Title 2024

VERSTEHE DAS PRINZIP VON BEGEHRLICHKEIT UND EMPFANGEN

Römer 7,18-19 (Luther 2017)
„Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. Denn ich tue nicht, was ich will, sondern ich tue das, was ich hasse.“

Gehörst du zu denen, die unter einer solchen Bindung leiden?
Du sehnst dich nach bestimmten Dingen, wünschst sie dir, aber du empfängst sie nicht, kannst nicht handeln oder erreichst nicht, was du willst?

Du möchtest Gott dienen, aber du fühlst dich unfähig.
Du möchtest beständig Gottes Wort lesen, aber es gelingt dir nicht.
Du willst Gutes tun und rechtschaffen vor Gott leben, doch immer wieder scheiterst du.
Wenn du viele Wünsche hattest, aber keinen Fortschritt oder keine Klarheit darüber siehst, wie du sie erreichen kannst, dann ist vielleicht die Art und Weise, wie du danach strebst, fehlerhaft.

Versuche es auf Daniels Weise
Daniel 9,3-4 (Elberfelder 2006)
„Und ich wandte mein Gesicht zu dem Herrn Gott, um ihn zu suchen durch Gebet und Flehen mit Fasten und Sack und Asche. Und ich betete zum Herrn, meinem Gott, und bekannte und sprach: ‚Ach, Herr, großer und furchtbarer Gott, der du den Bund und die Gnade bewahrst für die, die dich lieben und deine Gebote halten!‘“

Hast du das Prinzip erkannt, das Daniel anwandte?

Er suchte nicht durch Wahrsagerei, Hexerei, Manipulation, Bestechung oder indem er Menschen gefallen wollte, sondern durch:

  • Gebet

  • Flehen

  • Fasten

  • Buße (symbolisiert durch Sack und Asche)

Und als Ergebnis empfing Daniel, wonach er vom Herrn suchte!

Dieses Prinzip müssen auch wir anwenden
Wenn wir Frieden in unseren Häusern wollen → Das Prinzip ist Gebet und Fasten
Wenn wir Frieden in unseren Ehen wollen → Das Prinzip ist Gebet und Fasten
Wenn wir Frieden am Arbeitsplatz wollen → Das Prinzip ist Gebet und Fasten
Wenn wir Weisheit im Studium wollen → Das Prinzip ist Gebet und Fasten
Wenn wir göttlichen Schutz und Gesundheit wollen → Das Prinzip ist Gebet und Fasten
Wenn wir erfüllt sein wollen vom Heiligen Geist → Das Prinzip ist Gebet und Fasten

Lukas 11,13 (Luther 2017)
„Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“

Sogar der Herr Jesus betonte, dass manche Dinge nur durch Gebet und Fasten erreicht werden können:

Matthäus 17,21 (Neues Leben Bibelübersetzung)
„Aber diese Art fährt nur aus durch Gebet und Fasten.“

 

Gott gibt sowohl den Wunsch als auch die Kraft zum Handeln
Philipper 2,13-14 (Luther 2017)
„Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und Zweifel!“

Das bedeutet: Auch dein Verlangen, Gutes zu tun, kommt von Gott, ebenso die Kraft, danach zu handeln. Damit diese göttliche Kraft aber in deinem Leben wirksam wird, musst du dich durch Gebet, Fasten und völliges Vertrauen mit Gott in Einklang bringen.

Gott möchte nicht nur, dass du gute Dinge willst, sondern dass Er dich befähigt, sie zu tun.

Es gibt ein göttliches Prinzip:
Das Verlangen muss im Einklang stehen mit göttlichem Suchen durch Gebet, Fasten und Demut.

Lasst uns keine Abkürzungen oder weltlichen Mittel suchen, um geistliche Durchbrüche zu erlangen. Lasst uns dem Beispiel Daniels, Jesu und der Heiligen folgen, die ihre Verheißungen durch beharrliche geistliche Suche erhielten.

Hebräer 11,6 (Elberfelder 2006)
„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und ein Belohner derer, die ihn suchen.“

Möge der Herr uns helfen.


 

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Fasten: Eine geistliche Praxis verstehen und leben

 


Fasten: Eine geistliche Praxis verstehen und leben

Fasten ist weit mehr als der Verzicht auf Nahrung. Es ist eine spirituelle Disziplin, die das Herz und den Willen des Menschen mit Gott in Einklang bringt. Es schärft die geistliche Wahrnehmung, stärkt die Abhängigkeit von Gott und dient der inneren Reinigung. Die Bibel zeigt, dass Fasten immer in Verbindung mit Gebet, Demut und Gehorsam stehen sollte.

Die folgenden sieben Prinzipien helfen, dein Fasten bewusst und effektiv zu gestalten:


1. Gebet und Fasten gehören zusammen

Fasten ohne Gebet ist unvollständig. Das Gebet ist der Motor, der das Fasten antreibt und Durchbrüche im geistlichen Leben ermöglicht.

Bibelstellen:

Markus 9,29 (LUT)

: „Diese Art kann durch nichts ausfahren denn durch Beten.“

 

Matthäus 17,21 (LUT):

„Diese Art geht nur durch Beten und Fasten aus.“

Theologischer Hintergrund:
Fasten drückt Abhängigkeit von Gott aus und dient der Selbstentäußerung (Kenosis). Es bereitet geistlich auf wichtige Entscheidungen oder Missionen vor (vgl. Apostelgeschichte 13,2–3).

Praktischer Tipp:
Plane tägliche Gebetszeiten während deines Fastens ein, um Herz und Geist auf Gott auszurichten.

2. Stille und Rückzug

Fasten ist eine Zeit der inneren Sammlung. Vermeide Ablenkungen, gesellschaftliche Aktivitäten oder unnötige Aufgaben.

Bibelstellen:

Lukas 5,16:

Jesus zog sich oft an einsame Orte zurück, um zu beten.

 

Psalm 46,10 (LUT):

„Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin.“

Theologischer Hintergrund:
Stille schafft Raum für geistliche Sensibilität (shema – hören). Sie fördert Selbsterkenntnis, geistliche Prüfung und die Fähigkeit, Gottes Führung zu hören.

Praktischer Tipp:
Nimm dir täglich 30–60 Minuten Rückzug für Gebet, Meditation und Reflexion.

3. Worte zügeln – die Zunge fastet mit

Fasten bedeutet, auch auf Worte und Gedanken zu achten. Tratsch, übermäßige Gespräche oder Klatsch schwächen die geistliche Konzentration.

