sie könnten mithilfe dieser kosmischen Konstellationen die Zukunft oder den Charakter eines Menschen vorhersagen – oft durch Horoskope oder sogenannte „Sternendeutungen“.

Was sagt die Heilige Schrift?

Sehen wir uns Jesaja 47,12–13 an:

„Tritt doch auf mit deinen Beschwörungen und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich abgemüht hast von deiner Jugend an! Vielleicht kannst du Nutzen davon haben, vielleicht Schrecken verbreiten. Du bist müde geworden von der Menge deiner Ratschläge. Lass sie doch auftreten und dich retten – die Himmelsbeobachter, die Sterne schauen, die bei jedem Neumond wissen lassen, was über dich kommen soll!“
(Jesaja 47,12–13 LUT)

In diesem Abschnitt tadelt Gott Babylon für seine Abhängigkeit von Magie, Zauberei und astrologischen Praktiken – heidnische Wege, die Gottes Souveränität ablehnen. Sternendeuter werden verspottet, weil sie unfähig sind, Gottes Gericht vorauszusehen oder zu verhindern.

 Gottes Souveränität vs. kosmischer Fatalismus

Astrologie lehrt einen kosmischen Fatalismus – die Idee, dass unser Leben durch unpersönliche Sterne oder Planeten bestimmt sei. Die Bibel dagegen lehrt klar, dass allein Gott unser Schicksal bestimmt – nicht die Sterne.

„Sind doch seine Tage bestimmt, die Zahl seiner Monde steht bei dir; du hast ein Ziel gesetzt, das er nicht überschreiten kann.“
(Hiob 14,5 LUT)

„Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war; und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.“
(Psalm 139,16 LUT)

Gott ist allwissend und allmächtig. Er hat jedes Detail unseres Lebens vorherbestimmt – nicht die Gestirne. Ein Körnchen Wahrheit: Rhythmen der Natur

Es gibt eine gewisse Wahrheit darin, dass Himmelskörper natürliche Zyklen wie Jahreszeiten, Regen oder Trockenheit beeinflussen.

„Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Feste des Himmels werden, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre.“
(1. Mose 1,14 LUT)

Die Sonne und der Mond wurden zur Ordnung von Zeit und Jahreszeiten geschaffen – nicht zur Wahrsagerei oder geistlichen Orientierung.

🚫 Der Irrtum, aus Sternen das Leben deuten zu wollen

Astrologie behauptet, das Verhalten und Schicksal von Menschen sei aus den Sternen lesbar. Die Bibel lehnt diese Vorstellung entschieden ab:

„Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Zeichendeuterei, geheime Künste oder Zauberei treibt […] Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel.“
(5. Mose 18,10–12 LUT)

Astrologie fällt unter Wahrsagerei – eine geistliche Täuschung, die Erkenntnis ohne Gott sucht.

👑 Christus – nicht das Universum – offenbart unsere Bestimmung

Wenn die Sterne wirklich unser Schicksal offenbaren könnten, wäre Christus überflüssig gewesen. Doch das Evangelium verkündet: Nur Jesus Christus offenbart unsere wahre Bestimmung.

„Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.“
(Hebräer 1,1–2 LUT)

Du brauchst kein Horoskop, um deine Zukunft zu kennen – du brauchst das Wort Gottes.

🌟 Und was ist mit dem Stern von Bethlehem?

„Da Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“
(Matthäus 2,1–2 LUT)

Gott gebrauchte hier einen speziellen Stern, um heidnische Weise (wahrscheinlich persische Astronomen oder Gelehrte) zu Christus zu führen – nicht, um Astrologie zu lehren, sondern um den Messias zu offenbaren. Das war ein einmaliges Wunder – vergleichbar mit der Wolken- und Feuersäule im Exodus – kein Aufruf zur Sternendeutung.

🧠 Moderne Gefahr: Astrologie in der Gemeinde

Traurigerweise hat Astrologie auch Einzug in manche Kirchen gehalten. Einige Christen versuchen heute, ihre „Geburtssterne“ zu verstehen oder prophetische Lesungen auf Grundlage von Horoskopen zu empfangen. Das ist gefährlich und unbiblisch.

„Nun aber, da ihr Gott erkannt habt […] wie könnt ihr euch wieder den schwachen und armseligen Mächten zuwenden, denen ihr von neuem dienen wollt? Ihr beachtet Tage und Monate und feste Zeiten und Jahre.“
(Galater 4,9–10 LUT)

Paulus tadelt die Gläubigen dafür, dass sie sich wieder astrologischem Denken zuwenden – anstatt Christus zu vertrauen.

📖 Was sollen Christen tun?

  • Verwirf Astrologie vollständig – sie ist eine Form der Wahrsagerei und Rebellion gegen Gottes Autorität.

  • Halte dich an die Schrift – Gott hat uns in seinem Wort alles offenbart, was wir über Leben, Charakter und Ewigkeit wissen müssen.

  • Suche Christus – nicht kosmische Zeichen. Wahre Bestimmung findet man in Ihm, nicht in den Sternen.