Bibelstelle:

Sprüche 10,19 (LUT)

: „Wer viele Worte macht, sündigt nicht ohne Grund; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.“

Theologischer Hintergrund:
Die Zunge zu zügeln ist Teil geistlicher Reife (Epheser 4,29). Worte, die aufbauend und ermutigend sind, reflektieren Gottes Herz.

Praktischer Tipp:
Führe ein Tagebuch, um Worte und Gedanken während des Fastens zu reflektieren.

4. Fleischeslust überwinden

Fasten bedeutet, nicht nur auf Nahrung, sondern auch auf fleischliche Begierden zu verzichten.

Bibelstelle:

Galater 5,24 (LUT):

„Die aber Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt seinen Begierden gekreuzigt.“

Theologischer Hintergrund:
Fasten ist ein Symbol für die Kreuzigung des alten Menschen und die Hingabe an den neuen Menschen in Christus (Römer 6,6).

Praktischer Tipp:
Vermeide für die Fastenzeit persönliche Genüsse wie Süßigkeiten, Alkohol oder sogar sexuelle Aktivität (für verheiratete Paare nach 1. Korinther 7,5), um dich ganz auf Gott zu konzentrieren.

5. Maßvoll essen – kein „Schummeln“ beim Fasten

Fasten ist ein Opfer, keine Umstellung der Essenszeiten. Übermäßiges Essen nach dem Fasten kann den geistlichen Nutzen mindern.

Bibelstelle:

Jesaja 58,3–5 (LUT)

: Gott kritisiert Fasten aus falschen Motiven. Er wünscht ein Fasten, das das Herz verändert.

Theologischer Hintergrund:
Richtiges Fasten öffnet Herz und Leben für Gerechtigkeit, Mitgefühl und Gottes Willen.

Praktischer Tipp:
Brich das Fasten mit leichten Mahlzeiten und vermeide üppiges Essen direkt danach.

6. Genussmittel meiden – Daniel als Vorbild

Daniel verzichtete auf köstliche Speisen, Fleisch und Wein, um sich vor Gott zu demütigen.

Bibelstelle:

Daniel 10,2–3 (LUT):

„Ich aß kein köstliches Essen, kein Fleisch und keinen Wein berührten meine Lippen…“

Theologischer Hintergrund:
Fasten ist freiwillige Selbstdisziplin. Es stärkt geistliche Klarheit und Autorität, weil es das Herz auf Gott ausrichtet.

Praktischer Tipp:
Reduziere bewusst Genussmittel und Luxus, um deine Abhängigkeit von Gott zu zeigen.

7. Fasten in Demut – privat vor Gott

Jesus warnte, Fasten zur Schau zu stellen. Spirituelle Disziplinen geschehen zur Ehre Gottes, nicht zur Bewunderung anderer.

Bibelstelle:

Matthäus 6,16–18 (LUT):

„Wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit niemand sieht, dass du fastest, sondern nur dein Vater im Verborgenen; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dich belohnen.“

Theologischer Hintergrund:
Fasten lehrt Demut, Vertrauen und geistliche Intimität mit Gott. Es ist ein Akt der Anbetung und der inneren Reinigung.

Praktischer Tipp:
Teile dein Fasten nur mit einem engen Vertrauten oder geistlichen Mentor, falls nötig, zur Unterstützung – niemals zur Anerkennung.

Abschließende Ermutigung

Fasten ist ein Mittel, sich Gottes Herz zuzuwenden und innerlich zu reinigen. Die Belohnung ist geistlich, nicht materiell.

Bibelstelle:

Jesaja 58,6 (LUT):

„Ist nicht das das Fasten, das ich liebe: Ungerechtigkeit zu lösen, Lasten zu befreien und jedes Joch zu zerbrechen?“

Möge der Herr dich während deines Fastens segnen, deinen Geist stärken und dein Herz näher zu ihm führen.


 

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WIE SOLLEN WIR BEFUNDEN WERDEN, WENN JESUS CHRISTUS WIEDERKOMMT?

 


WIE SOLLEN WIR BEFUNDEN WERDEN, WENN JESUS CHRISTUS WIEDERKOMMT?

Die Bibel zeigt klar: Jesus Christus wird wiederkommen. Seine Wiederkunft ist ein Ereignis, das Freude für die bereitstehenden Gläubigen bedeutet — und Gericht für alle, die nicht im richtigen geistlichen Zustand sind.

Der Apostel Paulus macht deutlich, in welchem Zustand Christus uns vorfinden möchte:

„Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist, eure Seele und euer Leib untadelig bewahrt werden bis zur Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus.“
1. Thessalonicher 5,23 (SCH2000)

Dieser Vers bildet den Schlüssel: Christus sucht einen Menschen, der in Geist, Seele und Leib geheiligt ist.


WARUM IST HEILIGUNG WICHTIG?

Weil ohne Heiligung niemand den Herrn sehen wird:

„Jagt nach … der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird.“
Hebräer 12,14

Heiligung ist also notwendig, nicht optional.
Sie ist ein Werk Gottes an uns, das wir aktiv annehmen und darin leben müssen (Phil 2,12–13).


DIE DREI BEREICHE DER HEILIGUNG

1. DIE SEELE — VERSTAND, GEFÜHLE UND WILLE

Die Seele ist der Bereich unserer Persönlichkeit. Sie bestimmt, wie wir denken, fühlen und entscheiden.

Was gehört zur Seele?

  • Verstand – unsere Gedanken

  • Gefühle – unsere Emotionen

  • Wille – unsere Entscheidungen

Warum muss die Seele geheiligt werden?

Der Mensch kann durch Sorgen, Ärger, Bitterkeit, Begierde oder falsche Entscheidungen in einen ungeheiligten Zustand geraten. Gott möchte, dass unser inneres Leben rein und Ihm untergeordnet ist.

Wie wird die Seele geheiligt?

  1. Durch das Wort Gottes

    „Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuß.“
    Psalm 119,105

  2. Durch ein beständiges Gebetsleben
    Ohne Gebet wird die Seele schwach und verwundbar.

  3. Durch die Erneuerung des Denkens

    „Lasst euch verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes.“
    Römer 12,2

  4. Durch die Ausrichtung des Willens auf Gott
    Jesus selbst betete:

    „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“
    Lukas 22,42

Wenn die Seele nicht geheiligt ist, entsteht innerer Unfrieden, geistliche Blindheit und Anfälligkeit für Versuchungen.