❓Kennst du deine ewige Zukunft?

Hast du an Jesus Christus als deinen Herrn und Erlöser geglaubt?

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
(Johannes 3,16 LUT)

Bist du biblisch getauft worden?

„Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“
(Apostelgeschichte 2,38 LUT)

Hast du den Heiligen Geist empfangen?

„In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt […] versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.“
(Epheser 1,13 LUT)

„Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“
(2. Korinther 6,2 LUT)

Sei gesegnet!


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Was bedeutet Sprüche 16,30 wirklich?

„Wer mit den Augen winkt, denkt an Verkehrtes; wer die Lippen zusammenpresst, hat Böses vor.“
Sprüche 16,30 (LUT 2017)

Den Vers verstehen

Auf den ersten Blick scheint Sprüche 16,30 nur eine Warnung vor bestimmten Körpersprachen zu sein. Doch hinter diesem Vers steckt weitaus mehr.

Es geht nicht um das bloße Zwinkern oder Schweigen – sondern um die dahinterliegende Herzenshaltung. Dieser Vers spricht subtile, aber gezielte Täuschung an. Um ihn richtig zu verstehen, müssen wir ihn im Zusammenhang mit der gesamten Botschaft der Sprüche und der Bibel betrachten.

Missverständnisse klargestellt

Manche meinen vielleicht, dieser Vers lehre, dass das Schließen der Augen zu bösen Gedanken führe. Doch wenn das stimmen würde, wäre es falsch, beim Gebet die Augen zu schließen! Im Gegenteil – in bestimmten Situationen kann das Schließen der Augen oder Schweigen Ausdruck von Weisheit und Ehrfurcht sein.

Zum Beispiel kann ein gottesfürchtiger Mensch seinen Blick bewusst abwenden, wenn er mit etwas Sündhaftem, Schamhaftem oder Gewalttätigem konfrontiert wird. So verhielten sich auch Sem und Japhet, die Söhne Noahs:

„Da nahmen Sem und Japhet ein Kleid und legten es auf ihre Schultern und gingen rückwärts und deckten die Blöße ihres Vaters zu; und ihr Angesicht war abgewandt, sodass sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen.“
1. Mose 9,23 (LUT 2017)

Sie zeigten Ehre, indem sie sich bewusst abwandten. In Sprüche 16,30 jedoch geht es nicht um solch gerechtes Verhalten, sondern um jemanden, der absichtlich die Wahrheit meidet, um weiter in der Sünde zu leben.

Geistliche Blindheit und bewusste Ignoranz

Der erste Teil des Verses – „Wer mit den Augen winkt, denkt an Verkehrtes“ – beschreibt jemanden, der mit subtilen Gesten manipuliert oder täuscht. Doch auf einer tieferen Ebene steht das Zwinkern symbolisch für jemanden, der die Augen vor geistlicher Wahrheit verschließt.

„Ihr Verstand ist verfinstert, und sie sind entfremdet dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, die in ihnen ist, und durch die Verstockung ihres Herzens.“
Epheser 4,18 (LUT 2017)

So wie viele Jesus zu seiner Zeit ablehnten, so weigert sich auch dieser Mensch, Gottes Wahrheit anzuerkennen – selbst wenn sie klar sichtbar ist. Jesus selbst sagte:

„Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, und sie hören schwer mit den Ohren und schließen ihre Augen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.“
Matthäus 13,15 (LUT 2017)

Wer Gottes Wort – besonders seinen Ruf zur Umkehr – ignoriert, der „zwinkert“ im geistlichen Sinne der Sünde zu, lehnt Überführung ab und geht einen zerstörerischen Weg.

Und was ist mit den Lippen?

Der zweite Teil von Sprüche 16,30 sagt: „Wer die Lippen zusammenpresst, hat Böses vor.“

Es ist keine Warnung vor Schweigen an sich – im Gegenteil, an anderer Stelle loben die Sprüche Menschen, die ihre Zunge im Zaum halten:

„Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, der bewahrt seine Seele vor Angst.“
Sprüche 21,23 (LUT 2017)

Vielmehr geht es hier um jemanden, der das Gute zurückhält – jemand, der sich weigert, Wahrheit, Ermahnung oder Ermutigung auszusprechen. Sein Schweigen wird zur Zustimmung zum Bösen oder führt schließlich zu zerstörerischen Worten.

Das entspricht auch der Lehre Jesu in Lukas:

„Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus dem bösen Schatz; denn wovon das Herz voll ist, des geht der Mund über.“
Lukas 6,45 (LUT 2017)

Unsere Worte zeigen, was unser Herz erfüllt. Wenn das Herz nicht Jesus unterstellt ist, werden die Lippen es früher oder später offenbaren.

Selbstprüfung und die Notwendigkeit von Christus

Dieser Vers fordert uns heraus, uns zu fragen:
Worauf richten sich unsere Augen – auf Wahrheit oder auf Täuschung?
Was kommt über unsere Lippen – Leben oder Zerstörung?

Noch wichtiger ist aber die Frage: Ist unser Herz Christus unterstellt?

Denn die Wahrheit ist: Du kannst deine Augen oder deine Zunge nicht wirklich kontrollieren, wenn Jesus nicht in deinem Herzen regiert. Moralisches Verhalten reicht nicht aus – nur der Heilige Geist kann deine inneren Motive und Handlungen wirklich reinigen und verändern.

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
2. Korinther 5,17 (LUT 2017)

Möchtest du Hilfe von Jesus?

Wenn du spürst, dass dein Herz sich bewegt und du Veränderung möchtest, gibt es gute Nachrichten: Jesus Christus bietet Vergebung, neues Leben und die Kraft, Sünde zu überwinden – aber nur denen, die sich ihm hingeben.

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“
1. Johannes 1,9 (LUT 2017)

Der erste Schritt ist, dein Leben ihm zu übergeben. Lass ihn deine Sünden vergeben und dich erneuern. Er wird dir die Kraft geben, gerecht zu leben, Leben zu sprechen und mit klarer geistlicher Sicht zu sehen.

Der Herr segne dich.

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Was ist ein „Wasserkrug“? (1. Samuel 26,11–12)

Beginnen wir mit dem Bibeltext:

„Aber der HERR verhüte, dass ich meine Hand gegen den Gesalbten des HERRN erhebe! Nimm doch den Speer und den Wasserkrug, der bei seinem Haupt liegt, und lass uns gehen.“
Da nahm David den Speer und den Wasserkrug bei Sauls Haupt, und sie gingen weg. Niemand sah es oder wusste davon, und niemand wachte auf. Sie alle schliefen, denn der HERR hatte sie in tiefen Schlaf versetzt.
(1. Samuel 26,11–12)

Was ist ein „Wasserkrug“?
Ein Wasserkrug (oder eine Wasserschale) wurde benutzt, um Trinkwasser zu transportieren und aufzubewahren – meist für den persönlichen oder häuslichen Gebrauch. In biblischen Zeiten bestanden solche Gefäße meist aus Ton und wurden von Töpfern hergestellt. Sie waren im Alltag sehr verbreitet: zum Wasserholen vom Brunnen oder zur Aufbewahrung zu Hause.

Heute benutzt man Krüge noch, oft aus Glas oder Kunststoff. Das Material hat sich geändert, aber der Zweck bleibt derselbe: Wasser aufzubewahren – eine einfache, aber lebenswichtige Ressource.

Biblische Bedeutung des Wasserkrugs
In 1. Samuel 26 verschonte David Saul zum zweiten Mal. Statt den König zu verletzen, nahm David Sauls Speer und den Wasserkrug. Warum gerade der Wasserkrug?

  • Der Speer symbolisierte Sauls Autorität und Macht.
  • Der Wasserkrug symbolisierte Leben und Versorgung – ohne Wasser kann kein Mensch lange überleben.

Indem David beides nahm, machte er eine starke Aussage: Er hätte die Macht, Sauls Leben zu nehmen (der Speer) und ihm selbst das Nötigste zu entziehen (der Wasserkrug), aber er wählte Barmherzigkeit. Dieser Moment zeigt Davids Respekt vor dem Gesalbten Gottes und sein Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit, statt Rache selbst auszuüben (vgl. Römer 12,19).

Weitere biblische Bezüge zu Wasserkrügen
Auch an anderen Stellen der Bibel werden Wasserkrüge erwähnt:

  • 1. Könige 19,6 – „Und er sah sich um, und siehe, da war bei seinem Haupt ein Brot, über die Kohlen gebacken, und ein Krug Wasser. Er aß und trank und legte sich wieder nieder.“
    Hier wird Elia vom Engel des HERRN versorgt – ein Moment göttlicher Fürsorge und Erneuerung.
  • Jeremia 19,1 – „So spricht der HERR: Gehe hin und kaufe einen Tontopf vom Töpfer…“
    Der Krug symbolisierte das Volk Juda und sollte zerschlagen werden als Zeichen des kommenden Gerichts.
  • Jeremia 19,10 – „Dann zerschlage den Krug vor den Augen derer, die mit dir gehen.“
    Das Zerschlagen des Kruges zeigte das unabwendbare Gericht über Jerusalem.

In allen Fällen trägt das Gefäß eine tiefere symbolische Bedeutung: Leben, Gericht, Wiederherstellung oder Gottes Botschaft.

Geistliche Reflexion: Bist du bereit?
Der Wasserkrug erinnert uns daran, wie zerbrechlich das Leben ist und wie sehr wir täglich geistliche Nahrung brauchen – so wie wir körperliches Wasser benötigen, brauchen wir das Lebendige Wasser, das allein Christus gibt (Johannes 4,10.14):

„…wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird in Ewigkeit keinen Durst mehr haben; sondern das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer Quelle werden, die ins ewige Leben quillt.“
(Johannes 4,14)

Wenn wir an die Wiederkunft Jesu Christi denken, erinnert uns die Bibel daran, dass wir in den letzten Tagen leben (2. Timotheus 3,1–5) und dass die Entrückung der Gemeinde jederzeit geschehen kann (1. Thessalonicher 4,16–17). Die Zeit, Jesus zu glauben, ist jetzt.