2. DER GEIST — UNSERE GEMEINSCHAFT MIT GOTT

Der Geist ist der innere Mensch, der durch die Wiedergeburt lebendig wird.

Was geschieht im Geist?

  • Wir worshipen Gott (Joh 4,24)

  • Wir empfangen Führung vom Heiligen Geist (Röm 8,14)

  • Wir verstehen geistliche Wahrheit (1 Kor 2,10–14)

Ein ungeheiligter Geist zeigt sich durch:

  • geistliche Schläfrigkeit

  • mangelnde Wachsamkeit

  • kein Hunger nach Gott

  • Unfähigkeit, Wahrheit zu erkennen

Was heilt den Geist?

  • Wiedergeburt: „Was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.“ (Joh 3,6)

  • geistliche Wachsamkeit: „Wacht und betet!“ (Mt 26,41)

  • ständige Erfüllung mit dem Heiligen Geist (Eph 5,18)

Wenn der Geist nicht lebendig ist, kann man Gott weder hören noch erkennen noch dienen.


3. DER LEIB — DAS WERKZEUG DER HEILIGKEIT

Der Körper ist nicht unwichtig; er ist ein Tempel des Heiligen Geistes.

„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist…?“

  1. Korinther 6,19

Was verunreinigt den Körper?

Nicht Staub oder Schweiß — sondern Sünde, wie z. B.:

  • sexuelle Unmoral

  • Selbstbefriedigung

  • Pornographie

  • Unreine Berührungen

  • Missbrauch von Substanzen

  • unehrlich erlangtes Geld

„Flieht die Unzucht!“

  1. Korinther 6,18

Paulus liefert eine klare Liste der „Werke des Fleisches“ (Gal 5,19–21) und warnt:
Wer darin lebt, wird das Reich Gottes nicht erben.

Wie wird der Körper geheiligt?

  • durch Selbstbeherrschung (Gal 5,22)

  • durch Absonderung von sündigen Handlungen

  • durch Opferbereitschaft

„Stellt eure Leiber Gott dar als ein lebendiges Opfer.“
Römer 12,1


DER RUF ZUR VOLLEN HEILIGUNG

Heiligung ist kein einmaliges Erlebnis, sondern ein Lebensstil.
Jesus kommt für eine heilige Braut zurück (Eph 5,27).


SELBSTPRÜFUNG: BIST DU BEREIT?

Stelle dir drei entscheidende Fragen:

  1. Ist meine Seele geheiligt?
    Bestimmen Gottes Gedanken mein Denken, Fühlen und Entscheiden?

  2. Ist mein Geist lebendig?
    Bin ich wachsam, im Gebet, vom Geist geführt?

  3. Ist mein Körper ein heiliger Tempel?
    Spiegelt mein Lebensstil Reinheit wider?

Wenn Gott dir heute etwas zeigt, ist das kein Urteil, sondern eine Einladung zur Erneuerung.

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

  1. Johannes 1,9


ABSCHLUSS

Jesus kommt wieder.
Maranatha — der Herr kommt!
Der Herr segne und stärke dich.

 

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BETET ZUM HERRN DER ERNTE, DASS ER ARBEITER SENDT

 


BETET ZUM HERRN DER ERNTE, DASS ER ARBEITER SENDT

Jesus ruft seine Jünger dazu auf, für Arbeiter in seinem Reich zu beten. Dieser Ruf entspringt seinem tiefen Erbarmen für die verlorenen und orientierungslosen Menschen. Der Missionsauftrag beginnt nicht mit Aktivismus, sondern mit Fürbitte.

1. Der Ruf Jesu zur Fürbitte

Jesus sah die großen Menschenmengen und empfand tiefes Mitleid (splagchnizomai). Dieses göttliche Mitgefühl bewegt ihn dazu, seinen Jüngern ein klares Gebot zu geben:
Betet für Arbeiter!

Bibelstellen

Matthäus 9,36 (Elberfelder 2006): „Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt …“

Matthäus 9,37–38 (Schlachter 2000): „Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter… Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende!“

SECHS ENTSCHEIDENDE MISSIONSFELDER

Im Folgenden sechs Bereiche, in denen die Kirche beten, dienen und geistliche Arbeiter unterstützen muss.

2. In der Gemeinde

Die Gemeinde ist Gottes Ausbildungs- und Einsatzort. Christus selbst setzt Leiter ein, um die Heiligen auszurüsten und den Leib Christi zu stärken. Der Heilige Geist verteilt geistliche Gaben souverän und zweckgebunden.

Theologische Ergänzung

Jede Gemeinde braucht biblisch gegründete, geistlich reife und demütige Diener.

Das Fehlen von Leitern führt zu geistlicher Schwäche (Hosea 4,6).

Jüngerschaft ist keine Option, sondern Auftrag.

Bibelstellen

Epheser 4,11–12 (Elberfelder 2006)

1. Petrus 4,10 (Schlachter 2000)

1. Korinther 12,4–11 (Elberfelder 2006)

3. In Schulen

Schulen sind Orte geistlicher Formung. Kinder und Jugendliche stehen unter weltanschaulichem Einfluss. Christliche Präsenz ist deshalb unverzichtbar.

Theologische Ergänzung

Kinder sind Erbe Gottes (Psalm 127,3).

Jesus warnte davor, Kinder geistlich fehlzuleiten (Matthäus 18,6).

Jüngere Gläubige sollen Vorbilder sein.

Bibelstellen

Sprüche 22,6 (Luther 2017)

Matthäus 5,14 (Schlachter 2000)

1. Timotheus 4,12 (Elberfelder 2006)

4. In Krankenhäusern

Krankheit ist oft ein Ort göttlicher Begegnung. Jesus heilte überall, wo er hinging, und gab seinen Jüngern denselben Auftrag.

Theologische Ergänzung

Gott wirkt Heilung durch Gebet, Sakramente und die Gaben des Geistes.

Christliche Ärzte und Pflegekräfte können Lichtträger in Leid und Schmerz sein.

Der Dienst der Heilung ist Ausdruck von Gottes Erbarmen.

Bibelstellen

Jakobus 5,14–15 (Schlachter 2000)

Lukas 9,1–2 (Elberfelder 2006)

1. Korinther 12,9 (Elberfelder 2006)

5. In der Regierung

Politische Autorität ist von Gott eingesetzt, aber von Menschen verantwortet. Gläubige in öffentlichen Ämtern können entscheidend zur Bewahrung von Gerechtigkeit beitragen.