Hast du an den Herrn Jesus geglaubt?
Die Frage ist nicht nur historisch oder symbolisch. Sie ist persönlich:

  • Hast du das Lebendige Wasser empfangen?
  • Bist du bereit für die Wiederkunft Christi?
  • Vertraust du täglich auf Gottes Versorgung – so wie Saul den Wasserkrug brauchte und Elia das Wasser?

Lasst uns demütig werden, im Glauben zu Christus kommen und mit offenen, erwartungsvollen Herzen leben.

Möge der Herr uns helfen, bereit zu sein. Amen.

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DER HERR VERGIBT

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“
Psalm 119,105 (LUT)

Gepriesen sei der Name unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus! Herzlich willkommen, während wir gemeinsam das lebendige Wort Gottes erforschen – die Bibel, unser göttlicher Wegweiser durch dieses Leben und in die Ewigkeit. Die Heilige Schrift ist nicht bloß ein altes Buch mit Worten – sie ist die Stimme des lebendigen Gottes, die jede Generation anspricht.

Eine der ältesten Lügen Satans: „Gott vergibt nicht“

Seit Anbeginn der Zeit streut Satan Lügen, um das Wesen Gottes zu verdrehen. Eine seiner zerstörerischsten Lügen ist die Behauptung, dass Gott nicht vergibt oder dass Er zu zornig ist, um uns zu lieben. Diese Lüge soll Menschen von der Hoffnung auf Erlösung fernhalten.

Denn Satan weiß: Wenn ein Mensch erkennt, dass Gott bereit ist, Sünde zu vergeben, wird er zu Gott laufen – und Satan verliert die Kontrolle über ihn. Deshalb arbeitet der Feind unermüdlich daran, Menschen einzureden, dass ihre Sünden zu groß, zu zahlreich oder zu oft begangen wurden, um vergeben zu werden.

Doch die Bibel sagt etwas ganz anderes.

Gottes Vergebung gehört zu Seinem Wesen

Vergebung ist für Gott keine lästige Pflicht – sie ist ein zentraler Bestandteil Seines Wesens. Er ist ein gnädiger und barmherziger Gott, der sich darüber freut, zerbrochene Menschen wiederherzustellen. Seine Vergebung ist vollständig, frei und unverdient. Das ist Gnade.

„Wo ist solch ein Gott wie du bist, der die Schuld vergibt und erlässt die Missetat…? Er behält nicht ewig seinen Zorn; denn er ist barmherzig.“
Micha 7,18 (LUT)

Diese Gnade ist überwältigend und kraftvoll. Was uns an Gott wirklich in Ehrfurcht versetzt, sind nicht nur seine Wunder und Machttaten, sondern Seine Bereitschaft, Sünde zu vergeben und sie vollständig aus dem Leben des Sünders zu entfernen.

„Wenn du, HERR, Sünden anrechnest – Herr, wer wird bestehen?
Doch bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte.“

Psalm 130,3–4 (LUT)

Beachte diese Verbindung: „damit man dich fürchte“. Es ist nicht Gottes Zorn, der wahre Ehrfurcht hervorruft – es ist Seine erstaunliche Barmherzigkeit.

Gibt es eine Sünde, die Gott nicht vergeben kann?

Vielleicht denkst du: „Aber ich habe zu viel gesündigt. Was ich getan habe, ist unverzeihlich.“
Hast du jemanden getötet?
Bist du immer wieder in dieselbe sexuelle Sünde gefallen?
Trägst du Hass, Bitterkeit oder Gotteslästerung in dir?

Selbst dann gibt es Vergebung. Der Apostel Paulus war ein Christenverfolger – ein Mörder – und doch hat Gott ihm vergeben und ihn zu einem der größten Apostel gemacht (Apostelgeschichte 9,1–22).

Die einzige Sünde, die nicht vergeben wird, ist die Ablehnung von Gottes Vergebung. Jesus sagte:

„Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, womit sie lästern.
Wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird ewig nicht vergeben, sondern er ist einer ewigen Sünde schuldig.“

Markus 3,28–29 (LUT)

Diese „Lästerung gegen den Heiligen Geist“ bedeutet eine bewusste, hartnäckige Ablehnung des Zeugnisses des Geistes über Christus. Es ist kein versehentlicher Fehltritt – es ist ein verhärtetes Herz, das sich weigert umzukehren.

Wie wird dir Vergebung zuteil? – Buße und Glaube

Die Schrift zeigt immer wieder zwei Schritte, um Gottes Vergebung zu empfangen:
Buße – Eine echte Abkehr von der Sünde, mit einem aufrichtigen Herzen.
Glaube an Jesus Christus – Der Glaube, dass Er gestorben und auferstanden ist, um deine Sünden wegzunehmen.

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“
1. Johannes 1,9 (LUT)

Und dieser Glaube bleibt nicht verborgen – er zeigt sich sichtbar in der Taufe, die symbolisiert, dass wir der Sünde gestorben und mit Christus zu einem neuen Leben auferstanden sind.

Vergebung bedeutet auch: Die Macht der Sünde wird gebrochen

Vergebung ist mehr als ein „Freispruch“. Es geht um Erneuerung. Der Teufelskreis der Sünde kann durchbrochen werden. Viele Christen kämpfen mit wiederkehrender Sünde, weil die Wurzel nie entfernt wurde. Hier wird die Taufe im Namen Jesu nicht nur zum Symbol, sondern zur Kraftquelle.

„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“
Apostelgeschichte 2,38 (LUT)

Das ist das biblische Muster: Buße – Taufe – Vergebung – Empfang des Heiligen Geistes.

Die Taufe durch Untertauchen steht für das Begräbnis des alten Menschen (Römer 6,3–4), und der Heilige Geist befähigt uns, in einem neuen Leben zu wandeln. Gott vergibt dir nicht nur – Er befähigt dich, neu zu leben.

Was musst du tun?

Wenn du noch nie echte Buße getan oder dich gemäß dem Wort Gottes taufen lassen hast – die Einladung steht dir heute offen:
Tue Buße – Kehre ehrlich um und entscheide dich, Jesus nachzufolgen.
Lass dich taufen – Im Wasser, durch vollständiges Untertauchen, im Namen Jesu Christi (Apostelgeschichte 10,48; 22,16).
Glaube im Herzen – Dass du vollkommen vergeben bist, auch wenn du es vielleicht noch nicht „fühlst“.
Empfange den Heiligen Geist – Der dich heiligt und deine Errettung versiegelt (Epheser 1,13–14).

„Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“
2. Korinther 5,7 (LUT)

Letztes Wort

Lass nicht zu, dass Scham oder Angst dich von Gottes Gnade abhalten. Nichts, was du getan hast, liegt außerhalb der Reichweite des Blutes Christi. Komm heute zu Ihm. Bereue aufrichtig. Gehorche Seinem Wort. Deine Sünden werden vergeben, dein Herz wird erneuert, und dein Name wird im Buch des Lebens geschrieben stehen.

„So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“
Jesaja 1,18 (LUT)


Der Herr segne dich

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Wie du deine geistliche Kraft wiederherstellen kannst

Fühlst du dich geistlich schwach?

Vielleicht merkst du, dass dein Glaube schwächer geworden ist, deine Liebe zu Gott und zu anderen erkaltet ist, dein innerer Friede gestört ist und deine Gerechtigkeit weit entfernt scheint. Solche Erfahrungen sind für Gläubige nicht ungewöhnlich.

Das christliche Leben verläuft nicht immer aufwärts – es hat Täler, Wüstenzeiten und Phasen geistlicher Trockenheit. Aber Gott hat uns aus Gnade einen klaren Weg gegeben, das Feuer des Heiligen Geistes in uns neu zu entfachen. Die Bibel lässt uns nicht ohne Anleitung. Was du jetzt fühlst, muss nicht das Ende sein – es kann der Wendepunkt sein.

Hier sind einige biblische Grundsätze, die dir helfen, geistliche Erneuerung zu erfahren.


1. Die Frucht des Geistes zeigt geistliche Gesundheit

Ein Leben, das vom Heiligen Geist geführt wird, bringt sichtbare und innere Frucht hervor:

Galater 5,22–23 (Luther 2017)
„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“

Wenn diese Eigenschaften fehlen, ist das ein deutliches Zeichen, dass wir uns von der Fülle des Geistes entfernt haben. Das bedeutet nicht, dass wir verloren sind – sondern dass wir uns wieder mit der Quelle des Lebens verbinden müssen: dem Heiligen Geist.


2. Umgib dich mit geistlich gesunden Gläubigen

Die Bibel zeigt einen klaren Weg, wie wir unser geistliches Leben neu entfachen können:

2. Timotheus 2,22 (Luther 2017)
„Fliehe die Begierden der Jugend und strebe nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe und Frieden mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.“

Gott nutzt die Gemeinschaft als Mittel, durch das wir wachsen und geheiligt werden. Christsein ist nicht für Isolation gedacht. Heiligung ist persönlich und gemeinschaftlich – wir wachsen nicht nur durch stille Zeit mit Gott, sondern auch durch die Menschen, mit denen wir uns umgeben.

Wie Eisen Eisen schärft (Sprüche 27,17), so kann die Gemeinschaft mit aufrichtigen Gläubigen unser Feuer neu entfachen.


3. Isolation ist geistlich gefährlich

Viele ziehen sich zurück, wenn sie sich schwach oder beschämt fühlen. Aber geistliche Isolation führt nur zu noch größerer Trockenheit.

Hebräer 10,24–25 (Luther

„Und lasst uns aufeinander achthaben und uns zur Liebe und zu guten Werken anspornen, indem wir unsere Versammlungen nicht versäumen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen.“

Die frühe Kirche wusste, dass Zusammenkommen entscheidend ist. Deshalb fordert das Neue Testament: Liebt einander, ermutigt einander, betet füreinander – nur in Gemeinschaft kann das gelebt werden.