Theologische Ergänzung

Gott gebraucht gläubige Regierungsmitarbeiter strategisch.

Der Feind versucht, politische Systeme zu korrumpieren.

Gerechte Führung bringt Frieden (Sprüche 29,2).

Bibelstellen

Daniel 6,3 (Luther 2017)

Römer 13,1 (Elberfelder 2006)

Esther 4,14 (Schlachter 2000)

6. Auf den Straßen

Die Straßen sind Orte des Alltags, der Not und der Unordnung—aber auch der Begegnung. Jesus diente den Menschen außerhalb religiöser Räume.

Theologische Ergänzung

Straßenevangelisation ist gelebte Inkarnation—Gott kommt zum Menschen.

Viele Menschen hören das Evangelium nur, wenn Christen zu ihnen gehen.

Gott gebraucht besonders Menschen, die selbst aus Dunkelheit befreit wurden.

Bibelstellen

Lukas 14,23 (Schlachter 2000)

Lukas 19,10 (Luther 2017)

1. Korinther 6,11 (Elberfelder 2006)

7. Online und in den sozialen Medien

Die digitale Welt ist heute eines der größten Missionsfelder. Ideen verbreiten sich rasant, und der Kampf um Wahrheit ist intensiver als je zuvor.

Theologische Ergänzung

Gott nutzt jede Zeit und jede technologische Möglichkeit für die Verbreitung des Evangeliums.

Digitale Missionare sind moderne Evangelisten.

Christen sind aufgerufen, Licht in digitale Finsternis zu bringen.

Bibelstellen

Römer 10,17 (Elberfelder 2006)

Apostelgeschichte 1,8 (Schlachter 2000)

Epheser 5,16 (Luther 2017)

SCHLUSS: GOTTES STRATEGIE BEGINNT MIT GEBET

Alle sechs Bereiche sind geistlich umkämpft. Doch Jesus zeigt klar, wo wir beginnen sollen:

Beim Gebet.

Bevor wir gehen, dienen oder predigen, sollen wir beten, dass der Herr selbst Arbeiter sendet. Die Initiative liegt bei Ihm, nicht bei uns.

Bibelstelle

Matthäus 9,38 (Schlachter 2000)
„Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende!“

Maranatha – Komm, Herr Jesus!

Offenbarung 22,20 (Luther 2017): „Komm, Herr Jesus!“

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SCHLÄGT DEINE WURZELN TIEF, DAMIT DU FRUCHT TRAGEN KANNST.


Ich grüße dich im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Willkommen – lass uns gemeinsam die gute Botschaft für das Leben unserer Seelen entdecken.

Gottes Wort sagt:

📖 2. Könige 19,30

„Und was vom Haus Juda entkommen und übrig geblieben ist, wird wieder Wurzeln nach unten schlagen und Früchte nach oben tragen.“

Verstehst du, was dieser Vers bedeutet? Er spricht vom Aufblühen des Hauses Juda – das sind wir, die Gemeinde Christi.

Doch dieses Aufblühen geschieht nicht einfach so. Damit Früchte nach oben wachsen können, müssen die Wurzeln tief nach unten reichen. Das ist ein göttliches Prinzip.

Ein Baum ohne Wurzeln kann keine Frucht bringen. Frag dich selbst: Hast du tiefe geistliche Wurzeln, die dich dazu befähigen, Frucht zu bringen, die dem Herrn gefällt?

Deine Wertschätzung für das Heil spiegelt wider, wie tief deine Wurzeln reichen. Und nur tiefe Wurzeln ermöglichen es dir, geistliche Früchte hervorzubringen.

Ein Blatt braucht keine tiefen Wurzeln – es bringt ja auch keine Frucht hervor.

Wenn du nicht bereit bist, im Heil zu wachsen, wenn dir dein geistliches Leben gleichgültig ist, dann wirst du auch keine Frucht für deinen Gott bringen können.

In dem Gleichnis vom Sämann erklärt Jesus, warum nur der vierte Samen Frucht bringen konnte. Er sagt, dass er Frucht brachte durch Ausdauer.

📖 Lukas 8,15

„Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort, das sie gehört haben, in einem feinen und guten Herzen behalten und Frucht bringen in Geduld.“

Was bedeutet „in Geduld“?

Das bedeutet, dass sie die ersten drei Hürden überwunden haben:
– Sie ließen nicht zu, dass der Feind das gesäte Wort stiehlt.
– Sie hielten durch in Prüfungen und Bedrängnissen.
– Sie ließen sich nicht von den Sorgen dieser Welt oder dem Reichtum und Vergnügungen ablenken.
Das sind die Dinge, in denen sie geduldig waren.

Das ist ein Mensch, der das Heil ernst nimmt.

Jetzt die Frage an uns: Tragen wir solche Frucht?

Erinnere dich: Frucht kommt nicht durch bloßes Wünschen oder Abwarten. Sie kommt durch tiefe Wurzeln, die in der Lage sind, die Quellen des Lebens zu erreichen.

Deshalb sagt die Bibel:

📖 Psalm 1,1–3

„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht.
Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit,
und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.“

Fang heute an, dich um deine Wurzeln zu kümmern – bis sie wirklich die Wasserströme Gottes erreichen.

Werde nicht lau im Gebet, im Fasten, im Gottesdienst, in der Evangelisation oder im Bibelstudium.

📖 2. Könige 19,30

„Und was vom Haus Juda entkommen und übrig geblieben ist, wird wieder Wurzeln nach unten schlagen und Früchte nach oben tragen.“

Der Herr segne dich reichlich.


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Weil ein außergewöhnlicher Geist in ihm war

Sei gegrüßt im Namen unseres Retters Jesus Christus. Ich lade dich heute ein, mit mir gemeinsam über die Worte des Lebens nachzudenken.

In diesen gefährlichen Zeiten, die von Täuschung und falscher Lehre geprägt sind, ist es entscheidend, dass wir uns selbst genau prüfen. Frage dich: Welchem Geist hast du in deinem Leben Raum gegeben? Dein Lebensstil und Verhalten spiegeln den Geist wider, der in dir wirkt. Wenn dein Leben von weltlichen Begierden getrieben ist, dann wirkt der Geist der Welt in dir.

1. Korinther 2,12 (Luther 2017):
„Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist.“

Wenn deine Handlungen sündhaft sind  wenn du zum Beispiel mit Diebstahl oder Unehrlichkeit kämpfst  dann sind das Anzeichen dafür, dass ein anderer Geist in dir am Werk ist. Es ist wichtig, die Natur des Geistes zu prüfen, der dein Leben beeinflusst.