4. Wo findest du geistlich stärkende Menschen?

Die Antwort: In einer bibelgelehrten, vom Geist erfüllten Kirche

Achte darauf, dass die Gemeinde:

  • Buße predigt (Markus 1,15),
  • die Wiederkunft Christi betont (Titus 2,13),
  • Heiligung von Leib und Geist lehrt und vorlebt (1. Petrus 1,15–16),
  • durch Anbetung, Demut und echtes Streben nach Gott geprägt ist (Johannes 4,23–24).

Römer 10,17 (Luther 2017)
„So kommt der Glaube aus dem Hören, das Hören aber durch das Wort Christi.“

Wenn du unter biblischer Lehre sitzt, in einer Kirche, die Wahrheit und Heiligung lebt, wird deine Liebe zu Gott neu entfacht und dein Glaube gestärkt.

Apostelgeschichte 2,42 (Luther 2017)
„Und sie verharrten in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und im Gebet.“

Wenn deine örtliche Gemeinde diesen Standard nicht erfüllt, bete und suche eine Gemeinschaft, die es tut – auch wenn es Mühe oder Entfernung erfordert. Dein geistliches Wohl ist es wert.


5. Warnsignale einer geistlich schwachen Kirche

Sei vorsichtig, wenn:

  • Verhalten und Erscheinung der Gemeinde Weltlichkeit statt Ehrfurcht zeigen,
  • Predigten Buße, Heiligung oder das kommende Gericht meiden,
  • kein klarer Aufruf zu Umkehr oder Wachstum in Christus erfolgt.

2. Korinther 6,17 (Luther 2017)
„Darum gehet aus ihrer Mitte hinaus und scheidet euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an; so will ich euch aufnehmen.“

Heiligung ist kein Legalismus – sie ist die Frucht eines vom Geist geleiteten Lebens. Eine Gemeinde, die dies nicht anstrebt, kann dich nicht in Heiligung fördern.


Erneuerung ist möglich

Wenn deine Liebe erkaltet ist, dein Frieden verschwunden oder dein Glaube schwach ist, verliere die Hoffnung nicht. Gottes Geist ist bereit, dich wiederherzustellen. Er wirkt durch biblische Gemeinschaft, durch solide Lehre und ein Leben der Buße und des Strebens nach Gott.

Verbinde dich mit Gläubigen, die aufrichtig mit Gott wandeln. Pflanze dich in einer lebendigen, vom Geist erfüllten Gemeinde. Isoliere dich nicht. Zögere nicht.

Du wirst erleben:

  • Dein Glaube wird stark,
  • Deine Liebe brennt neu,
  • Dein Frieden kehrt zurück,
  • Dein Leben wird wieder fruchtbar.

Jesaja 40,31 (Luther 2017)
„Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“

Möge der Herr dich segnen und dich zurückführen in die Fülle Seines Geistes.

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WENN DU JUNG BIST, DANN HÖRE GUT ZU UND SEI WEISE!

1. Böse Gedanken und Rebellion beginnen oft schon in der Jugend

In 1. Mose 8,21 heißt es:

„Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort den Erdboden nicht mehr verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“

Diese Stelle offenbart eine tiefgreifende Wahrheit: Die menschliche Natur ist von Geburt an vom Sündenfall geprägt. Unsere Herzen neigen von Natur aus zum Bösen und zur Rebellion – und das beginnt meist schon in jungen Jahren. Der Kampf gegen die Sünde beginnt früh und erfordert ständige Wachsamkeit.

Auch Jeremia 22,21 warnt:

„Ich habe dir‘s gesagt, als es dir noch gut ging; aber du sprachst: »Ich will nicht hören.« Das war dein Wandel von Jugend auf, dass du meiner Stimme nicht gehorcht hast.“

Jeremia verurteilt den starrsinnigen Ungehorsam, der oft in der Jugend wurzelt. Wer Gottes Stimme ignoriert, läuft ins Verderben.


2. Suche Gott in deiner Jugend – warte nicht bis ins Alter

Prediger 12,1 mahnt:

„Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre nahen, da du wirst sagen: »Sie gefallen mir nicht.«“

Dieser Vers betont, wie wichtig es ist, sich früh im Leben Gott zuzuwenden. Die Jugend ist die Zeit, um Gottes Wege zu erlernen. Wer wartet, riskiert ein verhärtetes Herz und lebenslange Reue. Die Weisheitsliteratur des Alten Testaments macht deutlich: Geistliche Prägung beginnt am besten früh.

Auch Jesus ruft zur Hingabe auf. In Matthäus 11,29 sagt er:

„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“

Das „Joch“ steht für die Bereitschaft, sich Gottes Lehre zu unterstellen – ein Schritt, der am besten in jungen Jahren getan wird.

Klagelieder 3,27–28 unterstreichen:

„Es ist ein köstlich Ding für einen Mann, dass er das Joch in seiner Jugend trage. Er sitze einsam und schweige, wenn er‘s auferlegt bekommt.“

Gottes Zucht anzunehmen, während man noch jung ist, führt zu geistlicher Reife.