Die Bibel spricht von Daniel als einem Mann, in dem ein außergewöhnlicher Geist war.

Daniel 6,4 (Luther 2017):
„Es war aber Daniel ein solcher Vorzug vor den anderen Fürsten und Satrapen, denn ein außergewöhnlicher Geist war in ihm, sodass der König gedachte, ihn über das ganze Königreich zu setzen.“

Was bedeutet es, einen „außergewöhnlichen Geist“ zu haben? Dieser Geist ist nicht gewöhnlich  der Geist, der in Daniel war, war außergewöhnlich und herausragend. Das Wort „außergewöhnlich“ deutet auf Überlegenheit hin  es gibt Geister, die nicht hervorragend sind, und viele davon sind täuschend. Der Teufel ist listig und lässt Menschen glauben, sie hätten den Heiligen Geist empfangen, obwohl es sich in Wirklichkeit um einen falschen, nachgeahmten Geist handelt.

Daniel 5,12 (Luther 2017):
„Denn es ist ein überragender Geist in ihm, dazu Verstand und Einsicht, Träume zu deuten, dunkle Sprüche zu erklären und Rätsel zu lösen. So rufe man nun Daniel, der wird dir die Deutung sagen.“

Daniel hatte Weisheit, Erkenntnis und Einsicht, die über das Natürliche hinausgingen. Auch der Heilige Geist, den wir als Gläubige empfangen, wirkt auf ähnliche Weise in uns   er befähigt uns, im Willen Gottes zu leben. Das wahre Zeichen des Heiligen Geistes ist nicht allein das Reden in Zungen oder das Weissagen, sondern ein verwandeltes Leben, geprägt von Heiligkeit, Weisheit und der Fähigkeit, Gottes Wahrheit zu erkennen und danach zu handeln.

Daniel 6,5 (Luther 2017):
„Da suchten die Fürsten und Satrapen, einen Grund zur Klage gegen Daniel zu finden in der Verwaltung des Königreichs. Aber sie konnten keinen Grund zur Klage noch ein Vergehen finden; denn er war treu, sodass keine Schuld noch Vergehen bei ihm gefunden werden konnte.“

Daniels Leben war ein kraftvolles Beispiel für Integrität. Trotz ständiger Beobachtung und dem Versuch, ihm Fehler nachzuweisen, konnte niemand etwas gegen ihn vorbringen. Seine Treue zu Gott und seinen Geboten machte ihn untadelig in den Augen der Menschen. Das ist es, was ein außergewöhnlicher Geist bewirkt – ein Leben in Reinheit, Ehrlichkeit und kompromissloser Hingabe an Gottes Wege.

Wenn du von dir sagst, dass du gerettet bist, dann sollte dieser außergewöhnliche Geist auch in dir wohnen. Das erste Zeichen für die Gegenwart des Heiligen Geistes im Leben eines Gläubigen ist Heiligkeit  das Streben danach, ein Leben zu führen, das Gottes Wesen widerspiegelt.

Aber warum ist es so, dass viele Gläubige in Zungen reden, weissagen und religiöse Aktivitäten ausüben, aber keine Spur von der Exzellenz des Heiligen Geistes in ihrem Alltag sichtbar ist? Es ist erschreckend zu hören, wie manche behaupten, ein heiliges Leben sei unmöglich  obwohl das Wort Gottes deutlich macht, dass Heiligkeit durch die Kraft des Heiligen Geistes erreichbar ist. Dennoch leben viele weiterhin weltlich  sie machen Kompromisse in Kleidung, Sprache und Verhalten, während sie sich Christen nennen.

Ist das wirklich der Heilige Geist, der in ihnen wirkt? Oder ist der Geist in ihnen verdorben?

Die gute Nachricht ist: Der außergewöhnliche Geist  der Heilige Geist   kann jederzeit neu in deinem Leben wirken. Umkehr und Glaube sind der Schlüssel zur Veränderung. Du musst glauben, dass ein heiliges Leben möglich ist und dich dem Wirken des Heiligen Geistes ganz hingeben.

Römer 8,13 (Luther 2017):
„Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.“

Du musst bereit sein, dich von der Welt abzuwenden und dich ganz einem Leben zu widmen, das Gott gefällt. Das erfordert den Glauben, dass Heiligkeit nicht nur möglich, sondern von jedem Gläubigen erwartet wird. Durch den Heiligen Geist kannst du ein siegreiches Leben über die Sünde führen und Christus in allem, was du tust, widerspiegeln.

Wenn du dich Gott ganz hingibst, wird Er dein Leben führen und verwandeln, sodass du in Gerechtigkeit leben kannst. Doch das verlangt völliges Vertrauen, Glauben und die bewusste Ablehnung weltlicher Wege.

Der Herr segne dich.

Bitte teile diese Botschaft der Hoffnung und Veränderung mit anderen.


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Acht biblische Prinzipien der Evangelisation: Wie man Seelen für Christus gewinnt

Jesus Christus hat seinen Nachfolgern den großen Auftrag anvertraut – ein göttlicher Befehl, das Evangelium in der ganzen Welt zu verkünden und Menschen zu Jüngern zu machen:

„Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Matthäus 28,19

Indem wir diesem Auftrag folgen, werden wir Teil von Gottes Erlösungsplan. Doch viele Gläubige fühlen sich angesichts dieser Aufgabe überfordert. Die gute Nachricht ist: Jesus sendet uns nicht einfach nur – er befähigt und führt uns durch den Heiligen Geist.

Er erinnert uns:

„Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.“
Matthäus 9,37

Das zeigt: Es gibt viele Herzen, die bereit sind, das Evangelium zu empfangen – aber nur wenige, die bereit sind, zu gehen. Zum Glück zeigt uns die Bibel Prinzipien und Wege, die der Heilige Geist nutzt, um Menschen zu Christus zu führen. Wenn wir diese acht Prinzipien verstehen und anwenden, werden wir zu wirkungsvollen Werkzeugen in Gottes Hand.


1. Verkündigung (Zeugnis des Evangeliums)

Die Verkündigung ist das Fundament jeder Evangelisation. Das Evangelium ist die Kraft Gottes zur Rettung – und jeder Gläubige ist berufen, es mutig zu bezeugen.

„Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.“
Markus 16,15

Ob durch Predigten, persönliche Zeugnisse, Straßenevangelisation oder digitale Medien – das Evangelium muss verkündet werden. Die erste Gemeinde tat dies täglich, und der Herr fügte täglich Menschen hinzu (vgl. Apostelgeschichte 2,47).

Der Apostel Paulus betonte, dass der Glaube durch das Hören kommt:

„So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“
Römer 10,17


2. Evangelisation durch Lebensstil (Licht in der Dunkelheit)

Unser Leben muss die Botschaft widerspiegeln, die wir verkünden. Wenn Worte versagen, sprechen unsere Taten.

„So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
Matthäus 5,16

Ein heiliges, verwandeltes Leben kann selbst verhärtete Herzen erreichen. Petrus lehrte, dass ungläubige Ehepartner durch das Verhalten ihrer gläubigen Partner gewonnen werden können:

„…damit auch die, die nicht gehorsam sind dem Wort, durch den Wandel ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden.“
1. Petrus 3,1

Die Frucht des Geistes (vgl. Galater 5,22–23) sollte in uns sichtbar sein und bezeugen, dass das Evangelium Kraft hat.


3. Beziehungsevangelisation (Allen alles werden)

Wirksame Evangelisation baut auf Beziehung. Paulus lebte dies vor:

„Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.“
1. Korinther 9,22

Paulus verwässerte nicht die Wahrheit, sondern passte seinen Ansatz den Menschen an. Er begegnete ihnen in ihrer Kultur und ihren Nöten, um Türen für das Evangelium zu öffnen – so wie Jesus mit der Frau am Jakobsbrunnen (vgl. Johannes 4).


4. Geistgeleitete Evangelisation (Dem Heiligen Geist folgen)

Evangelisation ist am fruchtbarsten, wenn sie vom Heiligen Geist geleitet wird. Nicht jeder Ort oder jede Methode bringt Frucht – wir müssen auf seine Führung hören.

Jesus sagte den Jüngern, sie sollten ihre Netze auf der rechten Seite des Bootes auswerfen – und sie fingen viele Fische (vgl. Johannes 21,6). Ebenso leitete der Heilige Geist Paulus weg von Asien und Bithynien hin nach Mazedonien (vgl. Apostelgeschichte 16,6–10).

„Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“
Römer 8,14

Bitte den Herrn, dir dein persönliches Missionsfeld zu zeigen.


5. Zeichen und Wunder

Gott bestätigt sein Wort immer noch durch Wunder. Sie sind keine Selbstzwecke, sondern weisen auf Jesus Christus hin.

„Sie aber gingen hinaus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.“
Markus 16,20

Die erste Gemeinde betete nicht nur für Kühnheit, sondern auch dafür, dass Gott seine heilende Kraft zeigt:

„…damit Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.“
Apostelgeschichte 4,30

Bitte mutig um Heilung, Befreiung und übernatürliche Begegnungen. Gott nutzt sie oft, um selbst harte Herzen zu erreichen.


6. Evangelistische Weisheit

Jesus sagte, wir sollen mit Weisheit handeln:

„Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; so seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“
Matthäus 10,16

Weisheit bedeutet zu wissen, wann, wie und was man sagen soll. Paulus riet:

„Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr jedem antworten sollt.“
Kolosser 4,6

Wir sind berufen, die Wahrheit in Liebe zu sagen (vgl. Epheser 4,15) – nicht um Diskussionen zu gewinnen, sondern Seelen.


7. Opferbereite Evangelisation (Leid und Risiko)

Manche Menschen sind gefangen in Religion, Ideologien oder Unterdrückung. Sie zu erreichen, kann mit persönlichem Leid oder sogar Lebensgefahr verbunden sein.

So lebten es die Apostel:

„Und sie riefen die Apostel wieder herein, ließen sie geißeln und verboten ihnen, in dem Namen Jesu zu reden. […] Sie aber gingen […] fröhlich von dem Hohen Rat hinweg, weil sie würdig gewesen waren, um seines Namens willen Schmach zu leiden.“
Apostelgeschichte 5,40–41

Verfolgung und Martyrium gehören zur Evangelisation. Tertullian sagte: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.“

„Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“
Markus 8,34


8. Fürbittgebet

Manche Herzen erreicht man nicht mit Worten – sie müssen ins Reich Gottes „hineingebetet“ werden.

Paulus war darin ein Vorbild:

„Brüder und Schwestern, meines Herzens Wunsch ist, dass Israel gerettet werde; darum bete ich zu Gott.“
Römer 10,1

Gebet durchbricht Widerstand und bereitet Herzen für das Wort Gottes vor. Jesus lehrte:

„Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.“
Matthäus 9,38

Unterschätze niemals die Kraft des Gebets – für Familienmitglieder, Freunde, Kollegen oder auch Fremde. Fürbitte ist eine mächtige Waffe im geistlichen Kampf (vgl. Epheser 6,18).


Wenn wir nur auf eine Methode setzen, schränken wir das Wirken des Geistes ein. Aber wenn wir all diese Werkzeuge gemeinsam anwenden, gebraucht Gott das Richtige zur richtigen Zeit, um ein Herz zu erreichen.

„Wer Seelen gewinnt, ist weise.“
Sprüche 11,30

Der Herr segne dichi


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HAST DU DIE FÜLLE VON GOTTES GÖTTLICHER KRAFT IN DIR EMPFANGEN?

2. Petrus 1,3 (LUT 2017):

„Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft.“

Einleitung: Die göttliche Versorgung in Christus

Dieser Vers ist ein grundlegender Pfeiler der christlichen Theologie. Er zeigt uns, dass Gottes Kraft nicht fern oder abstrakt ist. Sie ist lebendig, wirksam und für jeden Gläubigen in Jesus Christus zugänglich. Wenn wir Ihn durch den Glauben persönlich kennenlernen, empfangen wir alles, was wir zum Leben (geistliche Lebenskraft und ewige Rettung) und zur Frömmigkeit (ein Leben, das Gottes Wesen widerspiegelt) brauchen.

Das griechische Wort für „göttliche Kraft“ ist dynamis – davon leitet sich unser Wort „Dynamit“ ab. Es beschreibt nicht nur ein Potenzial, sondern eine explosive, wirkungsvolle Kraft, die echte Veränderung bewirkt. Diese göttliche Kraft stammt allein von Christus und wird uns durch den Heiligen Geist geschenkt.


1. Gottes Kraft hat uns Leben gegeben

Jesus Christus kam nicht, um schlechte Menschen ein wenig besser zu machen – Er kam, um Tote lebendig zu machen.