3. Was du in deiner Jugend genießt, wird vor Gottes Gericht geprüft

Prediger 11,9 erklärt:

„So freue dich, junger Mensch, in deiner Jugend, und dein Herz sei guter Dinge in deiner Jugendzeit! Tu, was dein Herz gelüstet, und was deinen Augen gefällt; aber wisse, dass dich Gott um dies alles vor Gericht ziehen wird.“

Es ist natürlich, das Leben zu genießen – aber Salomo erinnert uns: Gott bleibt souverän und wird jede Entscheidung beurteilen. Auch das Neue Testament ruft zur Verantwortung auf:

Römer 14,12:

„So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“

Matthäus 12,36:

„Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem unnützen Wort, das sie reden.“

Deshalb ist es wichtig, sich schon früh mit den Konsequenzen von Dingen wie sexueller Unmoral, Trunkenheit oder egoistischen Vergnügungen auseinanderzusetzen.


4. Die Gnade der Errettung verlangt echte Hingabe

In Offenbarung 22,10–11 lesen wir:

„Und er sprach zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe! Wer böse ist, der sei fernerhin böse; und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe fernerhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig.“

Diese Verse zeigen die Endgültigkeit von Gottes Gericht – und die klare Trennung zwischen Gerechten und Gottlosen. Wer sich für Heiligkeit entscheidet, muss sich ganz hingeben – ohne Kompromisse oder Doppelleben.


5. Wenn du alt bist, verlierst du die Kontrolle

In Johannes 21,18 sagt Jesus zu Petrus:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.“

Diese Worte erinnern uns daran, dass jugendliche Freiheit vergänglich ist. Das Alter bringt Schwäche und Abhängigkeit. Die Entscheidungen, die du jetzt triffst, haben ewige Folgen – weit über dein irdisches Leben hinaus.


Ein letzter Aufruf:

Also, junger Mensch – bist du vorbereitet? Was machst du mit deiner Jugend? Warum kehrst du nicht heute zu deinem Schöpfer zurück? Verwirf weltliche Begierden und vergängliche Freuden, die nur zu Schmerz und Reue führen.

2. Timotheus 2,22 fordert uns auf:

„Fliehe die Lüste der Jugend! Jage aber der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden nach mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.“

Der Herr Jesus segne dich!


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Besonderer Gebetsleitfaden für Frauen in der Kirche

Einleitung

Als gerettete Frau spielst du eine entscheidende Rolle im geistlichen Leben der Kirche und deiner Familie. Gebet ist deine stärkste Waffe und deine Quelle der Kraft. Dieser Leitfaden soll dir helfen, wirksam zu beten, geistlich zu wachsen und deine von Gott gegebene Berufung zu leben. Nutze ihn allein oder gemeinsam mit anderen Frauen in deiner Gebetsgruppe.


1. Für Kraft beten, eine Kriegerin des Evangeliums zu sein

Das Neue Testament ruft uns auf, Soldaten Christi zu sein und standhaft für das Evangelium einzutreten (Epheser 6,10–18). Frauen wie Priscilla waren aktiv im Lehren und Verteidigen des Glaubens (Apg 18,18.26).

Schriftstelle:

Psalm 68,12: „Der HERR verkündigt das Wort, und die Frauen, die es verkündigen, sind eine mächtige Schar.“

Bete darum, Teil dieser starken Schar zu sein – mit Mut und Leidenschaft.


2. Für die Weitergabe des Glaubens an zukünftige Generationen beten

Geistliches Erbe und Jüngerschaft sind grundlegend. Treue Frauen wie Lois und Eunice pflegten den Glauben des Timotheus (2. Tim 1,5). Den Glauben weiterzugeben ist eine heilige Aufgabe.

Schriftstelle:

2. Tim 1,5: „Denn ich erinnere mich an deinen aufrichtigen Glauben, der zuerst in deiner Großmutter Lois und in deiner Mutter Eunice wohnte; ich bin überzeugt, dass er nun auch in dir lebt.“


3. Für einen Geist der mitfühlenden Trauer beten

Gott ruft sein Volk dazu auf, über Sünde und Zerbrochenheit zu trauern, was zu Umkehr und Heilung führt (2. Kor 7,10). Frauen, die im Trauern für andere eintreten, zeigen tiefe geistliche Sensibilität.

Schriftstelle:

Jer 9,17–19: „So spricht der HERR der Heerscharen: ‚Ruft die trauernden Frauen herbei…‘“


4. Für Hunger nach Gottes Wort beten

Jesus lobte Maria, weil sie „das bessere Teil“ gewählt hatte, indem sie zu seinen Füßen saß und von ihm lernte (Lk 10,39–42). Ein Hunger nach Gottes Wort ist essenziell für geistliches Wachstum.

Schriftstelle:

Lk 10,39: „Sie hatte eine Schwester namens Maria, die zu den Füßen des Herrn saß und seinen Worten lauschte.“


5. Für einen Geist der Sanftmut und Ruhe beten

Christliche Weiblichkeit zeigt sich in einem sanften und stillen Geist, der vor Gott kostbar ist (1. Petr 3,3–4). Sanftmut ist Kraft unter Kontrolle.