Epheser 2,1 (LUT 2017):
„Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden.“

Durch Adam kam die Sünde in die Welt und brachte den geistlichen Tod über alle Menschen (vgl. Römer 5,12). Doch durch Christus werden die, die an Ihn glauben, lebendig gemacht. Das ist keine bloße Symbolik, sondern ein echter Übergang vom Tod zum ewigen Leben.

Johannes 3,36 (LUT 2017):
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorcht, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“

Ewiges Leben ist nicht nur ein zukünftiges Versprechen – es ist eine gegenwärtige Realität. Sobald du dein Vertrauen auf Jesus setzt, wirst du neu geboren (vgl. Titus 3,5), vom Heiligen Geist erfüllt und bekommst Anteil an der göttlichen Natur (vgl. 2. Petrus 1,4).

Die Rettung ist keine Belohnung für moralisches Verhalten oder religiöse Leistungen. Paulus schreibt:

Epheser 2,8–9 (LUT 2017):
„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.“


2. Gottes Kraft führt uns zur Frömmigkeit (Heiligkeit)

Gott rettet uns nicht, um uns in unserem alten Zustand zu belassen. Seine Kraft wirkt in uns, um uns zu verändern – uns dem Bild Christi ähnlich zu machen (vgl. Römer 8,29). Das ist Frömmigkeit: ein Leben, das abgesondert ist, Gott geweiht, und Frucht bringt, die aus dem Geist hervorgeht.

Hebräer 12,14 (LUT 2017):
„Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird.“

Heiligkeit (hagiasmos im Griechischen) ist keine Option – sie ist das Kennzeichen einer echten Bekehrung. Sie entsteht nicht durch äußere Verhaltensänderung, sondern durch das innere Wirken des Heiligen Geistes.

Galater 5,22–23 (LUT 2017):
„Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.“

Vor der Rettung mag ein Mensch versuchen, moralisch zu leben – doch ohne den Geist führt das entweder zum Scheitern oder zum religiösen Stolz (wie bei den Pharisäern, auf die Jesus hinwies). Wahre Heiligkeit kommt nur, wenn wir uns Christus unterwerfen und uns vom Heiligen Geist leiten und heiligen lassen (vgl. Römer 8,13–14).


3. Die Kraft empfangen: Glaube, Hingabe und Gehorsam

Gottes göttliche Kraft wirkt in unserem Leben durch die Erkenntnis Christi – nicht durch bloßes Wissen, sondern durch eine persönliche, erfahrbare Beziehung (epignosis im Griechischen), die durch den Glauben an Jesus wächst.

Johannes 1,12 (LUT 2017):
„Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben.“

Jesus als Herrn aufzunehmen bedeutet mehr als ein Lippenbekenntnis – es ist ein Lebensstil. In biblischer Sprache bedeutet „Herr“ (Kyrios), dass man seinen eigenen Willen unter den Willen Christi stellt. Ein wahrer Gläubiger wird ein doulos – ein williger Knecht Christi.

Lukas 6,46 (LUT 2017):
„Was nennt ihr mich aber ›Herr, Herr‹, und tut nicht, was ich euch sage?“

Viele Christen heute wünschen sich die Segnungen Christi, aber nicht die Nachfolge, die damit verbunden ist. Doch Jesus stellte unmissverständlich klar:

Lukas 9,23 (LUT 2017):
„Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“


Shalom.



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UNTERSCHREIBE NICHT DEN VERTRAG MIT DIESEM TÖDLICHEN HERRN



Stell dir Folgendes vor: Dir wird ein Job angeboten. Die Beschreibung ist vage, die Anforderungen sind brutal – und das Endergebnis ist Leiden. Doch der eigentliche Schock ist: Dein Gehalt ist der Tod.

Würdest du diesen Vertrag unterschreiben?

Kein vernünftiger Mensch würde das tun. Und doch haben genau das Millionen – vielleicht sogar Milliarden – getan, bewusst oder unbewusst. Sie haben sich einem grausamen, unbarmherzigen Herrn verschrieben: der Sünde.

Das ist keine poetische Übertreibung. Es ist eine theologische Realität. Die Bibel beschönigt die Wahrheit nicht:

Johannes 8,34
Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht.

Sünde ist nicht nur eine Handlung – sie ist eine Macht. Eine geistliche Kraft, die versklavt. Im Griechischen steht für „Knecht“ das Wort doulos, das völligen Besitz meint. Wer in der Sünde lebt, ist nicht frei – er ist gebunden.

Und was zahlt die Sünde?

Römer 6,23
Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

In biblischer Sprache meint „Tod“ (thanatos) mehr als nur das physische Sterben. Es bezeichnet die geistliche Trennung von Gott, wie sie zum ersten Mal in 1. Mose 3 sichtbar wurde, als Adam und Eva durch ihre Sünde die Gemeinschaft mit dem Schöpfer verloren.

Die Sünde ist ein Herr, der Buch führt. Er zahlt pünktlich. Sein Lohn ist immer Tod – in diesem Leben und schließlich die ewige Trennung von Gott (siehe Offenbarung 20,14–15).

Die Bibel sagt klar: Die Sünde zerstört alles, was sie berührt:

– Sie zerstört die Liebe:

Matthäus 24,12
Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.

– Sie trennt uns von Gott:

Jesaja 59,2
Sondern eure Missetaten scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört.

– Sie raubt den Frieden:

Römer 3,17
Und den Weg des Friedens kennen sie nicht.

– Sie zerstört Ehen, Familien und ganze Nationen:

Sprüche 14,34
Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.

– Sie tötet Leib und Seele:

Jakobus 1,15
Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.

Das ist die Realität, wenn man unter der Sünde arbeitet. Und wie jeder Arbeiter bekommt man seinen Lohn: den Tod.


ABER ES GIBT EINEN BESSEREN HERRN

Jesus Christus bietet eine radikale Alternative. Er lädt dich nicht in die Knechtschaft ein – sondern in die Kindschaft.

Johannes 8,35–36
Der Knecht bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.

Jesus vergibt nicht nur Sünden – er bricht auch die Macht der Sünde über dein Leben:

Römer 6,6–7
Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.

Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er uns den Weg eröffnet, nicht mehr als Sklaven zu leben, sondern als Söhne und Töchter Gottes.

Galater 4,7
So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

Er schenkt Leben – im vollsten Sinn:

Geistliches Leben

Johannes 5,24
Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.