Schriftstelle:

  1. Petr 3,4: „Sondern der innere Mensch im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott von großem Wert ist.“

6. Für einen Geist des Gehorsams beten

Gehorsam ehrt Gott und fördert Frieden. Sara gehorchte Abraham und ist ein Beispiel für Ehrfurcht und Unterordnung (1. Petr 3,6).

Schriftstelle:

  1. Petr 3,6: „…wie Sara, die Abraham gehorchte und ihn ihren Herrn nannte.“

7. Für Bescheidenheit und Reinheit beten

Bescheidenheit zeigt Respekt vor Gott und sich selbst, frei von Eitelkeit und Stolz (1. Tim 2,9–10). Reinheit des Herzens prägt unser Verhalten nach außen.

Schriftstelle:

  1. Tim 2,9: „Ebenso sollen die Frauen sich in ehrbarer Kleidung schmücken, mit Schamhaftigkeit und Zurückhaltung…“

8. Für einen Geist der Großzügigkeit und des Dienens beten

Christliche Großzügigkeit spiegelt Gottes Gnade wider und dient der Gemeinschaft (Apg 20,35). Frauen wie Maria Magdalena unterstützten Jesu Dienst freigiebig (Lk 8,3).

Schriftstelle:

Lk 8,3: „…und auch einige Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena… die allen frei gaben.“


9. Für die Gabe der Hilfsbereitschaft beten

Gott schuf die Frau als passende Helferin für den Mann (1. Mose 2,18). Anderen zu dienen ist sowohl Gabe als auch Berufung.

Schriftstelle:

  1. Mose 2,18: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Helferin machen, die zu ihm passt.“

10. Für Treue in allen Lebenslagen beten

Treue ehrt Gott, unabhängig von Belohnung (Lk 16,10). Zacharias und Elisabet blieben im Gebet treu, trotz langer Wartezeit (Lk 1,6).

Schriftstelle:

Lk 1,6: „Beide waren rechtschaffen vor Gott und wandelten untadelig nach allen Geboten und Satzungen des Herrn.“


11. Für Freude und Leidenschaft im Gottesdienst beten

Anbetung ist ein Ausdruck von Glauben und Sieg. Frauen führten Lobgesang nach Gottes Rettung an (2. Mose 15,20–21).

Schriftstelle:

2. Mose 15,20–21: „Da nahm Mirjam… ein Tamburin… und alle Frauen zogen ihr nach und sangen dem HERRN ein Loblied.“


12. Für Ausdauer im Gebet beten

Hartnäckiges Gebet gefällt Gott (Lk 18,1–8). Rizpahs langes Trauern zeigt treue Fürbitte.

Schriftstelle:

2. Sam 21,10: „Rizpah… blieb auf dem Feld… vom Beginn der Ernte bis zum Regen.“


13. Für Einheit und Offenheit unter Frauen in der Kirche beten

Einheit stärkt den Leib Christi (Eph 4,3). Offenheit und Ehrlichkeit fördern Vertrauen und Wachstum.

Schriftstelle:

Lk 24,22–23: „Einige unserer Frauen erschreckten uns: Sie gingen früh zum Grab, fanden aber seinen Leib nicht.“


Weitere Gebetsanliegen

  • Gottgefällige Kinder erziehen: 2. Joh 1,1 — Kinder sind Geschenke Gottes und sollten im Glauben erzogen werden.
  • Schutz des Lebens: 2. Mose 1,15–19 — Leben als heilig achten.
  • Demut und Treue: Rut 1,16–17 — Treue zeigt Gottes Bundestreue.
  • Fleiß im Dienst: Apg 12,13 — Treuer Dienst ehrt Gott.
  • Hingabe im Gottesdienst: Lk 2,36–37 — Ständiges Gebet zeigt ein Herz nach Gott.
  • Meditation über Gottes Wort: Lk 2,51 — Gottes Wort verinnerlichen ist essenziell.
  • Weisheit im Dienst: Lk 10,40 — Balance zwischen Anbetung und Dienst.
  • Mutige Leitung: Ri 4,4–5 — Gott erhebt Frauen zu Führungspersönlichkeiten.
  • Treue Verwaltung: Lk 15,8–9 — Gottes Gaben wertschätzen.
  • Genügsamkeit: 2. Tim 3,6 — Weltlichen Stolz meiden.
  • Großzügigkeit: Mk 12,42 — Opferbereites Geben ehrt Gott.

Gebet gegen negative Geister:
Bete mutig gegen:

  • Rebellion, Stolz, Bitterkeit, Unversöhnlichkeit (Eph 4,31–32)
  • Sexuelle Unmoral (1. Kor 6,18)
  • Täuschung und Zauberei (Gal 5,19–21)
  • Spaltung und Streit (1. Kor 1,10)
  • Faulheit (Spr 31,27)
  • Falschheit (Joh 8,44)
  • Schaden am Werk Gottes (Mt 16,18)

„Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark.“ — 1. Kor 16,13

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