Überfließendes Leben

Johannes 10,10
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.

Ewiges Leben

Johannes 17,3
Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Und dieses Leben kann man sich nicht verdienen – es ist ein Geschenk:

Römer 6,23b
…die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Es wird empfangen durch Umkehr und Glauben an Jesus Christus.


WARUM DIE SÜNDE WÄHLEN, WENN DAS LEBEN ANGEBOTEN WIRD?

Mal ehrlich: Am Anfang fühlt sich Sünde wie Freiheit an. Aber das ist trügerisch. Was mit Genuss beginnt, endet in Schmerz. Was wie Freiheit wirkt, endet in Ketten.

Jesus bietet etwas Besseres: eine leichte Last, wahren Frieden und Ruhe für deine Seele.

Matthäus 11,28–30
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Er verändert nicht nur dein Ziel – er verändert deine Identität und Bestimmung.

Wenn du unter der Last der Sünde gelebt hast, dann ist heute der Moment, um umzukehren. Die Gnade Gottes steht dir jetzt offen.

2. Korinther 6,2
Siehe, jetzt ist die willkommene Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!


BIST DU BEREIT, FREI ZU WERDEN?

Bist du bereit, den grausamen Herrn der Sünde zu verlassen und dem liebenden Retter Jesus Christus zu folgen?

Dann beginnt es mit Buße – einem Abwenden von der Sünde – und vollem Vertrauen auf das, was Jesus am Kreuz getan hat.

Bete. Übergib ihm dein Leben. Rufe ihn heute an.

Römer 10,13
Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.«

Gott segne dich.

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BETET, SUCHT UND KLOPFT AN

Ehre sei dem Retter der Welt, unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus!

In Matthäus 7,7–8 lehrt uns Jesus ein grundlegendes Prinzip über Gottes Bereitschaft, auf seine Kinder zu reagieren:

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“
– Matthäus 7,7–8 LUT

Dieser Abschnitt ist Teil der Bergpredigt (Matthäus 5–7), in der Jesus die Prinzipien des Lebens im Reich Gottes beschreibt. Wenn Jesus uns auffordert zu bitten, zu suchen und anzuklopfen, spricht Er nicht von gelegentlichen Versuchen, sondern von beharrlichem, glaubensvollem Suchen nach Gott. Es sind keine passiven Vorschläge, sondern aktive, andauernde Handlungen.


Warum beten?

Weil „wer da bittet, der empfängt.“

Gebet ist unsere direkte Verbindung zu Gott. Es drückt sowohl Abhängigkeit als auch Vertrauen aus. In Philipper 4,6 steht:

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“
– Philipper 4,6 LUT

Gott ist nicht fern – Er sehnt sich nach Beziehung. Wenn wir im Glauben und in Übereinstimmung mit Seinem Willen beten, dürfen wir gewiss sein, dass Er antwortet (vgl. 1. Johannes 5,14–15).


Warum suchen?

Weil „wer da sucht, der findet.“

Suchen geht tiefer als Bitten. Es zeigt ein Verlangen, Gott selbst zu erkennen, nicht nur etwas von Ihm zu erhalten. Gott verspricht, dass diejenigen, die Ihn aufrichtig suchen, Ihn auch finden werden:

„Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.“
– Jeremia 29,13–14a LUT

Suchen bedeutet, aktiv zu werden – durch Bibelstudium, Lobpreis, Jüngerschaft und Zeit in Seiner Gegenwart. Es geht darum, unseren Willen an den Seinen auszurichten und in der Gemeinschaft mit Ihm zu wachsen.


Warum anklopfen?

Weil „wer da anklopft, dem wird aufgetan.“

Anklopfen steht für Ausdauer und mutiges Zutreten zu dem, was zunächst verschlossen scheint. Jesus spricht in Lukas 11,5–10 in einem Gleichnis über einen Mann, der mitten in der Nacht an die Tür seines Freundes klopft – ein Bild für beharrliches Gebet.

Anklopfen bedeutet auch, Glauben in die Tat umzusetzen – wie ein Kind, das sicher ist, dass sein Vater antwortet. In Offenbarung 3,20 sagt Jesus:

„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür auftut,
zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“
– Offenbarung 3,20 LUT

Anklopfen ist gelebter Glaube – durch Gehorsam, Großzügigkeit, Evangelisation und mutige Schritte im Vertrauen auf Gott. Es bedeutet nicht nur zu warten, sondern Gott bewusst in alle Lebensbereiche einzuladen.


Nicht nur eines – sondern alle drei

Viele Menschen bleiben beim Beten stehen. Sie bitten, aber sie suchen nicht Gottes Gegenwart und klopfen nicht mit Glauben und Gehorsam an. Doch Jesus nennt alle drei – denn jedes hat seinen Sinn und ist notwendig für eine tiefe, verändernde Beziehung zu Gott.

Man kann kurzfristig durch Gebet allein Antworten erhalten. Aber wer Gott sehen, Seine Stimme erkennen und offene Türen im geistlichen Leben erleben möchte, muss tiefer gehen:

Bete im Glauben.
Suche mit Hingabe.
Klopfe mit Ausdauer.

Gott versteckt sich nicht – Er lädt dich ein zur Gemeinschaft mit Ihm.


Eine Warnung und eine Ermutigung

Manche Christen verlassen sich geistlich auf den Glauben anderer – ihrer Pastoren, Leiter oder Fürbitter. Es ist gut, um Gebet und geistliche Begleitung zu bitten, aber Gott sucht persönliche Beziehung mit jedem Einzelnen.

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.“
– Johannes 10,27 LUT

Wenn du nur bittest, kannst du empfangen. Doch wenn du auch suchst und anklopfst, wirst du Seine Stimme erkennen, in Seinem Willen leben und Türen sich öffnen sehen, die niemand schließen kann (vgl. Offenbarung 3,8).


Bittest du? Suchst du? Klopfst du an?

Wenn nicht – fang heute damit an. Nimm dir regelmäßig Zeit für Gebet. Tauche ein in Sein Wort. Bete an. Diene. Teile das Evangelium. Sei großzügig. Gehorche Seinem Ruf. All das sind Formen des Anklopfens.

Jesus ist nahe – und Er hat versprochen, dass alle, die Ihn von Herzen suchen, Ihn finden werden:

„Der HERR ist gütig gegen die, die auf ihn hoffen,
und gegen die Seele, die ihn sucht.“
– Klagelieder 3,25 LUT

Maranatha – der Herr kommt.


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